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  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1995
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1995
w95 15. 9. S. 31

Ist es ein bedeutungsloses Ritual?

DAS Sakrament der Beichte wird von Katholiken seit Jahrhunderten praktiziert. Für viele ist es jedoch nichts weiter als eine Routineangelegenheit. Bob, Direktor einer High-School, erinnert sich an seine Jugendzeit und meint: „Schon als Teenager konnte ich die Beichte nicht ganz ernst nehmen.“ Warum nicht? Für ihn war die Beichte zu einer bedeutungslosen Pflichtübung geworden. Er erklärt: „Das Beichten war so, als bringe man alle seine Gepäckstücke — vollbeladen mit Sünde — zum Zollbeamten am Flughafen. Er fragt einen dann über den Inhalt aus, und nachdem man für die im Ausland erworbenen Luxusartikel etwas bezahlt hat, wird man durchgelassen.“

Frank Wessling schreibt in der Zeitschrift U.S. Catholic über den Brauch der Beichte, daß „es einem extrem leichtgemacht wird, indem einem Schritt für Schritt vorgekaut wird, was zu tun ist — angefangen mit dem Bekenntnis der alltäglichen Fehler über die auswendig gelernten Gebete der Reue bis hin zur liturgischen Handlung des Bußsakraments“. Zu welchem Schluß kommt Wessling? Er sagt: „Ich bin davon überzeugt, daß die Beichte der Seele guttut. Aber die Methode der Katholiken ist fragwürdig.“

Die Bibel stellt das Bekenntnis der Sünden ganz anders dar. Am wichtigsten ist es, die Sünden Gott zu bekennen (Psalm 32:1-5). Und der christliche Jünger Jakobus schrieb: „Ist jemand unter euch krank? Er rufe die älteren Männer der Versammlung zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn im Namen Jehovas mit Öl einreiben. Bekennt also einander offen eure Sünden, und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet“ (Jakobus 5:14, 16).

Ein Christ, der mit Sünden beladen ist, kann die Aufseher der Versammlung rufen, die ihm mit persönlichem und praktischem Rat aus der Bibel helfen können, seinen sündigen Lauf aufzugeben. Die Aufseher können den geistig Erkrankten in angebrachter Weise ermuntern, während sie seine Fortschritte beobachten. Das steht ganz im Gegensatz zu dem formellen Ritual der Beichte, das heutzutage in den Kirchen praktiziert wird. Durch die persönliche Hilfe der Versammlungsältesten gestärkt, können sich reuevolle Missetäter so erleichtert fühlen wie David, der seine Gefühle in einem Psalm wie folgt zum Ausdruck brachte: „Meine Sünde habe ich dir schließlich bekannt, und mein Vergehen habe ich nicht zugedeckt. Ich sagte: ‚Ich werde meine Übertretungen Jehova bekennen.‘ Und du selbst hast das durch meine Sünden verursachte Vergehen verziehen“ (Psalm 32:5).

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