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‘Im Namen Jehovas wandeln’Königreichsdienst 1973 | Dezember
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er sich bei diesem Besuch eine Predigt anhört. Und je weniger wir sagen, desto wahrscheinlicher ist es, daß er es liest. Wir sollten uns aber freundlich und liebevoll verhalten.
7 Die Verbreitung findet in diesem Monat während der weltlichen Feiertage statt, zu einer Zeit also, in der viele arbeitsfrei haben und die Jugendlichen nicht zur Schule gehen. Wir ermuntern alle Verkündiger, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Die Ältesten können allen dabei helfen, indem sie besondere Vorkehrungen für gruppenweises Zeugnisgeben treffen, da durch die vereinten Anstrengungen alle ermutigt werden. Neuen, die die Voraussetzungen für den Predigtdienst erfüllen, bietet sich eine ausgezeichnete Gelegenheit, einen begeisternden Anfang zu machen.
8 Während des größten Teils des Monats werden wir natürlich die Bibel und das Buch Wahrer Friede und Sicherheit — woher zu erwarten? für einen Unkostenbeitrag von 6 DM anbieten. Denkt auch daran, daß wir die Bibel in verschiedenen Sprachen vorrätig haben, falls in eurem Gebiet Menschen wohnen, die eine andere Sprache sprechen.
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Eure DienstzusammenkünfteKönigreichsdienst 1973 | Dezember
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Eure Dienstzusammenkünfte
WOCHE VOM 9. DEZEMBER
12 Min. Lied 62. Einführung, Text und Kommentare. Besprich auch „Theokratische Nachrichten“.
15 Min. „Wie steht es mit deinem persönlichen Studienprogramm?“ (Ansprache). Bitte Anwesende, zu sagen, was in ihrem Falle ein gutes Studienprogramm zu stören droht.
18 Min. „‘Im Namen Jehovas wandeln’“.
(6 Min.) Behandle zusammen mit Anwesenden kurz den Inhalt der „Königreichs-Nachrichten“ Nr. 17. (Verteile vor der Zusammenkunft Muster.)
(12 Min.) Behandle Artikel auf der ersten Seite des „Königreichsdienstes“ in Fragen und Antworten; laß kurz die Zeugnisse aus Absatz 6 demonstrieren.
15 Min. Abschließende Bemerkungen. Besprich Vorkehrungen, die in eurer Versammlung zur Verbreitung der Traktate getroffen wurden; ermuntere alle, denen es möglich ist, sich an den gemeinsamen Anstrengungen am 22. und 23. Dezember zu beteiligen. Ermuntere zum Pionierdienst auf Zeit im Dezember. Verkündiger können nach der Zusammenkunft ihre Anzahl Traktate erhalten. Lied 71.
WOCHE VOM 16. DEZEMBER
12 Min. Lied 96. Einführung und kurze Kommentare zum Text. Besprich Brief des Zweigbüros.
20 Min. Das Ausharren Jeremias. Laß Anwesende Schriftstellen lesen, dazu Kommentare geben und persönliche Anwendung zeigen (wenn es die Zeit erlaubt).
Jeremia gehörte zu der „großen Wolke von Zeugen“, durch deren Handlungsweise wir sehr ermuntert werden (Hebr. 12:1). Er erkannte vor allem, daß seine Stärke von Jehova kam (Jer. 1:6, 18, 19; 20:11).
In der Kraft Jehovas war Jeremia freimütig und furchtlos, doch war er auch wirklich um das Volk besorgt. Er empfand Mitleid und brachte auch seine Liebe zu seinen Mitmenschen zum Ausdruck, als sie ihrer Sünden wegen zu leiden hatten (Jer. 8:21 bis 9:1). Ohne sich zurückzuhalten, verkündete er Jehovas Warnungs- und Gerichtsbotschaft, behielt aber auch seinen Auftrag im Sinn, „zu bauen und zu pflanzen“ (Jer. 1:10; 38:19-23).
Jeremia wurde durch den erbitterten Widerstand entmutigt, doch liebte er Gottes Wort und hielt sich daran. Er wandte sich nie von der Arbeit ab, die ihm aufgetragen worden war. Jehova ermunterte ihn und befreite ihn (Jer. 20:8, 9, 11; 40:2-4).
