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mrt Artikel 19
Gespräch zwischen einem Arzt und einem Mann mittleren Alters mit besorgtem Gesichtsausdruck. Der Arzt schaut auf ein Röntgenbild und teilt dem Patienten die Diagnose mit.

Ein unerwartetes Gesundheitsproblem – was jetzt?

Wer völlig unerwartet mit einem Gesundheitsproblem konfrontiert wird, weiß, wie belastend das sein kann – mental, emotional und finanziell. Wie kann man mit dieser Situation umgehen? Oder angenommen ein Familienmitglied oder Freund befindet sich in so einer Lage. Wie kann man ihm dann zur Seite stehen? Die Bibel ist zwar kein medizinisches Handbuch, aber sie enthält praktische Hinweise, die einem durch schwere Zeiten hindurchhelfen.

Wie man mit einem Gesundheitsproblem umgehen kann

  • Ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen

    Was die Bibel sagt: „Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken“ (Matthäus 9:12).

    Das heißt: Zögern Sie nicht, zum Arzt zu gehen, wenn es nötig ist.

    Strategien: Bemühen Sie sich um die bestmögliche medizinische Behandlung. Manchmal empfiehlt es sich auch, eine Zweitmeinung einzuholen (Sprüche 14:15). Achten Sie auf gute Kommunikation mit dem medizinischen Personal. Stellen Sie sicher, dass Sie alles richtig verstehen, aber auch dass Ihre Symptome richtig verstanden werden (Sprüche 15:22). Informieren Sie sich über Ihre Krankheit und die verschiedenen Therapieansätze. Wenn Sie wissen, was auf Sie zukommt, können Sie sich innerlich besser darauf einstellen und fundierte Entscheidungen treffen.

  • Auf einen gesunden Lebensstil achten

    Was die Bibel sagt: „Körperliches Training hat einen gewissen Wert“ (1. Timotheus 4:8, Neues Leben).

    Das heißt: Gesunde Routinen, wie beispielsweise regelmäßige Bewegung, wirken sich gut aus.

    Strategien: Machen Sie regelmäßig Sport, ernähren Sie sich gesund und achten Sie auf genügend Schlaf. Auch wenn Ihre Krankheit jetzt erst einmal viel Aufmerksamkeit beansprucht – es lohnt sich, Zeit und Kraft in einen gesunden Lebensstil zu investieren. Darin sind sich Experten einig. Sie sollten dabei natürlich Ihren Gesundheitszustand berücksichtigen und nichts tun, was Ihre Therapie beeinträchtigen könnte.

  • Familie und Freunde miteinbeziehen

    Was die Bibel sagt: „Ein echter Freund zeigt immer Liebe und ist ein Bruder, der für Zeiten der Not geboren ist“ (Sprüche 17:17).

    Das heißt: Freunde können in schweren Zeiten eine echte Stütze sein.

    Strategien: Vertrauen Sie sich einem guten Freund an, mit dem Sie offen über Ihre Gefühle sprechen können. Das kann eine ausgleichende Wirkung auf Ihre Gedanken- und Gefühlswelt haben. Freunde und Familie wollen wahrscheinlich helfen, wo es nur geht, wissen aber nicht unbedingt, wie. Sagen Sie deshalb konkret, was Ihnen am meisten helfen würde. Schrauben Sie Ihre Erwartungen aber nicht zu hoch und seien Sie für jede Hilfe dankbar. Gleichzeitig gilt: Auch wenn es die Freunde natürlich gut meinen, könnte einem manches zu viel werden. Stellen Sie deshalb ein paar Grundregeln auf, was beispielsweise die Häufigkeit und Dauer von Besuchen betrifft.

  • Positiv bleiben

    Was die Bibel sagt: „Ein freudiges Herz ist eine gute Medizin, aber ein niedergeschlagener Geist raubt einem die Kraft“ (Sprüche 17:22).

    Das heißt: Wer positiv und zuversichtlich an das Ganze herangeht, kann den Stress, den ein Gesundheitsproblem mit sich bringt, besser bewältigen und bewahrt eher sein inneres Gleichgewicht.

