„Glücklich die Nation, deren Gott Jehova ist“
Von Robert A. Winkler erzählt
IN DEM kritischen Jahr 1914, in dem der Erste Weltkrieg ausbrach, lebte ich in Deutschland und ging noch zur Schule. Die Schüler wurden eifrig zum Eintritt in die Armee ermuntert. Alle, die sich freiwillig meldeten, wurden einer besonderen Prüfung unterzogen, und sie bestanden sie alle. Auch ich war einer dieser Schüler, für die die Schulzeit nun plötzlich zu Ende war.
Ich war noch ein Junge von sechzehn Jahren, als ich in Frankreich vor Reims, als „Einjährig-Freiwilliger“ an der Front war. Es wurde dafür gesorgt, daß wir an der Front Religionsunterricht erhielten. Ich stellte fest, daß der Feldgeistliche genau das Gegenteil von dem predigte, was ich gelernt hatte. Wir wurden durch seine Belehrung angespornt, möglichst viele unserer Feinde zu töten, ja wir sollten den Heldentod als eine große Ehre betrachten. All das brachte mich zum Nachdenken. Dadurch und durch den Umgang mit den Soldaten verlor ich schließlich den Glauben.
Als ich schwer verwundet, aber mit vielen Orden geschmückt, von der Front zurückkam, wurde ich aus dem Heer entlassen. Darauf lernte ich einen Philosophiestudenten kennen, der ein Atheist war, und nach einiger Zeit war ich auch einer.
WIE ICH MICH DEM VOLKE JEHOVAS ANSCHLOSS
Bis zum Jahre 1924 war ich Atheist. In diesem Jahr kam ich mit einem Bibelforscher, das heißt einem Zeugen Jehovas, in Berührung. Was er mir über die Bibel sagte, war für mich vollständig neu. Ich mußte immer wieder neue Argumente ausdenken, um seine Ansichten zu widerlegen. Ich nahm alle Schriften entgegen, die er mir anbot, und studierte sie bis tief in die Nacht hinein. Besonders das Buch Der göttliche Plan der Zeitalter interessierte mich, denn ich wollte wissen, was mit diesem „Plan“ gemeint war.
Da ich jeden Abend in diesen Schriften las und auch davon redete, wandten sich alle meine Angehörigen gegen mich. Schließlich verbrannte mein Vater alle meine Bücher. Von da an mußte ich alle Schriften, die ich mir beschaffte, gut verstecken.
Ich erkannte sehr bald, daß ich die Argumente dieses Bibelforschers nicht widerlegen konnte, und so war ich gezwungen anzuerkennen, daß er tatsächlich Gottes Wahrheit vertrat. Ich freute mich unbeschreiblich, Jehovas Vorhaben kennenzulernen und zu erfahren, welche Segnungen Gottes Königreich der Menschheit bringen würde. Die Verheißungen dieser bevorstehenden Segnungen überwältigten mich geradezu. Ich konnte nun verstehen, was der Psalmist mit den Worten nach Psalm 33:12 (NW) meinte, und konnte mit ihm sagen: „Glücklich die Nation, deren Gott Jehova ist.“
Ich konnte den nächsten Besuch dieses christlichen Predigers jeweils kaum erwarten. Ich wollte auch predigen, und zwar nicht nur meinen Angehörigen, sondern wie er von Haus zu Haus. Ich freute mich daher sehr, als ich ihn von Haus zu Haus begleiten durfte. Nachdem wir in den ersten paar Häusern gemeinsam vorgesprochen hatten, ließ er mich allein gehen. Ich denke noch oft an die Freuden und Segnungen zurück, die ich am ersten Tag im Predigtdienst erlebte.
