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  • Versammlungsälteste sollten „in vortrefflicher Weise als Vorsteher dienen“
    Der Wachtturm 1977 | 1. Juni
    • kommen, sollte jemand, der eine andere Ansicht vertritt, nicht gegen die getroffene Entscheidung protestieren, indem er eine feindselige Haltung zeigt. Er sollte weiterhin mit der gesamten Ältestenschaft „hart arbeiten“. Dadurch kann das Vertrauen der Versammlung zur Ältestenschaft bewahrt werden, in dem Bewußtsein, daß alle in Einheit zusammenarbeiten. Wenn Älteste „mit aller Demut und Milde“ wandeln, werden sie das Band des Friedens stärken (Eph. 4:2, 3).

      17. Welchen vernünftigen Rat sollten jüngere Männer und an Jahren fortgeschrittene in einer Zusammenkunft der Ältesten im Sinn behalten, und warum?

      17 Bei Zusammenkünften der Ältesten sollten besonders jüngere Männer denen, die älter sind und als Christen über eine größere Erfahrung verfügen, aufmerksam zuhören, indem sie Sprüche 16:31 im Sinn behalten, wo es heißt: „Eine Krone der Schönheit ist graues Haar, wenn sie auf dem Wege der Gerechtigkeit gefunden wird.“ Andererseits sollten ältere Männer anerkennen, daß auch ein jüngerer Mann die richtige Ansicht in einer bestimmten Angelegenheit haben mag. Der Vorzug sollte also in der vernünftigen weisen Äußerung gesehen werden, nicht unbedingt im Alter dessen, der spricht. Wenn sich jüngere Männer äußern, sollten sie jedoch vor dem Alter Respekt zeigen, wie auch Timotheus zweifellos die Person und den Rat des Paulus achtete und wie Elihu aus Achtung vor den Älteren so lange wartete, bis für ihn die Zeit zum Reden gekommen war (1. Tim. 5:1, 19; Hiob 32:6-9).

      18. Worauf legten die Apostel größeren Nachdruck, wenngleich sie gewissen „notwendigen Geschäften“ Aufmerksamkeit schenkten, wie dies aus Apostelgeschichte 6:1-6 hervorgeht?

      18 Älteste mögen bei einigen ihrer Zusammenkünfte zwar viel Zeit auf Probleme in Verbindung mit dem Königreichssaal oder auf andere „notwendige Geschäfte“ verwenden, doch sollten sie diese Angelegenheiten wichtigen Dingen, die sich auf das Geistiggesinntsein der Herde auswirken, unterordnen (Apg. 6:1-6; Phil. 1:9, 10). So werden sie auf vortreffliche Weise als Vorsteher dienen.

      19. (a) Welche Einrichtung, die dem Rat Jesu und dem des Paulus entspricht, gibt es unter uns im Gegensatz zu der Art und Weise, wie weltliche Regenten das Volk behandeln? (b) Welche Vorteile bringt es mit sich, daß wir Älteste haben, die der Versammlung in vortrefflicher Weise vorstehen?

      19 Wie dankbar sind wir doch für die Ältesten, die weltweit der Versammlung Jehovas auf vortreffliche Weise vorstehen, wenn wir das erbärmliche Durcheinander beobachten, das in dieser Welt herrscht! Die Menschen tappen hinsichtlich einer Lösung ihrer Probleme im dunkeln, und ihre Herrscher ‘spielen den Herrn über sie’, statt sie auf eine liebevolle, hilfreiche und ermunternde Art und Weise zu führen (Matth. 20:25-27). In unseren Reihen gibt es geistig reife Männer, die Vorbilder für die Herde sind, und wir achten sie als solche, die uns vorstehen (1. Thess. 5:12, 13). Nicht ein einzelner Mann in der Versammlung, in der Stadt, in dem Land oder in dem Teil der Welt, in dem wir leben, tut das, sondern alle Ältesten, die innerhalb des ihnen zugeteilten Bereichs die Aufgabe haben, als Vorsteher zu dienen. Mit der liebevollen Hilfe und Anleitung dieser vielen Ratgeber wird das Predigen des Königreiches und das Jüngermachen der erfolgreichen Vollendung entgegengeführt. Unter Ältesten, die auf vortreffliche Weise als Vorsteher dienen, ist die Versammlung in ihren Bemühungen fest geeint. Dadurch wird bewirkt, daß wir uns noch enger an die Leitung unseres Hauptes, Jesus Christus, halten, was alles zur Ehre Jehovas beiträgt.

  • Inwiefern der Geistesmensch „von keinem Menschen beurteilt“ wird
    Der Wachtturm 1977 | 1. Juni
    • Inwiefern der Geistesmensch „von keinem Menschen beurteilt“ wird

      ● Der Apostel Paulus schrieb an Christen in Korinth: „Der Geistesmensch ... beurteilt in der Tat alle Dinge, er selbst aber wird von keinem Menschen beurteilt“ (1. Kor. 2:15). Wie kommt das? Mit Hilfe des Geistes Gottes kann der Geistesmensch Dinge richtig bewerten. Er selbst jedoch kann von Personen, die kein geistiges Verständnis haben, nicht beurteilt oder richtig eingeschätzt werden. Personen, die nicht unter dem Einfluß des Geistes stehen, gehen von falschen Voraussetzungen aus und werden ihn betreffend zu falschen Schlußfolgerungen kommen. Man tat es auch im Fall Christi Jesu, wie es in Jesaja 53:3, 4 vorhergesagt worden war. Somit kann der Geistesmensch einfach „von keinem Menschen beurteilt“ werden, das heißt von keinem Menschen, der nicht von dem Geist beeinflußt wird.

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