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Erfolgbringende ErziehungDer Wachtturm 1951 | 15. Dezember
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er redete, wie kein Mensch vor ihm geredet hatte (Joh. 7:46), indem er von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, von Haus zu Haus und an öffentlichen Stätten und wo immer eine Volksmenge versammelt werden konnte, einen Feldzug christlicher Erziehung durchführte. (Luk. 8:1; Apg. 20:20; Luk. 5:1-3; Matth. 5:1, 2) Ferner unterwiesen er und seine Nachfolger die Menschen geduldig in Privathäusern und beantworteten biblische Fragen. (Matth. 9:9, 10; Luk. 10:38-42) Das Buch der Apostelgeschichte ist voll solcher Erfahrungen.
Diese lebendige Tätigkeit des Christentums ist nicht verschwunden. Im Jahre 1950 verbrachten Jehovas Zeugen, christliche Evangeliumsdiener, mehr als 54 000 000 Stunden in derselben Art des Werkes in der weiten Welt. Sie führten über achtzehneinhalb Millionen Rückbesuche bei Interessierten durch und hielten 234 952 Heimbibelstudien ab. Die offenkundigen Beweise ihres Erfolges liegen in den immer grösser werdenden Scharen neuer Evangeliumsdiener, neuer froh gemachter Herzen, Personen, welche die Hoffnung auf eine neue Welt haben, die ihnen ewiges Leben bringt. Dieser Weg, eine Erkenntnis zu erlangen, welche zu wahrem Erfolg führt, bleibt immer noch offen, damit noch weitere ermutigt werden können.
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Den Sinn neu gestalten zum Leben in der Neuen WeltDer Wachtturm 1951 | 15. Dezember
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Den Sinn neu gestalten zum Leben in der Neuen Welt
„Und formet euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet umgewandelt, indem ihr euern Sinn neu gestaltet.“ — Röm. 12:2, NW.
1. Worin zeigt es sich, dass Jehova allem modernen Denken dieser Welt weit voraus ist?
JEHOVA Gott ist allem modernen Denken in dieser Welt weit voraus. Der Mensch der Gegenwart holt erst jetzt die wunderbaren Kräfte und Fähigkeiten ein, womit Jehova die niedrigen animalischen Schöpfungen und die Insekten ausgestattet hat, wie den Flug der Vögel, den „Düsenantrieb“ der Meertiere, die drahtlose Telegraphie von der Insektenantenne, das Blindfliegen mittels Radarausrüstung der Fledermaus, die interne „kalte“ Beleuchtung gewisser Insekten und Fische und andere Wunder. Dass aber Jehova im Denken dem Menschen immer voraus sein wird, zeigt sich nicht nur aus seiner lebenden irdischen Schöpfung, sondern auch aus seinem geschriebenen Wort, der Heiligen Schrift. Denker der Welt von heute mögen die Bibel als ein altmodisches Buch verachten, als ob es nicht zum wissenschaftlichen Fortschritt unserer Tage passe noch ihm gewachsen wäre. Doch ist es gerade die Wissenschaft und das moderne Denken, die dem Menschen weitere Schwierigkeiten bereiten, ohne ihm eine Lösung derselben zu verschaffen, während die Bibel jeder Widerlegung standhält und sich als Wahrheit erfüllt. Obwohl mehr als achtzehnhundert Jahre verflossen sind, seitdem das letzte der sechsundsechzig Bücher der Bibel geschrieben wurde, berichtet sie uns doch in zuverlässiger Weise von Dingen, welche noch tausend Jahre in der Zukunft liegen. Was sie der Menschheit für jene ferne Zeit beschreibt, ist eine Erde, die überall in ein Paradies umgewandelt sein wird, wo alle darauf lebenden Männer und Frauen emporgehoben sind zu menschlicher Vollkommenheit an Leib und Sinn, wo alle in den Gräbern ruhenden Verstorbenen aus dem schrecklichen Feindesland, dem Tod, befreit sein werden, wann die letzten Anstrengungen der Feinde des universellen Friedens durch deren absolute Vernichtung unterdrückt sind, und wo unter dem Segen Jehovas und seines Christus die loyale Menschheit Glück und endlosen Frieden vor sich sieht.
2. Wieso ist für ihn, vom Standpunkt der Zeit aus gesehen, das Prophezeien nicht schwer?
2 Tausend Jahre so vorauszusagen, ist für Jehova Gott wie nichts. Für ihn sind tausend Jahre nur wie ein Tag, und sein Vorhaben geht nie fehl. Der Umstand, dass die Dinge sich heute kritisch gestalten, wurde von ihm nahezu sechstausend Jahre im voraus prophezeit. Bestimmt übertreffen seine Gedanken alles heutige Denken der Menschen, die jetzt mit ihrem Verstand am Ende sind. — Ps. 107:27.
3. Warum scheitert alles, was die Menschen ausklügeln und versuchen?
3 Die Menschen dieser Welt sind begabt mit jener Fähigkeit des Bewusstseins, die wir „Sinn“ nennen. Offenbar gebrauchen sie ihren Sinn nicht richtig. Das muss der Grund sein, weshalb nichts von dem, was sie herausklügeln und versuchen, gelingt, sondern dass alles zusammenbricht und sie beunruhigt, verwirrt und sprachlos zurücklässt. Das ganze System der Dinge, das Weltmenschen mit modernem Denken in Übereinstimmung zu bringen suchen, wird dem falschen Denken gemäss geformt, und je länger das System dauert, desto mehr entfernt sich sein Gesichtswinkel von der absoluten Wahrheit.
4. Warum muss das gegenwärtige Weltsystem in Anbetracht wessen Erfolges versagen?
4 Dies ist eine weitgreifende Erklärung. Trotzdem ist sie richtig, denn das gegenwärtige weltliche System entspricht nicht dem Sinn Gottes. Deshalb muss das System verschwinden, und dies binnen kurzem. Und es ist jetzt im Vergehen! Gott der Allmächtige wird veranlassen, dass alle Dinge im Universum seiner Art vorgerückten Denkens entsprechen. Zum kurzsichtigen, niedriggesinnten Menschen sagt er: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht Jehova. Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und sie sprossen gemacht, und dem Säemann Samen gegeben und Brot dem Essenden: also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.“ (Jes. 55:8-11) Es ist hohe Zeit, Jehovas Gedanken zu ermitteln.
5. Warum sollen wir uns ‚nicht mehr nach diesem System der Dinge formen‘ lassen?
5 Heute können wir mehr denn je verstehen, wie gut der Rat des Paulus an die Christen zu Rom gewesen ist: „Formet euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet umgewandelt, indem ihr euern Sinn neu gestaltet, damit ihr euch selbst überzeugen möget, was der gute und annehmbare und vollständige Wille Gottes ist.“ (Röm. 12:2, NW) Wenn wir, um uns selbst vom Willen Gottes zu überzeugen, unsern Sinn neu gestalten müssen, dann liegt es auf der Hand, dass dieses System der Dinge nicht dem Willen Gottes entspricht. Folglich müssen wir aufhören, uns nach diesem System zu formen, um uns selbst überzeugen zu können, was Gottes guter, annehmbarer und vollständiger Wille ist. Dieses System der Dinge mag sich damit brüsten, es sei viel weiter vorgerückt als die ehemalige Welt, die in der Flut der Tage Noahs vor viertausenddreihundert Jahren endete. Dessenungeachtet ist es in den gleichen Beziehungen, weswegen die Flut kam und alle wegfegte, genau gleich wie sie. Es mag in diesen Beziehungen um das gegenwärtige System der Dinge sogar noch schlimmer bestellt sein, weil es älter ist, da die vorsintflutliche Welt nur 1656 Jahre dauerte, während es nun 4319 Jahre alt ist.
6. Trotz moderner Fortschritte besteht welche Ähnlichkeit zwischen dem gegenwärtigen System der Dinge und der Welt vor der Sintflut?
6 Worin sind die beiden sich denn gleich? In dem beständigen Hang des Sinnes zum Üblen, dem beständigen Hang, auf eine Weise zu denken, die dem Willen des Schöpfers, Jehovas Gottes, entgegengesetzt ist. Als Grund dafür, dass Gott der Herr die alte Welt mit Vernichtung überfluten liess, haben wir folgendes Zeugnis von ihm selbst. Wir lesen: „Als der HERR sah, dass des Menschen Bosheit gross war auf Erden, und dass der ganze Hang seines Denkens immer nur übel war, da bedauerte der HERR, dass er den Menschen je gemacht hatte auf Erden.“ (1. Mose 6:5, 6, AÜ) Und nachdem die Flut vorüber war und Noah auf der gereinigten Erde Gott sein erstes Opfer dargebracht hatte, zeigte Gott an, dass das Menschengeschlecht wiederum in diesen niederen Geisteszustand verfallen würde. Er sagte: „Nie wieder werde ich den Erdboden verfluchen, obwohl der Hang des Menschensinns tatsächlich dem Üblen zustrebt von seiner Jugend an; nie wieder werde ich jedes lebendige Geschöpf vernichten, wie ich es getan habe.“ (1. Mose 8:21, Mo) Dass wir unsere Tage und ihr System der Dinge mit dem System der Dinge vor der Flut vergleichen, ist nicht übertrieben. Jesus verglich die zwei Zeitperioden mit den Worten: „Gleichwie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Sohnes des Menschen sein.“ — Matth. 24:37, NW.
7-9. Was für eine Beschreibung liess Paulus seiner Ermahnung, sich nicht nach diesem System der Dinge formen zu lassen, vorausgehen? und ist seine Beschreibung für unsere Tage passend?
7 Ehe uns der Apostel Paulus anwies, uns nicht nach diesem System der Dinge zu formen, beschrieb er den tiefen moralischen und geistigen Zustand, in welchem sich dieses zu seiner Zeit befand. Seit den Tagen des Apostels Paulus hat es während mehr als achtzehnhundert Jahren Zeit gehabt, noch schlimmer zu werden. Lasst uns beim Lesen seiner Worte ehrlich erwägen, ob dieses System der Dinge denn heute irgendwie besser sei als damals:
8 „Obwohl behauptend, weise zu sein, wurden sie töricht und verkehrten die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes in das Gleichnis des Bildes eines verweslichen Menschen und von Vögeln und vierfüssigen Geschöpfen und kriechenden Dingen. Darum überliess Gott sie gemäss den Begierden ihrer Herzen der Unreinigkeit, dass ihre Leiber untereinander entehrt würden, die da die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und der Schöpfung mehr Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer, welcher gesegnet ist ewiglich. Amen.“
9 „Darum überliess Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre Weiber verkehrten den natürlichen Gebrauch ihrer selbst in einen widernatürlichen, und gleicherweise auch die Männer verliessen den natürlichen Gebrauch des Weibes und entbrannten in ihrer Gier zueinander, Männer mit Männern, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verfehlung gebührte. Und ebenso wie sie es nicht für gut befanden, Gott in genauer Erkenntnis zu halten, so hat Gott sie einem verworfenen Geisteszustand überlassen, um Dinge zu tun, die sich nicht schicken, erfüllt, wie sie waren, mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Begehrlichkeit, Schlechtigkeit, indem sie voll waren von Neid, Mord, Streit, Trug, mit boshafter Einstellung, als Ohrenbläser, Verleumder, Gotteshasser, unverschämt, hochmütig, anmassend, Erfinder schlechter Dinge, Eltern ungehorsam, ohne Verständnis, falsch gegenüber Vereinbarungen, keine natürliche Zuneigung habend, erbarmungslos. Obwohl diese Gottes gerechte Verordnung völlig erkennen, dass, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen, fahren sie nicht nur damit fort, sondern stimmen auch jenen bei, die sie treiben.“ — Röm. 1:22-32, NW.
DES MENSCHEN INNERER HANG
10. Wie geschah es, dass der Sinn des Menschen sich zum Bösen hinneigte?
10 Als Gott den ersten Menschen Adam erschuf und ihn in das Paradies von Eden setzte, machte er ihn nicht mit einem ursprünglich dem Bösen zugewandten Sinn. Des Menschen innere Neigung nach dem Üblen kommt daher, dass er von Adam herstammt, nachdem dieser sich von Gottes Willen weg- und dem Bösen zugewandt hatte. Diesen Zug haben wir von ihm geerbt. Und Satan, der Teufel, welcher der „Gott dieses Systems der Dinge“ ist, hat sich immer bedrückender über die Menschen herabgebeugt, um sie zu veranlassen, sich weiter von Gott wegzuwenden. Heute, in dieser „Zeit des Endes“, übt er grösseren Druck aus denn je, um Menschen in eine Lage hineinzubringen, wo sie sich nicht mehr aufrichten können.
11. Was ist der Sinn? und wer versteht ihn vollkommen?
11 Der Sinn ist derjenige Teil unseres menschlichen Gebildes, aus dem das Denken stammt. Er ist diejenige Fähigkeit unseres Bewusstseins, womit wir Aufschlüsse sammeln und dann überlegen und zu gewissen Schlussfolgerungen gelangen. Er wirkt nach einem bestimmten Gesetz oder einer Handlungsregel, so dass, wenn der Sinn dem Üblen zugewandt ist, er dieser Regel des Wirkens in der Richtung des Bösen folgt und mehr und mehr in dieses hineingerät. Die Neigung oder der Hang des Sinns wird ausgeprägter, besonders unter dem Druck von seiten des bösen „Gottes dieses Systems der Dinge“, und so rückt er vom Schlechten zum Schlimmeren vor. Gott, der den Menschen mit dem Sinn ausgestattet hat, weiss besser als der beste Hochschulpsychologe oder Psychoanalytiker unserer Tage, wie der Sinn arbeitet. Gott entdeckt augenblicklich den Hang des menschlichen Sinnes, und er weiss, wohin er führen wird. Das ist der Grund, weshalb er vor dem, was bestimmt folgen wird, warnen lässt.
12. Welches vorausgegebene Zeugnis beweist, dass Jehova vorauswusste. wohin der Hang des menschlichen Sinnes führt?
12 Vierzig Jahre lang waren die Israeliten fern von der Berührung mit dem götzendienerischen Ägypten gewesen und standen nun vor dem Jordan, der sie noch von dem Verheissenen Lande trennte. An diesem Punkt gebot Jehova Gott dem Mose, ein Lied des Zeugnisses wider sie zu komponieren, auf das sie sich in der Zukunft beziehen könnten, um zu zeigen, dass er vorauswusste, wohin ihre geistige Einstellung sie schliesslich führen würde, und dass er sie im voraus hatte warnen lassen. „Denn“, sagte er, „ich kenne ihr Sinnen, womit sie schon heute umgehen, ehe ich sie in das Land bringe, von dem ich geschworen habe.“ (5. Mose 31:21) Oder, wie es moderner übersetzt worden ist: „Ich weiss, wohin ihr Temperament sie führen wird, schon jetzt, bevor ich sie in das Land hineinbringe, das ich ihnen mit einem Eide versprach.“ (AÜ) Dieses im voraus geschriebene Zeugnis diente dazu, sie zur Zeit, da es erfüllt würde, zu richten und zu verurteilen. Deshalb steht heute Gottes Wort, das Tausende von Jahren im voraus den gegenwärtigen moralischen, geistigen und religiösen Stand dieser Welt vorausgesagt hat, als ein Dokument da, das diese Welt verurteilt, und zeigt, dass Gott recht hatte, als er so lange im voraus erklären liess, dass sie zu einem schändlichen Ende komme. Es beweist, dass der grosse Schöpfer weit im voraus weiss, wohin der Hang des menschlichen Sinnes bestimmt führen wird. Seine Beschreibung der Zustände unter der Menschheit in diesen letzten Tagen entspricht genau den Tatsachen. — 2. Tim. 3:1-13, NW.
13. Warum wird Christen befohlen, sich umzuwandeln, anstatt diese Welt zu ändern oder zu bekehren?
13 Bekennst du, ein Christ zu sein? Dann stehst du unter jeglicher Verpflichtung, die Ermahnung des Paulus zu beherzigen, dich nicht nach diesem System der Dinge zu formen, sonst würdest du dich als Heuchler oder Abtrünniger erweisen. Angenommen, du seiest kein Christ und findest dich natürlicherweise nach diesem System geformt vor. Wenn du dem Schicksal entgehen willst, zusammen mit diesem System vernichtet zu werden, musst du die Ermahnung des Paulus ohne Verzug beherzigen und darfst dich nicht mehr nach demselben formen lassen. Lass dich nicht irreführen durch das törichte Schlagwort, das erfunden worden ist, um der Eitelkeit eingebildeter Personen zu schmeicheln: „Du kannst die Welt ändern!“ Vergeude deine Zeit auch nicht mit dem ähnlichen Schlagwort, welches sagt: „Ändere die Welt, ehe sie dich ändert.“ Statt der törichten Philosophie eines Menschen zu folgen, denke an Gottes weise Belehrung, die dir sagt, dass du diese Welt nicht ändern kannst. Gott kennt die Neigung des Sinnes dieses Systems der Dinge und er erklärt es als zum Untergang verurteilt. Alle Gebete, die du darbringen kannst, um Joseph Stalin und Mao Tse-tung sowie andere Diktatoren und politische Führer dieser Welt zu bekehren, werden unbeantwortet bleiben, und die Welt wird noch schlimmer werden. Du kannst mit allem Beten und aller Moralphilosophie diese Welt nicht ändern. Der Teufel ist der „Gott dieses Systems der Dinge“; er ist aus dem Himmel hinabgeworfen worden, ist mit grossem Zorn erfüllt und bringt Weh und Leid über Erde und Meer. Kannst du etwa ihn ändern? Sicherlich nicht. Diese Welt, die unter seiner Macht liegt, kann nicht geändert werden. Sie muss und wird hinweggefegt werden. (2. Kor. 4:4; Off. 12:7-12, NW) Damit du nicht von dieser Welt geändert werdest, sollst du nicht den religiösen Versuch machen, sie zu ändern, sondern musst nach dem Wort des inspirierten Apostels handeln: „Werdet umgewandelt, indem ihr euern Sinn neu gestaltet.“ Dies musst du tun, obwohl du inmitten dieser Welt lebst und noch ehe sie endet. Du musst es tun, bevor die Welt endet, weil du sonst mit ihr enden wirst. Dieser Lauf ist also dein einziger Schutz.
WIE?
14, 15. Durch welche Handlungsweise würde es uns nie gelingen, unsern Sinn neu zu gestalten?
14 Wie kannst du diese Umwandlung, diese Neugestaltung deines Sinnes herbeiführen? Du kannst es nicht dadurch, dass du einen Kurs in der Psychologie dieser Welt nimmst, denn diese Psychologie richtet sich ganz nach dieser verurteilten Welt und bietet dir kein wirkliches geistiges Heilmittel. Da der Sinn diejenige Fähigkeit unseres Bewusstseins ist, womit wir Kenntnisse sammeln und womit wir denken, müssen wir, damit er neu gestaltet werde, andere Kenntnisse sammeln, als wie sie uns diese Welt vermittelt und wodurch sie uns eine gewisse geistige Prägeform oder Struktur gegeben hat. Diese Welt gibt vor, in diesem zwanzigsten Jahrhundert weise und gescheit zu sein, doch wird sie der Unwissenheit gemäss aufgebaut und betrieben. Das ist hauptsächlich dem Eigensinn zufolge von Selbstsucht zuzuschreiben. Damit meinen wir die Unwissenheit über Gottes Wahrheit, Willen und Vorsätze. Paulus zeigt dies, wenn er eine weitere Ermahnung an uns richtet, uns nicht nach dieser Welt und ihren Nationen formen zu lassen: „Dass ihr nicht länger wandelt gleichwie auch die Nationen wandeln, in der Uneinträglichkeit ihres Sinnes, während sie geistig in Finsternis sind und entfremdet dem Leben, das Gott gehört [warum?], wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Gefühllosigkeit ihrer Herzen. Da sie jedes sittliche Empfinden verloren, gaben sie sich selbst einem zügellosen Wandel hin, um mit Gier allerart Unreinigkeit zu treiben.“ — Eph. 4:17-19, NW.
15 Wenn wir unser Leben nach diesem System der Dinge und seinen Nationen modeln, dann modeln wir uns, ob willentlich oder unwissentlich, nach denen, die in geistiger Finsternis und dem gottgemässen Leben entfremdet sind, wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist und wegen ihrer gefühllosen Herzen. Wollen wir wirklich diese Art Menschen nachahmen? Wenn wir es tun, dann werden unsere Sinne niemals neu gestaltet, denn jene Leute haben einen blind machenden Schleier über ihren Augen und werden vom Teufel in die Irre, in Vernichtung geführt. So sagt es uns der Apostel: „Wenn nun die gute Botschaft, die wir kundtun, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie bei denen verhüllt, die zugrunde gehen, bei denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit der Lichtglanz der glorreichen guten Botschaft über den Christus, welcher das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.“ — 2. Kor. 4:3, 4, NW.
16. Warum benötigen wir Gottes Wort, um unsern Sinn neu zu gestalten?
16 Wir wünschen umgewandelt zu werden und eine Hoffnung auf ein endloses glückliches Leben in der neuen Welt zu haben, die jetzt so nahe herbeigekommen ist. In dieser Hinsicht ist es nötig, dass wir unsern Kopf mit Aufschlüssen erfüllen, die aus dem grossen Quell des Lebens, von Jehova Gott, herkommen. Wir benötigen Erkenntnis an Stelle der Unwissenheit. Wir benötigen Licht an Stelle der Finsternis. Und diese Erkenntnis und dieses Licht erlangen wir mittels des Wortes Gottes, der Heiligen Schrift. Dieses Wort ist das, was uns heiligt, das heisst, es trennt uns von dieser Welt und bringt uns Gott nahe. Deshalb betete Jesus für seine Nachfolger und sagte: „Heilige sie mittels der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.“ (Joh. 17:17, NW) Der Grund, weshalb Gottes Wort dich heiligt oder dich von dieser Welt absondert, liegt darin, dass es verschieden ist von dem, was diese Welt denkt, sagt, schreibt und lehrt.
17. Wessen Geist müssen wir widerstehen und wessen Einfluss und Einwirken des Geistes unsere Herzen öffnen?
17 So reisse denn den blind machenden Schleier Satans, mit dem er dir durch diese Welt die Augen verhängt hat, hinweg. Komm mit vorurteilsfreien Augen und redlichem Herzen zu Gottes Buch und studiere es ernstlich und gebetsvoll, um die erleuchtende Wahrheit kennenzulernen. Statt uns von dieser Welt und ihrer grossen Schaustellung weltlicher Weisheit und dem gerühmten Alter ihrer Traditionen, Philosophien und Einrichtungen der Bildung und Gelehrsamkeit einschüchtern und uns von ihrem Geiste beeinflussen zu lassen, sollten wir unsere Herzen dem Einfluss und Einwirken des Geistes Gottes, seiner erleuchtenden wirksamen Kraft öffnen. Wenn wir uns so von dieser Welt weg- und Jehova Gott, dem Quell des Lichts, zuwenden, wird unser Sinn frei gemacht von den verdunkelnden Traditionen und Philosophien weltlicher Menschen. Diese Freiheit ist das, was uns in dem Worte verheissen ist: „Wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, so wird der Schleier weggenommen. Jehova nun ist der Geist; und wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit. Und wir alle, während wir mit unverschleiertem Angesicht die Herrlichkeit Jehovas wie ein Spiegel zurückstrahlen, werden umgewandelt in dasselbe Bild, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, genau so wie es durch Jehova, den Geist, getan wird.“ — 2. Kor. 3:16-18, NW.
18. Warum kann Gottes Geist in dieser Sache unseres Neugestaltetwerdens nicht ausser Betracht gelassen werden?
18 Wir dürfen die Macht des Geistes Gottes in diesem Punkt, uns neu, verschieden von dem zu machen, was wir waren, als wir noch zu einer unwissenden Welt gehörten, nicht ausser Betracht lassen. Der Apostel hebt diesen Punkt wiederum stark hervor, wenn er uns von der Veränderung spricht, die in ihm selbst und in Titus vor sich gegangen war. Er sagt: „Auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, irregeführt, Sklaven von mancherlei Begierden und Vergnügungen, dahinlebend in Bosheit und Neid, hassenswert und einander hassend. Als aber die Güte und die Liebe zum Menschen von seiten unseres Retters, Gottes, kund wurde, rettete er uns, nicht zufolge von Werken, die wir in Gerechtigkeit vollbracht hätten, sondern gemäss seiner Barmherzigkeit durch das Bad, das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist. Diesen Geist goss er reichlich über uns aus durch Jesus Christus, unsern Retter.“ (Titus 3:3-6, NW) Indem er sagte, wie dieselbe unsichtbare wirksame Kraft von oben durch ihn wirkte, um andere in Christen umzuwandeln, weist der Apostel auf sie als auf einen Brief der Empfehlung seines guten Werkes hin und sagt: „Ihr erweiset euch als ein Brief Christi, geschrieben durch uns als Diener, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, auf Herzen.“ (2. Kor. 3:1-3, NW) Dieser Geist ist es, der uns die in Gottes Wort enthaltenen Belehrungen verständlich macht, da er in all die heiligen Geheimnisse dieses Wortes eindringt und sie uns klarmacht. „Denn uns hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes. Nun empfingen wir nicht den Geist der Welt, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen möchten, die Gott uns huldvoll gegeben hat.“ (1. Kor. 2:10, 12, NW) So benötigen wir denn Gottes Geist.
19. Weshalb müssen wir mit Gottes Wort vertraut werden, wenn wir wollen, dass sein Geist in unserem Leben wirke?
19 Wir können aber nicht erwarten, dass der Geist Gottes automatisch auf uns einwirke, um uns innerlich zu ändern und eine Umwandlung unseres Lebens herbeizuführen. Wir müssen hierin etwas tun, um zu zeigen, dass wir wirklich anders werden wollen. Aus dem heiligen Bericht sehen wir, dass Gottes Geist nicht getrennt von seinem Worte wirkt. Wenn wir also wünschen, dass dieser Geist in unserem Leben wirke, müssen wir mit Gottes Wort vertraut werden. Dies ist das einzige, was uns Aufschluss und Unterweisung bietet, die anders ist, als was diese Welt zu bieten vermag. Nur dieses Wort gibt uns eine Vision des wahren Gottes und dessen, was seine anbetungswürdigen Eigenschaften sind und was er zu tun vorhat, um sich von allen gegen ihn erhobenen Anklagen zu reinigen und die Lebensbedingungen zum dauernden Wohl der Menschheit zu ändern. Als wir noch in Unwissenheit waren, dachten und handelten wir gleich wie die übrige Welt. Wir wussten nichts Besseres und befanden uns auf derselben niedrigen Geistesstufe wie sie.
20. Um also unsern Sinn neu zu gestalten, müssen welche Dinge für uns zusammenwirken?
20 Wenn wir also unsern Sinn neu gestalten möchten, benötigen wir vor allem Gottes Wort in all seiner Fülle und Kraft, unverfälscht durch die religiösen Überlieferungen und menschlichen Philosophien, welche auf Unwissenheit beruhen. Wir müssen zur Bibel gehen und von Gott durch ihre Blätter und mit Hilfe seiner theokratischen Organisation belehrt werden. Während wir das tun, ist es nötig, gemäss den Worten Davids zu beten: „Schaffe mir, Gott, ein reines Herz, und stell einen neuen, festen Geist in meinem Innern her! Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!“ Dann wird Gott uns durch seinen Geist und seine Organisation sein Wort verstehen helfen. — Ps. 51:12, 13, Me, Elb. V. 10, 11.
