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Wie ist dein Verhalten in den Zusammenkünften?Königreichsdienst 1970 | April
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Wie ist dein Verhalten in den Zusammenkünften?
1 Es ist uns eine Freude, mit jemandem zusammen zu sein, der gute Manieren hat; in der Tat tragen unsere guten Manieren wesentlich zum Glück derer bei, die Gemeinschaft mit uns pflegen. Der biblische Grundsatz in bezug auf gute Manieren wurde durch Jesus zum Ausdruck gebracht, als er sagte: „Alles daher, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun.“ — Matth. 7:12.
2 Was meinen wir aber, wenn wir von gutem Verhalten in den Zusammenkünften sprechen? Damit meinen wir die Manieren, die wir haben, wenn wir uns mit unseren Brüdern versammeln. Wenn wir zum Beispiel pünktlich zu den Zusammenkünften erscheinen, offenbaren wir gute Manieren. Wenn wir zu spät kommen, können wir unsere Brüder, die dem Programm lauschen, und den Bruder, der die einleitenden Worte zu unserem Nutzen spricht, erheblich stören.
3 Wenn uns das Vorrecht zuteil wird, uns an einer Demonstration zu beteiligen oder eine Ansprache zu halten, können wir auf verschiedene Weise Rücksicht auf unsere Brüder nehmen. Wenn wir eine Lautsprecherausrüstung in unserem Königreichssaal haben, können wir immer darauf achten, direkt ins Mikrophon zu sprechen, damit alle uns gut verstehen können. In einer Demonstration sollten wir darauf bedacht sein, uns soviel wie möglich den Zuhörern zuzuwenden, damit sie gut sehen können, was wir demonstrieren, und unseren Gesichtsausdruck und unsere Gesten beobachten können. Wir zeigen dadurch Rücksicht, daß wir früh erscheinen, wenn wir wissen, daß wir einen Programmpunkt zu behandeln haben. In der Regel ist es angebracht, einen Platz am Gang vorn im Königreichssaal zu wählen. Auf diese Weise sparen wir Zeit und lenken unsere Brüder nicht dadurch vom Programm ab, daß wir aus der Sitzreihe an ihnen vorbei- und nach vorn zur Bühne gehen. Dies ist auch für den Diener für die Theokratische Predigtdienstschule eine Hilfe, denn er weiß, daß wir anwesend sind. Wir können ihm unseren Zettel „Rat zu den Ansprachen“ vorher geben, und er braucht nicht so lange zu warten, bis wir unseren Platz erreichen und er Rat erteilen kann. Wir bekunden den Brüdern gegenüber Freundlichkeit, die hart gearbeitet haben, um die anschließenden Programmpunkte vorzubereiten, wenn wir die uns zugeteilte Zeit einhalten.
4 Als Diener können wir auch auf eine weitere Weise zeigen, daß wir uns in den Zusammenkünften gut verhalten. Dies geschieht dadurch, daß wir bei jeder Zusammenkunft auf unseren Plätzen sind und aufmerksam zuhören. Als Diener haben wir verschiedene Aufgaben, die wir am besten im Königreichssaal erledigen können, aber es ist angebracht, daß wir etwas früher eintreffen oder ein wenig länger im Königreichssaal bleiben, um diesen Verantwortungen nachzukommen, statt während der Zusammenkunft damit beschäftigt zu sein. Wenn wir dies zur Gewohnheit machen, werden wir unsere Brüder nie vom Programm ablenken, werden darauf achten, die eigenen geistigen Bedürfnisse zu stillen, und werden auf diese Weise ein vortreffliches Beispiel geben.
5 Jede Woche ist man bemüht, die Zusammenkünfte pünktlich abzuschließen. Zum Schluß einer jeden Zusammenkunft haben alle Anwesenden Gelegenheit, in ein Lied einzustimmen und sich im Gebet zu Jehova zu vereinen. Wir tun alle gut, während dieser wichtigen Gelegenheit des Lobpreises auf unseren Plätzen zu bleiben und uns gemeinsam an der Anbetung Jehovas zu beteiligen.
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Darf ich sie bringen?Königreichsdienst 1970 | April
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Darf ich sie bringen?
Während wir Abonnements auf den Wachtturm und auf Erwachet! von Haus zu Haus angeboten haben, ist uns oft gesagt worden: „Ich kann heute nicht abonnieren.“ Wenn dies wieder geschieht, könntest du vielleicht das Angebot machen, dem Wohnungsinhaber die Zeitschriften zu bringen. In manchen Fällen mögen die Menschen im Augenblick nicht daran interessiert sein zu abonnieren; sie würden sich aber gern die Zeitschriften ähnlich wie eine Zeitung bringen lassen. Manche Menschen wünschen nicht, daß unsere Zeitschriften durch die Post in ihr Haus gebracht werden oder daß ihr Name auf der Versandliste steht. Sie nehmen die Zeitschriften aber gern, wenn jemand vorspricht.
Es sind auch Vorteile mit einer Zeitschriftenroute verbunden. Du wirst durch das regelmäßige Vorsprechen mit den Leuten bekannt. Du hast die Möglichkeit, den Samen der Wahrheit zu säen, wenn du Zeitschriften zurückläßt und bei deinem Besuch einige Gedanken äußerst. Vielleicht werden sie später den Wunsch haben, die Zeitschriften zu abonnieren. Eventuell wird derjenige oder die Familie, die besucht wird, mit einem Bibelstudium einverstanden sein, wenn das Interesse dafür erweckt wird. Behalte im Sinn, daß jeder Besuch, der gemacht wird, um Zeitschriften abzugeben, als Nachbesuch zählt.
