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  • g94 8. 4. S. 6-10
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  • Der Schlüssel zum Überleben
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Erwachet! 1994
g94 8. 4. S. 6-10

Der Schlüssel zum Überleben

ANGENOMMEN, wir hörten in den Nachrichten, daß ein Mörder die Nachbarschaft unsicher macht. Würden wir nicht etwas zum Schutz unserer Familie unternehmen? Wahrscheinlich würden wir die Türen fest verriegeln, um ihm ein Eindringen so schwer wie möglich zu machen. Außerdem würden wir nach verdächtig aussehenden Fremden Ausschau halten und der Polizei unverzüglich von ihnen berichten.

Sollten Frauen nicht ebenso entschlossen handeln, um sich vor einer tödlichen Krankheit, dem Brustkrebs, zu schützen? Welche Maßnahmen können sie ergreifen, um sich zu schützen oder um ihre Überlebenschancen zu vergrößern?

Vorbeugung und Ernährung

Man schätzt, daß jeder dritten Krebserkrankung in den Vereinigten Staaten ernährungsbedingte Faktoren zugrunde liegen. Eine gesunde Ernährung, die das körpereigene Immunsystem kräftigt, ist möglicherweise die wichtigste Waffe im Kampf gegen Krebs. Zwar können keine heute bekannten Nahrungsmittel Krebs heilen, aber man kann ihm vorbeugen, indem man gewisse Lebensmittel ißt und den Genuß anderer einschränkt. „Durch die richtige Ernährung läßt sich das Brustkrebsrisiko um bis zu fünfzig Prozent reduzieren“, erklärte Dr. Leonard Cohen von der amerikanischen Gesundheitsstiftung in Valhalla (New York).

Eine faserreiche Kost wie beispielsweise Vollkornbrot und Vollkornmehl kann dazu beitragen, den Prolaktin- und Östrogenspiegel zu senken; anscheinend werden die Hormone von den Fasern gebunden und zusammen mit ihnen ausgeschieden. In der Zeitschrift Nutrition and Cancer war zu lesen, daß „dieser Effekt der Karzinogenese in der Phase der Tumorpromotion entgegenwirken könnte“.

Auch Zurückhaltung beim Verzehr gesättigter Fette mag das Risiko herabsetzen. Wie es in der Zeitschrift Prevention hieß, lebt man gesünder, wenn man von Vollmilch auf Magermilch umsteigt, weniger Butter und mehr mageres Fleisch ißt sowie auf Hühnerhaut verzichtet und auf diese Weise die Zufuhr gesättigter Fette auf ein weniger gefährliches Niveau reduziert.

Vitamin-A-reiches Gemüse — Karotten, Kürbis, süße Kartoffeln — sowie dunkelgrünblättriges Gemüse wie Spinat und verschiedene Arten Blattkohl mögen empfehlenswert sein. Vitamin A soll die Eigenschaft besitzen, die Entstehung von krebserzeugenden Mutationen zu hemmen. Und Gemüsesorten wie Schalotten, Brokkoli, Rosen- und Blumenkohl sowie einige Kopfkohlarten enthalten Chemikalien, die zur Bildung von Enzymen mit einem schützenden Effekt anregen.

Dr. Paul Rodriguez schreibt in dem Buch Breast Cancer—What Every Woman Should Know, daß sich das Immunsystem, das kranke Zellen erkennt und zerstört, durch eine richtige Ernährung stärken läßt. Er rät, viel eisenreiche Nahrung zu essen wie mageres Fleisch, grünblättriges Gemüse und Schalentiere, aber auch Vitamin-C-reiche Früchte und Gemüsesorten. Wie im Journal of the National Cancer Institute zu lesen war, reduzieren Früchte und Gemüse, die viel Vitamin C enthalten, die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Sojabohnen und unfermentierte Sojaprodukte enthalten einen Flavonfarbstoff, der bei Labortests das Wachstum von Tumoren gehemmt hat; ob er beim Menschen die gleiche Wirkung erzielt, muß noch erforscht werden.

