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  • 1. Petrus
  • Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen
Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen
1. Petrus

DER ERSTE BRIEF DES PETRUS

1 Petrus*, ein Apostel+ Jesu Christi, an die zeitweilig Ansässigen+, die zerstreut sind*+ in Pọntus, Galạtien, Kappadọzien+, Asien und Bithỵnien, an die Auserwählten+ 2 nach dem Vorherwissen Gottes, des Vaters,+ mit [der] Heiligung durch den Geist+ zum Zwecke ihres Gehorsams und ihrer Besprengung+ mit dem Blut Jesu Christi:+

Unverdiente Güte und Frieden sei euch gemehrt.+

3 Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,+ denn nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns eine neue Geburt+ zu einer lebendigen Hoffnung+ gegeben* durch die Auferstehung+ Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe.+ Es ist in den Himmeln aufbehalten* für euch,+ 5 die ihr mit Gottes Macht durch Glauben+ zu einer Rettung+ behütet werdet,* die bereit ist, in der letzten Zeitperiode geoffenbart+ zu werden.+ 6 Über diese Tatsache freut ihr euch sehr, obwohl ihr jetzt für eine kleine Weile, wenn es sein muß, durch mancherlei Prüfungen betrübt worden seid,+ 7 damit die geprüfte Echtheit* eures Glaubens,+ viel wertvoller als Gold, das vergeht, obwohl es durch Feuer erprobt wird,+ bei der Offenbarung*+ Jesu Christi als eine Ursache zum Lobpreis und zur Herrlichkeit und Ehre erfunden werde. 8 Obwohl ihr ihn niemals gesehen habt, liebt ihr ihn.+ Obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, übt ihr doch Glauben an ihn aus und freut euch sehr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude, 9 da ihr das Endziel* eures Glaubens, die Rettung eurer Seelen, erlangt.*+

10 Gerade was diese Rettung betrifft, wurde von den Propheten, die von der euch zugedachten unverdienten Güte prophezeiten,+ fleißig Nachfrage gehalten und sorgfältig nachgeforscht.+ 11 Sie untersuchten beständig,* welchen besonderen Zeitabschnitt+ oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist+ in ihnen in bezug auf Christus* anzeigte,+ als er im voraus über die für Christus [bestimmten] Leiden+ und über die nach diesen folgenden Herrlichkeiten+ Zeugnis gab. 12 Ihnen wurde es geoffenbart, daß sie nicht sich selbst,+ sondern euch mit den Dingen dienten, die euch nun durch diejenigen angekündigt+ worden sind, die euch die gute Botschaft mit [dem] vom Himmel her gesandten heiligen Geist+ verkündigt haben. Gerade in diese Dinge begehren Engel hineinzuschauen.*+

13 Darum gürtet euren Sinn zur Tätigkeit,*+ bleibt vollständig besonnen;+ setzt eure Hoffnung* auf die unverdiente Güte,+ die euch bei der Offenbarung+ Jesu Christi gebracht wird. 14 Formt euch als gehorsame Kinder* nicht mehr nach den Begierden,+ die ihr früher in eurer Unwissenheit hattet, 15 sondern in Übereinstimmung mit dem Heiligen, der euch berufen hat, werdet auch ihr selbst heilig in [eurem] ganzen Wandel,+ 16 weil geschrieben steht: „Ihr sollt heilig sein, weil ich heilig bin.“+

17 Wenn ihr ferner den Vater anruft, der unparteiisch*+ nach dem Werk eines jeden richtet, so führt euren Wandel mit Furcht+ während der Zeit eurer Fremdlingschaft.+ 18 Denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen,+ mit Silber oder Gold, von eurer fruchtlosen Art des Wandels befreit+ worden seid*, die euch von euren Vorvätern her überliefert wurde, 19 sondern mit kostbarem Blut+ gleich dem eines makellosen und fleckenlosen Lammes,+ nämlich Christi.+ 20 Allerdings war er vor Grundlegung*+ der Welt im voraus erkannt, doch wurde er am Ende der Zeiten um euretwillen offenbar gemacht,+ 21 die ihr durch ihn an Gott glaubt,+ der ihn von den Toten auferweckt+ und ihm Herrlichkeit verliehen hat,+ so daß euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott [gerichtet] seien.+

