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Erwachet! 1983
g83 22. 5. S. 24

Liest du gern?

Falls du nicht gern liest, ist dieser Artikel für dich bestimmt.

Liest du wirklich gern? Manche Leute nicht. Sie betrachten das Lesen als unangenehme Pflicht und können nicht verstehen, warum andere so viel lesen.

Genauso dachte ich früher. Ich las langsam, so daß ich schnell das Interesse verlor. Mir behagte das Lesen nicht, und folglich las ich nicht sehr viel. Da ich nicht viel las, bekam ich nie die Übung, die ich brauchte, um ein guter Leser zu werden.

Ich las zwar alles, was ich lesen mußte, um in der Schule weiterzukommen, und erreichte sogar überdurchschnittliche Noten, aber Lesen machte mir keinen Spaß. Heute erinnere ich mich noch, daß ich immer die Seiten bis zum Ende eines Kapitels zählte, um abzuschätzen, wann ich endlich nach draußen gehen und spielen könnte. „Zweieinhalb Seiten noch“, dachte ich, „das werde ich nie schaffen!“

Meine Frau kann das nicht verstehen. Sie sagt: „Meine Mutter hat mir immer begeistert vorgelesen — nicht nur aus der Bibel, sondern alles, was meinem Alter entsprach. Dann nahm sie mich mit in die Bibliothek und ließ mich erleben, welch ein Vergnügen es ist, Bücher auszusuchen und zu lesen.“

Da meine Frau eine gute Starthilfe bekam, las sie eine ganze Menge. Die Übung half ihr, mühelos und gut zu lesen. Jemand zeigte ihr einige Grundsätze für schnelles Lesen. Im Gegensatz zu mir war ihr kein Buch dick genug — sie wünschte sich immer noch mehr Seiten, um ihrem Lesevergnügen länger frönen zu können.

Viele haben nicht gelernt, mit Leichtigkeit und so rasch zu lesen, daß es ihnen Freude macht. Ich war fast 25 Jahre alt, als ich durch einen starken Wunsch, mir das Wissen zu erwerben, das man in Büchern findet, dazu getrieben wurde, so viel zu lesen, daß ich es nun mit Leichtigkeit fast mühelos — beherrsche.

Welch wunderbare Dinge du durch Lesen lernen kannst! Bedenke, wie viele Leute du kennenlernen kannst! Was würdest du darum geben, einen Moses zum Volk Israel sprechen oder den weisen König Salomo reden zu hören? Sie sind bereits seit Jahrtausenden tot, aber sie haben etwas niedergeschrieben, und du kannst ihre Worte lesen — als ob du sie heute hören würdest.

Wie weit würdest du gehen, um jemandem zuzuhören, der Jesus persönlich kannte? Denke nur an den bejahrten Apostel Johannes, der vor nahezu 2 000 Jahren seine Erfahrungen als enger Gefährte Jesu Christi niederschrieb. Vergiß nicht, daß du das lesen kannst, was Johannes schrieb. Du findest es in dem Bibelbuch, das seinen Namen trägt.

Falls deine Familie Wertschätzung für den wunderbaren Segen des Lesens hatte, bist du vielleicht ermuntert worden, gut lesen zu lernen. Denke auch daran, daß Gott beschloß, sein Wort niederschreiben zu lassen, damit wir es lesen und gebrauchen könnten.

Wenn das Lesen für dich ein Problem ist, dann geniere dich nicht, mit einfachen Dingen zu beginnen. Dir wird das Erfolgserlebnis guttun. Die Bücher Mein Buch mit biblischen Geschichten, Mache deine Jugend zu einem Erfolg, Das Familienleben glücklich gestalten und Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben sind von der Gesellschaft herausgegeben worden, die auch diese Zeitschrift veröffentlicht, und sie enthalten leicht lesbaren Stoff. Dasselbe trifft auf die Lebensberichte zu, die oft in dieser Zeitschrift abgedruckt werden.

Je größer deine Fortschritte sind, um so mehr Freude wirst du daran haben, Schwierigeres zu lesen. Du wirst dann das Lesen wie das Sprechen und das Schreiben — als eine Gabe Gottes schätzen. Du wirst feststellen, daß es dir Aufklärung und Freude vermitteln und dir helfen kann, den Weg zu ewigem Leben zu finden. Welch große Freude du doch haben kannst, indem du die wunderbare Gabe des Lesens entwickelst! (Eingesandt.)

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