Ich denke auch noch gern an den Augenblick zurück, da ich mit einem Bruder des Zweigbüros in Magdeburg, vor einer großen Landkarte stand und dieser mich fragte, ob ich bereit sei, nach Bonn zu gehen. „Bonn“, erklärte er, „ist ein schwieriges Gebiet, eine Universitätsstadt und dazu katholisch. Wenn du in diesem Gebiet ausharren willst“, fuhr er fort, „mußt du einen starken Glauben haben und in der Bibel gut bewandert sein.“ So wurde Bonn mein erstes Predigtgebiet. Nach kurzer Zeit folgte mir meine Braut, und wir heirateten. Bald kamen uns weitere Vollzeitprediger des Königreiches Gottes zu Hilfe. Jehova segnete unsere Bemühungen sehr, und in ganz kurzer Zeit hatten wir außer unserem Grüppchen von Besuchern des Wachtturm-Studiums ziemlich viele Interessierte, deren Anzahl von Monat zu Monat zunahm, so daß der Saal, in dem wir zu einem gemeinsamen Bibelstudium zusammenkamen, voll war und mehr als achtzig Personen am Studium teilnahmen.
VON DER GESTAPO BELÄSTIGT
Dann trat plötzlich ein Wechsel ein. Die Gestapo stattete uns mehrere Besuche ab. Wir hatten aber diese Besuche erwartet und deshalb unsere Schriften sorgfältig versteckt. Diese Besuche erfolgten entweder tagsüber, mitten in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden. Die Beamten kamen, um von uns Namen und Adressen von Zeugen zu erfahren, und sie durchsuchten sorgfältig jedes Regal, die Kleiderschränke, die Betten und die Wäsche.
Bei unserer Tätigkeit von Haus zu Haus gebrauchten wir nur die Bibel. Eines Tages kam ich zu einer Frau, die der Nationalsozialistischen Partei angehörte. Sie rief die Polizei an und beschrieb mein Aussehen.
Kurz danach wurde ich verhaftet und kam dann ins Konzentrationslager Esterwegen. Es war herzerfreuend, Menschen, die zerschlagenen Geistes und ohne jede Hoffnung waren, mit der Königreichsbotschaft glücklich zu machen. Die große Freude, schafähnlichen Menschen im Lager helfen zu können, Gottes Wahrheit zu verstehen und sich Gott hinzugeben, ließ uns alles vergessen, was uns die Gestapo an Grausamkeit antat. Ja, hier im Lager lernten wir das Vorrecht, zu dem Volke zu gehören, dessen Gott Jehova ist, richtig schätzen.
Nach meiner Entlassung mußte ich mich täglich bei der Gestapo melden. Man forderte von mir den Hitlergruß. Da ich mich weigerte, wurden die Beamten immer wütender, und sie schrien: „Sie haben im Lager nichts, aber auch gar nichts gelernt, nicht einmal den Deutschen Gruß. Wenn Sie morgen wiederkommen und den Deutschen Gruß nicht entbieten, werden Sie ihre Frau nie mehr sehen. Haben Sie verstanden?“
An jenem Tag besuchte uns der Kreisaufseher der Wachtturm-Gesellschaft, und ich berichtete ihm, was die Gestapo mir gesagt hatte. Er erwiderte, er habe schon von ähnlichen Fällen gehört und da jede Gestapostelle im Lande ein Photo von mir habe, sei es das beste, ich setzte das Zeugniswerk in den Niederlanden fort. Wir nahmen unsere neue Gebietszuteilung an und waren freudig bereit, unsere Wohnung und alles, was wir hatten, der Gestapo zu überlassen, die alles beschlagnahmte.
Als wir in den Niederlanden ankamen und in unserem neuen Gebiet zu wirken begannen, sprachen wir kein Wort Holländisch. Jehova segnete jedoch unser Bemühen, ihm in diesem Land zu dienen. Da wir täglich von Haus zu Haus gingen, lernten wir die Menschen bald kennen. Im Jahre 1938 wurde ich beauftragt, alle Versammlungen in den Niederlanden zu besuchen. Im Jahre 1939 erhielt ich neue Vorrechte: Ich wurde in das Zweigbüro der Wachtturm-Gesellschaft gerufen. Im Jahre 1940 wurden die Niederlande von deutschen Truppen besetzt, und es war anzunehmen, daß die Gestapo ihren Hausdurchsuchungs- und Plünderungsfeldzug nun auch bald in diesem Land durchführen würde.
