Eure Dienstzusammenkünfte
ZUR BEACHTUNG: In dieser Ausgabe „Unseres Königreichsdienstes“ haben wir jeweils nur drei Programmpunkte für jede Dienstzusammenkunft vorgesehen. Plant bitte für jeden Programmpunkt so viele Teilnehmer ein, wie ratsam erscheint. Gestaltet die Zusammenkünfte lebendig, aufschlußreich und geistig erbauend, und schließt sie innerhalb der vorgesehenen Zeit ab. Aus diesem Grund ist es erforderlich, daß sich jeder Beteiligte vorbereitet, ganz besonders diejenigen, die für die einzelnen Programmpunkte verantwortlich sind.
WOCHE VOM 7. MÄRZ
20 Min. Lied 81, Bekanntmachungen und „Das Buchstudium — eine Hilfe für geistiges Wachstum“ (Fragen und Antworten). Behandle folgende Punkte unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse: 1. Was wird dazu beitragen, daß wir und unsere Angehörigen in geistiger Hinsicht vollen Nutzen aus dem Studium selbst ziehen? 2. Welche Rolle spielt der Predigtdienst in bezug auf unseren geistigen Fortschritt? 3. Was können wir tun, um uns gegenseitig dabei zu helfen?
25 Min. „Die gute Botschaft darbieten — Durch wirkungsvolle biblische Gespräche“. Besprich den Artikel mit den Anwesenden. Laß das in Absatz 3 vorgeschlagene Zeugnis demonstrieren; behandle Fragen und Antworten aus „Themen für Gespräche im Predigtdienst“.
15 Min. „Weiser Gebrauch der vorhandenen Hilfen zum Bibelstudium“ (Fragen und Antworten). Laß die Anregung aus Absatz 3 demonstrieren (2—3 Minuten). Ermuntere Neue, sich vorhandene Veröffentlichungen für ihre private Bibliothek zu besorgen. Im März und April werden Broschüren abgegeben; gebraucht sie daher, um Studien zu beginnen. Lied 58.
WOCHE VOM 14. MÄRZ
Unsere geistige Einstellung verbessern
30 Min. Lied 4. „Weshalb ein Gott der Liebe Zurechtweisung erteilt“. Besprechung des Artikels im „Wachtturm“ vom 1. März 1977. Verwende dabei folgende Fragen: Abschnitt 1 bis 3: Was erfahren wir aus der Bibel über Gottes Interesse an der Menschheit und über die Notwendigkeit, Zucht und Zurechtweisung zu erteilen? Abschnitt 4 und 5: Warum sollten wir dankbar sein, wenn Gott uns zurechtweist? Abschnitt 6 bis 8: Wie können Eltern Liebe und Geduld bekunden, wenn sie ihre Kinder in Zucht nehmen? Abschnitt 9 und 10: Was zeigt, daß diese wünschenswerten elterlichen Eigenschaften ihren Ursprung bei Jehova haben? Welches Ziel verfolgt Gott, wenn er Menschen züchtigt? Abschnitt 11: Weshalb haßt Jehova Sünde, und worauf ist sein Zorn im Falle einer Sünde zurückzuführen? Abschnitt 12 und 13: Wie zeigt Jesaja 28:23-29 Jehovas Einstellung zur Zucht? Was lernen wir daraus? Abschnitt 14 und 15: Welches ansprechende Beispiel gab Jesus christlichen Hirten? Welche Einstellung hatte er zu reumütigen Sündern? Abschnitt 16 und 17: Welche Beweggründe sollte ein christlicher Ältester haben, wenn er eine Zurechtweisung erteilt, und was ist die biblische Methode, mit einem Übertreter zu verfahren? Abschnitt 18: Was kann man tun, wenn jemand zögert, sich auszusprechen, und woran sollte man unbedingt denken, selbst wenn strenge Maßnahmen ergriffen werden müssen? Verweise auf den letzten Abschnitt, und erwähne kurz, welche Fragen in den künftigen „Wachtturm“-Studien besprochen werden, wenn die folgenden Artikel behandelt werden.
10 Min. Anregende Besprechung des Artikels „Neue Methode zur Durchführung des ‚Wachtturm‘-Studiums“. (Siehe „Wachtturm“ vom 15. März 1977.) Sie wird diese Woche in Kraft treten. Hebe Vorteile hervor; bitte im voraus einige Verkündiger, sich zu folgenden Gesichtspunkten zu äußern: 1. Alle fühlen sich ermuntert, die Absätze mitzulesen, statt im voraus nach einer Antwort zu suchen, und dadurch ziehen sie größeren Nutzen daraus. 2. Da wir an Einzelheiten erinnert werden, können wir gründlichere Kommentare geben. 3. Einigen wird es leichter fallen, sich zu beteiligen. Erkläre, von welchem Wert es ist, sich weiterhin auf den Stoff vorzubereiten, wie es im „Wachtturm“ vom 15. November 1976, Seite 698, Absatz 10 dargelegt wird.