EIN LEBENDIGES WORT
21. Wie ist Gottes Wort lebendig?
21 Wenn wir etwas Neues in unserm Kopf aufgenommen haben, können wir damit beginnen, unsere Gedankengänge und unsere Lebensweise zu ändern. Wenn wir Gottes Wort in unserem Kopf und Herzen haben, ist tatsächlich ein neuer machtvoller Einfluss in uns am Werke. Es ist kein totes Wort, das seine Anziehungskraft, seine Wahrheit, seinen praktischen Wert, seine Deutung der Ereignisse unserer Tage und seine schützende Macht vor der Degeneration unserer unsittlichen Zeiten verloren hätte. Es ist lebensfrisch und überzeugend und kann uns zeigen, was in uns ist, besser als irgendein Psychologe dieser Welt dies zu tun vermöchte. Es ist kein toter Brief; sein Urteil wird bestimmt vollzogen werden. Gerade davor hat uns der Apostel Paulus gewarnt: „Das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus und ist schärfer als irgendein zweischneidiges Schwert und dringt durch bis zur Scheidung der Seele und des Geistes, der Gelenke und ihres Markes und ist fähig, die Gedanken und Absichten des Herzens zu beurteilen.“ — Heb. 4:12, NW.
22. Welche Veränderung der Persönlichkeit ist jetzt möglich?
22 Mit diesem kraftvollen Wort Gottes in uns haben wir eine neue Macht, die unsern Sinn antreibt, um unser Denken und Leben zu korrigieren. Wenn wir nicht mehr nach dieser verabscheuungswürdigen Welt geformt werden möchten, sondern wirkliche Christen, also christusähnlich werden wollen, müssen wir unbedingt diesen neuen Antrieb haben, der zu unserer Besserung, unserer Umwandlung, in der rechten Richtung wirkt. Der Apostel sagt: „Ihr sollt ablegen die alte Persönlichkeit, die euerm frühern Wandel entspricht und verderbt wird gemäss ihren trügerischen Begierden; aber ihr sollt erneuert werden in der Kraft, die euern Sinn antreibt, und sollt anziehen die neue Persönlichkeit, die geschaffen wurde gemäss Gottes Willen in wahrhafter Gerechtigkeit und liebender Güte.“ (Eph. 4:22-24, NW) Du hast eine neue Erkenntnis, und diese Erkenntnis erlangtest du aus Gottes Wort, und dies mit Hilfe seines Geistes und seiner Organisation.
23, 24. Wie wird diese neue Persönlichkeit sein? und wie wird man erneuert oder in Tat und Wahrheit zu einer neuen Persönlichkeit gemacht?
23 Das, wozu du nun umgewandelt wirst, wird im Einklang sein mit dieser Erkenntnis, und so wird es eine Umänderung zu dem bedeuten, was Gott wünscht, dass du seiest. „Streifet ab“, sagt der Apostel, „die alte Persönlichkeit mit ihren Praktiken, und kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit.“ Doch wem soll diese neue Persönlichkeit gleichen? Wie wird man erneuert oder wird in Tat und Wahrheit zu einer neuen Persönlichkeit? Fortfahrend, sagt uns der Apostel: „Die neue Persönlichkeit, die DURCH GENAUE ERKENNTNIS erneuert wird nach dem Bilde dessen, der sie schuf, wo weder Grieche noch Jude ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittensein, Fremdling, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen.“ — Kol. 3:9-11, NW.
24 Dass du zu einer neuen Persönlichkeit gemacht wirst, die als etwas von dieser Welt Verschiedenes hervortritt, ergibt sich aus der Erkenntnis, der genauen Erkenntnis des grossen Schöpfers. Sein Wort offenbart ihn dir und zeigt dir, wie er sich selbst verhält, was er denkt und was seine Grundsätze oder Handlungsregeln sind. Mittels seines erleuchteten Wortes erhältst du eine herrliche Vision von ihm. Indem du ihn durch deine genaue Erkenntnis betrachtest, kannst du neu gestaltet und ein Bild von ihm werden, indem du das widerstrahlst, was er ist, indem du ihn im Wandel und Denken nachahmst, indem du dich so ausdrückst wie er, und indem du den Anforderungen nachkommst, die er an dich stellt.
25. In welcher Hinsicht sind wir nicht mehr wie die Welt, sondern gottähnlich?
25 So kannst du umgewandelt werden von einer Stufe der Herrlichkeit der Gottähnlichkeit zu einer andern Stufe, und sein heiliger Geist wird hierzu in dir wirken. Du wirst innerlich nicht länger einem griechisch sprechenden Heiden oder einem Juden gleichen. Du wirst dich nicht mehr damit brüsten, beschnitten zu sein, noch wirst du dich unrein fühlen, weil du nicht beschnitten bist. Du wirst dir nicht mehr vorkommen wie ein Fremdling, der bei der heiligen Nation der geistlichen Israeliten nicht daheim wäre. Nein, sondern für sie und unter ihnen wirst du nicht länger ein nomadenhafter, unzivilisierter, barbarischer Skythe oder ein Sklave mit beschränkten Rechten oder ein besonders bevorrechteter Freier sein. Du magst dies äusserlich im Fleische sein, aber in deinem Sinn und deiner Persönlichkeit wirst du ein Christ sein. Diese Tatsache ist es, die Jehovas Zeugen befähigt, bei ihren internationalen Versammlungen und in ihrer internationalen Organisation in Frieden, Harmonie und Bruderliebe miteinander auszukommen. Wir lassen nicht mehr zu, dass nationale Überlieferungen, Stolz, Konkurrenzsucht, politische Unterschiede und Verschiedenheiten im sozialen Stand unsern Kopf verdrehen und uns voneinander trennen. In dieser Hinsicht sind wir nicht mehr wie die Welt, sondern wie Gott, denn Gott offenbart keine Parteilichkeit.
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Den Sinn erneuert bewahrenDer Wachtturm 1951 | 15. Dezember
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Den Sinn erneuert bewahren
1. Warum ist es nicht leicht, den Sinn erneuert zu bewahren und im Einklang damit zu leben?
WIR mögen neue Kenntnisse in den Kopf aufnehmen und mögen neue Gedanken haben, doch ist es nicht leicht, den Sinn in diesem neuen Zustand zu bewahren und unser Leben im Einklang damit einzurichten. Nicht in dieser Welt, in welcher der „Gott dieses Systems der Dinge“ mit all seinen Dämonen los ist. Und nicht jetzt, während wir in dem unvollkommenen Fleische sind mit seinen Neigungen, die zur Sünde, Selbstsucht, Vergesslichkeit und Missachtung Gottes hinabführen. Wiewohl der Apostel Paulus mit so erhebenden Visionen und Offenbarungen begünstigt war, fand er es doch nicht leicht, gemäss der Erkenntnis, die er von Gottes offenbartem Wort besass, auf dem neuen Wege des Lebens zu bleiben. Er hatte einen beständigen Kampf, und zwar nicht nur im Sinn, so dass wir sagen sollten: „Der Kampfplatz ist im Sinn“. Er litt unter körperlichen Unvollkommenheiten, Leidenschaften und niedrigen Neigungen seines Fleisches, mit denen er zu kämpfen hatte gleichwie wir heute. Und aus seiner Beschreibung des Kampfes, den er gegen sich selbst führte, nicht zu reden vom Kampf gegen die Organisation des Teufels draussen, können wir unsern eigenen Kampf gegen unsern Körper sehen, der zufolge der ererbten Sünde dahinstirbt:
2. Wie beschrieb Paulus den Kampf, den wir mit unserem Leibe haben?
2 „Denn das Gute, das ich wünsche, tue ich nicht, sondern das Schlechte, das ich nicht wünsche, verübe ich. Wenn ich nun das tue, was ich nicht wünsche, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Somit finde ich folgendes Gesetz in meinem Fall: dass, wenn ich das Rechte zu tun wünsche, das Schlechte bei mir vorhanden ist. Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gemäss dem Menschen, der ich innerlich bin, aber ich erblicke in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leibe, der so dahinstirbt? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So denn bin ich selbst mit meinem Sinn ein Sklave des Gesetzes Gottes, mit meinem Fleische aber des Gesetzes der Sünde.“ — Röm. 7:19-25, NW.
3. Woher kommt ‚das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern‘ ist? und wie kämpft das ‚Gesetz meines Sinnes‘ dagegen?