Früherkennung

„Die Früherkennung von Brustkrebs bleibt der wichtigste Schritt, um der Krankheit einen günstigen Verlauf zu geben“, heißt es in der Veröffentlichung Radiologic Clinics of North America. In dieser Hinsicht spielen drei Maßnahmen eine besondere Rolle: eine regelmäßige Brustselbstuntersuchung, eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Arzt und die Mammographie.

Eine Frau sollte jeden Monat eine Brustselbstuntersuchung vornehmen und darauf achten, ob ihre Brust irgendwie verdächtig aussieht oder sich anders anfühlt — zum Beispiel mag sie eine Verhärtung oder einen Knoten entdecken. Ganz gleich, wie minimal die Veränderung ist, sie sollte unverzüglich ihren Arzt darüber informieren. Je eher ein Knoten diagnostiziert wird, desto größeren Einfluß kann sie auf ihre Zukunft nehmen. Wie ein Bericht aus Schweden erkennen ließ, war in 94 Prozent der Fälle eine Lebenserwartung von 12 Jahren möglich, wenn ein nichtmetastasierender Brustkrebs von etwas über 15 Millimeter Durchmesser oder kleiner herausoperiert wurde.

Dr. Patricia Kelly sagte: „Es ist sehr unwahrscheinlich, daß der Krebs wieder auftritt, wenn es nach zwölfeinhalb Jahren zu keiner erneuten Tumorbildung gekommen ist. ... Frauen können lernen, durch einfaches Abtasten der Brust einen Tumor zu entdecken, der kleiner als ein Zentimeter ist.“

Frauen — insbesondere Frauen über 40 — wird angeraten, sich regelmäßig einmal im Jahr von einem Allgemeinmediziner oder einem Facharzt untersuchen zu lassen. Entdeckt dieser einen Knoten, wäre es empfehlenswert, einen Spezialisten für Brustkrebs oder einen Chirurgen zu Rate zu ziehen.

Dem Nationalen Krebsinstitut der Vereinigten Staaten zufolge ist eine regelmäßig durchgeführte Mammographie eine nützliche Waffe gegen den Brustkrebs. Durch diese Art der Röntgenuntersuchung lassen sich Tumoren feststellen, die womöglich erst zwei Jahre später zu ertasten sind. Die Mammographie wird Frauen über 40 empfohlen. Dr. Daniel Kopans erklärte hingegen: „Die Mammographie kann auf keinen Fall einen 100prozentigen Aufschluß geben.“ Nicht jeder Brustkrebs ist durch diese Methode nachweisbar.

Wie Dr. Wende Logan-Young von einer Klinik für Brustkrebs im Staat New York gegenüber Erwachet! sagte, mag man dazu neigen, dem Röntgenbild mehr Glauben zu schenken, wenn eine Frau oder ihr Arzt eine Normabweichung entdeckt hat, die Mammographie dagegen keinen Hinweis dafür erbracht hat. Dies sei „der größte Fehler, der heutzutage begangen“ werde. Sie rät Frauen, der Mammographie, was das Nachweisen von Krebs angeht, nicht uneingeschränkt zu vertrauen, sondern auch großes Vertrauen in die Brustselbstuntersuchung zu setzen.

