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  • Demut — eine begehrenswerte Eigenschaft
    Der Wachtturm 1977 | 15. Oktober
    • zu euch haben, hat es uns wohlgefallen, euch nicht nur an der guten Botschaft Gottes teilhaben zu lassen, sondern auch an unseren eigenen Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart“ (1. Thess. 2:6-8). Wer eine solche Demut bekundet und die Bereitschaft zu dienen, ohne nach „Ehre“ zu suchen, und wer auf diese Weise als Ausdruck selbstaufopfernder Liebe von seiner Zeit und Kraft gibt, spricht das Herz anderer an, und er kann zum Segen seiner Mitmenschen von Jehova gebraucht werden.

      Demut hilft uns nicht nur, den Geist des Dienens zu bekunden, sondern fördert auch unsere Wertschätzung für unsere Glaubensbrüder. Der Apostel Paulus gab den Philippern den Rat, ‘nichts aus Streitsucht oder aus Ichsucht zu tun, sondern in Demut die anderen höher zu achten als sich selbst’ (Phil. 2:3). Wer diesen Rat befolgt, wird die vortrefflichen Eigenschaften anderer wahrnehmen, Eigenschaften, durch die sie ihm in gewisser Hinsicht überlegen sein mögen. Eine demütige Selbsteinschätzung bewahrt ihn davor, voreilig auf seiner Ansicht zu bestehen oder zu versuchen, sich über die Empfehlungen anderer hinwegzusetzen. Er erkennt, daß man eine Sache unterschiedlich anpacken kann und seine eigene Beurteilung nicht unbedingt die beste sein mag. Daher ist er bereit, die Gedanken und Ansichten anderer zu berücksichtigen. Er hütet sich davor, die Ehre für etwas, woran auch andere mitgewirkt haben, für sich allein zu beanspruchen. Durch seine Demut wird er zu einem begehrten Gefährten.

      Demut ist für ein gutes Verhältnis zu Gott und zu Mitmenschen wirklich unerläßlich. Sie ist daher eine Eigenschaft, die wir alle als ergebene Diener Jehovas in noch größerem Maße pflegen sollten.

  • Was wollte der Weise damit sagen?
    Der Wachtturm 1977 | 15. Oktober
    • Was wollte der Weise damit sagen?

      Die Weisheit — von größerem Wert

      Ein Erbe ist wertvoll. Aber von welchem Nutzen wäre es, wenn es demjenigen, der es erhält, an Weisheit mangeln würde, um es richtig verwalten zu können? König Salomo schrieb: „Weisheit zusammen mit einem Erbe ist gut und ist vorteilhaft für die, welche die Sonne sehen. Denn Weisheit dient zum Schutz, gleichwie Geld zum Schutz dient; aber der Vorteil der Erkenntnis ist, daß Weisheit selbst ihre Besitzer am Leben erhält“ (Pred. 7:11, 12).

      Somit ist Weisheit von größerem Wert als materielle Besitztümer. Jemand, dem es an Weisheit mangelt, mag ein Erbe schnell verschwenden. Geld bietet zwar einen gewissen Schutz und ermöglicht seinem Besitzer, das zu erhalten, was er braucht, doch kann es verlorengehen oder gestohlen werden. Reiche mögen sogar Opfer von Raubüberfällen und Gewalttaten werden. Andererseits kann die Weisheit — die Fähigkeit, Erkenntnis anzuwenden, um Probleme zu lösen oder bestimmte Ziele zu erreichen — jemand davon zurückhalten, törichte Risiken einzugehen, durch die er sein Leben gefährdet. Sie kann jemand vor einem frühzeitigen Tod bewahren und, wenn sie auf einer angemessenen Gottesfurcht beruht, dazu führen, daß er ewiges Leben erlangt.

      Die Weisheit ist somit als Schutz bestimmt von Wert. Der Weise sagte: „Die Weisheit selbst ist für den Weisen stärker als zehn Machthaber, die sich in einer Stadt befunden haben“ (Pred. 7:19). Die Weisheit kann als Schutz mehr leisten als „zehn Machthaber“ — die vollständige Zahl von Kriegern, die die Bewohner einer belagerten Stadt beschützen.

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