Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Wie Israel in der Wildnis Jehova auf die Probe stellte
    Der Wachtturm 1977 | 1. Oktober
    • Die Zeit rückte näher, da die Israeliten den Jordan überqueren und das Verheißene Land in Besitz nehmen sollten. Doch die Stämme Ruben und Gad sowie der halbe Stamm Manasse baten darum, sich auf der Ostseite des Jordans niederlassen zu dürfen. Warum? Weil sie große Herden hatten und dieses Gebiet ein ideales Weideland war. Sie erhielten die Erlaubnis dazu unter der Bedingung, daß sie den übrigen neuneinhalb Stämmen halfen, das Land auf der Westseite des Jordans zu erobern.

      Wie oft zog Israel während dieser vierzig Jahre von einem Ort zum anderen? Ungefähr vierzigmal (4. Mose 33:1-49). Gegen Ende des Buches Numeri wird von Jehovas Geboten berichtet, jegliche falsche Anbetung aus dem Land Kanaan auszurotten, auch davon, welche Grenzen er für das Verheißene Land festlegte und daß er von jedem Stamm einen Vorsteher ernannte, der Josua und Eleasar, den Hohenpriester, darin unterstützen sollte, das Land unter den einzelnen Stämmen aufzuteilen. Des weiteren werden Anweisungen in bezug auf zweiundvierzig Städte erwähnt, die den Leviten gegeben werden sollten, da diese kein Erbe im Land hätten, und hinsichtlich der sechs Levitenstädte, die Zufluchtsstädte für unabsichtliche Totschläger sein sollten. Jehovas Gesetze über vorsätzlichen Mord und unabsichtlichen Totschlag werden genau erklärt. Das Buch schließt mit Anordnungen über die Heirat weiblicher Erben.

      Das Buch Numeri unterstreicht wahrhaftig, daß es etwas Schwerwiegendes ist, Jehova auf die Probe zu stellen. Die Nation Israel betrat zwar das Verheißene Land, wodurch sich Jehovas Verheißung erfüllte, doch es war keiner derjenigen darunter, die aus Ägypten ausgezogen waren und sich aufgelehnt hatten. Mit Recht warnt der Apostel Paulus Christen davor, jene Israeliten nachzuahmen (1. Kor. 10:8-11). Wie mit den Israeliten ein „Mischvolk“ aus Ägypten auszog und schließlich das Verheißene Land betrat, hat auch heute eine „große Volksmenge“, die irdische Hoffnungen hat, das neuzeitliche Ägypten, diese gegenwärtige Welt, verlassen und sich den geistigen Israeliten, den gesalbten Fußstapfennachfolgern Jesu Christi, auf ihrer Wanderung ins neue System der Dinge angeschlossen (Offb. 7:9-14; 11:8; Joh. 15:19). Wenn wir die Vernichtung des gegenwärtigen bösen Systems der Dinge in der bevorstehenden großen Drangsal überleben möchten, sollten wir darauf achten, nie glaubensschwach zu werden und Jehova auf die Probe zu stellen (Zeph. 2:3).

  • Aus biblischen Wortspielen lernen
    Der Wachtturm 1977 | 1. Oktober
    • Aus biblischen Wortspielen lernen

      Die Bibel enthält Wortspiele, das heißt, im hebräischen Original werden ähnlich klingende Wörter von unterschiedlicher Bedeutung gebraucht, um auf etwas Nachdruck zu legen. Diese Wortspiele sind in Übersetzungen nicht ohne weiteres zu erkennen, aber vielleicht wird in Fußnoten oder Anmerkungen darauf aufmerksam gemacht. Anscheinend trugen Wortspiele dazu bei, den Hörern oder Lesern eine Botschaft tief einzuprägen. Wenn wir sie beachten, können Passagen der Bibel, in denen sie auftauchen, für uns noch größere Bedeutung gewinnen.

      Nehmen wir zum Beispiel Jeremia 1:11-13, wo wir lesen: „Das Wort Jehovas erging weiter an mich und besagte: ,Was siehst du, Jeremia?‘ Da sprach ich: ,Ein Mandelbaumschößling ist das, was ich sehe.‘ Und Jehova fuhr fort, zu mir zu sprechen: ,Du hast gut gesehen, denn ich wache ständig über mein Wort, um es auszuführen.‘“

      Wir mögen uns fragen: Welche Verbindung besteht zwischen einem „Mandelbaumschößling“ und „ständig wachen“? Im Hebräischen handelt es sich hier um ein Wortspiel. Der hebräische Name für Mandelbaum bedeutet buchstäblich „der Wachsame“. Das ist eine passende Bezeichnung, denn der Mandelbaum ist einer der ersten Bäume, die nach der Winterruhe blühen.

      Das ist nur eines von vielen biblischen Wortspielen. Um sich diese Wortspiele nicht entgehen zu lassen, sollte man Fußnoten oder Randbemerkungen berücksichtigen, falls die Bibel, die man verwendet, solche enthält. Vielleicht macht man einige sehr interessante und hilfreiche Entdeckungen.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen