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Die gute Botschaft darbieten — Durch BriefeKönigreichsdienst 1970 | Januar
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Die gute Botschaft darbieten — Durch Briefe
1 Eine gelähmte Schwester ist darauf angewiesen, hauptsächlich durch Briefeschreiben Zeugnis zu geben. Sie ist in ihrem Dienst für Jehova sehr beschäftigt und erzielt gute Ergebnisse, denn sie erhält viele Antwortbriefe. Was schreibt sie in ihren Briefen? An wen schreibt sie? Woher erhält sie die Adressen?
2 Wenn man einen ihrer Briefe liest, könnte man meinen, daß sie an der Tür steht und mit einem spricht. Oftmals beginnt der Brief: „Guten Morgen! Mein Name ist ... Ich schreibe Ihnen, um etwas biblischen Aufschluß über den Gedanken ‚Die wahre Religion herausfinden‘ mit Ihnen zu teilen. Ich hoffe sehr, daß dies Ihren Tag etwas fröhlicher gestalten wird.“ Sie verwendet im weiteren Text ihres Briefes meistens die Gedanken, die im Königreichsdienst behandelt werden, und gibt sie in ihren eigenen Worten wieder. Ihr Schreibstil ist so, als ob sie auf freundliche Weise von Angesicht zu Angesicht mit der Person spricht.
3 Viele Verkündiger der Versammlung wissen, daß diese Schwester durch briefliches Zeugnisgeben Erfolg hat. Sie geben ihr Namen und Adressen von Personen, an die sie dann schreibt. Sie schreibt an Personen, die sie oder andere Verkündiger im Krankenhaus getroffen haben. Ein Bruder lernte einen Geschäftsmann kennen, der in einem anderen Teil des Landes wohnte. Dieser Mann bekundete Interesse an der Wahrheit. Der Bruder gab der Schwester den Namen und die Adresse, und sie förderte das Interesse weiterhin durch Briefe. Einige Namen erhält sie aus Todesanzeigen. Wenn in der Zeitung des Ortes Nachrichten über Geburten oder über Verlobungen erscheinen, schreibt sie, um die betreffenden Personen im Hinblick auf ihre neuen Aufgaben zu ermuntern. Der Aufseher ist in das Foyer von Apartment-Häusern gegangen, wo Verkündiger keinen Einlaß zum Zeugnisgeben finden, und hat die Nummern der Apartments und die Namen von den Briefkästen abgeschrieben, damit die Schwester diese Personen durch Briefe erreichen kann. Namen und Adressen wurden dem Telefonbuch und anderen Quellen entnommen.
4 Diese Schwester ist sehr geschäftig und freut sich über die theokratischen Vorrechte, die sie genießt. Ungeachtet unserer Lebenslage können wir uns alle daran beteiligen, anderen Menschen die gute Botschaft zu übermitteln. Wenn wir körperlich dazu in der Lage sind, sollten wir unsere Zeit und Kraft im Dienst von Haus zu Haus und in den anderen regulären Zweigen des Predigtdienstes einsetzen. Es ist nicht vorgesehen, daß gesunde Verkündiger und Pioniere viel Zeit für das Briefeschreiben verwenden. Diejenigen aber, die ständig oder zeitweilig durch Krankheit, schlechtes Wetter oder aus anderen Gründen an das Bett oder das Haus gebunden sind, mögen dazu in der Lage sein, weisen Gebrauch von ihrer Zeit und Kraft auf die oben erwähnte Weise im Dienste Jehovas zu machen. Wir erkennen die Dringlichkeit der Zeit. Es ist wichtig, daß wir den größtmöglichen Anteil am Dienst Jehovas haben, da die verbleibende Zeit verkürzt ist.
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BekanntmachungenKönigreichsdienst 1970 | Januar
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Bekanntmachungen
◆ Das Angebot für die Monate Januar bis April: „Wachtturm“-Abonnement und drei Broschüren für 5,— DM (Halbjahresabonnement 2,50 DM; Doppelabonnement auf den „Wachtturm“ und die Zeitschrift „Erwachet!“ 10 DM).
◆ Im „Wachtturm“-Feldzug sind viele Verkündiger bemüht, folgende Ziele zu erreichen: Verkündiger 2 Abonnements, Pioniere 20 und Sonderpioniere 30. Wenn ihr eine Tabelle irgendeiner Art anfertigen möchtet, um den Fortschritt in der Versammlung während des Abonnementsfeldzuges zu zeigen, dürft ihr dies tun.
◆ Das Gedächtnismahl wird am Sonntag, den 22. März, nach 18.00 Uhr gefeiert werden. Jede Versammlung kann Vorkehrungen für das „Wachtturm“-Studium treffen, vielleicht an dem Abend des Versammlungsbuchstudiums im Buchstudienraum oder am Samstag im Königreichssaal. Der ganze Sonntag kann dem Felddienst gewidmet werden, worauf die Gedächtnismahlfeier nach 18.00 Uhr folgt. Der Kreisdiener kann die Gedächtnismahlansprache halten, wenn die Versammlung, die er besucht, dies wünscht.