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Das „Jahrbuch“ verwendenKönigreichsdienst 1970 | April
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Das „Jahrbuch“ verwenden
Leitest du zur Zeit ein Heimbibelstudium? Wenn dies zutrifft, hast du dem Wohnungsinhaber schon ein Exemplar des „Jahrbuches“ und Kalenders für 1970 überreicht? Dies ist sehr angebracht. Neuinteressierten wird geholfen, den internationalen Charakter des Predigtwerkes zu erkennen, wenn sie das „Jahrbuch“ lesen. Wenn sie erfahren, wie andere Hindernisse überwunden haben, um Zusammenkünfte zu besuchen und sich am Dienste Jehovas zu beteiligen, werden sie ermuntert, das gleiche zu tun. Der Kalender wird ihnen helfen, das Ziel im Auge zu behalten, ein getaufter Jünger Jesu zu werden.
Die Gesellschaft hat noch „Jahrbücher 1970“ vorrätig, und wir legen Wert darauf, daß sie so früh wie möglich im Jahr verbreitet werden. Bestellt so viele Exemplare, wie ihr gebrauchen könnt, und wir werden sie euch gern zusenden, solange der Vorrat reicht. Wir ermuntern euch, die Bestellungen bald aufzugeben.
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BekanntmachungenKönigreichsdienst 1970 | April
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Bekanntmachungen
◆ Hast du noch in letzter Minute festgestellt, daß du Ende April/Anfang Mai den zweiwöchigen Ferienpionierdienst verrichten kannst? Wenn es dir möglich ist, in den anschließenden zwei Wochen im Mai 25 Stunden im Predigtdienst zu verbringen, bist du herzlich eingeladen, dich jetzt noch zu bewerben.
◆ Wenn ihr euch für die Adressen von Kongreßlokalitäten oder Königreichssälen in anderen Ländern interessiert, schreibt bitte an die Zweigbüros dieser Länder und bittet um Auskunft, wobei ihr die Adressen im „Jahrbuch“ verwenden könnt.
◆ In der Zeit vom 1. bis 3. Mai findet ein Kreiskongreß für die griechischen Brüder im Robert-Schumann-Saal, Düsseldorf, Am Ehrenhof statt.
◆ Die spanischen Brüder werden ihren Kreiskongreß in der Zeit vom 22. bis 24. Mai in Frankfurt-Oberrad im Festsaal „Depot“, Offenbacher Landstraße 357 A u. B haben.
◆ Der Kreiskongreß für die italienischen Brüder findet in der Zeit vom 8. bis 10. Mai in Frankfurt/Main im Volksbildungsheim, Eschenheimer Anlage 40 statt.
◆ Für Gehörlose wird das Programm der diesjährigen Bezirkskongresse in Essen und Stuttgart übersetzt werden.
◆ Nehmt bitte zur Kenntnis, daß nach dem 2. Mai vorläufig keine Möglichkeit besteht, das Bethel zu besichtigen.
◆ Ab 31. Mai werden die Kreisdiener den Vortrag „Eine Ausbildung für das Leben“ halten.
◆ Das Angebot im Juni: „Neue-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften“ zusammen mit „Ist die Bibel wirklich das Wort Gottes?“ für den Beitrag von 3,75 DM. Wenn Literatur benötigt wird, sollte sie jetzt bestellt werden.
◆ Wieder auf Lager:
Predigt-Redepläne — deutsch
Fragebroschüre zum „Babylon“-Buch — deutsch
Hat sich der Mensch entwickelt, oder ist er erschaffen worden? — spanisch
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FragekastenKönigreichsdienst 1970 | April
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Fragekasten
● Ist es in Ordnung, ein Kirchengebäude zu erwerben, um es als Königreichssaal zu verwenden, und ist es richtig, wenn ein neuer Königreichssaal gebaut wird, den früheren jemandem zu verkaufen, der ihn als Kirche benutzen will?
Dies ist eine Angelegenheit, die von den Brüdern am Ort zu entscheiden ist. Es scheint, daß es keine direkten diesbezüglichen Einwände gibt. Es handelt sich hier nicht um eine Zusammenarbeit in religiöser Hinsicht mit den Vertretern der falschen Religion, sondern nur um eine geschäftliche Transaktion. Es handelt sich um ein einmaliges Immobilienabkommen. Wenn natürlich das Gewissen irgend jemandes in der Versammlung durch einen solchen Kauf oder Verkauf beunruhigt wird, kann dies in Betracht gezogen werden, um niemanden zum Straucheln zu bringen.
Wenn jedoch ein Königreichssaal von einer religiösen Organisation gemietet wird, erfordert dies ständige enge Beziehung mit Vertretern der falschen Religion. Es besteht Monat für Monat eine Verbindung durch das Bezahlen der Miete und durch Verhandlungen über Renovierungsarbeiten und Instandhaltung. Das Mieten eines Raumes bei einer Organisation der falschen Religion würde bei Beobachtern den Eindruck erwecken, daß kein so deutlicher Unterschied zwischen der Wahrheit und der falschen Religion besteht, wie er eigentlich bestehen sollte. Es ist daher das beste, derartige Mietverträge zu vermeiden.
Es bleibt den Brüdern am Ort überlassen, zu entscheiden, ob ein Schwimmbecken einer Organisation der falschen Religion für die einmalige Benutzung zur Taufe anläßlich eines Kongresses gemietet werden sollte. Dasselbe gilt für das Mieten einer Halle usw. für einen Kongreß. Es ist das beste, andere Vorkehrungen zu treffen, wenn dies möglich ist.
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