22 Da ihr nun eure Seelen* durch [euren] Gehorsam gegenüber der Wahrheit mit ungeheuchelter brüderlicher Zuneigung+ als Ergebnis geläutert+ habt, so liebt einander inbrünstig* von Herzen.+ 23 Denn eine neue Geburt+ ist euch zuteil geworden, nicht durch vergänglichen+, sondern durch unvergänglichen+ [reproduktiven] Samen,*+ durch das Wort+ [des] lebendigen und bleibenden+ Gottes. 24 Denn „alles Fleisch ist wie Gras, und all seine Herrlichkeit ist wie des Grases Blüte;+ das Gras verdorrt, und die Blume fällt ab,+ 25 aber das von Jehova* Gesagte bleibt für immer“.+ Nun, das ist das „Gesagte“+, was euch als gute Botschaft verkündigt+ worden ist.

2 Legt daher alle Schlechtigkeit ab+ sowie alles Trügerische und Heuchelei und [Gefühle des] Neides und alle Arten von übler Nachrede;+ 2 [und] wie neugeborene Kindlein+ entwickelt ein Verlangen nach der unverfälschten Milch,+ die zum Wort gehört, damit ihr durch sie zur Rettung heranwachsen mögt,+ 3 vorausgesetzt, ihr habt geschmeckt, daß der Herr* gütig ist.+

4 Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein+, von Menschen+ zwar verworfen,+ bei Gott aber auserwählt,+ kostbar, 5 werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistigen Haus+ für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer darzubringen,+ für Gott annehmbar durch Jesus Christus.+ 6 Denn es ist in der Schrift enthalten: „Siehe! Ich lege in Zion einen Stein, auserwählt, einen Grundeckstein, kostbar; und keiner, der Glauben an ihn ausübt, wird irgendwie enttäuscht werden.“*+

7 Für euch nun ist er kostbar,* weil ihr Gläubige seid; für die Ungläubigen aber „ist derselbe Stein, den die Bauleute verworfen haben,+ [das] Haupt der Ecke geworden“+ 8 und „ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses“.+ Diese straucheln, weil sie dem Wort ungehorsam sind.* Gerade dazu sind sie auch bestimmt worden.+ 9 Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht*, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation,+ ein Volk zum besonderen Besitz,+ damit ihr die Vorzüglichkeiten*“ dessen „weit und breit verkündet“,+ der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.+ 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk;+ ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war, seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist.+

11 Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und zeitweilig Ansässige,+ euch der fleischlichen Begierden zu enthalten,+ die ja mit der Seele* im Streit liegen.+ 12 Führt euren Wandel vortrefflich unter den Nationen,+ damit sie in dem, worin sie gegen euch als von Übeltätern reden, zufolge eurer vortrefflichen Werke,+ von denen sie Augenzeugen sind, Gott verherrlichen mögen am Tag [seiner] Besichtigung.+

13 Unterwerft+ euch um des Herrn* willen jeder menschlichen Schöpfung:+ es sei einem König+ als einem Höherstehenden, 14 es sei Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden, um Übeltäter zu strafen, aber die zu loben, welche Gutes tun.+ 15 Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr durch Gutestun das Gerede der Unwissenheit der unvernünftigen* Menschen zum Schweigen bringt.+ 16 Seid gleich freien Menschen,+ und behaltet doch eure Freiheit nicht als einen Deckmantel für Schlechtigkeit,+ sondern als Sklaven Gottes.+ 17 Ehrt [Menschen] von allen Arten,+ habt Liebe zur ganzen Bruderschaft,*+ habt Gottesfurcht,+ ehrt den König.+

18 Hausknechte seien [ihren] Besitzern mit aller [gebührenden] Furcht+ untertan,+ nicht nur den guten und vernünftigen, sondern auch denen, die schwer zufriedenzustellen sind. 19 Denn wenn jemand wegen des Gewissens vor Gott unter Betrübnissen ausharrt und ungerechterweise leidet, so ist dies etwas Wohlgefälliges.+ 20 Denn welches Verdienst liegt darin, wenn ihr, sofern ihr sündigt und geschlagen werdet*, ausharrt?+ Harrt ihr aber aus, wenn ihr Gutes tut und leidet,+ so ist dies bei Gott etwas Wohlgefälliges.+

21 In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat,+ euch ein Beispiel* hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt.+ 22 Er beging keine Sünde,+ noch wurde Trug in seinem Mund gefunden.+ 23 Als er beschimpft wurde,+ gab er nicht schimpfend zurück.+ Als er litt,+ begann er nicht zu drohen, sondern übergab sich weiterhin dem,+ der gerecht richtet. 24 Er selbst trug unsere Sünden+ in seinem eigenen Leib an den Stamm* hinauf,*+ damit wir mit Sünden nichts mehr zu tun hätten+ und [für] die Gerechtigkeit leben könnten. Und „durch seine Striemen wurdet ihr geheilt“.+ 25 Denn ihr seid wie Schafe gewesen, die irregingen,+ ihr habt jetzt aber zu dem Hirten+ und Aufseher* eurer Seelen* zurückgefunden.

