Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • w85 15. 9. S. 19-24
  • Dienstamtgehilfen, bewahrt eine „vortreffliche Stufe“!

Kein Video für diese Auswahl verfügbar.

Beim Laden des Videos ist ein Fehler aufgetreten.

  • Dienstamtgehilfen, bewahrt eine „vortreffliche Stufe“!
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1985
  • Zwischentitel
  • Ähnliches Material
  • Ledige und verheiratete Dienstamtgehilfen
  • Beruf und Materialismus
  • Untertanentreue gegenüber Gottes Königreich
  • Mehr Erfahrung nötig
  • Mit Entmutigung fertig werden
  • Wie andere helfen können
  • Dienstamtgehilfen, ein Segen für Jehovas Volk
    Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1985
  • Dienstamtgehilfen leisten wertvolle Arbeit
    Organisiert, Jehovas Willen zu tun
  • Welche Rolle spielen Dienstamtgehilfen in der Versammlung?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
  • Die Harmonie bewahren zwischen Ältesten und Dienstamtgehilfen
    Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1994
Hier mehr
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1985
w85 15. 9. S. 19-24

Dienstamtgehilfen, bewahrt eine „vortreffliche Stufe“!

„Die, die in vortrefflicher Weise dienen, erwerben sich eine vortreffliche Stufe und großen Freimut der Rede in dem Glauben, der in Verbindung ist mit Christus Jesus“ (1. TIMOTHEUS 3:13).

1. Was sollte das Ziel eines Mannes sein, nachdem er zum Dienstamtgehilfen ernannt worden ist, und was sollten andere in der Versammlung zu tun wünschen?

MÄNNER, die jetzt Dienstamtgehilfen sind, sind „zuerst auf ihre Eignung geprüft“ worden (1. Timotheus 3:10). Aber ihre Ernennung ist kein Selbstzweck. Sie haben das Ziel, ‘sich eine vortreffliche Stufe zu erwerben’, indem sie ihre Aufgaben „in vortrefflicher Weise“ erfüllen (1. Timotheus 3:13). Jedes Glied der geeinten Christenversammlung sollte den Wunsch haben, sie darin zu unterstützen, dieses Ziel zu erreichen.

2. Wie wirkt sich das, was die Dienstamtgehilfen tun, auf die anderen Glieder der Versammlung aus?

2 Der Apostel Paulus ließ erkennen, daß alle Glieder des geistigen Leibes Christi Nutzen haben, wenn sie zusammenarbeiten und sich umeinander kümmern (1. Korinther 12:12-31). Führen Dienstamtgehilfen die ihnen von Gott aufgetragene Arbeit „in vortrefflicher Weise“ aus, dann hat jedes Glied der heutigen Christenversammlung den Nutzen davon. Falls jedoch Dienstamtgehilfen Probleme haben, die sie daran hindern, ihre Aufgaben richtig zu erfüllen, kann das für alle Glieder der Versammlung eine Härte bedeuten.

3. (a) Mit welchen Problemen sind alle Zeugen Jehovas vertraut? (b) Was läßt die angeführte Statistik erkennen?

3 In Jehovas Volk hat jeder denselben Kampf — ‘ein Ringen nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern’ (Epheser 6:12). Zusätzlich führen alle Diener Jehovas einen Kampf gegen ihre eigenen Unzulänglichkeiten und sündigen Neigungen. Doch als Gruppe gesehen, werden Dienstamtgehilfen mit gewissen Problemen mehr konfrontiert als andere Gruppen unter Jehovas Zeugen. Sehr gut erkennen läßt sich das an einer neuen Statistik aus einem westeuropäischen Land, in der über 320 Versammlungen mit insgesamt 1 360 Dienstamtgehilfen erfaßt sind.

Ledige und verheiratete Dienstamtgehilfen

4. Wie sollten unverheiratete Dienstamtgehilfen zu ihrem ledigen Stand eingestellt sein, und wozu können andere sie ermuntern?