20 Min. Ermunternde Ansprache über den Artikel „Tun wir unser Äußerstes?“ Lied 50.
WOCHE VOM 21. MÄRZ
25 Min. Lied 9. Heimbibelstudien beginnen und weiterführen (mit Beteiligung der Anwesenden).
Die Anregungen auf Seite 3 zeigen, wie wir gemeinsam unseren Predigtdienst verbessern können. Wenn du den Herzenswunsch hast, ein Heimbibelstudium zu beginnen, sind die folgenden Anregungen für dich wahrscheinlich von Nutzen:
Beginne das Heimbibelstudium beim ersten Besuch. Einige hatten damit Erfolg, daß sie als Grund für ihren Besuch angaben, sie suchten aufrichtige Personen, die Gottes Heilmittel für die gegenwärtigen Probleme der Menschen kennenlernen möchten.
Mit einem bestimmten Bibeltext im Sinn, wie zum Beispiel Psalm 37:8-11, der von der vollständigen Beseitigung von Verbrechen und Gewalttat handelt, könnte man ein Bibelstudium anbieten und auf die Gedanken in der Broschüre „Gibt es einen Gott, der sich um uns kümmert?“ (S. 21—24) eingehen.
Häufiger werden Studien bei Rückbesuchen begonnen. Mitunter bedarf es mehrerer Besuche, bevor das Studium zustande kommt. Vielleicht muß erst auf freundliche Weise eine Grundlage gelegt werden, eventuell durch mehrere Rückbesuche, bei denen ein nützlicher biblischer Gedanke besprochen wird (behandle Gedanken aus „orX“, S. 123, Abs. 4 und S. 124, Abs. 1), oder indem man regelmäßig Zeitschriften abgibt. Einige haben biblische Fragen, die sie beantwortet haben möchten.
Zeige bei passender Gelegenheit, daß ein regelmäßiges Studium viele Fragen beantworten wird. Dadurch kann wahrscheinlich der Wunsch nach einem regelmäßigen Bibelstudium gefördert werden.
Was sollten wir studieren? Es gibt keine bestimmte Regel; berücksichtige die Bedürfnisse und Interessen der Person. Themen, die der Wohnungsinhaber anfänglich erwähnt, mögen dafür ausschlaggebend sein, was studiert werden sollte. (Besprich mit den Anwesenden, was die Leute im Gebiet interessiert.) Versuche das zu verwenden, was der Person am meisten hilft und ihr Interesse wachhält. Zeige aufrichtiges Interesse an ihr.
Es ist gut, von Anfang an andere Familienglieder in das Studium einzubeziehen. Wenn Mann und Frau oder die ganze Familie studiert, entstehen weniger Probleme. Man sollte erklären, weshalb aufgrund des Studiums Gegnerschaft auftreten kann (Matth. 10:36, 37 „trX“, S. 16).
10 Min. Örtliche Bekanntmachungen und Hinweis auf den Sondervortrag am 27. März: „Der Glaube, der zum Überleben führt“.
25 Min. Besprechung des Gedächtnismahls, gestützt auf „Des Todes Christi gedenken — Warum? Wann? Wie? Wer? Wo?“ („Wachtturm“ vom 1. April 1977). Beziehe die Anwesenden in die Besprechung ein. Laß die Brüder in der vorangehenden Woche bitten, diese Ausgabe mitzubringen. Lied 118.
WOCHE VOM 28. MÄRZ
Die Gesinnung Christi annehmen
20 Min. Lied 46. Bekanntmachungen, einschließlich der Vorkehrungen für das Gedächtnismahl, und kurze Hinweise auf das Angebot des Monats (mit Beteiligung der Anwesenden). Behandle Artikel im „Wachtturm“ vom 15. Januar 1972: „In Weisheit erwählt Gott die Regenten der Erde“. Besprich besonders die Gedanken unter „Mitfühlende Regenten“, die zeigen, daß diese in ihrem Denken, in ihren Entscheidungen und in ihrem Umgang mit anderen stets wie Christus sein sollten.
12 Min. Interviewe Verkündiger, die in letzter Zeit als Hilfspioniere tätig waren. Frage sie, wie es ihnen möglich war, einen zufriedenstellenden Zeitplan aufzustellen, in dem die Familie, die Schule bzw. die weltliche Arbeit berücksichtigt wurde, und ob sie den Hilfspionierdienst anderen empfehlen können. Ermuntere zum Hilfspionierdienst im April, da dann Schulferien sind und das Wetter besser ist.
28 Min. Ahme den Glauben und das Beispiel unseres Herrn Jesus Christus nach (mit Beteiligung der Anwesenden). Am 3. April 1977 wird das Abendmahl des Herrn gefeiert. Es ist daher passend, einige Minuten über das Leben des Sohnes Gottes nachzudenken. Die folgenden Hinweise zeigen, welcher Stoff aus dem „Aid“-Buch unter dem Stichwort „Jesus Christus“ behandelt werden sollte. (Siehe auch „‚Vergewissert euch ...‘“, S. 317—324.)