Am 21. Oktober 1941 wurde ich verraten und verhaftet. Die Gestapo freute sich, als sie mich endlich hatte. Sie teilte diese Nachricht vielen Gestapostellen in Deutschland und in den Niederlanden mit.
DER VERSUCH, MICH ZUM VERRAT AN JEHOVAS VOLK ZU VERANLASSEN
Die Gestapo wollte die Organisation der Zeugen Jehovas sprengen, und in ihren Augen war ich der richtige Mann, um ihnen dabei zu helfen. „Dieser Jehova“, spotteten die Beamten, „ist in Deutschland bankrott gegangen, und dasselbe wird auch in anderen Ländern geschehen.“ Der Führer sei, wie sie sagten, von Gott gesandt worden, und ich müsse meine Meinung ändern. Ich würde zu einer hervorragenden Stellung aufsteigen, wenn ich die Sache des Führers unterstütze und mit etwas, was in Wirklichkeit gar nicht existiere, breche. Ich sollte ihnen sagen, wer zu den Mitarbeitern des Büros gehöre und wo sie sich aufhielten, wo meine Frau sei und wie die Leiter der Versammlungen hießen. Man versicherte mir, niemand von den Verratenen würde je erfahren, daß ich die Angaben gemacht hätte, und sie würden auch nicht verhaftet werden. Man werde sie lediglich auffordern, ihre Ansichten zu ändern und der Sache des Führers zu dienen.
Als ich ihnen ganz offen erklärte, sie könnten nicht mit meiner Unterstützung rechnen, zogen sie die Vorhänge zu, stellten das Radio auf volle Lautstärke und begannen mich unbarmherzig zu schlagen. Als der eine dieser Unmenschen nicht mehr konnte, machte ein anderer weiter, bis ich bewußtlos zu Boden fiel. Etwas später kam ich wieder zu mir. „So“, sagten sie höhnisch, „wir haben nicht gedacht, daß Sie so unvernünftig sind. Jemand, der so gut organisieren kann wie sie, so intelligent ist und so eifrig für eine Sache kämpft, die bankrott gegangen ist, sollte mehr Verstand haben. Wir brauchen Leute wie Sie. Denken Sie doch daran, wieviel besser Sie es haben könnten. Sagen Sie uns, wo Ihre Frau ist; wir geben Ihnen unser Ehrenwort, daß sie nicht geschlagen wird. Wenn Sie vernünftig sind und mitmachen, können Sie das Gefängnis mit einer Villa vertauschen und statt Schmach und Schande zu erleiden, werden Sie Ehre, Geld und Ansehen erwerben.“
Da ich schwieg, begann die zweite Runde. Zuerst bearbeitete mich der Obersturmführer Barbie, und als er müde war, löste ihn Oberscharführer Engelsman ab. Sie setzten die Tortur fort, bis ich wieder bewußtlos war. Das dauerte von ein Uhr nachmittags bis um Mitternacht. Um ein Uhr früh wurde ich dem Gefängniswärter übergeben. Mit ausgeschlagenen Zähnen, ausgerenktem Unterkiefer und einem wundgeschlagenen Körper wurde ich in die Dunkelzelle gebracht. „Wissen Sie, warum ich Sie in die Dunkelzelle bringe?“ fragte mich der Gefängniswärter.
„Nein“, antwortete ich.
„Weil man nichts aus Ihnen herausgebracht hat.“
„Wieso wissen Sie das?“ fragte ich.
