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„Gott . . . hat es fortwährend wachsen lassen“ (1. Kor. 3:6)Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2017
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Selbstlos zu sein lohnte sich
Pawle Abduschelischwili und Paata Morbedadse, zwei Pioniere, wurden nach Zageri geschickt. Es liegt in einer Gegend, in der die Menschen besonders stark an heidnischen Traditionen und Kirchenlehren festhalten.
Die Landschaft rund um Zageri
Als der harte Winter nahte, waren die fünf Monate ihrer Zuteilung fast vorbei und Paata wurde gebeten, woanders hinzugehen, um bei der Übersetzung zu helfen. Also musste auch Pawle eine Entscheidung treffen. Er berichtet: „Mir war klar, wenn ich den Winter in Zageri verbringe, wird es ganz schön schwierig. Aber unsere Bibelschüler brauchten einfach Hilfe. Also bin ich geblieben.“
„Ich wohnte bei einer Familie im Ort“, erinnert sich Pawle. „Tagsüber war ich im Predigtdienst. Abends saß ich dann bei der Familie unten im Wohnzimmer am Holzofen. Aber wenn ich zum Schlafen nach oben in mein Zimmer ging, zog ich meine warme Mütze über die Ohren und schlief unter einer dicken Decke.“
Als dann im Frühling einige Älteste Pawle besuchen konnten, waren schon 11 Interessierte so weit, ungetaufte Verkündiger zu werden. Bald wurden sie auch alle getauft.
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Liebevolle Hirten sorgten für SchulungJahrbuch der Zeugen Jehovas 2017
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Dschoni Schalamberidse und Pawle Abduschelischwili, die beide schon in entlegenen Gebieten gedient hatten, erhielten als nächste Zuteilung die Stadt Telawi in Kachetien. Die Versammlung dort hatte 300 Verkündiger, aber keinen Ältesten. Sie bestand aus 13 Gruppen, die sich in verschiedenen Orten trafen.
Pawle Abduschelischwili
Bald bemerkten Dschoni und Pawle, was viele Brüder daran hinderte, Fortschritte zu machen. Dschoni erklärt: „Viele von ihnen besaßen große Felder und Weinberge. Da es auf dem Land üblich war, dass die Nachbarn sich gegenseitig bei der Feldarbeit halfen, verbrachten die Brüder viel Zeit mit Menschen, die ihren Glauben nicht teilten“ (1. Kor. 15:33).
Daher machten Dschoni und Pawle einen Vorschlag: Die Brüder könnten stattdessen einige aus der Versammlung um Hilfe bei der Ernte bitten. Dadurch hätten sie bei der Feldarbeit guten Umgang (Pred. 4:9, 10). Dschoni bemerkt: „Die Versammlung wuchs immer mehr zusammen.“ Als die beiden drei Jahre später Kachetien verließen, gab es schon 5 Älteste und 12 Dienstamtgehilfen.
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