Was können wir unter anderem aus dem Bericht über Jeremia lernen und auf unser Leben anwenden?
1. Demut und Vertrauen auf Jehova. Wir sollten erkennen, daß wir sein Werk verrichten und nicht das unsrige. Er liebt uns und wird uns Kraft und Fähigkeit verleihen, ihm weiterhin treu zu dienen (Jak. 4:6, 10; Eph. 6:10; 1. Petr. 4:11).
2. Freimütigkeit, Mut. Gott wünscht nicht, daß wir vor unseren Gegnern zittern und es unterlassen, seinen Namen zu heiligen. Wir wiederum möchten nicht Gottes Botschaft „verwässern“ oder zaghaft sein oder mit der Verkündigung der Wahrheit zurückhalten (Apg. 4:29; Josua 1:7-9; Ps. 27:14).
3. Liebe zu unseren Brüdern und zu anderen Menschen. Es kommt viel auf unsere Einstellung an. Wir gleichen einer „schallenden Zimbel“, wenn wir nicht von Liebe angetrieben werden. Wir müssen unser Ziel, nämlich „zu bauen und zu pflanzen“ — Menschen zu helfen —, im Sinn behalten (1. Kor. 13:1-3).
4. Es ist nichts Ungewöhnliches, daß wir wie Jeremia manchmal wegen Widerstandes, Gleichgültigkeit oder widriger Umstände entmutigt sind (2. Kor. 1:8-10). Wir müssen zu Gott beten und uns auf ihn stützen und glaubensvoll nach seiner Hilfe Ausschau halten. Wenn wir dann unseren Platz in seiner Einrichtung nicht aufgeben, können wir freudig ausharren und werden befreit werden (Jak. 5:11; Phil. 1:27, 28; 2. Petr. 2:9).
13 Min. Predigtdienstaufseher erläutert Vorkehrung, die für die in der kommenden Woche stattfindende Verbreitung des Traktats getroffen worden sind. Hebe die besonderen vereinten Anstrengungen hervor, die für den 22. und 23. Dezember geplant sind, und laß kurze Zeugnisse demonstrieren. Besprich, was in eurem Gebiet getan werden kann, um eine gründliche Bearbeitung zu erreichen.
15 Min. Abschließende Bemerkungen. Besprich Predigtdienstvorkehrungen, die für Dienstag und Mittwoch, den 25. und 26. Dezember, getroffen worden sind. Falls alle Traktate verbreitet sind, können Bücher oder Zeitschriften verwendet werden. Lied 39.
WOCHE VOM 23. DEZEMBER
12 Min. Lied 12. Einführung, Text und Kommentare. (Besprich passende Bekanntmachungen.)
15 Min. Einige Älteste und/oder Dienstamtgehilfen besprechen den Artikel „‘Liebe erbaut’ — Wen und auf welche Weise?“ aus dem „Wachtturm“ vom 15. August 1973. Es können praktische Beispiele gezeigt werden.
18 Min. Das Zeichen für das Ende der Welt bedeutet, daß die Königreichssegnungen nahe sind (Vorschläge für das Zeugnis, das im „Wachtturm“-Feldzug verwendet werden kann).
(12 Min.) Besprechung des Zeugnisses mit der Zuhörerschaft. Nachdem man sich vorgestellt hat, könnte man sagen: „Ich besuche Sie und Ihre Nachbarn, um Menschen zu finden, die über die schlechten Verhältnisse in der Welt beunruhigt sind. Die Menschen fragen sich: ,Wohin steuert diese Welt?‘ Was denken Sie darüber? [Laß Wohnungsinhaber antworten.] Wir können die Antwort auf diese Frage erhalten und wissen, wohin die Welt treibt, wenn wir uns den Worten des größten Propheten aller Zeiten zuwenden. [Lies oder umschreibe Lukas 21:28.] Weshalb können wir diese Zuversicht haben? Jesus sagte weiter: [Vers 31, 32].“ (Oder verwende Matthäus, Kapitel 24.)