4 Von diesen 1 360 Dienstamtgehilfen sind etwas mehr als 10 Prozent noch ledig. Daher sind sie frei von gewissen Verpflichtungen, die auf den nahezu 90 Prozent, die verheiratet sind, ruhen. Aber ledige Brüder müssen sich davor hüten, diese Freiheit nur für solch persönliche Dinge wie übertriebene Entspannung oder Geselligkeit zu nutzen. Ebensowenig sollten sie zulassen, daß der natürliche Wunsch zu heiraten alles andere in ihrem Leben beherrscht (Matthäus 6:33). Auch sollten sie nicht zulassen, daß sie durch Druck von seiten verheirateter Freunde dazu verleitet werden, übereilt zu heiraten oder eine unvernünftige Ehe zu schließen. Sicher sollten Christen, die sich umeinander kümmern, darauf bedacht sein, den ledigen Stand ihrer unverheirateten Mitgläubigen zu respektieren und sie zu ermuntern, von ihrer größeren Freiheit Gebrauch zu machen, indem sie theokratischen Belangen mehr Zeit widmen und möglicherweise den Vollzeitdienst aufnehmen.

5. Welche Gefahr ist bei den verheirateten Dienstamtgehilfen größer als bei den ledigen?

5 Gemäß der zuvor erwähnten Statistik sind etwa 62 Prozent der Dienstamtgehilfen Väter. Bei ihnen ist die Gefahr, daß ihr Herz ‘durch die Sorgen des Lebens beschwert wird’, größer als bei den ledigen Brüdern (Lukas 21:34-36). Daher empfahl Paulus den ledigen Stand und schrieb: „Ich will, daß ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete ist um die Dinge des Herrn besorgt, wie er dem Herrn wohlgefalle. Der Verheiratete aber ist um die Dinge der Welt besorgt, wie er seiner Frau wohlgefalle, und er ist geteilt. ... [Es] tut auch der gut, der seine Jungfräulichkeit in den Ehestand gibt, wer sie aber nicht in den Ehestand gibt, wird besser tun“ (1. Korinther 7:32-38).

6. Was müssen verheiratete Dienstamtgehilfen tun, und wer wäre imstande, ihnen hilfreiche Ratschläge zu geben?

6 Obwohl Jehovas Diener nicht glauben, daß Ehen im Himmel geschlossen werden, wissen sie, daß himmlische Weisheit nötig ist, um Eheprobleme zu lösen (Psalm 19:7; Sprüche 3:5, 6). Daher müssen sich verheiratete Dienstamtgehilfen so eng wie möglich an den Rat des Wortes Gottes halten. Sie müssen bei der Erfüllung ihrer familiären Verpflichtungen um Ausgeglichenheit bemüht sein und dürfen diese nie als Entschuldigung für eine Vernachlässigung ihrer theokratischen Pflichten in der Versammlung gebrauchen. Unter anderem ist ein gut durchdachter Zeitplan notwendig. Ältere und erfahrenere Ehepaare sollten imstande sein, jüngeren in dieser Beziehung hilfreiche Ratschläge zu geben, wenn sie darum gebeten werden.

7. (a) Wie könnte sich der Einfluß der Angehörigen eines Dienstamtgehilfen auf seine Bemühungen und seinen geistigen Fortschritt auswirken? (b) Was sollten Dienstamtgehilfen, die ans Heiraten denken, im Sinn behalten?

7 Eine große Hilfe für einen verheirateten Dienstamtgehilfen ist die Unterstützung von seiten seiner Familie. Natürlich können Angehörige, die seine Zeit und Aufmerksamkeit übermäßig stark beanspruchen oder in materieller Hinsicht ungebührlich fordernd sind, seinen geistigen Fortschritt behindern. Dagegen ist es ein wahrer Segen, wenn seine Bemühungen, ‘in vortrefflicher Weise zu dienen’, von seiner ganzen Familie unterstützt werden (1. Timotheus 3:13). Es ist also sehr wichtig, daß ein unverheirateter Dienstamtgehilfe bereits vor einer gefühlsmäßigen Bindung an eine voraussichtliche Ehepartnerin herauszufinden versucht, ob sie zum gemeinsamen geistigen Fortschritt beitragen würde.

Beruf und Materialismus

8. (a) Welche Gefahr besteht für einige Dienstamtgehilfen in Verbindung mit der weltlichen Arbeit? (b) Über welche Schriftstellen sollte man nachsinnen, um gegen den Materialismus besser ankämpfen zu können?

