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  • Ein Besuch in Hongkong
    Erwachet! 1973 | 22. Oktober
    • Karikaturist traf mit seinen Worten den Nagel auf den Kopf: „In Hongkong tanzt man um das Goldene Kalb.“ Das stimmt, denn alles, was Geld einbringen könnte, ist im Schwange: Börsengeschäfte, Rennwetten und andere Formen des Glücksspiels, erlaubte und verbotene. Die Menschen haben die Überzeugung, daß Geld und Gold allein Sicherheit bieten können. Ein chinesisches Sprichwort gibt die Auffassung, die viele über das Verhältnis der Religion zum Geld haben, treffend wieder. Der Chinese sagt: „Chin haw toong sun.“ Das bedeutet: „Mit Geld kann man die Götter kaufen.“

      Es gibt jedoch eine Anzahl Menschen, insbesondere jüngere, die einsehen, daß es nutzlos ist, dem Geld nachzujagen, und die sich nach etwas sehnen, was beständig ist und befriedigt. (Pred. 5:10; 7:12) Diesen Menschen helfen die über 250 Zeugen Jehovas, die es in Hongkong gibt, den Schöpfer und sein Vorhaben kennenzulernen.

  • Warum und wie wurden Adam und Eva bestraft?
    Erwachet! 1973 | 22. Oktober
    • Was sagt die Bibel?

      Warum und wie wurden Adam und Eva bestraft?

      SCHON viele aufrichtige, bibelgläubige Menschen haben sich gefragt, warum Adam und Eva ihre paradiesische Heimat und sogar das Leben wegen einer anscheinend unbedeutenden Übertretung verloren — wegen des Essens der Frucht von einem verbotenen Baum. Sie haben auch Mutmaßungen darüber angestellt, was mit Adam und Eva beim Tode geschah. — 1. Mose 3:1-19.

      Zunächst sollten wir beachten, daß Gott, dem Adam und Eva das Leben und die Segnungen im Paradies zu verdanken hatten, das Recht hatte, Bedingungen zu stellen, wenn sie sich dieser Dinge erfreuen wollten. Dies tat er, indem er Adam sagte, sein zukünftiges Glück hinge davon ab, daß er die Frucht eines bestimmten Baumes nicht esse. Indem Gott dies tat, verlangte er von unseren Ureltern nichts zu Schwieriges; es war nur ein einfaches Verbot: ‘Eßt nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.’ — 1. Mose 2:16, 17.

      Allerdings mag jemand einwenden: „Zugegeben, Gott hatte das Recht, ein solches Gebot zu erlassen, aber mußte er es tun?“ Jehova Gott hatte Adam und Eva reich gesegnet. Aber schätzten sie diese Segnungen? Waren sie ihrem Schöpfer für all das dankbar, was er für sie getan hatte? Wenn Gott sie weiterhin gesegnet hätte, ohne daß sie Wertschätzung zeigten, dann hätten sie leicht selbstsüchtig werden und ihren Wohltäter vergessen können.

      Daher stellte sie Jehova Gott vor eine sehr einfache Prüfung: Sie durften von einem bestimmten, deutlich gekennzeichneten Baum, der in einem Garten stand, der voll war von allen Arten guter Obstbäume, nicht essen; doch von allen anderen Bäumen durften sie essen. Das war bestimmt keine zu schwierige Prüfung. Adam war mit der Strafe für die Übertretung des Gebotes völlig vertraut, ebenso Eva. Eva glaubte jedoch lieber dem, der durch die Schlange sprach, statt Gott zu glauben. Und Adam hörte lieber auf seine Frau, die sagte: „Iß!“, statt auf Jehova Gott, der gesagt hatte: „Iß nicht!“ Weil Adam vorsätzlich und mit vollem Bewußtsein gegen das göttliche Gesetz handelte, vollstreckte Gott auch die Strafe.

      Aber hätte Gott nicht eine duldsamere Haltung einnehmen können, so, wie es Richter und Eltern heute manchmal tun? Wenn er das getan hätte — wäre er dann nicht für die Folgen verantwortlich gewesen? Hat nicht die Duldsamkeit von seiten der Menschen dazu geführt, daß gerechte Gesetze nicht mehr beachtet werden und daß Verbrechen und

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