3 Beachte die Ausdrücke des Apostels „Gesetz meines Sinnes“ und „der Sünde Gesetz, das in meinen Gliedern ist“. Ein Gesetz ist eine Regel des Handelns oder Wandels, gemäss welcher eine Person oder ein Ding sich betätigt oder bewegt. Jehova Gott, der Schöpfer, hat nicht das Gesetz der Sünde in den Menschen gelegt. Unser erster menschlicher Vater Adam verlieh es unter dem Einfluss des Teufels dem menschlichen Fleische, und er übermittelte es uns so als Erbteil. Wenn dieses Gesetz der Sünde nicht von dir beherrscht oder ihm nicht widerstanden wird, so wird es bestimmt dich beherrschen und treiben. Auf welche Weise kann es beherrscht oder kann ihm widerstanden werden? Durch das ‚Gesetz des Sinnes‘. Nicht des alten Sinnes, denn dieser ist so sündhaft wie die Welt, sondern des neuen Sinnes, der darauf hinzielt, dich zu einem Bilde Gottes, des Schöpfers deiner neuen Persönlichkeit, zu machen. Dieser neue Sinn schreibt eine neue Regel des Handelns und Wandels in deinem Leben vor. Da du aber einen neuen Sinn in einem alten Körper, in einem alten Gehirn hast, entstehen Konflikte. Zufolge deiner neuen Denkweise ist die Fähigkeit, bessere Dinge zu wünschen, bei dir vorhanden, aber die Fähigkeit, das, was du tun möchtest, auf vollkommene Weise zu tun, wohnt dir nicht inne. Dem ist so, weil du unvollkommen bist, und das Gesetz der Sünde will in deinem Leib und Sinn und durch denselben nach seiner Weise handeln. Demzufolge findest du oft, dass du mit deinem Fleisch dem Gesetz der Sünde dienst. Dein Trost aber ist, dass es dir nicht Freude macht, wenn du so gesündigt hast, sondern dein Sinn klammert sich an Gottes Gesetz und heisst es gut und ist darauf gerichtet, danach zu handeln.
4. Ausser Erkenntnis ist was sonst noch erforderlich, und warum?
4 Gemäss dem unserm Sinn angeborenen Gesetz wünscht unser Sinn, oder findet es leicht, der Sünde und Selbstsucht zuzustreben. Um es durch ein besseres Gesetz zu ersetzen, müssen wir unsern Sinn durch eine neue Erkenntnis und durch das, was diese Erkenntnis nun vorschreibt und anrät, umgestalten. Es genügt nicht, einfach Erkenntnis in unserm Kopf zu haben. Viele Geistliche in der Christenheit und die Glieder ihrer religiösen Herden kennen die Bibel, doch handeln sie nicht nach dieser Erkenntnis. Sie ist nicht das leitende Gesetz in ihrem Leben. Wir müssen aber, nachdem wir Erkenntnis aus Gottes Wort gesammelt haben, an unserm Sinn, der mit dieser göttlichen Erkenntnis erfüllt ist, arbeiten. Wider die sündigen Neigungen in uns und wider die Tendenz zu geistiger Lässigkeit und Vergesslichkeit müssen wir die richtigen geistigen Gewohnheiten pflegen. Auf diese Weise entwickeln wir tatsächlich ein ‚Gesetz des Sinnes‘, eine gewisse geistige Präge- oder Gussform, eine geistige Handlungsregel, und diese wird in unserm Leben zu einer beherrschenden Kraft.
5. Worauf müssen wir unsern Sinn richten? Was bedeutet es somit, wenn wir dies zu tun verfehlen?
5 Mit Hilfe unserer gesegneten Erkenntnis aus Gottes Wort müssen wir unsern Sinn in den rechten Gedankengängen, den rechten Verfahrungsmethoden und Anstrengungen schulen. Sonst können wir Personen werden, deren Sinn wieder schlecht wird: „Menschen von vollständig verderbtem Sinn, unbewährt hinsichtlich des Glaubens“, wie Paulus sie beschreibt. (1. Tim. 6:5; 2. Tim. 3:8, NW) Unser ewiges Dasein hängt davon ab, dass wir ein gerechtes ‚Gesetz des Sinnes‘ aufrichten. Unser Geschick hängt von dem ab, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. „Denn“, wie wir in Römer 8:5-7 (NW) lesen, „jene, die gemäss dem Fleische sind, richten ihren Sinn auf die Dinge des Fleisches, die aber gemäss dem Geiste sind, auf die Dinge des Geistes. Denn das Sinnen des Fleisches bedeutet Tod, das Sinnen des Geistes aber bedeutet Leben und Frieden; weil das Sinnen des Fleisches Feindschaft mit Gott bedeutet, denn es ist dem Gesetz Gottes nicht untertan und vermag es auch gar nicht.“ Wenn wir unsern Sinn von der Wahrheit abwenden und ihn durch die Dinge der sichtbaren Organisation des Teufels wiederum verderben lassen, so bedeutet dies unser letztes Ende. „Ihr letztes Ende ist Verderben, und ihr Gott ist ihr Bauch, und ihre Herrlichkeit besteht in ihrer Schande, und ihr Sinn steht nach den Dingen auf der Erde.“ — Phil. 3:18, 19, NW.
6. Warum sollte man sich vor einem Verderbtwerden des Sinnes fürchten, indem man sich an welches warnende Beispiel erinnere?
6 Es ist recht, uns davor zu fürchten, dass unser Sinn verderbt werde, während wir in dieser Welt sind, in welcher die grosse Schlange listig umherschleicht und die Menschen irreführt. Der Apostel gab dieser Furcht Ausdruck, als er sprach: „Ich fürchte aber, dass etwa, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, euer Sinn verderbt und abgewandt werde von der Aufrichtigkeit und der Keuschheit, die dem Christus geziemen.“ (2. Kor. 11:3, NW) Denken wir daran, dass Eva gemäss den Offenbarungen Gottes im Garten Eden ursprünglich einen gesunden Gedankengang oder ein gesundes Gesetz hatte. Aber der Teufel, die Schlange, kam herbei und suchte ihr ungesunde Ideen einzugeben. Statt sie zurückzuweisen, nährte Eva sie, und dieses Niederreissen des gerechten Gesetzes ihres Sinnes führte sie in die Versuchung zur Sünde hinein. Sie dachte mehr daran, wie begehrenswert das Essen der verbotenen Frucht wäre, als an die Wahrheit des Wortes Gottes und an seine Warnung vor dem Essen derselben. Wäre sie in ihren Gedankengängen dem gerechten Gesetz gefolgt, indem sie ihre Gedanken fest auf Gottes Wort als die Wahrheit gerichtet hätte, auch wenn die Schlange dadurch zur Lügnerin geworden wäre, so hätte sie sich die Versuchung erspart und wäre nicht in Versuchung und Sünde hineingezogen worden.
7. Wo beginnt die Feindschaft gegen Gott?
7 Wenn wir heute, während derselbe Versucher immer noch am Werke ist, das gerechte ‚Gesetz des Sinnes‘ aufrichten und uns entschieden an die Gedankengänge des neuen Sinnes halten, so bewahrt uns dies davor, in Versuchung und Sünde hineinzukommen. Feindschaft wider Gott beginnt im Sinn. Der Apostel sagt uns, wer mit Gott versöhnt worden sei: „Euch, die ihr einst entfremdet und Feinde waret, weil euer Sinn bei den Werken verweilte, die böse waren.“ Er sagt, dass, bevor wir uns im Gehorsam Gott hingaben, „wir alle einst im Einklang mit den Begierden unseres Fleisches wandelten, indem wir das taten, was das Fleisch und die Gedanken wollten, und wir waren von Natur Kinder des Zorns wie auch die übrigen“. — Kol. 1:21 und Eph. 2:2, 3, NW.
8. Wie müssen wir denken, um dem grössten Gebot zu gehorchen?
8 Als wir uns in diesem unwissenden Geisteszustand befanden, liebten wir Gott nicht mit unserm Sinn. Das grösste Gebot, das Menschen je gegeben wurde, fordert von uns, dass wir Gott mit all unseren Geisteskräften lieben. Jesus wies darauf hin, was dieses grösste Gebot ist, als er es aus Gottes Gesetz anführte und sagte: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.“ (Matth. 22:37, NW; 5. Mose 6:5; Luk. 10:27) Das, woran wir gewohnheitsmässig denken, berührt und beeinflusst uns sehr und veranlasst uns, einen gewissen Weg einzuschlagen. Nach einer gewissen Weise zu denken und dabei äusserlich etwas anderes zu tun, ist Heuchelei. Wir müssen in liebender Weise an Jehova Gott denken. Dies bedeutet, dass wir darüber nachdenken, wie wir ihm gefallen können, indem wir ihm gehorchen und uns treulich um all das sorgen, was seinem Namen Ehre bereitet und die Interessen seines Königreiches fördert.
9. Welches Gericht kommt über eine Person von zwiespältigem Sinn?
9 Wenn wir zwiespältigen Sinnes sind, können wir Gott nicht von ganzem Herzen dienen. Der Psalmist hat es richtig ausgedrückt: „Ich hasse, die in sich zwiespältig sind; aber dein Gesetz habe ich lieb.“ (Ps. 119:113, ZB) „Ich hasse Menschen, die halbherzig sind, ich liebe dein Gesetz.“ (Mo, Elb) Jesus hasst sie ebenfalls und sagt zu den vielen neuzeitlichen Laodizäern: „Also, weil du lau bist und weder heiss noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ (Off. 3:16, NW) Wer zwiespältigen Sinnes ist, teilt seine Aufmerksamkeit zwischen dieser Welt und Gott und bildet seinen Sinn nicht gänzlich um in das Bild, das von Gott anerkannt oder gebilligt wird, und dies wird sich im Laufe der Zeit unfehlbar kundtun. Es wird deine Verwerfung bedeuten. Du wirst innerlich verderbt werden durch die Ansteckung von seiten dieser Welt, und du wirst in Versuchung hineinkommen. Das ist es gerade, was der Christenheit widerfahren ist. Deine Liebe zu Gott samt all deinen Gedankengängen ist das, was du ihm schuldest. Er befiehlt es, und es gereicht dir zum Schutz.