Wichtige Stellung in Gottes Vorsatz (S. 923). Besprich Kolosser 1:18-20.
„Hauptvermittler des Lebens“ (S. 923, 924). Besprich Johannes 3:16.
Nicht nur unser Loskäufer, sondern auch unser Hoherpriester (Hebr. 3:1).
Unser Richter (Joh. 5:22); unsere Auferstehungshoffnung (Joh. 11:25).
Sein Dienst: ‘Für die Wahrheit Zeugnis ablegen’ (S. 924).
Weshalb er geboren wurde (Joh. 18:37).
Seine Werke und persönlichen Eigenschaften (S. 927).
Gab seinen Jüngern in bezug auf harte Arbeit ein Beispiel (Mark. 1:32-34).
Wurde oft gestört, wenn er allein war (Mark. 6:31-34).
Mutiger Kämpfer für die Wahrheit (Luk. 4:28-30; Matth. 15:1-9; Joh. 10:31-39).
Hatte starken Glauben (Mark. 4:37-40; Matth. 26:39; Luk. 23:46).
Gab selbst angesichts des Todes Zeugnis (Luk. 23:43).
Offenbarte Wärme und Gefühl (S. 927, 931).
Seine Vollkommenheit veranlaßte ihn nicht, gegenüber unvollkommenen Menschen überkritisch oder arrogant zu sein (Matth. 9:1-13; Luk. 7:36-48, umschreibe). Mißbrauchte nicht seine Gewalt, um Forderungen zu stellen (Matth. 11:28-30).
Sein Beispiel sollte uns anspornen, hart zu arbeiten, um alles zu tun, was Jehova wohlgefällt. Lied 47.
WOCHE VOM 4. APRIL
25 Min. Lied 63, Bekanntmachungen und „Gemeinsam unseren Dienst verbessern“ (mit Beteiligung der Anwesenden). Hebe die Bibelstellen hervor, und zeige ihre Anwendung. Laß, wenn möglich, Erfahrungen erzählen, die zeigen, wie nützlich es ist, im Predigtdienst Hilfe zu bieten oder zu empfangen. Behandle auch den Brief des Zweigbüros, und betone die vorteilhaften Änderungen in der Schule. Betrachte den Predigtdienstbericht der Versammlung.
20 Min. Welchen Nutzen unsere Jugendlichen aus dem „Jugend“-Buch gezogen haben. Interviewe einige Jugendliche, vorzugsweise solche, die Antworten auf bestimmte Probleme oder Situationen im Leben gesucht und gefunden haben. Sie sehen sich der großen Versuchung ausgesetzt, sich der weltlichen Denk- und Handlungsweise anzupassen. Betone, daß man an jedes Problem vernünftig herantreten sollte, und zeige in jedem Fall, wie die Gedanken des „Jugend“-Buches eine Hilfe waren. Es werden die folgenden Situationen vorgeschlagen, doch fühlt euch frei, sie abzuändern, falls für eure Versammlung andere passender sind. 1. Wie denkst du über Zucht? (S. 91—95). 2. Wie denkst du über Filme und über Fernsehen? (S. 119—121). 3. Was hältst du von einem ehrbaren Wandel vor der Ehe? (S. 151—156). 4. Lohnt es sich, ehrlich zu sein? (S. 172—179).
Erwähne irgendwelche Situationen, die passend sind und in der vorgesehenen Zeit behandelt werden können. Wenn es in eurer Versammlung nicht genug Jugendliche gibt, auf die die erwähnten Punkte zutreffen, könntet ihr den praktischen Wert des Stoffs besprechen.
15 Min. „Wie weit sollte unsere Güte gehen?“ („Wachtturm“ vom 15. Februar 1977). Behandle den Stoff in Form einer Ansprache, laß aber die Anwesenden bei wichtigen Punkten Kommentare geben. Es wäre zum Beispiel passend, die Zuhörer bei der Besprechung der Gedanken auf Seite 100, Absatz 1—4 mit einzubeziehen. Betone, daß Christen darauf achten müssen, daß sie nicht weniger gütig und großzügig sind als Personen, die sich nicht als Diener Gottes ausgeben. Behandle das Beispiel der Bewohner der Insel Malta, wo Paulus Schiffbruch erlitt, und zeige, was diese Leute im Gegensatz zu den Bewohnern der Städte Israels taten, die Jesus äußerst unfreundlich und unwürdig behandelten, sich aber Gottes auserwähltes Volk nannten. Zeige, daß Jehovas Diener allen gegenüber freundlich und rücksichtsvoll sein sollten. Besprich, wie man jemand, der sich als rebellisch, reuelos oder halsstarrig erweist, angemessen freundlich behandeln kann. Hebe 2. Korinther 10:1 als Maßstab für unser gesamtes Handeln hervor. Lied 37.