3 Ebenso+ ihr Frauen, seid den eigenen Männern untertan,+ damit sie, wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam+ sind, durch den Wandel [ihrer] Frauen+ ohne ein Wort* gewonnen+ werden mögen,* 2 weil sie Augenzeugen eures keuschen Wandels,+ verbunden mit tiefem Respekt, gewesen sind. 3 Und euer Schmuck bestehe nicht im äußerlichen Flechten der Haare+ und im Anlegen goldener Schmucksachen+ oder im Tragen äußerer Kleider, 4 sondern er sei die verborgene Person*+ des Herzens im unvergänglichen [Gewand]+ des stillen und milden Geistes,+ der in den Augen Gottes von großem Wert ist. 5 Denn so pflegten sich einst auch die heiligen Frauen* zu schmücken, die auf Gott hofften, indem sie sich ihren eigenen Männern unterwarfen, 6 wie Sara Abraham zu gehorchen pflegte, indem sie ihn „Herr“ nannte.+ Und ihr seid ihre Kinder geworden, vorausgesetzt, ihr tut weiterhin Gutes und fürchtet keinerlei Ursache des Schreckens.+

7 Ihr Ehemänner, wohnt gleicherweise+ weiterhin bei ihnen gemäß Erkenntnis,+ indem ihr ihnen als einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, Ehre zuteil werden laßt,+ da auch ihr mit ihnen Erben+ der unverdienten Gunst des Lebens seid, damit eure Gebete nicht behindert werden.+

8 Schließlich seid alle gleich gesinnt,+ bekundet Mitgefühl,* habt brüderliche Zuneigung, zartes Erbarmen,+ [seid] demütig gesinnt,+ 9 vergeltet nicht Schädigendes mit Schädigendem+ noch Beschimpfung mit Beschimpfung,+ sondern im Gegenteil, verleiht Segen,+ weil ihr zu diesem [Lauf] berufen worden seid, damit ihr Segen erbt.

10 Denn „wer das Leben lieben und gute Tage sehen möchte,+ der halte seine Zunge+ vom Bösen zurück und [seine] Lippen, daß sie nicht Trug reden,+ 11 er wende sich aber ab vom Bösen+ und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.+ 12 Denn [die] Augen+ Jehovas* sind auf die Gerechten [gerichtet] und seine Ohren auf ihr Flehen;+ [das] Angesicht Jehovas* aber ist gegen die [gerichtet], die Böses tun.“+

13 In der Tat, wer ist der Mensch, der euch schaden wird, wenn ihr Eiferer für das Gute werdet?+ 14 Aber wenn ihr auch um der Gerechtigkeit willen leiden solltet, seid ihr glücklich.+ Fürchtet jedoch nicht das, was sie fürchten,+ noch werdet erregt.+ 15 Sondern heiligt den Christus als Herrn* in eurem Herzen,+ stets bereit zu einer Verteidigung+ vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung verlangt, [die] in euch [ist], doch tut es mit Milde+ und tiefem Respekt*.

16 Behaltet ein gutes Gewissen,+ damit in dem Besonderen, worin man gegen euch redet, die beschämt werden,+ welche von eurem guten Wandel in Verbindung mit Christus geringschätzig reden.+ 17 Denn es ist besser, für Gutestun zu leiden,+ wenn der Wille Gottes es wünscht, als für Übeltun.+ 18 Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben,+ ein Gerechter für Ungerechte,+ damit er euch zu Gott führe,+ [er,] der im Fleische zu Tode gebracht,+ aber im Geiste lebendig gemacht wurde.+ 19 In diesem [Zustand] ging er auch hin und predigte* den Geistern im Gefängnis+, 20 die einst ungehorsam gewesen waren,+ als die Geduld Gottes+ in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde,+ in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.+

21 Das, was diesem entspricht, rettet jetzt auch euch,*+ nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen),+ durch die Auferstehung Jesu Christi.+ 22 Er ist zur Rechten Gottes,+ denn er ging hin in den Himmel; und Engel+ und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen.+

