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Beeinflussen Zahlen unser Leben?Erwachet! 2002 | 8. September
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Beeinflussen Zahlen unser Leben?
HABEN Zahlen eine geheime Bedeutung? „Selbstverständlich!“, antworten manche und verweisen auf ein merkwürdiges Beispiel — den Terrorangriff vom 11. September 2001.
„Als ich die Nachricht hörte“, so eine Numerologin, „fiel mir sofort das Datum auf: der 11. 9. 2001.“ Unter Numerologen gilt die Zahl 11 allgemein als eine der „Meisterzahlen“. Entsprechend haben überzeugte Numerologen eine Liste verschiedener Daten und Zahlen zusammengetragen, die mit dem Terrorangriff zu tun haben und alle auf die „Meisterzahl“ 11 hinweisen. Hier nur einige Beispiele:
▪ Die Tragödie ereignete sich am 11. 9. ... 1 + 1 + 9 = 11.
▪ Der 11. September war der 254. Tag des Jahres ... 2 + 5 + 4 = 11.
▪ Das Flugzeug, das den Nordturm traf, hatte die Flugnummer 11.
▪ Bei diesem Flug waren 92 Menschen an Bord ... 9 + 2 = 11.
▪ An Bord des Flugzeugs, das in den Südturm einschlug, befanden sich 65 Menschen ... 6 + 5 = 11.
▪ Die Zwillingstürme ähnelten der Zahl 11.
▪ Der englische Name „New York City“ besteht aus 11 Buchstaben.
Die Numerologie, bei der man Zahlen, Zahlenkombinationen und Quersummen bestimmte Bedeutungen zuordnet, ist in Afrika, Asien sowie Nord- und Südamerika weit verbreitet. Was ist daran so faszinierend? Wie es auf einer Website heißt, kann man durch das Entschlüsseln der Buchstaben eines Namens — eine verbreitete numerologische Praxis — „genaue Auskunft über die Persönlichkeit, das Temperament, die Eigenschaften und Mängel einer Person erlangen“. Wie es in der erwähnten Quelle heißt, „offenbart eine Analyse des Geburtsdatums unseren Lebensweg mitsamt seinen Höhen und Tiefen“.
Treffen derartige Behauptungen zu? Oder birgt das metaphysische Zahlenstudium womöglich versteckte Gefahren?
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Die Faszination der ZahlenErwachet! 2002 | 8. September
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Die Faszination der Zahlen
MAN stelle sich einmal eine Welt ohne Zahlen vor. Es gäbe kein Geld; Geschäfte müssten durch Tauschhandel erledigt werden. Wie sähe es im Sport aus? Ohne Zahlen könnte man keinen Spielstand angeben, ja man könnte noch nicht einmal die Größe eines Teams festlegen!
Doch Zahlen sind nicht nur praktisch. Sie sind abstrakt und haben deshalb auch etwas Geheimnisvolles an sich. Man kann Zahlen nicht sehen, berühren oder sonst wie spüren. Ein Apfel beispielsweise hat eine bestimmte Farbe, Festigkeit, Größe und Form sowie einen gewissen Duft und Geschmack. Anhand solcher Merkmale kann man feststellen, ob es sich tatsächlich um einen Apfel oder vielleicht um eine Zitrone, einen Ball oder irgendetwas anderes handelt. Bei einer Zahl verhält es sich ganz anders. Eine Sammlung von sieben Gegenständen hat mit einer Gruppe von sieben anderen Gegenständen vielleicht rein gar nichts gemeinsam — außer eben ihrer Siebenheit. Die Bedeutung von Zahlen zu verstehen — beispielsweise den Unterschied zwischen sechs und sieben — heißt also, etwas sehr Abstraktes zu begreifen. An diesem Punkt setzt die Zahlenmystik an.
Von Pythagoras zur Pseudowissenschaft
Im Altertum war es üblich, Zahlen eine besondere Bedeutung zuzuschreiben. So lehrte Pythagoras, ein griechischer Philosoph und Mathematiker des 6. Jahrhunderts v. u. Z., alle Dinge könnten auf Zahlenmuster zurückgeführt werden. Er und seine Schüler argumentierten, das ganze Universum zeuge von Ordnung und Proportion. Könnte das nicht bedeuten, so ihre Überlegung, dass allem Materiellen grundsätzlich mathematische Zusammenhänge innewohnen?
Seit den Tagen des Pythagoras werden mithilfe von Zahlen Voraussagen gemacht, Träume gedeutet oder auch Gedächtnishilfen entworfen. Zahlendeutungen gab es bei den Griechen, bei Muslimen und in der Christenheit. Jüdische Kabbalisten verwendeten ein numerologisches System namens gematria. Sie ordneten allen 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets einen Zahlenwert zu, um den Hebräischen Schriften angeblich verborgene Bedeutungen zu entlocken.
Die heutige Numerologie verfährt ähnlich. Als Ausgangspunkt dienen oft Name und Geburtsdatum einer Person. Jedem Buchstaben ihres Namens wird eine bestimmte Zahl zugewiesen. Durch Addition dieser Zahlen sowie der Zahlen des Geburtsmonats und -tags ermittelt der Numerologe die Schlüsselzahlen der betreffenden Person. Anschließend weist er diesen Zahlen, von denen er meint, dass sie den jeweiligen Menschen — seine Persönlichkeit, seine unbewussten Wünsche und sein Schicksal — vollständig beschreiben, eine besondere Bedeutung zu.
Vielleicht ist die Numerologie vor allem deshalb so beliebt, weil sie scheinbar genaue Analysen liefert. „Viele haben angefangen, an die Numerologie zu glauben, weil sie feststellen, wie gut die Zahlen zu den Personen passen, auf die sie angewandt werden“, schreibt Edward Albertson in seinem Buch Prophecy for the Millions. Allerdings wurde die Numerologie auch als Pseudowissenschaft bezeichnet. Warum? Gibt es Gründe, dem, was sie zu sein beansprucht, zu misstrauen?
[Kasten/Bilder auf Seite 5]
VERBORGENE BOTSCHAFTEN IN DER BIBEL?
In seinem Buch Der Bibelcode behauptet der Journalist Michael Drosnin, mithilfe von Computeranalysen verborgene Botschaften in den Hebräischen Schriften entschlüsselt zu haben. Ein Jahr bevor der israelische Ministerpräsident Rabin ermordet wurde, habe er herausgefunden, dass der „Code“ die Worte „Mörder, der morden wird“ zusammen mit dem Namen von Itzhak Rabin enthalte, erklärte Drosnin.
Wie nicht anders zu erwarten war, provozierte Der Bibelcode einigen Widerspruch. Der Mathematiker und Physiker Dave Thomas demonstrierte, dass mithilfe von Computeranalysen aus jedem beliebigen Text so genannte verschlüsselte Botschaften herausgelesen werden könnten. Bei der Analyse von Drosnins eigenem Text fand Thomas die englischen Wörter für „Code“, „albern“ und „Schwindel“. „Verborgene Botschaften lassen sich überall aufspüren“, sagt Thomas, „man muss sich nur die Mühe machen und das weite Feld der Wahrscheinlichkeit lang genug abgrasen.“
Da ein Computer beliebig viele Rechenoperationen durchführen kann, wird er wahrscheinlich immer einige Buchstabenkombinationen aufspüren, die für eine Art Vorhersage brauchbar sind. Dabei handelt es sich jedoch um reinen Zufall und keinesfalls um einen Beweis dafür, dass die Bibel verborgene Botschaften enthält.a
[Fußnote]
a Für weitere Informationen siehe den Wachtturm vom 1. April 2000, Seite 29 bis 31.
[Bild auf Seite 4]
Nach Pythagoras wohnt allen Dingen ein Zahlenmuster inne
[Bildnachweis]
Courtesy National Library of Medicine
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Sollte man sein Leben nach Zahlen ausrichten?Erwachet! 2002 | 8. September
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Sollte man sein Leben nach Zahlen ausrichten?
HÄLT die Numerologie einer Prüfung anhand vernünftiger, wissenschaftlicher Kriterien stand? Lässt sich unser Schicksal wirklich an Zahlen ablesen? Sollte man seine Zukunftspläne auf numerologische Schlussfolgerungen und Vorhersagen stützen?
