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  • Brief des Zweigbüros
    Königreichsdienst 1977 | März
    • Brief des Zweigbüros

      Liebe Königreichsverkündiger!

      Wir nehmen alle gern an der Theokratischen Schule teil. Bis jetzt haben wir schon großen Nutzen daraus gezogen, und in Zukunft werden wir sicher noch größeren Nutzen davon haben.

      Seit einiger Zeit wird den Teilnehmern der Theokratischen Schule auf den Kreiskongressen kein Rat mehr erteilt. Diese Methode läßt dem Leiter der Schule Zeit, auf Wahrheiten und Grundsätze hinzuweisen, die von den Teilnehmern in ihrer Darbietung nicht behandelt worden sind. Dadurch wird den Anwesenden mehr Aufschluß und Erkenntnis vermittelt. Der Schulaufseher hat die Möglichkeit, dem Studierenden nach der Schule besseren Rat zu erteilen, Rat, der nicht der Eingebung des Augenblicks entspringt. Er kann auch, falls es angebracht erscheint, mehr als zwei Minuten darauf verwenden, und da der Rat privat erteilt wird, kann er treffender und genauer sein.

      Wegen all dieser Vorteile wird diese Methode ab März 1977 in der Theokratischen Schule jeder Versammlung angewandt. Alle Schulaufseher werden sich daher mit dem gesamten Stoff, auf den sich die Studierendenansprachen stützen, gründlich vertraut machen müssen, so daß sie Hauptpunkte, die nicht behandelt wurden, erwähnen oder bestimmte passende Gedanken durch Fragen hervorheben können.

      Damit in der Theokratischen Schule noch mehr Hilfe geleistet werden kann, können in Verbindung damit Klassen eingerichtet werden, in denen Lesen und Schreiben gelehrt wird und/oder in denen man sich im Lesen verbessern kann. Einige Verkündiger mögen den Wunsch äußern, daß ihnen in dieser Hinsicht Hilfe geboten wird. Es bleibt jeder Ältestenschaft überlassen, sorgfältig die Bedürfnisse der mit ihrer Versammlung verbundenen Personen zu berücksichtigen und dann die Vorkehrungen zu treffen, die sie für angebracht hält. Wir regen an, den für die Bibellesung vorgesehenen Stoff oder nötigenfalls eine Veröffentlichung wie das Buch „Auf den Großen Lehrer hören“ zu verwenden. Wenn es passend ist, kann der Unterricht zur selben Zeit wie die Theokratische Schule stattfinden, und bestimmten Personen könnte man bei einer anderen Gelegenheit zusätzlich Zeit widmen, falls es als nötig erachtet wird. Der Unterricht kann als Privatunterricht mit einzelnen Personen oder in kleineren Gruppen durchgeführt werden.

      Wir freuen uns, mit Euch zusammenzuarbeiten, und senden Euch unsere herzlichen Grüße christlicher Liebe.

      Eure Mitdiener

      ZWEIGBÜRO WIESBADEN

  • Das Buchstudium — eine Hilfe für geistiges Wachstum
    Königreichsdienst 1977 | März
    • Das Buchstudium — eine Hilfe für geistiges Wachstum

      1 Jesus machte seine Nachfolger auf die Notwendigkeit aufmerksam, geistig gesinnt zu sein, das heißt Menschen zu sein, die wie Gott denken, dessen Gedanken höher sind als die der Menschen. Er sagte: „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind“ (Matth. 5:3; 6:19-21).

      2 Uns allen bieten sich viele Möglichkeiten, die geistige Gesinnung anzustreben, von der Jesus sprach. Eine dieser Möglichkeiten ist das Versammlungsbuchstudium. Hast du in der letzten Zeit einmal über die vielen Segnungen nachgedacht, die uns durch diese Vorkehrung zuteil werden?

      NÜTZLICHER STOFF BETRACHTET

      3 Vor allem hilft uns der Stoff, den wir in unseren Versammlungsbuchstudien betrachten, Gottes Gedanken zu denken, und indem wir unseren Sinn und unsere Gedanken regelmäßig über die der Menschen hinaus erheben, wird uns geholfen, alle Gebiete unseres Lebens immer mehr mit den Anforderungen in Übereinstimmung zu bringen, die Gott an sein Namensvolk stellt. Im März werden wir im Rahmen unseres Studiums des Buches „Wahrer Friede und Sicherheit ...“ Römer 12:2 besprechen und gemeinsam untersuchen, was es bedeutet, sich nicht nach diesem System der Dinge zu formen. Diese Betrachtung wird besonders nützlich für uns sein, weil wir in den kleinen Gruppen mehr Gelegenheit haben, Kommentare zu geben.

      4 Zu unserem geistigen Wachstum gehört auch, daß unsere Wertschätzung für das Vorrecht zunimmt, die biblischen Wahrheiten anderen zu verkündigen. Jeder von uns kann andere in der Gruppe ermuntern, einen vollen Anteil an der Verkündigung der guten Botschaft vom Königreich zu haben. Wie? Indem er sie einlädt, sich ihm im Haus-zu-Haus-Dienst anzuschließen, indem er sie vielleicht in seinem Wagen in den Dienst mitnimmt oder indem er einen anderen zu einem besonders guten Rückbesuch oder Bibelstudium einlädt. Schenken wir den Älteren unter uns die nötige Aufmerksamkeit? Welche Ermunterung lassen wir Jüngeren in unserer Buchstudiengruppe zuteil werden? Unser aufrichtiges Interesse füreinander wird viel zu einem guten geistigen Wachstum beitragen (1. Tim. 4:15, 16).

  • Weiser Gebrauch der vorhandenen Hilfen zum Bibelstudium
    Königreichsdienst 1977 | März
    • Weiser Gebrauch der vorhandenen Hilfen zum Bibelstudium

      1 Seit mehr als hundert Jahren hat Jehovas Organisation Druckschriften benutzt, um Millionen Menschen zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu verhelfen. Zu den vielen Veröffentlichungen zählen auch die größeren gebundenen Bücher und die kleineren Taschenbücher.

      2 Im Jahre 1968 wurde das Buch „Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt“ zur allgemeinen Verbreitung freigegeben. Damals beteiligten sich über eine Million Diener Jehovas an der Verkündigung der guten Botschaft vom Königreich. Dieser großen Anzahl von Personen waren die bis dahin vorhandenen 384seitigen Bücher in geistiger Hinsicht eine große Hilfe. Seit dieser Zeit haben wir auf vielen unserer jährlichen Kongresse weitere größere gebundene Bücher erhalten, und wir sind durch den Aufschluß geistig erbaut und gestärkt worden.

      SIE IM PREDIGTDIENST VERWENDEN

      3 Viele, die in den letzten Jahren zur Erkenntnis der Wahrheit gekommen sind, hatten keine Gelegenheit, diese Veröffentlichungen zu studieren. Bestimmt werden sie Nutzen daraus ziehen, wenn sie die noch vorhandenen Exemplare erhalten, um sie zu lesen und zu studieren. Wenn wir im März diese Bücher im Predigtdienst anbieten, sollten wir ein oder zwei Höhepunkte daraus im Sinn haben. In einem Gespräch, das ihr beispielsweise auf Psalm 37:8-11 aufbaut und in dem ihr den Wert des „Dinge“-Buches hervorheben wollt, könntet ihr auf die Seiten 298 und 312 hinweisen. Das „Hesekiel“-Buch enthält einen Kommentar dazu auf Seite 123. So können wir diese älteren Veröffentlichungen in unserem Predigtdienst verwenden.

      4 Jede Versammlung kann Nachdruck auf die Abgabe derjenigen dieser Bücher legen, die sie auf Lager hat. Versammlungen, die in Wiesbaden etwas bestellen möchten, können dies tun, oder sie können sich an Nachbarversammlungen wenden, falls diese noch zusätzliche Bestände davon haben. Was in Wiesbaden davon auf Lager ist, wurde in „Unserem Königreichsdienst“ für Februar erwähnt. Diese Veröffentlichungen werden zum normalen Betrag von 2 DM zusammen mit zwei Gratisbroschüren für Studienzwecke abgegeben. Eine der Broschüren könnt ihr verwenden, um ein Bibelstudium einzurichten, wo sich die Gelegenheit dazu ergibt. Bestimmt wird dies zum Lobpreis des Namens Jehovas gereichen.

  • Tun wir unser Äußerstes?
    Königreichsdienst 1977 | März
    • Tun wir unser Äußerstes?

      1 Wenn jemand sein Äußerstes tut, entschließt er sich zu einer Höchstleistung, um ein lohnendes Ziel zu erreichen, oder er ist bemüht, durch angestrengtes Handeln seine Liebe zu einer anderen Person zu zeigen. Petrus ermunterte uns ebenfalls, unser Äußerstes zu tun (2. Petr. 3:14). Welches Ziel streben wir an? Petrus versäumte nicht, das zu erwähnen, was uns zu einem größeren Einsatz anspornen sollte. Gemäß Vers 12 desselben Kapitels sollten wir ‘den Tag Jehovas fest im Sinn behalten’.

      2 Der Tag Jehovas bedeutet für uns Rettung! Das bestehende ungerechte System wird an diesem Tag aufgelöst, und Gottes treue Diener werden bewahrt werden. Sie werden die völlige Aufrichtung der „neuen Himmel“ und der „neuen Erde“, einer gerechten Regierung und einer aus gottgefälligen Menschen bestehenden neuen menschlichen Gesellschaft, erleben und die Aussicht haben, ewiges Leben unter paradiesischen Verhältnissen zu erlangen. Ist das nicht ein lohnendes Ziel? Sollten wir nicht unser Äußerstes tun, um es zu erreichen? In welcher Hinsicht können wir eine Höchstleistung vollbringen? Jehovas Wille ist es, „daß alle Arten von Menschen gerettet werden“ (1. Tim. 2:4) oder, gemäß den Worten des Apostels Petrus, „daß alle zur Reue gelangen“ (2. Petr. 3:9). Das verpflichtet uns, nicht nur an unsere eigene Rettung zu denken,

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