Nachdem man sich vorgestellt hat, könnte man auch folgendes sagen: „Heute ist allgemein zu beobachten, daß die Menschen den kommenden Tagen und Wochen ängstlich entgegenblicken, weil sie nicht wissen, was noch kommen mag. Können Sie sich vorstellen, was einen weltberühmten Mann, der alle Zusammenhänge der heutigen Weltsituation kannte, veranlaßt haben könnte, zu sagen, daß wir Grund hätten, uns zu freuen und die Häupter emporzuheben? Denken Sie, daß es überhaupt noch etwas gibt, worüber man sich freuen könnte? [Laß Wohnungsinhaber antworten. Lies dann Lukas 21:31, 32 vor.] Die Tatsachen zeigen, daß die tausendjährige Herrschaft des Königreiches Gottes unmittelbar vor uns liegt, und wir ermuntern jeden, die Beweise dafür zu untersuchen. „Der Wachtturm“ erscheint zweimal im Monat. Während des kommenden Jahres enthält er viel biblischen Aufschluß über Gottes Königreich, was für eine Regierung es ist, wer die Regenten sind und auf welche Weise sie den Bewohnern der Erde helfen, die Erde zu einem Paradies zu machen sowie alle rassischen und nationalen Schranken aufzuheben. Das sind einige der Themen, die in den nächsten Ausgaben behandelt werden. „Der Wachtturm“ kostet im Jahresabonnement 6 DM. Ich würde gern veranlassen, daß Ihnen „Der Wachtturm“ per Post zugestellt wird.“
(6 Min.) Laß die Zeugnisse demonstrieren. Gehe nicht auf nebensächliche Fragen ein.
15 Min. Abschließende Bemerkungen. Sprich über das letzte Wochenende der Traktatverbreitung. Bitte diejenigen, die mehr Traktate haben, als sie bis 31. Dezember verbreiten können, sie JETZT anderen zu übergeben, damit diese sie abgeben können. Weise bitte darauf hin, daß es vorgesehen ist, ab 1. Januar mit dem Abonnementsangebot dasselbe Gebiet wieder zu bearbeiten. Brüder sollten Exemplare des Buches „Wahrer Friede und Sicherheit ...“, das auf dem Traktat angeboten wird, mitnehmen. Erwähne, welche Predigtdienstvorkehrungen für den 1. Januar getroffen worden sind. Lied 4.
WOCHE VOM 30. DEZEMBER
10 Min. Lied 5. Einführung, Text und Kommentare.
15 Min. Erfahrungen, die bei der Verbreitung der Traktate gemacht wurden. Erkläre, wie wichtig es ist, regelmäßig jede Woche Zeit für den Predigtdienst zu reservieren. Brüder sollten neuen Verkündigern persönliche Hilfe in anderen Zweigen des Predigtdienstes bieten.
20 Min. „Die gute Botschaft darbieten“ (Fragen und Antworten).
15 Min. Abschließende Bemerkungen. Erinnere alle daran, ihre Predigtdienstberichte abzugeben und am Fuß des Zettels zu vermerken, wie viele Exemplare der „Königreichs-Nachrichten“ Nr. 17 verbreitet wurden. Behandle auch „Fragekasten“. Lied 66.
WOCHE VOM 6. JANUAR
10 Min. Lied 31. Einführung, Text und Kommentare.
4 Min. Rechnungsbericht.
16 Min. „Haltet euren Sinn auf die Dinge droben gerichtet“ (Kol. 3:2). Ansprache, gestützt auf „Fragen von Lesern“ im „Wachtturm“ vom 15. November 1973.
15 Min. Das Abonnementsangebot unterbreiten.
(5 Min.) Lies mit den Verkündigern den Hinweis über den Zweck des „Wachtturms“ auf Seite 2. Zeige, wie man die Absätze 2 und 3 für das Abonnement verwenden könnte. Mit Hilfe des letzten Absatzes könnte man zu einem Bibelstudium anregen.
(10 Min.) Ein Verkündiger sollte die vorgeschlagene Predigt demonstrieren. (Siehe Dienstzusammenkunft für die Woche vom 23. Dezember.) Er sollte nach dem biblischen Zeugnis innehalten und erwähnen, daß wir den Wert der Zeitschrift auf verschiedene Weise zeigen können. Von der zweiten Seite der Zeitschrift könnte ein Absatz vorgelesen werden.
Dann betritt ein anderer Verkündiger das Podium und demonstriert mit demselben Wohnungsinhaber die zweite empfohlene Predigt.
15 Min. Abschließende Bemerkungen. Besprich auch „Läßt du einen Handzettel zurück?“ Lied 32.
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