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Warum an einen Gott glauben, den wir nicht sehen können?Der Wachtturm 1977 | 15. Oktober
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Doch weshalb ist Gott für Menschenaugen unsichtbar? Nun, meinst du, du würdest eine Reise zur Sonne überleben? Nein, du würdest schon lange vor deiner Ankunft verbrennen. Gott erschuf die Sonne. Er ist daher viel zu mächtig, als daß man ihn mit Menschenaugen sehen könnte. Deshalb sagt Gott in seinem Wort: „Kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben“ (2. Mose 33:20).
Wie verhält es sich aber mit den Behauptungen von Wissenschaftlern, die sagen, Lebewesen hätten sich aus unbelebter Materie entwickelt und Menschen würden von affenähnlichen Tieren abstammen?
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Evolution auf dem RückzugDer Wachtturm 1977 | 15. Oktober
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Evolution auf dem Rückzug
SEIT über hundert Jahren behaupten viele Wissenschaftler, alles Leben habe sich entwickelt. Sie sagen, das Leben sei von selbst entstanden; zuerst hätten sich die Pflanzen entwickelt, dann die Tiere und schließlich — über affenartige Wesen — der Mensch.
Während all dieser Jahre haben solche Wissenschaftler zuversichtlich nach Beweismaterial gejagt, um diese Behauptungen zu stützen. Eine ganze Anzahl Wissenschaftler und andere haben gehofft, daß das Beweismaterial den Glauben an einen Gott und Schöpfer zerstören würde.
In den letzten Jahren ist jedoch das Gegenteil geschehen. Das Beweismaterial hat die Grundlage für den Glauben an die Evolutionstheorie erschüttert, so daß viele aufrichtige Menschen, unter ihnen eine Anzahl Wissenschaftler, diese Theorie nicht länger akzeptieren. Diejenigen, die weiterhin die Abstammungslehre verfechten, haben sich gezwungen gesehen, einige langgehegte Ansichten fallenzulassen.
In einem Kommentar über diese Situation schrieb die New York Times: „Das Studium der Evolution hat in den vergangenen 10 Jahren eine bedeutende Veränderung erfahren. Die von Darwin und anderen dargelegten Grundsätze der Evolution werden angefochten, und neue Theorien werden angeboten. Das ganze Gebiet befindet sich in einem Aufruhr.“
DIE UNTERSUCHUNG DES BEWEISMATERIALS
Kürzlich haben eine Anzahl Forscher das Beweismaterial unparteiisch untersucht. Die Ergebnisse haben sie überrascht.
Norman Macbeth, ein auf Harvard ausgebildeter Rechtsanwalt, beschloß, die Sache wie einen Gerichtsprozeß anzugehen. Er trug die Tatsachen zusammen, die für die Evolution sprechen, und die Tatsachen, die dagegen sprechen. Nach vielen Jahren intensiver Forschung kam er zu dem Schluß, daß die Tatsachen, die gegen die Evolution sprechen, so stark seien, daß, wie er sich ausdrückte, „gar keine Theorie besser sei als die gegenwärtige“a.
Weiter schrieb Macbeth: „Leider sind auf dem Gebiet der Evolution die meisten Erklärungen nicht gut. Gewöhnlich können sie überhaupt nicht als Erklärungen gelten, sondern es sind Vermutungen, Annahmen, Hirngespinste, ja sie sind es kaum wert, Hypothesen genannt zu werden.“ Seine Reaktion auf ein typisch evolutionistisches Buch war: „Wenn jener Mann mein Prozeßgegner wäre, könnte ich erreichen, daß seine Klage abgewiesen würde.“
Tom Bethell, Mitherausgeber der Zeitschrift The Washington Monthly, stellte eine ähnliche Untersuchung an. Er war überrascht, unter den Evolutionisten so viel Verwirrung und Streitigkeiten zu finden. Er sagte: „Es ist erstaunlich, daß so wenig durchgesickert ist, denn es scheint eine der bedeutendsten akademischen Debatten
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