Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Theokratisches Benehmen im Familienkreise
    Der Wachtturm 1955 | 1. Juni
    • scheitern! Natürlich werden beide Ehepartner, da beide unvollkommen sind, auf manche Weise unzulänglich sein, aber es gibt keine Bresche, die diese Art Liebe nicht überbrücken kann! — 1. Kor. 13:4-8, NW.

      23. Was zeigt, daß die Liebe die Macht der Einigung besitzt?

      23 Und vor allem wird die gemeinsame Liebe zu Jehova die Familien einigen. Sie einigt jetzt Hunderttausende von Menschen aus vielen Nationen, Rassen, Farben, Sprachen, verschiedenen Gesellschaftsklassen und Kulturstufen. Ihre überraschende Kraft, dies zu bewirken, läßt die alte Welt sprachlos werden, deren Geschichte politischer Intrigen und blutiger Kriege ihren elenden Fehlschlag kündet. Ist es nicht viel leichter, eine Familie zu einigen, wenn nur so wenige Glieder da sind und so wenige geringe Unterschiede unter ihnen bestehen? Gewiß, und wenn so Liebe zu Jehova Tausende und aber Tausende aus vielen Nationen und Rassen eint, sollte es nicht so schwer fallen, daß diese gemeinsame Liebe zum Schöpfer den Familienkreis unverletzt bewahrt. Sie bewirkt dies in Zehntausenden von Familien in vielen Ländern, indem sie Familiengruppen zusammenhält durch ihre Gespräche über Gottes Wort, ihr gemeinsames Studium, ihren Besuch der Zusammenkünfte der Versammlung als Gruppe und ihre gemeinsame Gottesverehrung im Felddienste. Ergebenheit Jehova gegenüber verleiht ihnen Harmonie und kittet sie zu einer festen Einheit zusammen. Theokratisches Benehmen im Familienkreis bewahrt diesen Kreis unversehrt; dieses Benehmen wird für alle wie folgt umrissen:

      24, 25. Welcher Rat wird uns in Kolosser 3:13-21, 23, 24 gegeben?

      24 „Ertragt einander weiterhin und vergebt einander bereitwillig, wenn jemand Ursache zur Klage wider einen anderen hat. Gleichwie Jehova euch bereitwillig vergeben hat, so tut auch ihr. Aber außer all diesen Dingen kleidet euch mit Liebe, denn sie ist ein vollkommenes Band der Einheit. Auch möge der Friede des Christus in euren Herzen herrschen, denn ihr wurdet in der Tat dazu berufen in e i n e m Leibe; und erzeigt euch dankbar. Laßt das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit. Fahrt fort, einander zu lehren und zu ermahnen mit Psalmen, Lobpreisungen Gottes, geistlichen Liedern mit Holdseligkeit, Jehova singend in euren Herzen. Und was immer ihr tut, in Wort oder in Werk, tut alles im Namen des Herrn Jesus, indem ihr Gott, dem Vater, durch ihn dankt. Ihr Frauen, seid euren Männern untertan, wie es sich geziemt im Herrn. Ihr Männer, bleibt dabei, eure Frauen zu lieben, und laßt euch nicht in bitteren Ärger gegen sie bringen. Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn dies ist wohlgefällig im Herrn. Ihr Väter, bringt eure Kinder nicht in äußerste Gereiztheit, auf daß sie nicht mutlos werden. Was immer ihr tut, daran arbeitet mit ganzer Seele als für Jehova und nicht für Menschen, da ihr wißt, daß ihr den gebührenden Lohn des Erbes von Jehova empfangen werdet. Ihr seid Sklaven Christi, des Meisters.“ — Kol. 3:13-21, 23, 24, NW.

      25 So wende denn diesen praktischen Rat, was Vergebung, Frieden, Liebe, Geistlichgesinntheit, Unterwürfigkeit, Gehorsam und Nachsicht betrifft, im Familienkreise an! Und wenn es bisweilen schwierig wird — und es wird manchmal schwer —, so wirke mit ganzer Seele darauf hin als auf etwas, das für Jehova getan wird. Wenn du es als ihm getan tust, wirst du von ihm, wenn nicht von dankbaren Familiengliedern, Lohn empfangen.

  • „Gehe und predige“ oder „Setz dich und höre zu“?
    Der Wachtturm 1955 | 1. Juni
    • „Gehe und predige“ oder „Setz dich und höre zu“?

      Das sogenannte Christentum von heute ist allzuoft eine „Geh-und-setz-dich“-Sache als eine „Geh-und-tu-etwas“-Sache. Ist deine Religion eine solche von Sitzenden oder Wirkenden? Stärkt dich deine Religion genügend, daß du dir selbst Zeit nimmst, hinzugehen und deinen Nächsten regelmäßig zu erzählen, warum sie wichtig ist? Die Bibel sagt sehr viel über Kraft und Eifer und Glauben. Jesus sagte in Matthäus 10:7: ‚Geh und predige‘, aber die heutigen Kirchgänger haben dies abgeändert auf: „Setz dich hin und hör zu“. Was tust du?

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen