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  • Johanan
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • fragten sie Jeremia um Rat; anstatt jedoch den Rat Jehovas zu befolgen und im Land zu bleiben, flohen sie nach Ägypten und nahmen auch Jeremia mit (Jer 42:1 bis 43:7; 2Kö 25:23-26).

      6. Sohn des Hakkatan und Haupt der 110 Männer des Vaterhauses des Asgad, die mit ihm unter der Führung Esras im Jahr 468 v. u. Z. nach Jerusalem zurückkehrten (Esr 8:1, 12).

      7. Enkel Eljaschibs, des Hohen Priesters zur Zeit Nehemias. Dass er in Nehemia 12:11 Jonathan genannt wird, ist vermutlich auf einen Schreibfehler zurückzuführen, da die Namen „Johanan“ und „Jonathan“ im Hebräischen sehr ähnlich sind. Johanan wird in Nehemia 12:22, 23 und in einem Brief erwähnt, der sich bei den Elephantine-Urkunden befand. In diesem wird er als Hoher Priester bezeichnet (Flavius Josephus, Jüdische Altertümer, 11. Buch, Kap. 7, Abs. 1).

      8. Sohn des Eljoenai; Johanan erscheint auf einer Liste des Hauses Davids, auf der auch Serubbabel und seine Nachkommen verzeichnet sind (1Ch 3:1, 10, 19, 24).

      9. Ein Vorfahr Marias, der Mutter Jesu; gemäß dem Geschlechtsregister ist er vermutlich der Enkel Serubbabels (Luk 3:23, 27).

  • Johanna
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • JOHANNA

      (Johạnna) [feminine Kurzform von Jehohanan, was „Jehova hat Gunst erwiesen“, „Jehova ist gnädig (gütig) gewesen“ bedeutet].

      Eine der Frauen, die Jesus Christus von ihren Gebrechen heilte, die ihm dann nachfolgten und ihm und seinen Aposteln mit ihrer Habe dienten (Luk 8:1-3). Johanna war anscheinend mit anderen Frauen zugegen, als Jesus an den Pfahl geschlagen wurde. Da diese Frauen vorbereitete Gewürze und Öle, zu seiner Gruft brachten, waren sie unter den Ersten, die feststellten, dass er auferweckt worden war. Den elf Aposteln erschien ihr Bericht jedoch unglaubhaft (Luk 23:49, 55, 56; 24:1-11). Chusa, Johannas Mann, war der Beauftragte des Herodes Antipas (Luk 8:3).

  • Johannes
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • JOHANNES

      (Johạnnes) [lat.-deutsche Entsprechung zu Jehohanan, was „Jehova hat Gunst erwiesen“, „Jehova ist gnädig (gütig) gewesen“ bedeutet].

      1. Johannes der Täufer, der Sohn Sacharjas und Elisabeths; der Vorläufer Jesu. Johannes’ Eltern stammten beide aus der Priesterfamilie Aarons. Sacharja war ein Priester aus der Abteilung Abijas (Luk 1:5, 6).

      Geburt durch ein Wunder. Im Jahr 3 v. u. Z. erhielt Sacharja während der für die Abteilung Abijas bestimmten Dienstzeit turnusgemäß das seltene Vorrecht, im Heiligtum Räucherwerk darzubringen. Als er vor dem Räucheraltar stand, erschien ihm der Engel Gabriel und sagte ihm, er werde einen Sohn bekommen, der Johannes genannt werden sollte. Dieser Sohn sollte wie Simson sein Leben lang ein Nasiräer sein. Er würde groß sein vor Jehova und vor ihm hergehen, um ihm „ein zubereitetes Volk ... bereit zu machen“. Die Geburt des Johannes erfolgte durch ein Wunder Gottes, denn Sacharja und Elisabeth waren beide schon in vorgerücktem Alter (Luk 1:7-17).

      Als Elisabeth im sechsten Monat schwanger war, wurde sie von ihrer Verwandten Maria besucht, die damals durch heiligen Geist schwanger geworden war. Sobald Elisabeth den Gruß ihrer Verwandten hörte, hüpfte das ungeborene Kind in ihrem Leib, und mit heiligem Geist erfüllt, erkannte sie an, dass das Kind, das von Maria geboren werden sollte, ihr „Herr“ sein würde (Luk 1:26, 36, 39-45).

      Als Elisabeths Kind geboren war, wollten die Nachbarn und Verwandten es nach dem Namen seines Vaters benennen. Elisabeth sagte aber: „Nicht doch, sondern er soll Johannes genannt werden.“ Dann fragten sie seinen Vater, wie er das Kind genannt haben wolle. Den Worten des Engels Gabriel entsprechend, hatte Sacharja seit dem Gespräch mit dem Engel nicht mehr reden können. Er schrieb deshalb auf ein Täfelchen: „Johannes ist sein Name.“ Darauf wurde Sacharjas Mund aufgetan, und er begann zu reden. Da erkannten alle, dass die Hand Jehovas mit dem Kind war (Luk 1:18-20, 57-66).

      Der Beginn seines Dienstes. Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte Johannes im Bergland von Judäa, wo seine Eltern wohnten. Er „wuchs heran und erstarkte im Geist. Und er blieb bis zum Tag seines öffentlichen Auftretens vor Israel in den Wüsten“ (Luk 1:39, 80). Nach dem Bericht des Lukas begann Johannes seinen Dienst im 15. Jahr der Regierung des Tiberius Cäsar. Johannes war damals ungefähr 30 Jahre alt. Es wird zwar nichts davon berichtet, dass er jemals Priesterdienste im Tempel geleistet hätte, aber in diesem Alter traten die Priester normalerweise ihren vollen Dienst an (4Mo 4:2, 3). Augustus starb am 17. August 14 u. Z., und Tiberius wurde am 15. September vom römischen Senat zum Kaiser ernannt; sein 15. Jahr dauerte demnach vom letzten Teil des Jahres 28 u. Z. bis August oder September 29 u. Z. Da sich Jesus (ebenfalls im Alter von ungefähr 30 Jahren) im Herbst zur Taufe darstellte, muss Johannes, der sechs Monate älter war, seinen Dienst im Frühling des Jahres 29 u. Z. angetreten haben (Luk 3:1-3, 23).

      Johannes begann seine Predigttätigkeit in der Wildnis von Judäa, indem er sagte: „Bereut, denn das Königreich der Himmel hat sich genaht“ (Mat 3:1, 2). Er trug wie der Prophet Elia eine Kleidung aus Kamelhaar und einen ledernen Gürtel um seine Lenden. Seine Nahrung bestand aus Heuschrecken

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