Kinder gefährdet?
WIEVIEL bekommt ein Kleinkind von einem Fernsehwerbespot mit? „Zuviel“, erklärte der Kinderarzt Dr. Percy Barsky aus Winnipeg (Kanada). Gemäß dem „Toronto Star“ kam er zu dieser Erkenntnis, als ihm ein Dreijähriger sagte, er wünsche sich zu Weihnachten „die neuste Waffe“. Nun versucht eine öffentliche Aktion, die sich mit dem Fernsehen für Kinder beschäftigt, jegliche Fernsehwerbung für Spielsachen verbieten zu lassen. Dr. Barsky versicherte, daß „Kriegsspielzeug“ Gewalttätigkeit hervorrufen kann. In einem Bericht über eine von der Aktion für Krebsforschung in Glasgow (Schottland) durchgeführte Umfrage heißt es in der Londoner „Times“: „Schon Sechsjährige werden von der Zigarettenwerbung stärker beeinflußt, als sich Erwachsene vorstellen.“ In beiden Fällen sind die Gefahren offensichtlich, aber wer kann das Problem lösen? Natürlich die Eltern, die letztendlich die Verantwortung für das Wohl ihrer Kinder tragen, indem sie genau überwachen, was sich diese auf dem Bildschirm ansehen.