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  • Japanische Gaumenfreuden
    Erwachet! 1974 | 22. November
    • her, bis alle einen Platz gefunden haben. Auch eine kleine Untertasse mit Sojasoße ist da (sie darf bei keiner Mahlzeit fehlen) und für jeden eine kleine Tasse ohne Griff für grünen Tee. Es ist vergnüglich, aus verschiedenen Schüsselchen zu essen, einmal aus diesem und ein andermal aus jenem etwas zu angeln, und alles mit einem Mundvoll Reis und einem Schluck Tee zu würzen.

      Eine japanische Spezialität

      Eine japanische Spezialität ist nabe ryori, eine Art japanisches Fondue. Dieses Gericht wird bei Tisch zubereitet. Man stellt eine Pfanne oder einen Topf auf einen Kocher. Gemüse und Fleisch werden in einer Brühe gekocht, und jeder bedient sich nun mit seinen eigenen Eßstäbchen.

      Eine Art von nabe ryori wird mizutaki genannt. Um dieses Gericht zuzubereiten, stellt man eine flache (etwa 15 cm hohe) Pfanne auf einen Kocher. Darin wird eine Brühe aus getrocknetem Seetang, aus getrocknetem Thunfisch oder aus frischen oder getrockneten Pilzen zubereitet. Steht weder das eine noch das andere zur Verfügung, so erfüllt auch eine Bouillon den Zweck. Die Brühe darf keinen kräftigen Geschmack haben, damit der Geschmack des Gemüses, das später hinzugefügt wird, nicht verlorengeht. Zum Schluß kann man sie etwas salzen.

      Das Gemüse (meist Chinakohl, runde oder längliche grüne Zwiebeln und irgendein Blattgemüse, das schnell gar wird, z. B. Spinat), die Pilze und das Fleisch (Schweinefleisch, Rindfleisch oder Hühnerfleisch oder auch Weißfisch) werden geschnitten und auf einer Platte sortenweise angeordnet. Wenn vorhanden, wird auch „tofu“ dazugegeben.

      Sobald die Brühe kocht, gibt man etwas von jedem Gemüse sowie vom Fleisch hinein. Man legt es so in den Topf, daß es appetitlich aussieht. Ist dann etwas davon so weich, wie man es gern ißt, nimmt man es mit den Eßstäbchen aus der Pfanne, worauf die Gastgeberin wieder etwas Gemüse in die Pfanne gibt. So brutzelt dauernd etwas Fleisch und Gemüse in der Pfanne. Das kochendheiße Gemüse und Fleisch wird in eine Tunke aus Sojasoße, Zitronensaft oder Essig und geriebenem Rettich getaucht. Das ist ein gemütliches und genußreiches Essen. Zumindest sind wir hier in Japan dieser Meinung.

      Doch für gutes Kochen ist etwas unerläßlich, ganz gleich, in welchem Land man lebt oder welcher Küche man den Vorzug gibt — Liebe. Die Liebe weckt in einem den Wunsch, seiner Familie etwas Schmackhaftes und Nahrhaftes vorzusetzen. Vielleicht veranlaßt dich deine Liebe, es einmal mit der japanischen Küche zu versuchen. Wenn du das Experiment machst, magst du feststellen, daß deinen Angehörigen diese Küche zusagt.

  • Kann das Salz „kraftlos“ werden?
    Erwachet! 1974 | 22. November
    • Kann das Salz „kraftlos“ werden?

      ■ Es mag merkwürdig erscheinen, daß das Salz seinen Salzgehalt verlieren kann, doch das ist möglich. In der Bergpredigt sagte Jesus Christus: „Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz seine Kraft verliert, wie wird seine Salzkraft wiederhergestellt werden? Es taugt zu nichts weiter, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden“ (Matth. 5:13).

      Allerdings ist das Salz, das heute in den meisten Ländern verwendet wird, eine chemische Verbindung, so daß nichts zurückbliebe, wenn es seinen Salzgehalt verlieren würde. Man beachte indessen, was der Bibelkommentator Albert Barnes schreibt: „In orientalischen Ländern war das Salz, das man verwendete nicht, rein, sondern war mit pflanzlichen und erdigen Stoffen vermischt. Wenn es seinen Salzgehalt verlor, blieben diese erdigen Bestandteile zurück. Sie waren zu nichts mehr nütze, außer (wie in dem Text gesagt wird) auf Straßen oder Wege geschüttet zu werden, ähnlich wie heute Kies. ... Man findet es in der Erde in Lagern oder Schichten, und wenn es der Sonne und dem Regen ausgesetzt wird, verliert es seinen ganzen Salzgehalt.“

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