10, 11. Wegen welcher Gedankengänge und Einstellung haben viele derer, die in der Wahrheit sind, Schwierigkeiten?
10 Die ganze Welt ist geistig krank, und öffentliche Anstalten sowie Wohltätigkeitseinrichtungen, die sich Geistesgestörter annehmen, sind überfüllt. Dies kommt daher, dass sie nicht die gesunde, vernünftige Lehre aus Gottes Wort besitzen, und die Geistlichen sind Ärzte und Psychologen, welche elende Tröster ohne Wert sind. (Hiob 13:4; 16:2) Es hält schwer, geistig gesund zu bleiben in einer Welt, die heute in jeder Hinsicht einen Zusammenbruch erleidet. Viele, die die Wahrheit des Wortes Gottes angenommen haben, begegnen Schwierigkeiten, besonders weil es ihnen schwer fällt, sich von früheren geistigen Gewohnheiten loszureissen. Ihr Sinn ist beständig einwärts, auf das eigene Ich gerichtet; sie sind nach innen gekehrt, wie sie sagen. Sie haben einen grossen Minderwertigkeitskomplex und empfinden ihre Fehler tief. Sie sind sich ihrer törichten Handlungen vor andern schmerzlich bewusst, ihrer Fehler im Reden und in der Unterhaltung, ihrer Verlegenheiten, ihrer Bekundung von Schwäche, der Kritik und Rügen durch andere, der Beleidigungen, die ihnen von seiten anderer widerfahren. Sie bringen diese Dinge Gott im Gebet vor, ziehen dann aber geistig keine Linderung daraus. Warum? Weil sie ihre Bürden nicht auf Jehova Gott werfen und sie bei ihm lassen, sondern sie fortschleppen und sich weiterhin damit belasten.
11 Sie behalten ihren Sinn einwärts, auf ihr unvollkommenes Ich gerichtet und grübeln über Dinge nach, die sie gekränkt haben. Ihr Sinn geht im Kreise herum, während sie diese Dinge in ihrem Innern fort und fort umwenden und kehren. Je mehr sie dies tun, um so tiefer prägen sich solche Dinge ihrem Sinn ein. Sie seufzen in sich selbst und erleiden tausendmal den Tod, indem sie diese Dinge wieder und wieder betrachten.
12. Was erheischen wahre Reue und Vergebung?
12 Dies ist keine gesunde Geistesverfassung und gereicht nicht zu geistiger Gesundheit. Wahre Reue vor Gott verlangt als Nachwirkung keinen solch schrecklich beunruhigten Sinn. Noch äussert sich das Gefühl wahrer Vergebung der Beleidigungen, die uns andere zugefügt haben, auf diese Weise. Wenn wir bereuen und Gott um Vergebung bitten, so lasst uns darauf vertrauen, dass er uns durch Christus vergeben hat. Seien wir darauf in Frieden, und suchen wir von nun an anders zu handeln. Wenn wir unsern Beleidigern und Schuldnern vergeben haben, so lasst uns nicht grollen und es ihnen weiterhin nachtragen. Liebe, so heisst es in 1. Korinther 13:5 (NW), „trägt Schädigungen nicht nach“. Wenn wir uns an unsere vergangenen Sünden, Torheiten und Vergehungen überhaupt erinnern, sollte es nicht sein, um uns gepeinigt zu fühlen, sondern damit es uns als Warnung diene, solches nicht wieder zu tun. — Jes. 46:8.
13, 14. Wie wurde die unrichtige geistige Einstellung des Trauerns und Zurückblickens in der Zeit Sacharjas korrigiert? Und in der Zeit Nehemias?
13 Die Gegenwart ist nicht die Zeit, zurückzublicken und zu trauern und von unserem eigenen schwachen Ich derart verschlungen zu werden, dass wir Jehovas theokratische Organisation und seine glorreichen heutigen Taten aus den Augen verlieren. In den Tagen des Propheten Sacharja kamen gewisse Männer, nachdem der jüdische Überrest zum Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem aus Babylon zurückgekehrt war, um im Tempel wegen der vergangenen Sünden Jerusalems und wegen all des furchtbaren Unglücks, das in diesem und jenem Monat des Jahres 607 v. Chr. über die Stadt gekommen war, zu weinen und zu klagen, zu seufzen und zu jammern. Sie wollten fasten und eine trübsinnige Atmosphäre schaffen. Dann sagte ihnen Jehova durch Sacharja, dies sei jetzt nicht am Platze, denn es sei nun eine Zeit, sich darüber zu freuen, dass Jehovas geweihter Überrest von ihm wiederhergestellt und seine Anbetung an der Stätte wieder aufgerichtet sei, auf die er seinen Namen gelegt hatte. Er sagte, die früheren Fasten der verschiedenen Monate sollen von nun an „dem Hause Juda zur Wonne und zur Freude und zu fröhlichen Festzeiten werden. Doch liebet die Wahrheit und den Frieden“. Und dann wies er sie an, ihren Sinn vorwärts zu richten und sagte, wie zehn Männer aus allen Nationen und allen Sprachen den Rockzipfel eines Juden ergreifen und zur Anbetung zu Jehovas Tempel kommen werden. — Sach. 7:1 bis 8:23.
14 Auch später, zur Zeit Nehemias, als der wiederhergestellte Überrest geneigt war, melancholisch zu werden und über den vergangenen eigensinnigen Lauf zu klagen, sagte der Landpfleger Nehemia zu der Versammlung: „Seid nicht traurig und weinet nicht! . . . denn der Tag ist unserem Herrn heilig; und betrübet euch nicht, denn die Freude an Jehova ist eure Stärke.“ — Neh. 8:9, 10.
15. Welches ist das schriftgemässe Heilmittel für einen in sich gekehrten krankhaften Geisteszustand?
15 Das Heilmittel für diesen in sich gekehrten krankhaften Geisteszustand besteht darin, vorwärts, nicht rückwärts zu blicken. Lass deinen Sinn bei fortschrittlichen Gedanken verweilen. Halte ihn damit beschäftigt, Pläne zu erwägen, die vorwärts weisen. Verweile in deinen Gedanken bei den Pflichten, die vor dir liegen und erwäge, wie du sie erfüllen kannst. Denke an die Bibelstudien, wofür du dich rüsten sollst, an Ansprachen, die du vorzubereiten hast, um sie vor der Öffentlichkeit zu geben, an Demonstrationen, die du für die wöchentliche Dienstversammlung bereitmachen sollst und an all die andern Dinge, die Gott für dich bereit hält. Bringe dich nicht selbst herunter, schwäche dich nicht selbst, halte deinen Fortschritt nicht auf, indem du schmerzerfüllt auf deine Sünden oder sehnsuchtsvoll auf hinter dir liegende Dinge zurückblickst! Ahme den Apostel nach: „Brüder, ich halte mich selbst noch nicht dafür, es ergriffen zu haben; aber da ist eines: Vergessend, was dahinten, und mich ausstreckend nach dem, was vorne ist, jage ich, dem Ziel entgegen, dem Preis der Berufung droben, die Gott in Christus Jesus gewährt. Lasst uns denn, so viele von uns reif sind, diese geistige Einstellung haben; und wenn ihr geistig anders geneigt seid in irgendwelcher Hinsicht, wird Gott euch die obige Einstellung offenbaren. Auf jeden Fall, in welchem Masse wir auch Fortschritt gemacht haben, lasst uns nach demselben geregelten Lauf ordnungsgemäss wandeln. Werdet miteinander meine Nachahmer.“ — Phil. 3:13-17, NW.
DINGE ZU GEISTIGER BESCHÄFTIGUNG
16. Warum und wie müssen wir nun unsern Sinn erneuert bewahren und vorwärts blicken?
16 Die glanzvolle neue Welt ist vor uns, und wir nähern uns ihren Toren. Die Bibel blickt ihr entgegen und lenkt unsern Sinn so, dass wir vorwärts-, ihr entgegenschauen. In dieser Zeit, weniger als je, dürfen wir einen geistigen Rückfall in die Verderbtheit zulassen. Jegliche Notwendigkeit und auch jeder Ansporn ist vorhanden, unsern Sinn erneuert zu bewahren. Unsere Denkneigung muss in der rechten Richtung bleiben, damit sie zu den gewünschten Ergebnissen führe, während wir weder zur Rechten noch zur Linken abbiegen. Das ‚Gesetz unseres Sinnes‘ muss gemäss dem Worte Gottes gestärkt werden und muss als Richtschnur genommen werden, von der wir trotz den Schwachheiten unseres Fleisches nicht abweichen. Dies erfordert eine geistige Anstrengung und Überwachung unserer Gedanken und verlangt zudem, dass wir uns stets dorthin begeben, wo wir unsern Sinn durch die Wahrheit, das fortschreitende Wort Gottes, erquicken und erneuern können. Dies bedeutet, dass wir Zeit reservieren und persönlich Gottes Wort studieren müssen. Es bedeutet, dass wir den Versammlungen des Volkes Gottes beiwohnen und uns ihm im Betrachten und Besprechen des Wortes Gottes zugesellen müssen. Es bedeutet, dass wir uns ihm anschliessen, indem wir einander liebend und treulich in unserm allerheiligsten Glauben auferbauen. Nie gebt eure Zusammenkünfte auf.
