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  • Ordentlichkeit — eine Eigenschaft, die alle aufweisen sollten
    Königreichsdienst 1975 | Oktober
    • Ordentlichkeit — eine Eigenschaft, die alle aufweisen sollten

      1 Zu den guten Eigenschaften, die ein Aufseher haben sollte, zählt auch Ordentlichkeit. Ordentlich zu sein ist jedoch für einen jeden Christen von Vorteil, ob jung oder alt, ob Bruder oder Schwester. Das Wort ordentlich bedeutet anständig, rechtschaffen, wohlgeordnet, ordnungsliebend, sauber, regelrecht, ordnungsgemäß. Offenbarst du diese Eigenschaften? (1. Tim. 3:2).

      2 Ein Aufseher sollte beweisen, daß er ordentlich, nicht unordentlich ist, indem er sich eng an die biblischen Gesetze und Grundsätze hält und so anderen Gliedern der Versammlung ein gutes Beispiel gibt (2. Thess. 3:6, 7). Selbst unter Druck übt er Selbstbeherrschung und ist ausgeglichen. Ordentlichkeit ist zwar nicht einfach mit Pünktlichkeit oder mit dem Führen genauer Aufzeichnungen gleichzusetzen, doch ein Aufseher, der ordentlich ist, wird sich bemühen, sich seiner Pflichten ordnungsgemäß und rechtzeitig anzunehmen. (Beachte bitte die Hinweise im „Wachtturm“-Jahrgang 1973, Seite 663.)

      3 Ein Aufseher, der diese Eigenschaft schätzt, wird die Zusammenkünfte rechtzeitig im voraus planen, damit sie gut geleitet und ordentlich abgewickelt werden können. Dadurch bekundet er Rücksichtnahme gegenüber anderen und trägt dazu bei, daß Programmpunkte nicht in Eile vorbereitet und mangelhaft ausgearbeitet werden (1. Kor. 14:40).

      4 Wenn Probleme in einer Versammlung entstehen, werden Aufseher, die ordentlich sind, Achtung vor Gottes Wort zeigen, indem sie nicht zögern, ihrer Verantwortung nachzukommen. Sie sind auch aufmerksam, indem sie sich mit Problemen, die entstanden sind, gleich befassen, so daß den Brüdern Hilfe und Rat zuteil wird, und sie schieben die Angelegenheit nicht auf unbestimmte Zeit hinaus, was bei anderen Verwirrung und Unsicherheit hervorrufen könnte (Spr. 13:12).

      5 Ein Vater, der Ordentlichkeit schätzt, wird in seiner Familie alles so regeln, daß sie zu den Zusammenkünften kommen kann, und zwar rechtzeitig, und daß sie sich auch am Predigtdienst beteiligen kann, um geistig stark zu bleiben. Falls Glieder seiner Familie in der Wertschätzung für die theokratische Ordnung nachlassen, mag er den Rat, den der Apostel Paulus in 1. Thessalonicher 5:14 gab, auch auf seine Familie anwenden.

      6 Eine christliche Frau weiß, wie wichtig es ist, in der Wohnung christliche Grundsätze anzuwenden. Sie weiß, daß es in der Wohnung sauber und ordentlich aussehen sollte, so daß die Wohnung erkennen läßt, daß göttliche Grundsätze angewandt werden (Tit. 2:4, 5, 10). Sie hält die Kinder dazu an, ihre Sachen richtig aufzuheben. Man kann sich darauf verlassen, daß sie für Sauberkeit und Ordnung sorgt und die Mahlzeiten in Übereinstimmung mit dem Zeitplan der Familie fertig hat (Spr. 31:15). Ja, jeder von uns kann in den verschiedensten Beziehungen ordentlich sein. Ordentlichkeit verrät Reife und läßt auch auf ein wohlgeordnetes Leben schließen.

  • Fragekasten
    Königreichsdienst 1975 | Oktober
    • Fragekasten

      ● Was sollte die Versammlung im Fall ungetaufter Mitverbundener unternehmen, die ein schweres Unrecht begehen?

      Im „Organisations“-Buch, Seite 175 wird gezeigt, daß mit ungetauften Übeltätern, die regelmäßig Gemeinschaft mit der Versammlung gepflegt haben, auf ähnliche Weise verfahren werden sollte wie im Fall getaufter Personen. Einige haben gefragt, wer zu den Personen gerechnet werde, „die regelmäßig Gemeinschaft mit der Versammlung gepflegt haben“.

      Dabei handelt es sich nicht um Neue, die die Zusammenkünfte besuchen und mit uns studieren und immer noch eine weltliche Lebensweise pflegen. Personen, „die regelmäßig Gemeinschaft mit der Versammlung gepflegt haben“, sind vielmehr solche, die schon Fortschritte auf dem Wege der Wahrheit gemacht und bereits eine Zeitlang regelmäßig die Zusammenkünfte besucht haben. Gewöhnlich beteiligen sie sich bereits am Predigtdienst, sind in der Predigtdienstschule eingetragen und werden von anderen als Zeugen Jehovas angesehen.

