Ein besonderes Programm für Zweigdiener
ANFANG Juni kamen aus aller Welt 133 Hauptbeauftragte der Zweigbüros der Watch Tower Society und Gehilfen von ihnen nach New York! Allein am 6. Juni trafen auf dem internationalen Kennedy Airport mehr als fünfzig von ihnen ein. Sie kamen ins Hauptbüro der Gesellschaft in Brooklyn (New York), um an einem vierwöchigen Programm besonderer Unterweisung teilzunehmen und außerdem Vorkehrungen für die weitere Ausdehnung des Predigens der guten Botschaft zu treffen.
Von denen, die an dem besonderen Kurs teilnahmen, waren einundneunzig Zweigdiener. Ihr Durchschnittsalter betrug 43,6 Jahre. Durchschnittlich waren sie seit 25,8 Jahren ordinierte Prediger und hatten 20,7 Jahre als Vollzeitprediger gedient. Die Mitarbeiter des Hauptbüros der Gesellschaft äußerten sich oft über die geistige Reife dieser Vertreter der Zweigbüros, über ihre beispielhafte Demut und Freundlichkeit.
Am 9. Juni begann das Programm besonderer Unterweisung, als der Präsident der Watch Tower Society, N. H. Knorr, über das Thema sprach: „Befähigung und Verantwortung der Zweigdiener“. Während der vier Wochen wurde fast jeder Gesichtspunkt des Werkes, der mit dem Predigen des Königreiches Gottes in der ganzen Welt zu tun hat, behandelt.
Außer der Unterweisung im Klassenzimmer empfingen die Vertreter der Zweigbüros auch praktische Ausbildung. Don Steele aus Korea äußerte sich darüber, daß „die praktischen Instruktionen in kleinen Gruppen in den verschiedenen Abteilungen“ sehr geschätzt wurden. Und Lamar Bingham aus Libanon bemerkte: „Die praktische Seite wurde nicht vernachlässigt. Wir haben jetzt den Standpunkt der Gesellschaft viel klarer im Blick.“
Während des Kurses betonte der Präsident der Gesellschaft, daß die Bibel das grundlegende Lehrbuch für Jehovas Zeugen ist. Bemerkungen der Vertreter der Zweigbüros zeigten, daß sie sich dieser Tatsache bewußt waren.
Denton Hopkinson von den Philippinen sagte zum Beispiel: „Wir hatten das Empfinden, daß die Grundsätze des Wortes Gottes in unserem Sinn erhöht wurden, vielleicht mehr als je zuvor.“ Und C. F. Muller aus Südafrika erklärte: „Was mir besonders auffiel, war der starke Glaube, die völlige Abhängigkeit der Organisation Jehovas von Jehova und von Jesus Christus sowie ihr völliges Vertrauen zum Wort Jehovas.“
Ein weiterer Punkt, den der Präsident der Gesellschaft nachdrücklich unterstrich, war, daß die Hauptarbeit der Zeugen Jehovas das Predigen dieser ‘guten Botschaft vom Königreich’ ist und daß sie sich von diesem Ziel nicht ablenken lassen sollten. (Matth. 24:14) Willi Diehl aus der Schweiz erklärte: „Ich war sehr beeindruckt, als Bruder Knorr sich immer wieder etwa wie folgt äußerte: ‚Der Hauptzweck in unserem Leben ist das Predigen der guten Botschaft vom Königreich.‘“ Und Theodore Darko aus Ghana sagte: „Unsere Aufmerksamkeit ist mit Nachdruck auf unser Ziel, nämlich das Predigen der guten Botschaft vom Königreich und die Beaufsichtigung dieses Werkes, gelenkt worden.“
Am 4. Juli endete der Sonderkurs für die Vertreter der Zweigbüros mit einem Vortrag des Präsidenten der Gesellschaft über das Thema „Was liegt vor uns?“ und mit einigen herzlichen Schlußworten. N. H. Knorr betonte die gewaltige Arbeit, die bevorsteht, und die Notwendigkeit, Jehovas Volk geistig aufzuerbauen, damit die Arbeit getan werden kann. An diesem Tag äußerten auch zehn Vertreter der Zweigbüros Worte der Wertschätzung über den besonderen Kurs.
Die Äußerungen waren inbrünstig. Edwin Skinner aus Indien sagte: „Wir haben uns einer wunderbaren Gemeinschaft erfreut und äußerst wertvollen Aufschluß und nützliche Unterweisung empfangen.“ Clyde Canty aus Neuseeland bemerkte: „Wir haben das Verlangen, in unsere Zuteilungen zurückzukehren, und verspüren den Wunsch, den Rat anzuwenden, den wir erhalten haben. Unser Denkvermögen ist gründlich angeregt worden.“ William Simpkins aus Mexiko meinte, von allen im Laufe der Jahre abgehaltenen Zusammenkünften für die Zweigdiener seien „diese vier Wochen die nützlichsten gewesen“. Und Charles Eisenhower aus Argentinien brachte die Empfindungen aller Vertreter der Zweigbüros auf passende Weise mit den Worten zum Ausdruck: „Wir sind jetzt viel besser ausgerüstet, um in den uns zugeteilten Ländern mit unserer Arbeit fortzufahren. Unsere Entschlossenheit ist größer denn je, in unser Gebiet zurückzukehren und weiter die gute Botschaft zu predigen und unseren Brüdern zu helfen, damit sie wertschätzen, was wir hier gelernt haben.“
In vielerlei Hinsicht war es für diejenigen, die das Vorrecht hatten, an diesen Zusammenkünften für die Vertreter der Zweigbüros teilzunehmen, ein unvergeßliches Ereignis. Es war erfreulich, das einheitliche Denken zu beobachten, das bei diesen Zusammenkünften herrschte. Alle Zweigdiener und ihre Gehilfen erklärten in einem Brief an den Präsidenten der Gesellschaft und an die ganze Bethelfamilie: „Wir danken Euch für das große Vorrecht, daß wir aus den Zweigen auf der ganzen Erde hierherkommen durften. ... Wir sind tief bewegt von der echten Gastfreundschaft, die Ihr, Du und die ganze Familie, uns erwiesen habt, so daß unser Herz von Dankbarkeit überfließt.“