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  • Alle echten Christen sind Evangeliumsverkündiger
    Der Wachtturm 2002 | 1. Januar
    • Im Catholic World Report wird dazu gesagt: „Infolge eines Trommelfeuers orthodoxer Beschwerden hat der Begriff ‚Proselytenmachen‘ den Beigeschmack erzwungener Bekehrung erhalten.“

      13. Nenne einige Beispiele schädlicher Proselytenmacherei.

      13 Ist Proselytenmachen schädlich? Das kann der Fall sein. Jesus sagte, die Proselytenmacherei der Schriftgelehrten und Pharisäer sei den von ihnen Bekehrten zum Schaden gewesen (Matthäus 23:15). Eine „erzwungene Bekehrung“ ist ganz eindeutig falsch. Wie beispielsweise der Geschichtsschreiber Josephus berichtet, unterwarf der Makkabäer Johannes Hyrkanos die Idumäer, „gestattete ihnen aber, im Lande zu bleiben, wenn sie die Beschneidung einführen und nach jüdischen Gesetzen leben wollten“. Wollten die Idumäer also unter der jüdischen Herrschaft leben, blieb ihnen nichts anderes übrig, als die jüdische Religion auszuüben. Im achten Jahrhundert u. Z., berichten Historiker, besiegte Karl der Große die Sachsen und zwang sie gewaltsam, sich zum Christentum zu bekehren.a Aber wie aufrichtig war die Bekehrung der Sachsen oder der Idumäer? Wie sehr fühlte sich beispielsweise der Idumäerkönig Herodes — der das Jesuskind umbringen lassen wollte — an das von Gott inspirierte Gesetz Mose gebunden? (Matthäus 2:1-18).

      14. Wie üben manche Missionare der Christenheit Druck auf Menschen aus, um sie zu bekehren?

      14 Kommt es heute noch zu Zwangsbekehrungen? In gewissem Sinne schon. Von Missionaren der Christenheit wurde berichtet, sie offerierten Bekehrungswilligen ein Stipendium im Ausland. Oder hungernde Flüchtlinge müssten sich eine Predigt von ihnen anhören, damit sie Lebensmittel von ihnen bekämen. 1992 gaben die Primasse der orthodoxen Kirchen anlässlich eines Kongresses eine Erklärung heraus, wonach „Proselytenmacherei mitunter durch materielle Verlockung erfolgt, mitunter durch verschiedene Formen der Gewalt“.

      15. Sind Jehovas Zeugen Proselytenmacher nach der heutigen Bedeutung des Begriffs? Erkläre es.

      15 Menschen unter Druck zu setzen, ihre Religion zu wechseln, ist verkehrt. Jehovas Zeugen verwenden unter keinen Umständen solche Methoden.b Deshalb sind sie keine Proselytenmacher nach der heutigen Bedeutung dieses Begriffs. Stattdessen ahmen sie die Christen des ersten Jahrhunderts nach und predigen jedermann die gute Botschaft. Geht jemand aus freien Stücken darauf ein, bieten sie ihm an, durch ein Bibelstudium mehr kennen zu lernen. Wer solches Interesse zeigt, lernt, auf der festen Grundlage einer genauen biblischen Erkenntnis an Gott und seine Vorsätze zu glauben. Das führt dazu, dass solche Personen den Namen Gottes, Jehova, anrufen, um gerettet zu werden (Römer 10:13, 14, 17). Ob jemand die gute Botschaft annehmen will oder nicht, ist seine ganz persönliche Entscheidung. Es wird keinerlei Zwang ausgeübt. Wäre das der Fall, hätte die Bekehrung keinen Sinn. Damit jemandes Anbetung für Gott annehmbar sein kann, muss sie von Herzen kommen (5. Mose 6:4, 5; 10:12).

  • Alle echten Christen sind Evangeliumsverkündiger
    Der Wachtturm 2002 | 1. Januar
    • a Gemäß dem katholischen Lexikon für Theologie und Kirche bestimmte zur Zeit der Reformation der jeweilige Landesherr, zu welcher Religion seine Untertanen sich bekennen mussten nach dem Motto cuius regio, eius et religio, was so viel heißt wie „wessen das Land, dessen die Religion“.

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