      Falls ein solcher ungetaufter Mitverbundener ein schweres Unrecht begeht, sollten die Ältesten mit ihm über das sprechen, was im „Organisations“-Buch, Seite 130, 131 gesagt wird. Wenn er trotz wiederholter Bemühungen der Ältesten, ihm bei seinem Problem Hilfe zu bieten, nicht bereut, muß die Versammlung in Übereinstimmung mit dem Rat des Apostels Paulus in Galater 5:9 vor der drohenden Verunreinigung geschützt werden. Es sollte bekanntgemacht werden, daß der Wandel des Betreffenden „für einen Christen ungeziemend“ ist und daß es nicht in Übereinstimmung mit dem Rat aus 1. Korinther 15:33 wäre, mit dem Betreffenden weiterhin Gemeinschaft zu pflegen. Er darf zum Beispiel keine Studierendenansprachen mehr halten und nicht mehr an Demonstrationen auf der Bühne teilnehmen. Von einer solchen Person werden auch keine Predigtdienstberichte angenommen. Wenn die Ältesten später davon überzeugt sind, daß der Betreffende Früchte der Reue zeigt, wäre es angebracht, bekanntzugeben, daß die ihm auferlegten Einschränkungen aufgehoben worden sind. Da die Ältesten die Initiative ergriffen haben, einer Person, die bereut, auf dem Weg des Lebens Hilfe zu bieten, kann nun auch die Versammlung liebevoll dabei mithelfen.

      Es mag andere Personen geben, die noch nicht „regelmäßig Gemeinschaft mit der Versammlung gepflegt haben“, aber mit uns studieren und begonnen haben, die Zusammenkünfte zu besuchen, jedoch immer noch zufolge weltlicher Gewohnheiten unrein sind. Gegen diese Personen muß natürlich nichts unternommen werden, doch sollte man sie ermuntern, entsprechende Schritte zu unternehmen, um ein reines Leben führen zu können. Erst wenn sie dies getan haben, sollten sie eingeladen werden, Verkündiger in den Predigtdienst zu begleiten, an Programmpunkten auf der Bühne teilzunehmen usw. (Siehe „Organisations“-Buch, Seite 130, 131.) Wir hoffen, daß sie, während sie Gottes Wort studieren und anwenden, bewogen werden, die nötigen Änderungen vorzunehmen, um Jehova annehmbar zu werden.

  • Bekanntmachungen
    Königreichsdienst 1975 | Oktober
    • Bekanntmachungen

      ◆ Literatur-Angebot für Oktober: „Erwachet!“-Abonnement und das Buch „Ewiges Leben in der Freiheit der Söhne Gottes“ für 6 DM. Für die Bücher, die im Abonnementsfeldzug abgegeben werden, kann eine Gutschrift angefordert werden. November: „Rettung aus der Weltbedrängnis steht bevor!“ und eine Broschüre für 2 DM. Dezember: „Neue-Welt-Übersetzung“ und „Auf den Großen Lehrer hören“ für 6 DM.

      ◆ Macht der Gesellschaft bitte sofort eine Mitteilung, wenn sich die Anschrift des Königreichssaales ändert, damit wir unsere Unterlagen korrigieren können.

      ◆ In dem Programm der Theokratischen Predigtdienstschule für 1976 werden wir als eines der Lehrbücher das Buch „Ewiges Leben — in der Freiheit der Söhne Gottes“ verwenden, und auch im kommenden „Wachtturm“-Feldzug werden wir es jedem neuen Abonnenten als Geschenk überreichen. Die Versammlungen sollten daher rechtzeitig ihren Bedarf feststellen und ihre Bestellung einsenden.

      ◆ Der nächste RIAS-Vortrag findet am 26. Oktober 1975 um 7.15 Uhr statt.

      ◆ Im Versammlungsbuchstudium sollte ab Dezember das neue Buch „Rettung aus der Weltbedrängnis steht bevor!“ betrachtet werden. Bei entsprechender Planung wird es den Buchstudienleitern möglich sein, das Studium des „Paradies“-Buches Ende November mit Kapitel 10 abzuschließen.

      ◆ Wieder auf Lager:

      Blut, Medizin und das Gesetz Gottes — Spanisch

      Organisation ... — Griechisch

      Ist die Bibel wirklich das Wort Gottes? — Ungarisch

      Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt — Vietnamesisch, Spanisch

      ◆ Neu auf Lager:

      Auf den Großen Lehrer hören — Japanisch, Joruba, Suaheli, Tsonga

      Gottes tausendjähriges Königreich ... — Portugiesisch

      Wahrer Friede und Sicherheit — Tagalog

      Ist mit dem jetzigen Leben ...? — Portugiesisch

      „Siehe! Ich mache alle Dinge neu“ — Suaheli

  • August-Predigtdienstbericht
    Königreichsdienst 1975 | Oktober
    • August-Predigtdienstbericht

      BUNDESREPUBLIK

      Durchschnitt

      Verk. Std. Rb. Hb. Ztsch.

      Sonderpioniere 677 92,5 34,0 2,8 62,0

      Pioniere 1 912 80,2 28,7 1,7 69,9

      Pioniere auf Zeit 377 82,1 21,5 0,6 80,2

      Vers.-Verk. 96 835 8,1 4,0 0,2 10,7

      GESZ. VERK. 99 801

      Neugetaufte: 1 211

      ZIEL FÜR BRD 1975:

      105 171 Verkündiger

      WEST-BERLIN

      Durchschnitt

      Verk. Std. Rb. Hb. Ztsch.

      Sonderpioniere 12 114,0 45,1 4,3 66,1

      Pioniere 107 85,4 36,3 2,0 81,6

      Pioniere auf Zeit 10 84,5 21,2 0,4 90,4

      Vers.-Verk. 5 401 8,0 4,3 0,2 10,1

      GESZ. VERK. 5 530

      Neugetaufte: 110

      ZIEL FÜR WEST-BERLIN 1975:

      5 980 Verkündiger

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