Wenn der Kreisdiener der Versammlung dient, können Umstellungen im Programm nach den örtlichen Verhältnissen vorgenommen werden. Er kann seine Schlußansprache am Samstagabend halten. Der öffentliche Vortrag des Kreisdieners fällt während der Gedächtnismahlwoche aus.
◆ Der Aufseher sollte bitte einen getrennten Handzettelbestellschein für die Bestellung der Gedächtnismahleinladungen verwenden. Die Kostensätze betragen für 1 000 Stück 1,25 DM, für 500 Stück 0,75 DM und für 250 Stück 0,50 DM.
◆ Das Thema des Sondervortrages, der in allen Versammlungen am Sonntag, den 29. März gehalten wird, lautet: „Der Weg zurück zum Frieden im Paradies“. Den Versammlungen wird zur gegebenen Zeit ein Manuskript für diesen Vortrag zugesandt. Bestellt die Handzettel jetzt.
◆ Versammlungsdiener können Ferienpionier-Bewerbungen mit der Literatur bestellen, damit diese bei Bedarf vorhanden sein werden.
◆ Erhebliche Mehrkosten können vermieden werden, wenn bei allen Handzettelbestellungen mindestens 6 bis 8 Wochen für Druck und Versand eingeräumt werden.
◆ Schon jetzt muß der besondere Feldzug mit den Sonderzeitschriften vom 8. und 15. April geplant werden. Stellt bitte euren Bedarf fest, und plant positiv. Ihr erleichtert uns die Arbeit sehr, wenn eure Bestellungen bis zum 10. Februar bei uns eingehen. Berücksichtigt bitte den Bedarf der voraussichtlichen Ferienpioniere.
◆ Neu auf Lager:
Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt — kroatisch
◆ Wieder auf Lager:
Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt — englisch, spanisch
„Diese gute Botschaft vom Königreich“ — polnisch
Traktate Nr. 1 bis 12 — deutsch
◆ Für 1970 sind folgende Bezirkskongresse geplant (der Zeitpunkt und die jeweils zugeteilten Kreise sind nach dem Ort angegeben):
Berlin (9. bis 12. 7.) 54, 55, 56
Düsseldorf (23. bis 26. 7.) 24, 25, 26, 29, 30, 37, 38, 39
Essen (23. bis 26. 7.) 20, 22, 23, 27, 28, 31, 43
Friedrichshafen (23. bis 26. 7.) 51, 59, 70, 71, 72, 73
Hamburg (16. bis 19. 7.) 4, 5, 6, 7
Kassel (16. bis 19. 7.) 15, 16, 18, 19, 32, 33, 49, 53
Luxemburg (30. 7. bis 2. 8.) 44
Mannheim (30. 7. bis 2. 8.) 12, 34, 35, 36, 40, 41, 42, 45, 46, 48
Münster (30. 7. bis 2. 8.) 8, 9, 10, 11, 21
Neumünster (30. 7. bis 2. 8. oder 13. bis 16. 8.) 1, 2, 3
Offenburg (30. 7. bis 2. 8.) 63, 64, 65, 66, 67
Straubing (23. bis 26. 7.) 50, 52, 57, 58, 74, 75, 76
Stuttgart (30. 7. bis 2. 8.) 47, 60, 61, 62, 68, 69
Wolfsburg (23. bis 26. 7.) 13, 14, 17
Die englischen und griechischen Brüder werden sich in Mannheim und die spanischen und italienischen Brüder in Essen versammeln. Um eine sorgfältige Planung zu ermöglichen, werden alle gebeten, den Bezirkskongreß zu besuchen, dem sie zugeteilt sind. Die Termine werden sich wahrscheinlich nicht ändern, sind aber noch nicht als verbindlich anzusehen.
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Theokratische NachrichtenKönigreichsdienst 1970 | Januar
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Theokratische Nachrichten
◆ 6 414 Personen wurden anläßlich der elf Kongresse „Friede auf Erden“ im pazifischen Raum getauft. 986 926 Personen besuchten den öffentlichen Vortrag bei den bisher abgehaltenen 24 Kongressen.
◆ Italien berichtet wieder eine neue Verkündiger-Höchstzahl — 16 188. Die Verkündiger erreichten folgende Durchschnitte: 12,4 Stunden, 14,6 Zeitschriften und 7,2 Nachbesuche.
◆ Frankreich hat mit 32 537 Verkündigern eine Höchstzahl erreicht, die 16 Prozent über der Zahl des gleichen Monats im Vorjahr liegt.
◆ Großbritannien erreichte die zweite aufeinanderfolgende Höchstzahl mit 59 343 Verkündigern. Die Zunahme beträgt 6 Prozent gegenüber dem Durchschnitt des Vorjahres.
◆ Kanada berichtet 44 792 Verkündiger — 4 Prozent mehr als der Durchschnitt des Vorjahres. Die Verkündiger dort erreichten das Zehn-Stunden-Ziel.
◆ Die neue Höchstzahl in Mexiko betrug 43 161. Zum ersten Mal wurden 41 784 Bibelstudien berichtet.
◆ Folgende Versammlungen konnten ihren Königreichssaal der Bestimmung übergeben: Arnsberg; Helsa; München, Teilversammlung Harthof, und Schwerte (Ruhr).
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