Ledigsein
Eine Gabe, die gepflegt werden muß, damit man sie behält
Matth. 19:10-12 „Die Jünger sprachen zu ihm: ,Wenn die Stellung eines Mannes zu seiner Frau so ist, ist es nicht ratsam zu heiraten.‘ Er sprach zu ihnen: ,Nicht alle Menschen geben dem Worte Raum, sondern nur diejenigen, die die Gnade haben. Denn es gibt Eunuchen, die vom Mutterschoß als solche geboren wurden, und es gibt Eunuchen, die von Menschen zu Eunuchen gemacht worden sind, und es gibt Eunuchen, die sich wegen des Königreiches der Himmel selbst zu Eunuchen gemacht haben. Wer dafür Raum schaffen kann, schaffe dafür Raum.‘ “
1. Kor. 7:7, 37 „Ich wünsche aber, alle Menschen wären so wie ich selbst. Dennoch hat jeder seine eigene Gabe von Gott, der eine auf diese, der andere auf jene Weise. Wenn jemand aber in seinem Herzen feststeht, indem er keine Notwendigkeit empfindet, sondern über seinen eigenen Willen Gewalt hat und diese Entscheidung in seinem eigenen Herzen getroffen hat, seine eigene Jungfräulichkeit zu bewahren, wird er gut tun.“
Gewährt größere Freiheit für christlichen Dienst
1. Kor. 7:28, 32-35 „Auch wenn du heiratetest, würdest du keine Sünde begehen. Und wenn ein jungfräulicher Mensch heiraten würde, so beginge ein solcher keine Sünde. Indes werden die, die es tun, Drangsal in ihrem Fleische haben. Ich aber schone euch. In der Tat, ich will, daß ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete ist um die Dinge des Herrn besorgt, wie er dem Herrn wohlgefalle. Der Verheiratete aber ist um die Dinge der Welt besorgt, wie er seiner Frau wohlgefalle, und er ist geteilt. Ferner ist die Unverheiratete und die Jungfrau um die Dinge des Herrn besorgt, damit sie sowohl in ihrem Leib als auch in ihrem Geist heilig sei. Die Verheiratete dagegen ist um die Dinge der Welt besorgt, wie sie ihrem Mann wohlgefalle. Aber ich sage dies um eures persönlichen Vorteils willen, nicht um euch eine Schlinge überzuwerfen, sondern um euch zu dem zu bewegen, was sich schickt, und zu dem, was ständige Dienstbereitschaft für den Herrn bedeutet, ohne sich ablenken zu lassen.“
Kein Freibrief für zügellosen Wandel
1. Kor. 6:18 „Flieht vor der Hurerei. Jede andere Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb seines Leibes, wer aber Hurerei treibt, sündigt gegen seinen eigenen Leib.“
Gal. 5:19-21 „Die Werke des Fleisches [sind] offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel . . ., die solche Dinge treiben, [werden] Gottes Königreich nicht ererben.“
Eph. 5:3, 4 „Hurerei und jede Art Unreinheit oder Habgier sollen unter euch nicht einmal erwähnt werden, so, wie es sich für Heilige geziemt, auch kein schändliches Benehmen noch törichtes Reden, noch unzüchtige Späße, Dinge, die sich nicht schicken, sondern vielmehr Danksagung.“
Spr. 7:7-23 „Mit Interesse bemerkte ich unter den Söhnen einen Jüngling, dem es an Herz mangelte, der auf der Straße dahinging, in der Nähe ihrer Ecke . . . Und siehe! ein Weib kam ihm entgegen im Gewand einer Prostituierten und listigen Herzens. . . . Sie hat ein dreistes Gesicht aufgesetzt, und sie beginnt zu ihm zu sprechen: ‚. . . Komm doch, wir wollen uns an Liebe satt trinken bis zum Morgen; laß uns doch einander mit Liebkosungen erfreuen. Denn der Ehemann ist nicht in seinem Hause; er ist auf eine Reise in die Ferne gegangen. . . .‘ Sie hat ihn durch die Fülle ihrer Überredung verleitet. . . . Ganz plötzlich geht er ihr nach wie ein Stier, der sogar zur Schlachtung kommt, und gerade wie gefesselt zur Züchtigung eines Törichten, bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet, so, wie ein Vogel in die Falle eilt, und er hat nicht gewußt, daß es um seine Seele selbst geht.“
Angesichts starker Einflüsse zur Unmoral mag es für einige sicherer sein zu heiraten
1. Kor. 7:1-9, 36 „Was nun die Dinge betrifft, über die ihr geschrieben habt: Es ist für einen Menschen gut, keine Frau zu berühren; doch wegen der weitverbreiteten Hurerei habe jeder Mann seine eigene Frau, und jede Frau habe ihren eigenen Mann. . . . Wenn sie aber keine Selbstbeherrschung haben, so mögen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als von Leidenschaft entbrannt zu sein. Wenn aber jemand denkt, er verhalte sich gegenüber seiner Jungfräulichkeit ungehörig, wenn diese über die Blüte der Jugend hinausgeht, und es auf diese Weise geschehen sollte, so tue er, was er will; er sündigt nicht. Sie mögen heiraten.“