Ein Einwand, der von Numerologen bisher nicht entkräftet werden konnte, ist der Verweis auf die unterschiedlichen Kalender in den verschiedenen Kulturen. Was ist zum Beispiel, wenn jemand in einer Gegend lebt, wo der chinesische Kalender in Gebrauch ist? Nehmen wir noch einmal das im einleitenden Artikel erwähnte Datum: den 11. September 2001. Gemäß dem chinesischen Kalender war das der 24. Tag im 7. Monat des 18. Jahres im 78. Zyklus. Doch nach dem julianischen Kalender wäre derselbe Tag der 29. August 2001. Laut islamischer Zeitrechnung war es der 22. Jumada II 1422, gemäß dem jüdischen Kalender der 23. Elul 5761. Wie kann ein Datum eine numerologische Bedeutung haben, wenn es auf so vielfältige Weise berechnet werden kann? Ein anderer Faktor ist die von Sprache zu Sprache oft unterschiedliche Schreibweise der Namen. Beispielsweise ergeben die Buchstaben des englischen Namens John den numerologischen Wert 2, während der gleiche Name in spanischer Schreibweise — Juan — den Wert 1 hat.
Anzuerkennen, dass vieles im Universum anhand mathematischer Formeln beschrieben werden kann, ist eine Sache, denn die Gültigkeit dieser Formeln kann man nachprüfen und beweisen. Etwas ganz anderes ist es, wenn behauptet wird, der Name eines Menschen sei vorherbestimmt, damit er zum Geburtsdatum passt und mit bestimmten Zahlen verbunden werden kann, die wiederum Aufschluss über sein Schicksal geben können.
Die Sachlage ist also eindeutig: Die Annahme, numerologische Interpretationen seien zuverlässig, obwohl sie auf so stark variablen Faktoren wie unterschiedlichen Kalendern und Sprachen basieren, ist völlig absurd.
„Zeit und unvorhergesehenes Geschehen“
Manche interessieren sich für die Numerologie, weil sie sich darauf einstellen wollen, was das Leben ihnen bringen wird. Die Bibel macht allerdings deutlich, dass man die Details des menschlichen Lebens nicht im Voraus erfahren kann. Wir lesen dort: „Nicht den Schnellen [gehört] der Wettlauf ... noch den Starken die Schlacht noch auch den Weisen die Speise noch auch den Verständigen der Reichtum noch selbst denen, die Kenntnisse haben, die Gunst, denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle“ (Prediger 9:11). Vieles geschieht tatsächlich völlig unerwartet. Derartige Zufallsereignisse vereiteln jeglichen Versuch, die Zukunft anhand eines Geburtsdatums oder anhand des numerologischen Wertes eines Namens vorauszusagen.
Betrachten wir ein weiteres Beispiel. Die Bibel kleidet ihre Aufforderung zur Großzügigkeit in folgende Worte: „Sende dein Brot aus auf die Oberfläche der Wasser, denn im Verlauf vieler Tage wirst du es wiederfinden. Gib sieben oder sogar acht einen Anteil, denn du weißt nicht, welches Unglück sich auf der Erde ereignen wird“ (Prediger 11:1, 2). Von wenigen Ausnahmen abgesehen, ereignen sich Unglücke ohne menschliches Vorherwissen, ja Menschen können nicht im Voraus davon wissen. Daher schreibt der Mathematikprofessor Underwood Dudley über Numerologen: „Sie räumen dem Zufall nicht den gebührenden Platz ein. Die erstaunlichsten Dinge können sich rein zufällig ereignen.“
Es stimmt allerdings, dass manche Vorhersagen von Numerologen eintreffen. Woran liegt das? Gelegentlich ist es vielleicht einfach Zufall. Außerdem gebrauchen Numerologen manchmal Formulierungen, die so mehrdeutig sind, dass man sie auf verschiedene Situationen anwenden kann. Das Ganze hat jedoch auch eine ernstere Seite.
Eine Form der Wahrsagerei?
In der Bibel wird die Numerologie nicht ausdrücklich erwähnt. Aber sie berichtet von einem Amalekiter namens Haman, der im 5. Jahrhundert v. u. Z. gegen die in Persien lebenden Juden intrigierte, um sie zu vernichten. Gemäß dem Bericht „wurde auf Anordnung Hamans für alle Tage des Jahres bis hinein in den zwölften Monat das Pur — das ist das Los — geworfen. Auf diese Weise wollte Haman den günstigsten Zeitpunkt für sein Unternehmen herausfinden“ (Esther 3:7, Die Bibel in heutigem Deutsch; Kursivschrift von uns). Wie Esther 3, Vers 13 zeigt, wurde der ‚dreizehnte Tag des zwölften Monats, das ist der Monat Adar‘ ausgewählt.
In alter Zeit galt das Werfen von Losen als ein rechtmäßiges Mittel, einen Streit beizulegen (Sprüche 18:18).a Haman jedoch ließ Lose werfen, um Wahrsagerei zu betreiben, etwas, was die Bibel verurteilt. In 5. Mose 18:10-12 heißt es, dass Gott jeden verabscheut, der ‘sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder einen Zauberer oder einen, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder einen berufsmäßigen Vorhersager von Ereignissen ... jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges’.
Die Bibel bringt Wahrsagerei und unheimliche Macht mit Spiritismus in Zusammenhang. Böse Geister sind in der Lage, Geschehnisse so zu lenken, dass sie ihren Zwecken dienen. Ob das in einer konkreten Situation der Fall ist oder nicht — eines ist sicher: Durch Spiritismus kann man unter den Einfluss böser Geister geraten, und Gott verurteilt die Ausübung von Spiritismus (1. Samuel 15:23; Epheser 6:12).
Die Numerologie ist weder wissenschaftlich fundiert noch hält sie einer rationalen Prüfung stand. Aber vor allem handelt es sich um eine Form der Wahrsagerei und damit steht sie im Widerspruch zur biblischen Lehre. Angesichts dessen kommt die Numerologie wohl kaum für die persönliche Lebens- oder Zukunftsplanung infrage.
[Fußnote]
a Wenn Lose geworfen wurden, warf man kleine Gegenstände wie Kieselsteine oder Holzstückchen in die Falten eines Gewandes oder in einen Krug und schüttelte sie. Die Wahl fiel auf den, dessen Los herausgezogen wurde.
[Kasten auf Seite 6]
DIE EXISTENZ UNTERSCHIEDLICHER KALENDER IST EIN STICHHALTIGES ARGUMENT GEGEN DIE NUMEROLOGIE
GREGORIANISCH 11. September 2001
CHINESISCH 24. Tag im 7. Monat des 18. Jahres im 78. Zyklus
JULIANISCH 29. August 2001
ISLAMISCH 22. Jumada II 1422
JÜDISCH 23. Elul 5761
[Kasten/Bilder auf Seite 7]
KANN MAN HOROSKOPEN TRAUEN?
„Manchmal sind Sie kontaktfreudig, aber dann auch wieder zurückhaltend. Sie halten nichts davon, Fremden zu viel von sich zu erzählen, und lassen sich in Ihrem Denken ungern von anderen beeinflussen. Sie sind nicht leichtgläubig, sondern verlangen Beweise, bevor Sie etwas akzeptieren. Sie lieben die Abwechslung; in Regeln gezwängt zu werden ist Ihnen ein Gräuel. Sie haben hervorragende Talente, die Sie noch nicht richtig nutzen. Sie neigen dazu, Ihre Leistung und Ihr Können zu kritisieren.“
Wer erkennt sich in dieser Beschreibung nicht selbst? Allerdings könnte es sein, dass man mehr hineinliest, als sie hergibt. Auf die Mehrheit treffen die meisten der obigen Aussagen ohnehin zu. Außerdem neigen die Leser dazu, die Aussagen anzunehmen, die anscheinend zutreffen, und nicht zutreffende zu ignorieren. Gemäß dem Buch Why Do Buses Come in Threes—The Hidden Mathematics of Everyday Life „hat man herausgefunden, dass die Leser von Horoskopen nicht ausmachen können, welcher Absatz zu ihrem Sternzeichen gehört, wenn das entsprechende Symbol entfernt wurde. Bei erkennbarem Sternzeichen glauben sie jedoch, dass das Horoskop für ihr Sternzeichen am ehesten auf sie zutrifft.“
[Kasten auf Seite 8]
DIE ZAHLENSYMBOLIK DER BIBEL
Einige Zahlen, die in der Bibel vorkommen, haben symbolische Bedeutungen, allerdings nur im Zusammenhang der Schriftstellen, in denen sie erscheinen. Die 4 beispielsweise wird gebraucht, um Ganzheit oder Universalität anzuzeigen. Dieser Gedanke wird in Ausdrücken wie „die vier äußersten Enden der Erde“ und „die vier Winde der Himmel“ vermittelt (Jesaja 11:12; Daniel 8:8). Die Zahl 6 hingegen stellt manchmal Unvollkommenheit dar. Im Bibelbuch Offenbarung ist die Zahl, die der irdischen politischen Organisation Satans gegeben wird, interessanterweise „eines Menschen Zahl“ — 666 (Offenbarung 13:18). Hier wird die 6 bis zur dritten Stufe gesteigert (die 6 erscheint an der Einerstelle, der Zehnerstelle und der Hunderterstelle), was die Unvollkommenheit dieser tiergleichen Organisation unterstreicht. Wenn die Zahl 7 symbolisch verwendet wird, stellt sie Vollständigkeit dar (3. Mose 4:6; Hebräer 9:24-26). Diese sowie andere symbolische Zahlen, die in der Bibel verwendet werden, erhalten ihre Bedeutung aus ihrem prophetischen Zusammenhang.