Eine Mammographie dient zwar dem Nachweis eines Tumors, aber sie gibt keine sichere Auskunft darüber, ob dieser benigne (gutartig) oder maligne (bösartig) ist. Das läßt sich ausschließlich durch eine Biopsie ermitteln. Als Beispiel dafür mag der Fall von Irene dienen, die eine Mammographie machen ließ. Der Arzt diagnostizierte ihren Knoten anhand der Röntgenaufnahme als benigne und erklärte: „Ich bin mir absolut sicher, daß Sie keinen Krebs haben.“ Die Krankenschwester, die die Mammographie durchführte, war zwar beunruhigt, doch Irene sagt: „Ich dachte, wenn sich der Arzt seiner Sache so sicher ist, dann bin ich wahrscheinlich nur überängstlich.“ Doch bald darauf wuchs der Tumor, so daß Irene einen zweiten Arzt zu Rate zog. Dieser ordnete eine Biopsie an, durch die ein inflammatorisches Karzinom, ein schnell wuchernder Krebs, festgestellt wurde. Ob ein Tumor gutartig (ungefähr acht von zehn Tumoren sind gutartig) oder bösartig ist, kann nur mittels einer Biopsie nachgewiesen werden. Wenn ein Knoten größer wird oder sich vom Tastbefund her klinisch als verdächtig erweist, sollte eine Biopsie durchgeführt werden.

Die Behandlung

Gegenwärtig gibt es drei wesentliche konventionelle Methoden zur Behandlung von Krebs: Chirurgie, Chemotherapie oder Bestrahlung. Die Art des Tumors, seine Größe, seine Neigung, in das Nachbargewebe einzudringen, ob er bereits die Lymphknoten befallen hat und in welcher Lebensphase sich die Patientin hinsichtlich der Menopause befindet — all diese Faktoren können der Frau und ihrem Arzt Auskunft darüber geben, welche Behandlungsmethode angezeigt ist.

Chirurgie Jahrzehntelang war eine Brustkrebsoperation häufig mit einer radikalen Mastektomie verbunden, dem Entfernen der erkrankten Brust zusammen mit der darunterliegenden Brustmuskulatur sowie benachbarten Lymphknoten. In den letzten Jahren werden jedoch zunehmend brusterhaltende Operationsverfahren — dabei werden lediglich der Tumor und einige Lymphknoten entfernt — in Kombination mit einer Strahlentherapie eingesetzt; diese Methode gewährleistet die gleichen Überlebenschancen wie die Mastektomie. Manche Frauen haben daher weniger Angst, wenn sie vor der Entscheidung stehen, einen kleinen Tumor entfernen zu lassen oder nicht, da dieser Eingriff sie nicht so sehr verstümmelt. Wie allerdings im British Journal of Surgery zu lesen war, ist das Rückfallrisiko bei jüngeren Frauen, die in der gleichen Brust mehrere Tumoren haben oder deren Tumor größer ist als 3 Zentimeter und die sich zu einer brusterhaltenden Therapie entschließen, höher.

Im Cleveland Clinic Journal of Medicine kommt ein wichtiger Gesichtspunkt zur Sprache, der die Aussichten betrifft, die Krankheit zu überleben, ohne daß ein Rückfall auftritt: „Im Rahmen einer modifizierten radikalen Mastektomie ... durchgeführte Bluttransfusionen wirken sich auf die Überlebenschancen und die Rezidivfreiheit nachteilig aus.“ Wie in dem Bericht ausgeführt wurde, betrug die Fünfjahresüberlebensrate bei der Patientengruppe mit Bluttransfusion 53 Prozent, bei der Patientengruppe ohne Bluttransfusion dagegen 93 Prozent.

Dr. R. A. Badwe spricht in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet von einer weiteren Überlebenshilfe: „Die Operation muß in der richtigen Phase des Menstruationszyklus der Patientin erfolgen, denn der Zeitpunkt der Operation hat bei Brustkrebspatientinnen in der Prämenopause einen wesentlichen Einfluß auf die langfristigen Heilungsaussichten.“ In dem Bericht hieß es, daß es Frauen, die sich der Tumorentfernung während einer Phase der hormonellen Stimulation (durch Östrogen) unterzogen, schlechter erging als denen, die während anderer Zyklusphasen operiert wurden — aus der erstgenannten Gruppe überlebten nur 54 Prozent die nächsten zehn Jahre, aus der zweiten Gruppe waren es dagegen immerhin 84 Prozent. Wie man annimmt, ist der günstigste Zeitpunkt für eine Brustkrebsoperation bei einer Patientin vor den Wechseljahren frühestens 12 Tage nach der letzten Menstruation.