4 Da Christus also im Fleische gelitten hat,+ so wappnet auch ihr euch mit der gleichen Gesinnung;*+ denn wer im Fleische gelitten hat, hat von Sünden abgelassen,+ 2 damit er den Rest [seiner] Zeit im Fleische+ nicht mehr für die menschlichen Begierden, sondern nach dem Willen Gottes lebe.+ 3 Denn es ist genug, daß ihr in der vergangenen Zeit+ den Willen der Nationen vollbracht habt,+ als ihr in Zügellosigkeiten* wandeltet,+ in Lüsten, übermäßigem Wein[genuß],+ Schwelgereien, Trinkgelagen und gesetzwidrigen Götzendienereien.+ 4 Daß ihr diesen Lauf zu demselben Tiefstand der Ausschweifung+ nicht mit ihnen fortsetzt, befremdet sie, und sie reden fortgesetzt lästerlich von euch.+ 5 Diese Leute werden aber dem Rechenschaft ablegen,+ der bereit ist, die Lebenden und die Toten zu richten.+ 6 In der Tat, zu diesem Zweck wurde die gute Botschaft auch den Toten+ verkündigt, damit sie, was das Fleisch betrifft, vom Standpunkt der Menschen+ aus gerichtet würden, doch was den Geist+ betrifft, vom Standpunkt Gottes aus leben könnten.

7 Das Ende* aller Dinge aber hat sich genaht.+ Seid daher gesunden Sinnes,+ und seid wachsam* im Hinblick auf Gebete.+ 8 Habt vor allem inbrünstige* Liebe zueinander,+ denn Liebe deckt eine Menge von Sünden zu.+ 9 Seid gastfreundlich gegeneinander ohne Murren.+ 10 In dem Verhältnis, wie jeder eine Gabe empfangen hat, gebraucht sie, indem ihr einander als vortreffliche Verwalter* der unverdienten Güte Gottes dient, die auf mannigfaltige Weise zum Ausdruck kommt.+ 11 Wenn jemand redet, [so rede er,] als wären es [die] heiligen Aussprüche+ Gottes; wenn jemand dient,+ [so diene er] als von der Kraft abhängig, die Gott darreicht,+ damit in allen Dingen Gott verherrlicht+ werde durch Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit+ und die Macht für immer und ewig. Amen.

12 Geliebte, laßt euch das, was unter euch brennt und was euch als Prüfung widerfährt,+ nicht befremden, als ob euch etwas Befremdendes zustoße. 13 Im Gegenteil, freut+ euch weiterhin, insofern ihr Anteil an den Leiden des Christus habt,+ damit ihr euch auch während der Offenbarung*+ seiner Herrlichkeit mit Frohlocken freuen könnt. 14 Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet,+ seid ihr glücklich,+ weil der [Geist] der Herrlichkeit, ja der Geist Gottes, auf euch ruht.+

15 Indes möge niemand von euch als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als jemand leiden+, der sich in die Sachen anderer Leute einmischt.+ 16 [Leidet+ er] aber als Christ*, so schäme er sich nicht,+ sondern er verherrliche Gott weiterhin in diesem Namen. 17 Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange.+ Wenn es nun zuerst bei uns anfängt,+ was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen?+ 18 „Und wenn der Gerechte mit Mühe gerettet wird,+ wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen?“+ 19 So mögen denn auch die, die gemäß dem Willen Gottes leiden, weiterhin ihre Seelen, während sie Gutes tun,* einem treuen Schöpfer anbefehlen.+

5 Daher gebe ich den älteren Männern* unter euch diese Ermahnung, denn auch ich bin ein älterer Mann+ wie sie* und ein Zeuge+ der Leiden des Christus, ja ein Teilhaber an der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll:+ 2 Hütet+ die Herde Gottes,+ [die] in eurer Obhut [ist], nicht aus Zwang,* sondern freiwillig;*+ auch nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn,+ sondern voll Eifer; 3 auch nicht als solche, die über die herrschen,+ die Gottes* Erbe*+ sind, sondern indem ihr Vorbilder für die Herde werdet.+ 4 Und wenn der Oberhirte+ offenbar gemacht worden ist, so werdet ihr die unverwelkliche+ Krone der Herrlichkeit empfangen.*+

5 Ebenso ihr jüngeren Männer, seid den älteren Männern untertan.+ Ihr alle aber, gürtet euch mit Demut gegeneinander,+ denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte.+