    Strategien: Konzentrieren Sie sich in Ihrer neuen Situation auf das, was Sie tun können, statt auf Dinge, die nicht in Ihrer Hand liegen. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen und Ihre jetzige Situation nicht mit Ihrer früheren Situation (Galater 6:4). Setzen Sie sich vernünftige und erreichbare Ziele. Das hilft, optimistisch in die Zukunft zu schauen (Sprüche 24:10). Tun Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten etwas für andere. Geben macht glücklich und wirkt negativen Gefühlen entgegen (Apostelgeschichte 20:35).

Hilft Gott bei Gesundheitsproblemen?

Wie die Bibel zeigt, kann Jehovaa dabei helfen, mit Gesundheitsproblemen richtig umzugehen. Man darf nicht erwarten, auf wundersame Weise geheilt zu werden, aber Anbeter Gottes können auf folgende Hilfen zählen:

Innerer Frieden. Die Bibel spricht von dem „Frieden Gottes, der allen Verstand übersteigt“ (Philipper 4:6, 7). Damit ist eine innere Ruhe gemeint, die davor schützt, von Ängsten und Sorgen überwältigt zu werden. Diesen Frieden bekommt man von Gott, wenn man zu ihm betet und ihm sein Herz ausschüttet (1. Petrus 5:7).

Weisheit. Jehova kann Weisheit schenken, die dabei hilft, gute Entscheidungen zu treffen (Jakobus 1:5). Zugang zu dieser Weisheit erhält man, wenn man sich mit den zeitlosen Grundsätzen der Bibel beschäftigt und sein Leben danach ausrichtet.

Zukunftsaussichten, die Mut machen. „Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank‘“ (Jesaja 33:24). Das verspricht Jehova für die Zukunft. Diese Hoffnung hilft vielen, trotz schwerster gesundheitlicher Probleme positiv zu bleiben (Jeremia 29:11, 12).

a Jehova ist laut der Bibel der Name Gottes (Psalm 83:18).

Einem Freund helfen, der ein Gesundheitsproblem hat

Ein guter Zuhörer sein. Zuhören ist eine der besten Möglichkeiten, einem Freund beizustehen. Dabei muss man nicht zu allem etwas sagen. Oft reicht es, einfach gut zuzuhören. Versuchen Sie auch, unvoreingenommen zu sein und nicht vorschnell zu urteilen. Gehen Sie nicht davon aus, Sie wüssten, wie sich Ihr Freund fühlt – besonders wenn man ihm seinen Gesundheitszustand nicht ansieht (Sprüche 11:2).

Liebe Worte finden. Manchmal weiß man nicht so richtig, was man sagen soll. Aber schon ein paar mitfühlende Worte sind wahrscheinlich ein größerer Trost, als gar nichts zu sagen. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich ausdrücken sollen, tut es vielleicht ein einfacher, aber von Herzen kommender Satz wie: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber ich möchte, dass du weißt: Ich bin für dich da.“ Nicht besonders einfühlsam wären Sätze wie: „Es könnte schlimmer sein“ oder: „Wenigstens hast du kein ...“.

Persönliches Interesse können Sie auch dadurch zeigen, dass Sie sich über die Krankheit Ihres Freundes informieren. Er wird Ihre Bemühungen, sich in ihn hineinzudenken, bestimmt schätzen und Sie können dann auch eher etwas Konstruktives sagen (Sprüche 18:13). Halten Sie sich aber mit unerbetenem Rat zurück.

Praktische Hilfe anbieten. Statt davon auszugehen, man wüsste, wie man helfen kann, sollte man lieber nachfragen. Es kann allerdings sein, dass Ihr Freund zögert Hilfe anzunehmen, weil er niemandem zur Last fallen will. In diesem Fall könnten Sie selbst praktische Vorschläge machen, wie zum Beispiel für ihn einzukaufen oder zu putzen (Galater 6:2).

Nicht aufgeben. Je nachdem wie sich Ihr Freund gerade fühlt, wird er vielleicht Verabredungen absagen oder nicht mit Ihnen reden wollen. Haben Sie dann Geduld, zeigen Sie Verständnis und seien Sie weiter für ihn da (Sprüche 18:24).

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