Der Gefängniswärter erwiderte: „Wenn jemand so mißhandelt wurde wie Sie und nachgegeben und alles ausgesagt hat, dann kommt er in eine bessere Zelle, erhält bessere Nahrung und wird besser behandelt. Sie kommen in die Dunkelzelle, weil man denkt, man könne Sie durch diese Art Behandlung kleinkriegen. Ich werde jedoch dafür sorgen, daß Sie Licht haben und etwas Warmes zu essen bekommen.“
Der Gedanke an die Verheißung Jehovas, daß er uns in allen Schwierigkeiten beisteht, tröstete und stärkte mich, so daß ich alles ertragen konnte und keinen Augenblick daran dachte, mit meinen dämonisierten Verfolgern einen Kompromiß einzugehen.
Als ich mich am nächsten Tag im Spiegel betrachtete, war ich über mein Aussehen entsetzt. Die beiden holländischen Geheimpolizisten, die mich vom Gefängnis zum Verhör zur Gestapo gebracht hatten, erkannten mich nicht wieder. Sie hatten der Gestapo bei meiner Verhaftung geholfen, und als sie mich jetzt sahen, fragten sie: „Sind Sie Winkler?“
„Ja.“
„Sind Sie jener R. A. Winkler?“
„Ja“, antwortete ich.
„Sind Sie Winkler, der Zeuge Jehovas?“
„Ja, ich bin es.“
„Sind Sie der Zeuge Winkler, den wir letzte Woche auf der Wittenkade verhaftet haben?“
Ich sagte ihnen, daß ich dieser Mann sei. Sie fragten mich, was die Gestapo mit mir gemacht habe. Als ich es ihnen erzählte, sagten sie, sie hätten mich niemals verhaftet, wenn sie gewußt hätten, wie die Gestapo mit mir verfahren würde.
Am Sonnabend war ich von der Gestapo geschlagen worden, und am darauffolgenden Montag sollte ich wiederum verhört werden. Was würde nun geschehen, und was sollte ich tun? Ich betete zu Jehova und vertraute auf seine Verheißungen. Ich wußte, daß ich theokratische Kriegslist anwenden müßte, um das Königreichswerk und meine christlichen Brüder zu schützen. Es war für mich eine schwere Prüfung, und am siebzehnten Tag war ich vollständig erledigt; ich dankte aber Jehova dafür, daß ich diese Prüfung in seiner Kraft bestehen und meine Lauterkeit bewahren konnte.
KÖRPERLICH KRANK, ABER GEISTIG STARK
Ich fühlte jetzt ein großes Bedürfnis nach geistiger Speise. Ein paar Tage später kam der Kalfakter des freundlichen Gefängniswärters zu mir und fragte mich, ob er etwas für mich tun könne. Das könne er, sagte ich; er könne mir von meiner Frau eine Bibel besorgen. „Ja“, sagte er, „schreiben Sie einen kurzen Brief. Ich bringe Ihnen Bleistift und Papier.“
Ich werde den 10. Februar 1942 nie mehr vergessen. Die Zellentür flog auf, und jemand warf eine Taschenbibel in die Zelle, und bevor ich begriffen hatte, was vor sich gegangen war, flog die Tür wieder zu. Welch ein freudiger Anlaß! Von der Gestapo aus durfte ich nichts zum Lesen haben, und nun war ich durch Jehovas unverdiente Güte zu einer Bibel gekommen. Wie sehr freute ich mich doch, täglich die wohltuenden Worte der Wahrheit aus Gottes Wort zu lesen! Obwohl ich es heimlich tun mußte, merkte ich, wie ich geistig gestärkt wurde. Ich konnte diese Bibel behalten, bis ich ins Lager Vught, ein anderes Lager in den Niederlanden, überführt wurde. In Vught erhielt ich auch wieder eine Bibel.
Von Vught kam ich nach Deutschland, in ein Lager in Oranienburg-Sachsenhausen. Dort führte man uns in Baracken, in denen wir uns vollständig ausziehen und unter die Brause gehen mußten. Man nahm uns unsere Kleider und unsere Schuhe weg; nur die, die Holzschuhe hatten, durften diese behalten. Ich ließ meine Bibel unbemerkt in einen Holzschuh verschwinden und konnte sie auf diese Weise während meines Lageraufenthalts behalten.