8 Gemäß der Statistik waren 8 von 10 Dienstamtgehilfen jünger als 60 Jahre. In den meisten Fällen verrichten sie noch weltliche Arbeit, um sich und ihre Angehörigen ernähren zu können. Fast 5 von 10 sind 20 bis 40 Jahre alt — ein Alter, in dem sich Männer in der Welt normalerweise in einem Beruf oder einer Karriere etablieren und auf berufliches Vorwärtskommen und finanzielle Sicherheit bedacht sind. Wenn du als Dienstamtgehilfe zu dieser Altersgruppe gehörst, dann unterschätze nie die Gefahr einer weltlichen, materialistischen Einstellung, die dich geistig schwächen kann. Denke vielmehr an die Worte des Paulus: „Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein“ (1. Timotheus 6:8). Auch Jesus erteilte vorzüglichen Rat, der jedem von uns helfen kann, gegen den Materialismus anzukämpfen. Lies es in Matthäus 6:19-34 nach.

9. Was gebietet die Weisheit besonders jüngeren Dienstamtgehilfen, wenn man Matthäus 16:26 in Betracht zieht?

9 Besonders den jungen Dienstamtgehilfen sei gesagt: Macht euch doch ein realistisches Bild von den „erfolgreichen“ Männern, die einer weltlichen Karriere nachjagen oder Reichtum anhäufen, aber Jehova außer acht lassen. (Vergleiche Sprüche 16:3; 19:21.) Wäre es denn weise, sich nach nicht geistiggesinnten, materialistischen Personen auszurichten, deren Leben bald in der „großen Drangsal“ ausgelöscht werden wird? (Matthäus 24:21). Welcher Diener Jehovas möchte mit ihnen tauschen? „Denn welchen Nutzen“, sagte Jesus, „wird ein Mensch haben, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt?“ (Matthäus 16:26). Gewiß gebietet die Weisheit, sich eine sichere Zukunft in Jehovas Organisation aufzubauen, nicht eine sehr unsichere und kurzfristige in dieser sterbenden Welt, die in Satans Macht liegt (1. Johannes 5:19).

Untertanentreue gegenüber Gottes Königreich

10. Welchen Standpunkt vertritt die zunehmende „Jungmannschaft“ einschließlich der Dienstamtgehilfen in bezug auf politische Angelegenheiten?

10 In bezug auf Jehovas messianischen König heißt es prophetisch: „Dein Volk wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht. In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft“ (Psalm 110:3). Diese Prophezeiung erfüllt sich seit 1914, und wer zu der zunehmenden „Jungmannschaft“ gehört, erkennt, daß er in erster Linie dem Königreich Gottes, das von dem verherrlichten König Jesus Christus regiert wird, treu sein muß. Diese Gott hingegebenen Personen einschließlich der Dienstamtgehilfen unterstehen also den „obrigkeitlichen Gewalten“ nur in relativem Sinne, denn bei einem Interessenkonflikt müssen sie „Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen“ (Römer 13:1; Apostelgeschichte 5:29). Wie Jesus sagte, sind seine Nachfolger „kein Teil der Welt“ (Johannes 15:19; 18:36). Sie verhalten sich neutral gegenüber den politischen Angelegenheiten der Nationen, da sie erkennen, daß sie sonst an Gottes Königreich Verrat üben würden.

11. Wovon können Brüder, die wegen der Bewahrung der christlichen Neutralität leiden, überzeugt sein?

11 Was ist, wenn Dienstamtgehilfen oder andere ihren Arbeitsplatz oder gar ihre Freiheit verlieren, weil sie die christliche Neutralität bewahren? (Jesaja 2:2-4; Johannes 17:16). Sie wissen, daß ihre geistigen Brüder und Schwestern ihnen dann jede mögliche Unterstützung in geistiger Hinsicht und nötigenfalls auch in materieller Hinsicht zukommen lassen. Warum? Weil man sich in Jehovas Volk liebevoll umeinander kümmert. (Vergleiche Johannes 13:34, 35; 1. Korinther 12:24, 25.)

Mehr Erfahrung nötig

12. Was schließt es ein, ‘sich eine vortreffliche Stufe zu erwerben’?

12 Schätzungsweise ein Drittel der statistisch erfaßten Dienstamtgehilfen ist seit weniger als 10 Jahren in der Wahrheit. Offensichtlich haben diese Männer die Hilfe und die Anleitung der erfahreneren Glieder der Versammlung angenommen. Doch ‘sich eine vortreffliche Stufe zu erwerben’ schließt ein, weiterhin von anderen zu lernen und Erfahrung zu sammeln. Es bedeutet auch, sich ständig persönliche Ziele zu setzen und sie gewissenhaft zu erreichen zu suchen. Wenn du somit als Dienstamtgehilfe ernsthaft bemüht bist, nützliche Aufgaben wahrzunehmen, oder wenn du nach diesem Vorrecht strebst, dann gelten für dich die Fragen: Hast du dir einige persönliche Ziele gesteckt? Warum faßt du beispielsweise nicht den Entschluß, bis zu einem festgesetzten Datum die gesamte Bibel durchzulesen oder in bestimmten Monaten Hilfspionier zu sein?

