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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1968
w68 1. 2. S. 67-68

Etwas, was andere nicht haben

HAST du etwas, was dir lieb und teuer ist und was nur wenige haben? Vielleicht einen Ehegefährten oder ein Kind, das dich innig liebt? Besondere Talente? Eine unverwüstliche Gesundheit oder ausnehmend gute Augen? Vielleicht sprichst du mehrere Sprachen oder hast eine gute und vielseitige Ausbildung genossen. Alle diese Dinge sind jemandem, der sie zu seinem eigenen und zum bleibenden Nutzen anderer anzuwenden weiß, zum Segen. Nur wenige werden sagen können, daß sie alle diese wertvollen Dinge besitzen.

Für manch einen kommt die günstige Gelegenheit jedoch dann, wenn eine besondere Aufgabe, die seinen Fähigkeiten entspricht, gerade zu der Zeit erfüllt werden muß, wenn er in der besten Verfassung ist. Von jemandem, der in eine solche Lage kommt, könnte erst recht gesagt werden, er habe etwas, was andere nicht haben.

Die besten und lohnendsten Möglichkeiten liegen auf dem geistigen Gebiet. Denken wir zum Beispiel nur an die, die in unserer kritischen Zeit bereit gewesen sind, sich die Fähigkeit anzueignen, den Interessen des aufgerichteten Königreiches Gottes zu dienen und „diese gute Botschaft“ zu predigen. (Matth. 24:14) Sie leben in einer Zeit, in der die Gelegenheit, dieses Königreich zu predigen, bald vorüber sein wird. Etwas Zeit verbleibt aber noch, und sie sind gern bereit, eine besondere Aufgabe zu übernehmen. Von ihnen kann daher mit Recht gesagt werden, sie hätten etwas, was andere nicht haben.

Gerade den Gedanken, daß einige auf geistigem Gebiet Vorrechte haben, die andere nicht haben, betonte der Präsident der Watch Tower Society, N. H. Knorr, in seiner Abschiedsrede, die er den 102 Studenten der 44. Klasse der Wachtturm-Bibelschule Gilead hielt, die am 10. September 1967 graduiert wurde. In dieser Ansprache gab er vortrefflichen Rat. Ort der Veranstaltung war die Kongreßhalle der Zeugen Jehovas in New York, und 2069 Personen waren anwesend. N. H. Knorr sagte unter anderem:

„Ihr Studenten lebt wirklich in einer wunderbaren Zeit. Ihr habt etwas, was andere nicht haben. Ihr lebt in den ,letzten Tagen‘ des gegenwärtigen Systems der Dinge. Ihr lebt in der Zeit, in der die gute Botschaft von Gottes aufgerichtetem Königreich gepredigt werden muß, bevor das Ende dieses Systems der Dinge kommt. Ihr 102 Studenten aus den über drei Milliarden Menschen, die heute auf der Erde leben, habt etwas, was andere nicht haben. Sie werden es auch nie bekommen, denn die Tage dieses Systems der Dinge sind gezählt. Ihr habt euch noch in der günstigen Zeit bereitwillig zur Verfügung gestellt. Ihr habt gesagt: ,Hier bin ich, sende mich.‘

Euch steht ein einzigartiges Dienstvorrecht in Aussicht: Ihr könnt in die weite Welt hinausgehen und bis zum Ende dieses Systems der Dinge die gute Botschaft predigen und neue Gebiete erschließen. Ihr werdet in vierunddreißig Länder gesandt werden. Ihr dient Jehova Gott, weil ihr ihn liebt und ihm dienen wollt. Ihr liebt ihn mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft. Ihr habt etwas, was nicht viele andere haben: die Möglichkeit, nach allen Himmelsrichtungen hinauszuziehen, um das Königreich zu predigen. Jesus sagte voraus, daß dies getan würde, und wir freuen uns, daß ihr euch zur annehmbaren Zeit zur Verfügung gestellt habt. Gebt dieses Vorrecht nie auf! Bemüht euch, euren Dienst erfolgreich durchzuführen, und Jehova wird euch segnen.“