In diesem Lager wurde ich krank. Ich kam sehr bald in den Krankenbau, wo bereits etwa 3000 Personen von Ärzten betreut wurden, die selbst Gefangene waren. Sobald ich von einer Krankheit geheilt war, wurde ich von einer anderen befallen. Nach einiger Zeit kam ich in eine andere Baracke, wo ich von einem schwedischen Arzt betreut wurde.
Dieser Arzt fragte mich, ob ich die Zeugen Erich Frost, Konrad Franke und R. Brauning kenne. Als ich sagte, ich kenne sie, erzählte er mir, daß sie ihm auf der Insel Wight das Leben gerettet hätten. Aus Dankbarkeit wollte er nun versuchen, mir das Leben zu retten. Die Ärzte mußten der SS melden, wenn ein Gefangener wegen Krankheit voraussichtlich sechs Monate arbeitsunfähig war. Solche Patienten kamen in andere Baracken und wurden von dort auf Busse geladen, die nichts anderes als fahrbare Gaskammern waren. Die Auspuffgase töteten die Opfer auf dem Weg zu den Krematorien. Das wäre auch mein Los gewesen, wenn der schwedische Arzt das getan hätte, was die Nazis von ihm erwarteten, aber wegen der Güte, die ihm meine christlichen Brüder erwiesen hatten, tat er es nicht.
Ich denke auch noch oft an den April 1945 und den sogenannten „Todesmarsch“ vom Lager Sachsenhausen nach Schwerin. Ich hätte diesen Marsch nie überstanden, wenn meine christlichen Brüder nicht so liebevoll für mich gesorgt und soviel auf sich genommen hätten, um mich aus einer der Krankenbaracken herauszuholen, in denen die Lagerinsassen untergebracht waren, die sich aus eigener Kraft nicht mehr fortbewegen konnten. Die SS wollte die Baracken mit den Schwerkranken niederbrennen, damit den Russen dieses Beweismaterial nicht in die Hände falle. Die Brüder verschafften sich einen großen Handwagen, auf den sie mich und andere Zeugen, die nicht gehen konnten, luden. Sie zogen diesen Wagen, der mit ihren christlichen Brüdern, die nicht gehen konnten, beladen war, bis zum Ende dieses grauenhaften Todesmarsches. Wer unterwegs zusammenbrach, wurde von der SS durch Genickschuß getötet. Da unsere christlichen Brüder so liebevoll für uns sorgten, entgingen wir diesem Los.
In meiner Lageruniform und nur mit Papierstücken als Unterwäsche bekleidet, kehrte ich schließlich wieder in mein theokratisches Tätigkeitsgebiet in den Niederlanden zurück. Ich konnte nur am Stock gehen. Ich erholte mich jedoch schnell und konnte den Dienst für Gottes Königreich bald wiederaufnehmen. In diesem Dienst stehe ich seit meiner Befreiung nun schon wieder über zwanzig Jahre. Wir haben immer noch das große Vorrecht, im Zweigbüro der Gesellschaft in den Niederlanden zu arbeiten. Wir erhielten von der deutschen Regierung eine Entschädigung und konnten so vieles, was wir verloren hatten, wieder kaufen. Da ich schon über 65 Jahre alt bin, erhalte ich auch eine Altersrente. Das gestattet es mir, einen Wagen zu halten und noch einen möglichst großen Anteil am Predigtdienst zu haben.
Ja, Jehova läßt nicht zu, daß wir über unser Vermögen geprüft werden, und er gibt uns auch die Kraft, die wir benötigen, um auszuharren. Ich möchte um keinen Preis, daß mir diese Prüfungen, die ich in seiner Kraft bestanden habe, erspart geblieben wären. Sie haben meinen Glauben an Jehova gestärkt und mich seine Liebe, Weisheit, Gerechtigkeit und Macht besser erkennen lassen. Ich habe selbst erfahren dürfen, daß es eine große Wahrheit ist, wenn die Bibel sagt: „Glücklich die Nation, deren Gott Jehova ist.“