17. Wie wird Gottes Wort für uns neuer? Wie können wir Gottes Gedanken denken?
17 Gottes Wort wird uns immer neuer; nicht nur durch neuere und bessere Übersetzungen desselben in unserer Sprache, sondern besonders durch die Erfüllung seiner Prophezeiungen und indem unter der erleuchtenden Kraft des Geistes Gottes und mit Hilfe seiner theokratischen Organisation seine Lehren immer klarer hervortreten. Lasst uns Gottes Gedanken denken. Erinnern wir uns, dass Petrus einen Fehler machte und Jesus von seinem Opferwege abzuhalten suchte, so dass Jesus zu Petrus sagte: „Du denkst nicht Gottes Gedanken, sondern die der Menschen.“ (Matth. 16:23, NW) Wir können nicht in alle Gedanken Gottes eindringen. Wir können dem Sinn Gottes weder Rat noch Unterweisung erteilen. Sein Sinn ist dem unsrigen weit voraus und steht hoch erhaben darüber. Aber wir können Aufschlüsse, Geheimnisse, Offenbarungen aus seinem Sinn aufnehmen. Über die Gedanken, die er seinem Volke durch seinen Geist und durch sein Wort enthüllt, können wir nachdenken, und indem wir dies tun, werden wir davor bewahrt, so irrezugehen wie Petrus. Wie ein liebender Vater sagt Gott zu uns, die wir inmitten dieses ehebrecherischen Menschengeschlechts leben: „Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und lass deine Augen Gefallen haben an meinen Wegen [meine Wege beachten, Zunz].“ (Spr. 23:26) Dies bedeutet, dass wir ihm von Herzen unsere Aufmerksamkeit schenken, während er sich uns offenbart, und dass wir seine Wege beachten. Dies können wir nur tun, indem wir studieren und uns genau an sein Wort halten und seine Verfahrungsweise mit seinem organisierten Volke beobachten. Dies wird uns helfen, umgewandelt zu werden.
18. Wie können wir den Sinn Christi haben?
18 In derselben Weise müssen wir den Sohn Gottes, Jesus Christus, „den Führer und Vervollkommner unseres Glaubens“, beobachten. (Heb. 12:2, NW) Wir mögen nicht fähig sein, den Sinn Jehovas völlig zu erkennen, weil er für uns unergründlich ist, aber, wie der Apostel sagt: „Wir haben den Sinn Christi.“ Jawohl, wir sind darüber unterrichtet, wie er denkt; wir teilen seine Gedanken, denn er ist zur Erde gekommen und hat sich uns geoffenbart. In dem Verhältnis, wie wir eifrige, reife Christen sind, sind unsere Gedanken seine Gedanken. So können wir verstehen, weshalb er sprach und handelte, wie er es tat, und warum er sich unter die Hand seines himmlischen Vaters demütigte, selbst bis hinab zum schändlichen Tod am Marterpfahl. Wenn wir seine treuen Nachfolger sind, müssen wir dem Rate des Apostels folgen: „Bewahret diese geistige Einstellung in euch, die auch in Christus Jesus war.“ Dies können wir nur tun, indem wir den Sinn Christi, seine Gedanken, haben, und hierzu müssen wir Gottes Wort studieren, das uns Bericht gibt über das, was Jesus sagte und darüber, wie er lebte und welche Prophezeiungen er erfüllte und welche Prophezeiungen zu erfüllen er jetzt im Begriffe steht oder noch erfüllen wird.
DEM ERNEUERTEN SINN GEMÄSS LEBEN
19. Was müssen wir trotz wessen Widerstand haben?
19 Unser schwaches, gefallenes Fleisch und die ganze Welt böser Dämonen und Menschen werden uns widerstehen, wenn wir unserm Sinn Ausdruck verleihen, indem wir in Übereinstimmung mit unserer neuen geistigen Einstellung leben. Doch besitzen wir nach Gottes Gesetz nicht nur das Recht auf Denkfreiheit, sondern auch auf Äusserungsfreiheit. Ein jeder, der wirklich ein Christ ist, muss einen nach Gottes Willen umgestalteten Sinn haben. „Wenn somit jemand in Einheit ist mit Christus, so ist er eine neue Schöpfung; die alten Dinge sind vergangen, siehe! neue Dinge sind ins Dasein gekommen.“ So lesen wir es in 2. Korinther 5:17, NW. Desgleichen, wenn ein Mensch guten Willens nach der Schlacht von Harmagedon ewiges Leben auf der paradiesischen Erde erhalten soll, muss er einen Sinn haben, der umgestaltet ist, weg von dem, was er war, und er muss ihn umwandeln, weg von irgendwelcher Gleichheit mit dieser verderbten Welt.
20. Was ist der Zweck der Erneuerung unseres Sinnes, und wie wird dieser Zweck erfüllt?
20 Vergessen wir nicht, weshalb unser Sinn so erneuert worden ist. Höret nochmals die vollständigen Worte des Apostels: „Werdet umgewandelt, indem ihr euern Sinn neu gestaltet, damit ihr euch selbst überzeugen möget, was der gute und annehmbare und vollständige Wille Gottes ist.“ (Röm. 12:2, NW) In der Christenheit herrscht grosse Verwirrung über die Frage, was der Wille Gottes ist, und so fährt die Christenheit fort, sich nach dieser Welt zu formen. Indes müssen wir uns selbst überzeugen, was sein Wille ist, indem wir einen neuen Sinn erlangen, und dies bedeutet, neue Aufschlüsse, neue Erkenntnis in unsern Sinn aufzunehmen. Wenn diese Aufschlüsse, diese Erkenntnis und Erleuchtung uns Gottes Willen enthüllen sollen, dann müssen sie von Gott kommen, und wir können sie nur aus seinem Wort, und zwar mit Hilfe seines Geistes und seiner Organisation, erlangen. Wenn wir uns selbst so davon überzeugen, was sein Wille ist, werden wir verstehen, dass sein Wille ein guter ist. Es könnte keinen besseren Vorsatz geben, den irgend jemand uns betreffend haben könnte. Es ist das einzige, was ihm annehmbar ist. Wir können daher seinen Willen nicht ändern, sondern müssen uns ihm beugen und ihm in jeder Hinsicht zu entsprechen suchen. Und wenn wir dann vermehrten Aufschluss erlangen und grössere Erkenntnis gewinnen und seinen Willen weiterhin studieren, sehen wir, dass es ein vollständiger Wille ist. Er umfasst alles, was wir tun müssen, um unsern Teil in Gottes lebengebender Vorkehrung auszuführen und an der Rechtfertigung seines Namens und seiner Souveränität vor dem ganzen Universum teilzuhaben. Nachdem wir in unserm neuen Sinn die Überzeugung von dem erlangt haben, was Gottes Wille ist, müssen wir nun diesen guten, annehmbaren und vollständigen Willen tun.
21. Wie und weshalb musst du „deinen Sinn zur Tätigkeit“ gürten?
21 Dies erfordert, dass wir unsern Sinn auf etwas richten. „Daher“, so sagt uns der Apostel Petrus, „gürtet euern Sinn zur Tätigkeit, bewahret völliges Gleichgewicht, und setzet eure Hoffnung auf die unverdiente Güte, die euch dargereicht werden soll bei der Offenbarung Jesu Christi. Als gehorsame Kinder formet euch nicht mehr nach den Begierden, die ihr früher in eurer Unwissenheit hattet, sondern in Harmonie mit dem Heiligen, der euch berief, werdet auch ihr heilig in all euerm Wandel; denn es steht geschrieben: ‚Ihr sollt heilig sein, weil ich heilig bin.‘ “ (1. Pet. 1:13-16, NW) Mit dem Gürtel der Wahrheit müssen wir unsern Sinn für die anstrengende Tätigkeit, die noch vor uns liegt, gürten. Und zum Schutz für unser Haupt haben wir als „Helm die Hoffnung auf Rettung, denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zur Erwerbung der Rettung durch unsern Herrn Jesus Christus“. Und um diesen notwendigen Gürtel der Wahrheit und den Helm der Hoffnung zu erlangen, müssen wir uns beständig mit dem Worte Gottes nähren, und dies durch die Erleuchtung seines Geistes und mit Hilfe seiner theokratischen Organisation. — 1. Thess. 5:8, 9, NW.