13. Welcher Rat, den Timotheus erhielt, kann einem Bruder helfen, der Dienstamtgehilfe werden möchte oder bereits in diesem Amt dient?

13 Bist du noch jung an Jahren oder hast wenig Erfahrung, dann kannst du aus 1. Timotheus 4:12-15 Nutzen ziehen. Obwohl diese Worte an den jungen Aufseher Timotheus gerichtet waren, kann ein Großteil dessen, was Paulus dort über das Reden und den Wandel sagte, für jeden Bruder nützlich sein, der Dienstamtgehilfe werden möchte oder bereits in diesem Amt dient. Der Apostel schrieb: „Niemand blicke je auf deine Jugend herab. Im Gegenteil, werde ein Vorbild für die Treuen im Reden, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Keuschheit. Bis ich komme, widme dich weiterhin dem Vorlesen, dem Ermahnen, dem Lehren. Vernachlässige die Gabe in dir nicht, die dir durch eine Voraussage verliehen wurde und dadurch, daß dir die Körperschaft der älteren Männer die Hände auflegte. Sinne über diese Dinge nach; geh darin auf, damit dein Fortschritt allen Menschen offenbar werde.“ Woran mußt du besonders arbeiten, damit „dein Fortschritt allen Menschen offenbar werde“? Ermittle gebetsvoll, was du tun mußt, und tu es dann mit Jehovas Hilfe!

Mit Entmutigung fertig werden

14, 15. (a) Aus welcher biblischen Ermunterung können Dienstamtgehilfen Trost schöpfen, denen das Alter oder Krankheiten zu schaffen machen? (b) Wodurch können diese Männer andere in der Versammlung ermuntern?

14 Sehr viele Dienstamtgehilfen haben nicht mehr die Probleme, mit denen junge Männer zu kämpfen haben. Ihnen macht das Alter oder Krankheiten zu schaffen, und das kann zu Entmutigung führen. Aber diejenigen, die geistig stark bleiben, können aus folgenden Worten, die Paulus an andere gesalbte Christen schrieb, Trost schöpfen: „Wir [lassen] nicht nach, sondern wenn auch der Mensch, der wir äußerlich sind, verfällt, wird gewiß der Mensch, der wir innerlich sind, von Tag zu Tag erneuert. Denn obwohl die Drangsal von kurzer Dauer und leicht ist, bewirkt sie für uns eine Herrlichkeit, die an Gewicht immer mehr alles Maß übertrifft und ewig dauert, während wir unseren Blick nicht auf die Dinge gerichtet halten, die man sieht, sondern auf die Dinge, die man nicht sieht. Denn die Dinge, die man sieht, sind zeitlich, die Dinge aber, die man nicht sieht, sind ewig“ (2. Korinther 4:16-18). Jehovas Diener mit irdischer Hoffnung haben ebenfalls eine sehr ermutigende Aussicht: ewig in einem irdischen Paradies zu leben (Lukas 23:43; Johannes 17:3).

15 Somit haben die Dienstamtgehilfen, die gesundheitshalber oder aus Altersgründen nicht soviel tun können wie andere, guten Grund, sich eine freudige und positive Einstellung zu bewahren. Das spiegelt Wertschätzung für die Wahrheit und tiefen Glauben an Dinge wider, die ewigen Bestand haben. Ein solch vortrefflicher Geist, verbunden mit demütigem Dienst, wird sich sehr zum Nutzen und zur Ermunterung aller in der Versammlung auswirken.

16. Warum sollte ein Dienstamtgehilfe nicht entmutigt sein, wenn er nicht zum Ältesten ernannt wird?

16 Wenn du Dienstamtgehilfe bist, dann strebe weiterhin nach dem „Amt eines Aufsehers“, indem du deine Lehrfähigkeit und deine geistige Befähigung verbesserst (1. Timotheus 3:1). Sei jedoch nicht entmutigt, wenn du nicht schnell zum Ältesten ernannt wirst. Bedenke, daß du als Dienstamtgehilfe, der sich seiner Pflichten „in vortrefflicher Weise“ annimmt, einer nützlichen Sache dienst und ein wahrer Segen für die Versammlung bist. Es ist ein großes Vorrecht, auf irgendeine Weise in Jehovas Organisation zu dienen und Mitgläubigen zu helfen, dem Auftrag, das Königreich zu predigen, nachzukommen (Matthäus 24:14; 28:19, 20).