6 Erniedrigt euch daher unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch zur gegebenen Zeit erhöhe,+ 7 wobei ihr all eure Sorge+ auf ihn werft, denn er sorgt für euch.+ 8 Bleibt besonnen, seid wachsam.+ Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht [jemand] zu verschlingen.*+ 9 Doch widersteht ihm,+ fest im Glauben, wissend, daß die gleichen Dinge in bezug auf Leiden sich an eurer ganzen Bruderschaft* in der Welt vollziehen.+ 10 Aber nachdem ihr eine kleine Weile gelitten habt,+ wird der Gott aller unverdienten Güte, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit+ in Gemeinschaft+ mit Christus berufen hat, eure Schulung selbst beenden, er wird euch befestigen,+ er wird euch stärken.+ 11 Ihm sei die Macht+ immerdar. Amen.

12 Durch Silvạnus*+, einen treuen Bruder, wie ich ihn schätze, habe ich euch in wenig [Worten] zur Ermunterung und zum ernsten Zeugnis davon geschrieben,+ daß dies die wahre unverdiente Güte Gottes ist; in dieser steht fest.+ 13 Es grüßt euch, die in Babylon*+ ist, eine Auserwählte wie [ihr], ebenso Markus+, mein Sohn. 14 Grüßt einander mit einem Kuß der Liebe.+

Friede euch allen, die ihr in Gemeinschaft mit Christus seid.+

„Petrus“. Gr.: Pétros, bedeutet „Felsstück“.

Wtl.: „[den] Fremdlingen [der] Zerstreuung“. Siehe Jak 1:1.

„Hat er uns eine neue Geburt . . . gegeben“. Wtl.: „der . . . uns wiedergezeugt Habende“. Gr.: ho . . . anagennḗsas hēmás; lat.: qui . . . regenerạvit nos, „der . . . uns wiedergezeugt hat“.

„Erbe. Es ist in den Himmeln aufbehalten“. Wtl.: „Erbe, aufbewahrt in [den] Himmeln“.

„Die ihr . . . behütet werdet“. Wtl.: „die . . . beständig bewacht Werdenden“.

Wtl.: „das Geprüfte (Erprobte, Bewährte)“.

Wtl.: „Enthüllung“. Gr.: apokalýpsẹi; lat.: revelatiọne.

Od.: „vollständige Ende“, „vollendete Ende“. Gr.: télos.

Od.: „als Lohn (Preis) davontragt“.

Wtl.: „Beständig erforschend“.

Od.: „der Geist Christi, der in ihnen war“.

Wtl.: „sich [da]neben zu beugen“.

Wtl.: „für euch aufgegürtet habend die Lenden (Hüften) eures Sinns (eurer geistigen Wahrnehmung)“.

Od.: „bleibt besonnen (ausgeglichen, nüchtern), und setzt eure Hoffnung vollständig“.

Od.: „Personen“.

Wtl.: „ohne Rücksichtnahme auf Gesichter (Personen)“.

„Befreit worden seid“. Wtl.: „gegen Lösegeld freigegeben worden seid“.

Wtl.: „einem Hinabwerfen [von Samen]“. Gr.: katabolḗs.

Od.: „euer Leben“ (im Gr. Pl.). Siehe Anh. 4A.

Wtl.: „ausgestreckt“.

„Samen“. Gr.: sporás; lat.: sẹmine.

„Jehova“, J7,​8,​13,​14,​16-18,​20,​22,23; אAB(gr.): Kyríou; Syp: „unserem Gott“. Siehe Anh. 1D.

„Der Herr“. Gr.: ho kýrios. In einem Kommentar zu diesem V. schrieb F. J. A. Hort in The First Epistle of St Peter, London 1898, S. 104: „Im Psalm [34:8] steht ὁ κύριος für Jehova, wie dies oft der Fall ist, wobei LXX den Artikel zu κύριος ohne ein erkennbares Prinzip setzt oder wegläßt. Andererseits zeigt der nächste Vers, daß St. Petrus ὁ κύριος in der üblichsten, wenn auch nicht allumfassenden Bedeutung des N. T. für Christus gebraucht hat. Es wäre jedoch vorschnell, daraus zu folgern, daß er Jehova mit Christus habe identifizieren wollen. Keine solche Identifikation kann im N. T. klar ausgemacht werden. St. Petrus zitiert hier nicht formell, sondern macht lediglich eine Anleihe bei der Sprache des A. T. und wendet sie nach seiner eigenen Weise an. Sein Gebrauch, obwohl verschieden von dem des Psalms, steht nicht im Widerspruch dazu, denn gerade durch die χρηστότης [chrēstótēs, „Güte“] des Sohnes wird für Christen die χρηστότης des Vaters deutlich: ‚Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.‘ “ Siehe Anh. 6F.