22. Welch neuen Gesichtspunkt gibt uns der erneuerte Sinn hinsichtlich der Leiden wegen des Tuns des Willens Gottes?
22 Welch neuen Gesichtspunkt gibt uns doch der neue Sinn hinsichtlich der Tätigkeit, die nötig ist, um den guten, annehmbaren und vollständigen Willen Gottes zu tun! Wie herrlich macht er doch diese Tätigkeit! Wir sind zum voraus gewarnt worden, dass wir wegen unserer treuen Tätigkeit leiden müssen. Doch auch in diesem Fall hilft uns der durch Gottes Wort und Geist umgestaltete Sinn, unsere Leiden in einem andern Lichte zu sehen. Wir betrachten sie als ein grosses Vorrecht, denn unsere Augen des Verständnisses sehen, dass sie dazu dienen sollen, unsere Lauterkeit gegen Gott als loyale Unterstützer seiner Oberhoheit und als treue Sklaven seines durch Christus regierten Königreiches zu beweisen. Um solchen Leiden zu begegnen und sie zu erdulden, können wir uns ‚mit derselben geistigen Einstellung wappnen, die auch Christus Jesus hatte‘, und so bewahren wir unsere Lauterkeit gleich ihm. Wir müssen leiden, weil wir nicht mit der Politik dieser Welt zusammengehen können. Unser neuer Sinn wird uns nicht gestatten, mit weltlicher Politik zusammenzugehen, und so treffen wir die Wahl, Leiden auf uns zu nehmen. Wenn wir aber so unsere Lauterkeit beweisen, gibt es einen unaussprechlichen Lohn endloser Freude in Gottes neuer Welt der neuen Himmel und einer neuen Erde. — 1. Pet. 4:1, 2, NW; 2. Pet. 3:13.
23. Was sind wir jetzt zu tun entschlossen, und worauf freuen wir uns im voraus?
23 Oh, wie nahe ist doch diese neue Welt der Gerechtigkeit angesichts all der Beweise, die wir dafür haben! Mögen wir uns daher nicht länger nach dieser Welt der Bosheit formen, die ihrem vollständigen Ende so nahe ist, sondern erwerben wir uns den neuen Sinn, der erfüllt ist mit der Erkenntnis des Willens Gottes. Lasst uns diesen Sinn erneuert bewahren, indem wir treulich Gottes Willen tun und nun als gesegnete Verkündiger des Königreiches Gottes und als Erben seiner herrlichen neuen Welt leben. Dann, wenn Gott uns die Gunst erweist, die Schlacht von Harmagedon zu überleben und wir, ohne zu sterben, in die neue Welt eingehen, werden wir, auch wenn wir nicht unverzüglich neue Körper haben, doch einen neuen Sinn haben, einen Sinn, der mit der gerechten neuen Welt gänzlich in Harmonie ist.
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BekanntmachungenDer Wachtturm 1951 | 15. Dezember
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Bekanntmachungen
Tagestexte für Januar
16. Jesus . . . ging durch das Land und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel unterdrückt waren. — Apg. 10:38, NW. wX 1. 7. 51 5, 6
17. Und ich hörte die Stimme des Herrn, welcher sprach: Wen soll ich senden? — Jes. 6:8. wX 1. 6. 51 3, 2a
18. Darum werden wir uns nicht fürchten, wenngleich gewandelt würde die Erde [selbst wenn die Erde wechselte, van Ess], und wenn die Berge wankten im Herzen des Meeres. — Ps. 46:2. wX 15. 5. 51 16
19. Lass mich verstehen den Weg deiner Vorschriften. — Ps. 119:27. wX 15. 8. 51 11, 12b
20. Auch wir üben Glauben und daher reden wir. — 2. Kor. 4:13, NW. wX 15. 2. 51 16a
21. Ihr könnt nicht teilhaben am „Tische Jehovas“ und am Tische von Dämonen. — 1. Kor. 10:21, NW. wX 1. 3. 51 4-6a
22. Der reiche Mann starb und wurde begraben. Und im Hades erhob er seine Augen, als er in Qualen war, und er sah Abraham von ferne und Lazarus am Busenplatz bei ihm. — Luk. 16:22, 23, NW. wX 1. 5. 51 5, 6
23. Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort, denn alle, die das Schwert nehmen, werden durch das Schwert umkommen. — Matth. 26:52, NW. wX 15. 3. 51 14
24. Und ich sprach: Wie lange, Herr [Jehova, DSIa-Ms.]? Und er sprach: Bis die Städte verwüstet sind, ohne Bewohner. — Jes. 6:11. wX 1. 6. 51 14, 15a
25. Fürchte Jehova und weiche vom Bösen: es wird Heilung sein für deinen Nabel und Saft für deine Gebeine. — Spr. 3:7, 8. wX 15. 7. 51 17, 18
26. . . . der Lehre Bileams . . . der hinging und Balak lehrte, einen Stein des Anstosses vor die Söhne Israels zu legen, um Dinge zu essen, die Götzen geopfert waren, und um Hurerei zu treiben. — Off. 2:14, NW. wX 15. 6. 51 16
27. Geh hin und sprich zu diesem Volke: Hörend höret, und verstehet nicht; und sehend sehet, und erkennet nicht! Mache das Herz dieses Volkes fett, und mache seine Ohren schwer. — Jes. 6:9, 10. wX 1. 6. 51 9, 10a
28. Gott wird Hurer und Ehebrecher richten. — Heb. 13:4, NW. wX 15. 6. 51 1, 2a
29. Nicht alle haben Gaben der Heilungen, oder? — 1. Kor. 12:30, NW. wX 1. 7. 51 9, 10
30. Ziehet an die vollständige Waffenrüstung Gottes. — Eph. 6:11, NW. wX 15. 8. 51 25, 26b
31. Kommet, schauet die Taten Jehovas, der Verödungen angerichtet hat auf der Erde: der Kriege aufhören lässt bis an das Ende der Erde. — Ps. 46:8, 9, Ro. Ps. wX 15. 5. 51 22a
Erklärung zum Auffinden weiterer Kommentare über diese Texte: Die Zahlen, die dem Datum des „Wachtturms“ folgen, beziehen sich auf Abschnitte im ersten Studiumartikel. Wenn nach der Abschnittsziffer ein „a“ folgt, ist der Kommentar im zweiten Studiumartikel zu finden; wenn ein „b“ folgt, betrifft es den dritten Studiumartikel.
„LOBPREISET JEHOVA ALS KÖNIG“-ZEUGNISZEIT
„Lobpreiset Jah.“ (Off. 19:6, NW) Im Jahre 1951 haben Hunderttausende von Menschen, welche dieser Ermahnung gehorchten, ihre Stimmen zu einem machtvollen Loblied auf den Souverän des Universums, Jehova Gott, erhoben. Weitere Tausende haben die frohen Worte aufgenommen und fallen ein in den Chor, der ihren Schöpfer als König lobpreist. Und du? Glaubst du, was die Bibel sagt? Glaubst du den Beweisen, die wir heute besitzen und die zeigen, daß Jehova regiert und daß sich eine neue Welt genähert hat? Bekundet vielleicht dein Herz dann ebenfalls den Wunsch, den Höchsten zu lobpreisen? Du hast die Möglichkeit, während des Monats Dezember ‚Jehova als König zu lobpreisen‘, denn in diesem Monat wird dieses Leitmotiv in der ganzen Welt auf besondere Weise verkündigt werden. Die biblische Botschaft, die Gottes Erhabenheit preist, wird der Öffentlichkeit mittels drei gebundener Bücher gegen einen Beitrag von DM 7.— angeboten werden. Man kann sich diese Schriften zur Verbreitung verschaffen, indem man sich an eine Gruppe der Zeugen Jehovas oder an Watch Tower, Am Kohlheck, (16) Wiesbaden-Dotzheim, wendet. Wer irgendwelche Auskunft hinsichtlich einer Gruppe der Zeugen Jehovas in seiner Umgebung oder hinsichtlich der Art und Weise, wie er sich am Werke besser beteiligen kann, wünscht, möge diesbezüglich bei uns anfragen.
„WACHTTURM“-STUDIEN
Woche vom 13. Januar 1952: Den Sinn neu gestalten zum Leben in der neuen Welt.
Woche vom 20. Januar 1952: Den Sinn erneuert bewahren.
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Verzeichnis der Schrifttexte aus den Leitartikeln 1951Der Wachtturm 1951 | 15. Dezember
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Verzeichnis der Schrifttexte aus den Leitartikeln 1951
1. MOSE
2. MOSE
3. MOSE
6:5, 6 169
11:6 228
14:42 11
16:1-19 121
19:5, 6 72
19:18 20
22:29, 30 72
23:22 231
24:19, 20 88
Kap. 25 293
25:9 297
25:9, 10 291
25:9-13 292
25:10 292
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25:55 294
4. MOSE
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4:9 169
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33:55 203
5. MOSE
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4:2 230
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27:5-7 72
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32:6 309
32:17 72
32:21-26 73
32:40 280
33:5 38
JOSUA
RICHTER
1. SAMUEL
2. SAMUEL
1. KÖNIGE
2. KÖNIGE
1. CHRONIKA
2. CHRONIKA
ESRA
NEHEMIA
ESTHER
HIOB
PSALMEN
SPRÜCHE
PREDIGER
JESAJA
JEREMIA
HESEKIEL
DANIEL
HOSEA
JOEL
AMOS
JONA
MICHA
HABAKUK
ZEPHANJA
HAGGAI
SACHARJA
MALEACHI
EKKLESIASTIKUS
48:17 153
MATTHÄUS
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