Wie andere helfen können

17. Welche Art Hilfe kann ein Dienstamtgehilfe von seiner Frau und seinen Kindern erhalten?

17 Da alle Glieder des Volkes Jehovas wissen, welch nützlichen Aufgaben Dienstamtgehilfen nachkommen, sollten sie den Wunsch haben, sie in ihren Bemühungen zu unterstützen. Zum Beispiel fällt es einem solchen Mann viel leichter, weiterhin „in vortrefflicher Weise“ zu dienen, wenn seine Frau und seine Kinder mit dem Lebensnotwendigen zufrieden sind und nicht in großem Luxus leben möchten, was zusätzlichen Einsatz bei der weltlichen Arbeit erfordern würde (1. Timotheus 6:6-8).

18. (a) Wie können Älteste Dienstamtgehilfen helfen? (b) Warum ist eine gute Kommunikation zwischen Ältesten und Dienstamtgehilfen wichtig?

18 Älteste können Dienstamtgehilfen helfen, indem sie ihnen die nötige Anleitung geben und sie beraten. Wenn dann Verbesserungen erreicht worden sind, sollte es nicht an aufrichtigem Lob fehlen. Älteste können beispielsweise Dienstamtgehilfen im Predigtdienst begleiten, sie beim Vorbereiten von Vorträgen unterstützen und sie an ihrem christlichen Erfahrungsschatz teilhaben lassen. Offensichtlich ist eine solche Unterstützung und Kommunikation manchmal vernachlässigt worden. Als beispielsweise ein Dienstamtgehilfe vom Kreisaufseher wegen seines schwachen Einsatzes im Predigtdienst angesprochen wurde, erwiderte er: „Warum fragst du danach? Mein Zeiteinsatz war schon immer schwach. Bis jetzt hat aber keiner mit mir so richtig darüber gesprochen.“ Älteste, die Dienstamtgehilfen praktischen, liebevollen Rat erteilen und ihnen geduldig bei der Bewältigung von Problemen helfen, erleben oft die Freude, hervorragende Ergebnisse zu sehen.

19. Wie können alle in der Versammlung den Dienstamtgehilfen helfen, ihre „vortreffliche Stufe“ zu bewahren?

19 Eigentlich können alle in der Versammlung den Dienstamtgehilfen helfen, ihre „vortreffliche Stufe“ zu bewahren. Wie? Indem sie mit ihnen zusammenarbeiten und von Herzen kommende Wertschätzung für ihre Arbeit bekunden. Ebenso, wie normalerweise alle Glieder des menschlichen Körpers zusammenarbeiten, damit die physische Gesundheit erhalten bleibt, müssen alle Glieder der Versammlung zusammenarbeiten, um sich ihre gute geistige Gesundheit zu bewahren. (Vergleiche 1. Korinther 12:24, 25.) Um dieses Ziel zu erreichen, leisten hart arbeitende Dienstamtgehilfen sehr viel, indem sie nützliche Aufgaben wahrnehmen und eine „vortreffliche Stufe“ bewahren. Mögen sie und alle anderen loyalen Zeugen Jehovas nach einer Zukunft in ewigem Glück Ausschau halten und vereint fortfahren, das Herz des „glücklichen Gottes“ zu erfreuen (1. Timotheus 1:11; Sprüche 27:11).

Erkläre bitte:

◻ Mit welchen Problemen können Dienstamtgehilfen konfrontiert werden?

◻ Was können Frau und Kinder eines Dienstamtgehilfen tun, um ihm zu helfen?

◻ Was können Älteste tun, um Dienstamtgehilfen beizustehen?

◻ Was kann jeder in der Versammlung tun, um Dienstamtgehilfen zu helfen?

[Bilder auf Seite 20]

Dienstamtgehilfen müssen ihren Pflichten im Werk des Jüngermachens und in der Versammlung treu nachkommen

[Bild auf Seite 23]

Ältere Dienstamtgehilfen können viel tun, um der Versammlung zu helfen und sie zu ermuntern

    Deutsche Publikationen (1950-2025)
    Abmelden
    Anmelden
    • Deutsch
    • Teilen
    • Einstellungen
    • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Datenschutzeinstellungen
    • JW.ORG
    • Anmelden
    Teilen