Diese Absolventen der Gileadschule haben wirklich eine Bereitschaft gezeigt, die heute nicht mehr viele Menschen haben. Als sie sich für diesen Dienst zur Verfügung stellten, fragten sie nicht zuerst: „Wie sind die Lebensverhältnisse in den Gebieten, in die die Missionare gesandt werden?“ Nein, sie stellten den Willen Gottes über die materiellen Bequemlichkeiten. Würdest du dies auch tun? Wäre dein Glaube stark genug? Was tust du, um deine Vorrechte im Dienste Gottes zu mehren? Hast du den Geist eines Jesaja, der sagte: „Hier bin ich, sende mich.“? — Jes. 6:8.

Diese 102 Studenten waren keine Neulinge. Sie haben sich nicht aus Abenteuerlust zur Verfügung gestellt. Es sind erfahrene Prediger der guten Botschaft, die im Durchschnitt insgesamt 10,4 Jahre als Gott hingegebene Zeugen gedient haben. Sie haben unaufhörlich Fortschritte gemacht; und dadurch nun, daß sie bereit gewesen sind, ein Missionargebiet zu übernehmen, haben sie einen weiteren Schritt nach vorn getan.

Ein Beispiel dafür, daß sie erfahrene Leute sind, ist ein junger Mann aus El Salvador, der sich als Zehnjähriger taufen ließ, um seine Hingabe an Gott zu symbolisieren. Als er zwölf Jahre alt war, wurde ihm für seine Predigttätigkeit ein abgelegenes Gebiet zugeteilt. Er machte dort ausgezeichnete Fortschritte und war anderen behilflich, Diener Gottes zu werden. Als Vierundzwanzigjähriger ist er nun bereit, ein Missionargebiet in Honduras zu übernehmen, nachdem er zwanzig Wochen für den Missionardienst ausgebildet worden ist. Er hat bestimmt etwas, was andere nicht haben.

Freilich können nicht alle Christen Missionare werden. Hast du aber den Geist eines Missionars, das heißt, bist du bereit, Gelegenheiten, deinen Dienst für Gottes Königreich auszudehnen, zu ergreifen? Was tust du, um schließlich Vorrechte zu genießen und geistige Schätze zu erhalten, die andere nicht haben? Könntest du dich zur Verfügung stellen, um in deiner Heimatstadt oder in deinem Heimatland als Vollzeitprediger zu wirken?

Selbstverständlich haben alle, die sich entschlossen haben, dem Herrn Jesus Christus nachzufolgen, etwas erhalten, was andere nicht haben, selbst wenn sie nicht im Vollzeitpredigtdienst stehen können. Denken wir nur zum Beispiel an Frieden und Einheit. In diesem Zusammenhang hörten die Teilnehmer an der Abschlußfeier der 44. Klasse der Gileadschule etwas Interessantes von F. W. Franz, dem Vizepräsidenten der Watch Tower Society, der kurz vorher die biblischen Länder besucht hatte. Er sprach über eine einzigartige internationale Versammlung, die christliche Zeugen am 6. August 1967 in der Altstadt Jerusalems abgehalten hatten. Während der internationale Haß durch den jüngsten arabisch-israelischen Krieg noch stärker geworden war, kamen christliche Zeugen Jehovas jüdischer und arabischer Abstammung friedlich zusammen, um Erklärungen über das Wort Gottes zu hören. Die Ansprachen wurden in die arabische und in die hebräische Sprache übersetzt. Die 176 Zuhörer genossen wirklich etwas, was ihre Nachbarn nicht hatten.

Was sie haben, ist das, was die 102 Gileadabsolventen, die nun in alle Himmelsrichtungen hinausziehen, anderen bringen möchten! Wohin immer sie kommen, werden sie diesen unvergleichlichen Frieden, diese Liebe und diese Einheit unter denen finden, die die Botschaft von Gottes Königreich bereits angenommen haben, und durch sie werden noch Tausende diese Botschaft hören, Tausende, die sich danach sehnen, Gott kennenzulernen und zu erfahren, was sie tun müssen, um ihm zu gefallen. Ja, diese Missionare haben etwas, was andere nicht haben.

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