Strahlentherapie Durch die Bestrahlung werden die Krebszellen zerstört. Während einer brusterhaltenden Operation kann es passieren, daß mikroskopisch kleine Tumorzellnester in der Brust verbleiben. Durch die Strahlentherapie werden diese verbliebenen Zellen vernichtet. Die Patientin geht allerdings das geringe Risiko ein, daß es aufgrund der Radioaktivität, der sie ausgesetzt ist, zur Bildung eines zweiten Tumors in der anderen Brust kommt. Daher empfiehlt Dr. Benedick Fraass, die Strahlenbelastung der gesunden Brust möglichst niedrig zu halten. Er sagt: „Schon durch wenige und ganz simple Maßnahmen läßt sich die Strahlendosis für die gesunde Brust während der Bestrahlung der vom Ersttumor befallenen Brust herabsetzen.“ Er schlägt vor, die gesunde Brust mit einer 2,5 Zentimeter dicken Bleiabschirmung abzudecken.

Chemotherapie Durch eine Operation soll der Brustkrebs zwar vollständig entfernt werden, aber 25 bis 30 Prozent der Frauen, bei denen zum ersten Mal Brustkrebs festgestellt wird, haben bereits klinisch nicht nachweisbare Metastasen, die noch zu klein sind, um Beschwerden hervorzurufen. Bei der Chemotherapie werden chemische Substanzen eingesetzt, die jene Zellen angreifen sollen, die andere Körperregionen befallen haben.

Die Chemotherapie ist in ihrer Wirksamkeit hingegen begrenzt, weil sich Karzinome aus verschiedenen Arten von Zellen zusammensetzen, die durch eine unterschiedliche Ansprechbarkeit auf Medikamente gekennzeichnet sind. Zellen, die die Therapie überleben, können eine neue Generation von medikamentenresistenten Tumoren hervorbringen. Wie aber in der Januarausgabe 1992 des Lancet zu lesen war, steigt durch eine Chemotherapie die Chance einer Frau um 5 bis 10 Prozent — je nach Alter —, weitere zehn Jahre zu leben.

Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall, Blutungen, Herzschäden, Schwächung des Immunsystems, Sterilität und Leukämie — das können die Nebenwirkungen einer Chemotherapie sein. Darüber schreibt John Cairns in Scientific American: „Für eine Patientin mit einem fortgeschrittenen und schnell wachsenden Tumor mag dies nur eine relativ geringe Gefahr darstellen, aber eine Frau mit einem kleinen [1 Zentimeter], anscheinend lokalregionär begrenzten Tumor würde es sich gründlich überlegen, ob sie diese Nebenwirkungen in Kauf nehmen will. Die Wahrscheinlichkeit, innerhalb der nächsten fünf Jahre zu sterben, beträgt in ihrem Fall lediglich 10 Prozent, selbst ohne postoperative Behandlung.“

Hormontherapie Eine Antiöstrogentherapie verhindert den wachstumsfördernden Effekt der Östrogene. Dabei wird der Östrogenspiegel von Frauen in der Prämenopause entweder durch operative Entfernung der Eierstöcke oder durch Medikamente gesenkt. The Lancet berichtete, daß bei beiden Behandlungsmethoden von 100 Patientinnen 8 bis 12 die nächsten zehn Jahre überleben.

Jede Brustkrebspatientin muß ihr Leben lang auf eine Nachsorge bedacht sein. Sie muß sich auch weiterhin genau beobachten, denn falls eine Therapie versagt und es zu einem Rückfall kommt, sind vielleicht andere Behandlungsformen im Kampf gegen den Krebs wirksamer.