Od.: „und wer Glauben an ihn ausübt, wird keinesfalls beschämt werden“.

Od.: „Ihr nun habt die Wertschätzung“.

Od.: „straucheln am Wort, weil sie ungehorsam sind“.

„Ein . . . Geschlecht“. Gr.: génos; verschieden von geneá, „Generation“, wie in Mat 24:34.

Wtl.: „Tugenden“.

Od.: „mit dem Leben“. Gr.: katá tēs psychḗs; lat.: advẹrsus ạnimam; J17,18(hebr.): bannáphesch.

„Des Herrn“, אAB; VgcSyp: „Gottes“; J7,8: „Jehovas“.

Wtl.: „unverständigen“.

„Ganzen Bruderschaft“. Wtl.: „Bruderschaft“. Gr.: adelphótēta.

Wtl.: „beständig mit der Faust geschlagen werdend“.

Od.: „ein Muster“. Wtl.: „ein [Dar]unterschreiben“. Gr.: hypogrammón; lat.: exẹmplum, „ein Beispiel“, „ein Vorbild“.

Od.: „[den] Baum“. Wtl.: „[das] Holz“. Gr.: xýlon. Siehe Anh. 5C.

Od.: „Er selbst ertrug . . . am Stamm“.

„Aufseher“. Gr.: epískopon; J17​(hebr.): peqídh.

Od.: „eures Lebens“ (im Gr. Pl.).

Od.: „das Wort“.

„Damit sie . . . gewonnen werden mögen“, אABVg; Syp: „damit ihr sie . . . gewinnen mögt“; J18: „damit ihr sie . . . für Jehova gewinnen mögt“.

Wtl.: „der verborgene Mensch“.

Od.: „Ehefrauen“.

„Bekundet Mitgefühl“. Wtl.: „mitleidend“. Gr.: sympathéis.

Siehe Anh. 1D.

Siehe Anh. 1D.

„Den Christus als Herrn“, אABC; TR: „den Herrn, Gott“; J7,​8,​11-14,​16,​17,24: „Jehova Gott“.

„Tiefem Respekt“. Wtl.: „Furcht“.

Od.: „verkündete als Herold“. Gr.: ekḗryxen; lat.: praedicạvit. Vgl. Da 5:29, Fn. („aus“).

Wtl.: „Was [als] ein Gegenbild [auch euch jetzt rettet]“. Gr.: ho . . . antítypon.

Wtl.: „Sinnesneigung“.

„Zügellosigkeiten“. Gr.: aselgéiais; J17,​18,22​(hebr.): simmáh. Siehe Gal 5:19, Fn. („Wandel“). Vgl. 3Mo 18:17, Fn.

Od.: „vollständige Ende“. Gr.: télos.

Wtl.: „seid nüchtern“.

Wtl.: „ausgestreckte“.

Wtl.: „Hausverwalter“. Gr.: oikonómoi; lat.: dispensatọres; J22​(hebr.): keßōchením, „als . . . Verwalter“.

Wtl.: „Enthüllung“. Gr.: apokalýpsẹi.

„Als Christ“. Gr.: hōs Chrịstianós; lat.: ut Chrịstiạnus; J22​(hebr.): kiMschichí, „als Messianist“.

Od.: „ihre Seelen im Gutestun“.

Od.: „[den] Ältesten“. Gr.: Presbytérous.

„Älterer Mann wie sie“. Wtl.: „Mitältester“. Gr.: synpresbýteros.

Wtl.: „nicht gezwungen“.

Od.: „aus freiem Willen“.

Wtl.: „das“. J13,​14,​17,18: „Jehovas“.

„Gottes Erbe“. Gr.: klḗrōn. Od.: „die [euch von Gott] zugelost [sind]“.

Od.: „als Lohn (Preis) davontragen“.

Wtl.: „hinunterzutrinken“.

„Ganzen Bruderschaft“. Wtl.: „Bruderschaft“. Gr.: adelphótēti.

Od.: „Silas“.

„Babylon“. Gr.: Babylṓni; J17,​22​(hebr.): beVavél, „in Babel“.

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