Die Heilige Schrift schreibt bestimmten Zahlen zwar eine gewisse Bedeutung zu, doch sie fordert nicht dazu auf, die Buchstaben gewisser Wörter mit Zahlen zu verbinden, um auf diese Weise mystische Wahrheiten aufzudecken.
[Bild auf Seite 8]
Haman legte mithilfe von Wahrsagerei ein Datum für den geplanten Völkermord fest
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Ein zuverlässiger Wegweiser für die ZukunftErwachet! 2002 | 8. September
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Ein zuverlässiger Wegweiser für die Zukunft
BEDEUTET die Unglaubwürdigkeit der Numerologie und anderer Formen der Wahrsagerei, dass man gar nichts über die Zukunft erfahren kann? Glücklicherweise nicht!
Abstrakte Zahlen können den Menschen nicht mitteilen, was die Zukunft bringen wird. Doch der „lebendige Gott“, der „von Anfang an den Ausgang kundtut“, hat es getan. Dazu gebraucht er sein geschriebenes Wort, die Bibel (1. Timotheus 4:10; Jesaja 46:10). Im Gegensatz zu den Äußerungen von Numerologen ist das Wort des lebendigen Gottes auch „imstande, Gedanken und Absichten des Herzens zu beurteilen“. Dadurch hilft es uns, zu erkennen, was uns motiviert und was uns wirklichen Erfolg bringen wird (Hebräer 4:12).
Unser Schöpfer, der Autor der Bibel, ist der Einzige, der die Zukunft genau voraussagen kann. Denn Gott ist allmächtig, und er hat sein Wort stets gehalten. „Ich habe es ja geredet; ich werde es auch herbeiführen“, sagte Jehova (Jesaja 46:11). Und nachdem Josua die Israeliten in das Land der Verheißung geführt hatte, konnte er voller Zuversicht sagen: „Keine Verheißung war dahingefallen von der ganzen guten Verheißung, die Jehova dem Hause Israel gegeben hatte; alles traf ein“ (Josua 21:45; 23:14).
Die Bibel enthält zahlreiche Prophezeiungen, deren Erfüllung noch aussteht. Dazu zählen auch die Verheißungen einer Zeit, in der die Erde von allem Schlechten gereinigt und in ein Paradies umgewandelt werden wird (Psalm 37:10, 11; Sprüche 2:21, 22). Ist das nicht eine ansprechende Zukunftsperspektive? Trauen Sie persönlich dem Schöpfer zu, dass er die Macht und die Weisheit besitzt, auf unserem Planeten wieder alles in Ordnung zu bringen? Dann wird Sie das, was die Bibel über die Zukunft der Erde zu sagen hat, bestimmt näher interessieren.a
Wer seine Zeit klug investieren möchte, wird sich daher um ein genaues Verständnis der Bibel und ihrer Prophezeiungen bemühen, anstatt zu versuchen, die Zukunft aus Zahlen herauszulesen. Jehovas Zeugen sind Ihnen gern behilflich, Genaueres darüber zu erfahren, was Gottes Wort, die Bibel, über die Zukunft offenbart.
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