Frieden
Jehova ist Gott des Friedens
1. Kor. 14:33 „Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.“
Röm. 15:33 „Möge der Gott, der Frieden gibt, mit euch allen sein.“
Genaue Erkenntnis Gottes und seines Vorhabens für den Frieden notwendig
2. Petr. 1:2, 3 „Unverdiente Güte und Friede sei euch gemehrt durch eine genaue Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn, insofern als seine göttliche Macht uns alles, was Leben und Gottergebenheit betrifft, durch die genaue Erkenntnis dessen geschenkt hat, der uns durch Herrlichkeit und Tugend berufen hat.“
Spr. 3:13-17 „Glücklich ist der Mensch, der Weisheit gefunden hat, und der Mensch, der Unterscheidungsvermögen erlangt . . . Ihre Wege sind Wege der Lieblichkeit, und alle ihre Pfade sind Frieden.“
Frieden mit Gott für sündige Menschen durch Jesus Christus ermöglicht
Apg. 10:35, 36 „In jeder Nation [ist ihm] der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar. Er hat den Söhnen Israels das Wort gesandt, um ihnen die gute Botschaft des Friedens durch Jesus Christus zu verkünden: dieser Eine ist der Herr von allen anderen.“
Röm. 5:1 „Darum laßt uns, da wir nun zufolge des Glaubens gerechtgesprochen worden sind, uns des Friedens mit Gott erfreuen durch unseren Herrn Jesus Christus.“
Eph. 2:14, 17, 18 „Denn er ist unser Friede . . . Und er kam und verkündete die gute Botschaft des Friedens euch, den Fernen, und Friede den Nahen, denn durch ihn haben wir, beide Völker, durch e i n e n Geist den Zutritt zum Vater.“
Kol. 1:19, 20 „Gott hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alle anderen Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, das er am Marterpfahl vergoß.“
Siehe auch das Hauptthema „Lösegeld“, S. 358—363.
Ernste Anstrengung notwendig, um Frieden in der Christenversammlung aufrechtzuerhalten
Eph. 4:1-3 „[Wandelt] mit aller Demut und Milde, mit Langmut, einander in Liebe ertragend, euch ernstlich bemühend, die Einheit des Geistes in dem vereinigenden Band des Friedens zu bewahren.“
Röm. 14:19 „So laßt uns denn den Dingen nachjagen, die dem Frieden dienen, und den Dingen, die zur gegenseitigen Erbauung gereichen.“
1. Thess. 5:13-15 „Seid friedsam miteinander. Andererseits ermahnen wir euch, Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, redet bekümmerten Seelen tröstend zu, steht den Schwachen bei, seid langmütig gegen alle. Seht zu, daß niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach gegeneinander und gegen alle anderen.“
Göttliche Weisheit stellt sittliche Keuschheit vor Friedsamkeit
Jak. 3:17, 18 „Die Weisheit von oben aber ist vor allem keusch, dann friedsam . . . Überdies wird der Same der Frucht der Gerechtigkeit unter friedevollen Verhältnissen für die gesät, die Frieden stiften.“
Dienst auf friedliche Weise durchgeführt
Eph. 6:14, 15 „Steht daher fest, . . . eure Füße beschuht mit der Ausrüstung der guten Botschaft des Friedens.“
Matth. 10:12, 13 „Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen; und wenn das Haus es verdient, so komme der Friede darauf, den ihr ihm wünscht; wenn es ihn aber nicht verdient, so kehre euer Friede auf euch zurück.“
2. Tim. 2:24, 25 „Ein Sklave des Herrn aber hat es nicht nötig zu streiten, sondern muß gegen alle sanft sein, lehrfähig, der sich unter üblen Umständen beherrscht, der mit Milde die ungünstig Gesinnten unterweist.“
Christen jagen dem Frieden mit allen Menschen nach
Hebr. 12:14 „Jaget dem Frieden nach mit allen.“
Röm. 12:17-19, 21 „Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Sorgt für die Dinge, die in den Augen aller Menschen vortrefflich sind. Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: ,Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova.‘ Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.“
Jes. 2:4 „Und er wird gewißlich Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation das Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.“
Frieden mit Gott und Christus nicht um des Friedens mit Ungläubigen willen aufgeben
Matth. 10:34, 37 „Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig.“
Inneren Frieden erlangen und behalten
Matth. 5:9 „Glücklich sind die Friedsamen.“
Phil. 4:7, 8 „Der Friede Gottes, der alles Denken übertrifft, wird euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten. Schließlich, Brüder, was irgend wahr, was irgend von ernsthaftem Interesse, was irgend gerecht, was irgend keusch, was irgend liebenswert ist, worüber irgend man wohlredet, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin.“
Ps. 119:165 „Überströmender Friede gehört denen, die dein Gesetz lieben, und für sie gibt es keine Ursache des Strauchelns.“
Ps. 4:6-8 „Erhebe das Licht deines Angesichts über uns, o Jehova! Du wirst bestimmt Freude in mein Herz geben, größere als zu der Zeit, da sie Korn und neuen Wein in Fülle gehabt haben. In Frieden will ich mich niederlegen und auch schlafen, denn du, ja du allein, o Jehova läßt mich in Sicherheit wohnen.“
Nationen der Welt unfähig, dauernden Frieden herbeizuführen
Offb. 6:4 „Und ein anderes, ein feuerfarbenes Pferd kam hervor; und dem, der darauf saß, wurde gewährt, den Frieden von der Erde wegzunehmen, so daß sie einander hinschlachten würden, und ein großes Schwert wurde ihm gegeben.“
Matth. 24:6, 7 „Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; . . . aber es ist noch nicht das Ende. Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich.“
Jes. 57:21 „ ‚Es gibt keinen Frieden‘, hat mein Gott gesagt, ,für die Bösen.‘ “
Siehe auch das Hauptthema „Krieg“, S. 344, 345.
Jehova Gott macht Kriegen durch seinen Friedefürsten ein Ende und führt dauernden Frieden für ganze Erde herbei
Ps. 46:8, 9 „Kommt, seht die Taten Jehovas, wie er erstaunliche Ereignisse auf der Erde hat einsetzen lassen. Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde. Den Bogen zerbricht er, und den Speer zersplittert er; die Wagen verbrennt er im Feuer.“
Ps. 37:9, 11 „Denn die Übeltäter selbst werden weggetilgt werden, die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden. Aber die Sanftmütigen selbst werden die Erde besitzen, und sie werden in der Tat ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.“
Jes. 9:6, 7 „Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden, und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens. Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben.“
Ps. 72:7 „In seinen Tagen wird der Gerechte sprossen und Fülle von Frieden, bis der Mond nicht mehr ist.“
Siehe auch das Hauptthema „Erde und Bestimmung der Erde“, S. 137—140.
Sogar zwischen Mensch und Tier wird es Frieden geben
Hos. 2:18 „Für sie werde ich an jenem Tage gewißlich einen Bund schließen in Verbindung mit den wilden Tieren des Feldes und mit den fliegenden Geschöpfen der Himmel und den Kriechtieren des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Lande zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen.“
Jes. 11:6-9 „Und der Wolf wird tatsächlich bei dem männlichen Lamme weilen, und beim Böcklein wird selbst der Leopard lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier. Und der Säugling wird gewißlich auf dem Loche der Kobra spielen; und auf die Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird in der Tat ein entwöhntes Kind seine eigene Hand legen. Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berge; denn die Erde wird gewißlich erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken.“