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  • Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1984
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1984
w84 1. 4. S. 31

Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung

Nichts als Schau

„Seit etwa 200 Jahren beginnt der amerikanische Kongreß seine täglichen Beratungen mit Gebet“, wurde in einem Artikel in der Zeitung „Oregonian“ erklärt. „Vielleicht fünf von hundert Senatoren erscheinen jeden Morgen ... Im Repräsentantenhaus, wo die Vorgänge im Fernsehen übertragen werden, liegen die Zahlen höher — möglicherweise 20 von 435. Von denen, die erscheinen, kommt praktisch keiner wegen des Gebets.“

Wozu dann die Gebete? In dem Artikel heißt es weiter: „Das Gebet im Kongreß — in der Praxis spöttisch als leere, sinnlose Frömmigkeitsübung bezeichnet — wird auf scheinheilige Weise von Politikern unterstützt, die ihre Tugendhaftigkeit beweisen wollen. Von den Wählern erwartet man dann, daß sie auf die von A. J. Liebling einst beschriebene ‚Logik‘ hereinfallen: ‚Kirchgänger — guter Mensch, lügt nicht. Kein Kirchgänger — schlechter Mensch, lügt.‘“

Jesus verurteilte es, nur des äußeren Scheines wegen zu beten (Matthäus 6:5, 6). Personen, die so beten, zählen zu jenen Heuchlern, von denen Jesus sagte, sie würden Gott mit ihren Lippen ehren, doch ihr Herz sei weit entfernt von ihm (Matthäus 15:8).

UNO gelähmt

„Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren“, so heißt es in der Londoner „Times“, „hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Señor Javier Pérez de Cuéllar, einen Bericht herausgegeben, in dem er die Tendenz der Mitgliedsstaaten beklagt, die UNO beim Verfolgen kurzfristiger nationaler Interessen zu ignorieren und sich ihr zu widersetzen.“ Sie zitiert ihn weiter und schreibt, daß „die Rolle, die die Welt übernommen hat, dazu führt, daß Konkurrenzkämpfe die Diplomatie beherrschen und Racheakte die Zusammenarbeit beeinträchtigen“.

In dem Artikel wird gesagt, der diesjährige Bericht sei „sogar noch negativer als der erste“. Es heißt dann weiter: „Für Señor Pérez de Cuéllar ist der wichtigste einzelne Faktor, der zur — wie er sagt — ‚teilweisen Lähmung der Vereinten Nationen als Hüter des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit‘ führt, das nachlassende Bemühen aller Nationen, besonders der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates ..., im Rahmen der UNO zusammenzuarbeiten.“

Während die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion als die schlimmsten Übeltäter gebrandmarkt werden, wird in dem Artikel weiter erklärt, daß „Pläne zur Lösung spezieller Probleme ... nutzlos sind, solange die Zusammenarbeit zwischen den Supermächten völlig unzureichend ist“.

Daß Streit und mangelnde Zusammenarbeit zwischen den Weltmächten unsere „Zeit des Endes“ einleiten würden, wurde vor langer Zeit von Daniel prophezeit, der schrieb: „Ihr Herz wird geneigt sein, Schlechtes zu tun, und Lüge werden sie an e i n e m Tisch ständig reden. Aber nichts wird gelingen“ (Daniel 11:27; 12:4). Dadurch, daß die UNO in ihrem Bemühen um Weltfrieden und internationale Sicherheit gelähmt ist, wird die Wahrhaftigkeit der Erklärung Jesu betont: „Ein gegen sich selbst entzweites Haus stürzt ein“ (Lukas 11:17). Nur Gottes Königreich wird echten und dauerhaften Frieden sowie Sicherheit auf der Erde herbeiführen (Jesaja 9:6, 7).

Was Kinder glauben

„Viele jüngere Schüler nehmen die Behauptung ernst, Jesus Christus sei ein Fremder von einem anderen Planeten gewesen“, berichtet der „Guardian“. Dies fand man aufgrund von Aufsätzen heraus, die von 13jährigen Jungen in über hundert Schulen über das Thema „Was ich glaube“ geschrieben wurden. Wie Martin Rogers, der Autor des Berichts, erklärt, „wurde Elia aufgrund seines Weggangs in einem feurigen Wagen fest unter die Propheten des Weltraumzeitalters eingereiht, und Jesu Himmelfahrt betrachtete man als einen weiteren Raketenstart“. Ein Schüler schrieb: „Ich glaube, Gott ist ein Wissenschaftler und wir sind seine Experimente.“

Der „Guardian“ bemerkt: „Die meisten Schüler schienen durch das, was sie in der Bibel lasen, völlig verwirrt zu sein. Übernatürliche Ereignisse, wie die Teilung des Roten Meeres, wurden ‚wie die Geschichte vom Weihnachtsmann behandelt‘, und viele dachten, daß die Wunderheilungen soziologischer Natur seien.“

Welch ein Unterschied zu dem jungen Mann Timotheus! Über ihn steht geschrieben: „Von frühester Kindheit an [hast du] die heiligen Schriften gekannt ..., die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus.“ Weise Eltern werden heute ebenfalls ihren Kindern eine genaue Erkenntnis der Bibel vermitteln, wodurch sie ihnen helfen, einen starken Glauben an Gott zu entwickeln, und ein Bollwerk gegen die „fälschlich so genannte ‚Erkenntnis‘“ errichten (2. Timotheus 3:15; 1. Timotheus 2:3, 4; 6:20, 21).

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