Eine Behandlungsmethode, die den Krebs auf andere Art und Weise zu bekämpfen sucht, steht in Zusammenhang mit einem Syndrom, das Kachexie heißt. Wie die Zeitschrift Cancer Research erklärte, sterben zwei Drittel aller Krebskranken an Kachexie — eine Rückbildung der Muskelmasse und anderer Gewebsarten. Dr. Joseph Gold vom Krebsforschungsinstitut in Syracuse (Vereinigte Staaten) erklärte gegenüber Erwachet!: „Wir glauben, daß sich ein tumoröses Wachstum erst dann ungehindert im Körper ausbreiten kann, wenn die Stoffwechselwege für die Entwicklung einer Kachexie frei sind.“ Im Rahmen einer klinischen Studie, bei der das atoxische Medikament Hydrazinsulfat eingesetzt wurde, gelang es, einige dieser Stoffwechselwege zu blockieren. Bei der Hälfte der Krebspatienten im Endstadium, die in die Studie einbezogen waren, ließ sich der Gesundheitszustand stabilisieren.

Einige Frauen greifen zu unkonventionellen Heilverfahren, um einen operativen Eingriff oder eine Behandlung mit toxisch wirksamen Medikamenten zu umgehen. Es gibt die unterschiedlichsten Therapien; manche arbeiten mit einer Diät und mit pflanzlichen Präparaten wie der Hoxsey-Therapie. Es muß jedoch gesagt werden, daß bisher nur wenige veröffentlichte Studien existieren, die eine Einschätzung der Wirksamkeit dieser Methoden erlauben.

Dieser Artikel möchte die gegenwärtig gebräuchlichen Verfahren aufzeigen, mit deren Hilfe Brustkrebs überlebt werden kann, doch es liegt nicht in der Absicht von Erwachet!, für irgendeine spezielle Behandlungsform Stellung zu beziehen. Wir möchten alle Leser ermuntern, die verschiedenen Therapieverfahren zur Bekämpfung von Brustkrebs sorgfältig abzuwägen (Sprüche 14:15).

Streß und Brustkrebs

Dr. H. Baltrusch erläutert in der Zeitschrift Acta neurologica, daß großer oder lang anhaltender Streß die Tumorabwehr durch das Immunsystem beeinträchtigen kann. Sind Frauen ständig müde, leiden sie an Depressionen oder erhalten sie zuwenig emotionale Zuwendung, dann sind die Abwehrkräfte ihres Immunsystems unter Umständen um bis zu 50 Prozent schwächer.

Daher betont Dr. Basil Stoll in dem Buch Mind and Cancer Prognosis folgendes: „Es sollte jeder Versuch unternommen werden, das unausweichliche physische und psychische Trauma eines Krebspatienten zu verringern, und das sowohl während als auch nach der Krebsbehandlung.“ Doch welche Art des Beistands sollte geleistet werden?

[Herausgestellter Text auf Seite 7]

Zwar können keine heute bekannten Nahrungsmittel Krebs heilen, aber man kann ihm vorbeugen, indem man gewisse Lebensmittel ißt und den Genuß anderer einschränkt. „Durch die richtige Ernährung läßt sich das ... [Krebsrisiko] um bis zu fünfzig Prozent reduzieren“, erklärte Dr. Leonard Cohen.

[Herausgestellter Text auf Seite 8]

„Die Früherkennung von Brustkrebs bleibt der wichtigste Schritt, um der Krankheit einen günstigen Verlauf zu geben“, heißt es in der Veröffentlichung „Radiologic Clinics of North America“. In dieser Hinsicht spielen drei Maßnahmen eine besondere Rolle: eine regelmäßige Brustselbstuntersuchung, eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Arzt und die Mammographie.

[Herausgestellter Text auf Seite 10]

Sind Frauen ständig müde, leiden sie an Depressionen oder erhalten sie zuwenig emotionale Zuwendung, dann sind die Abwehrkräfte ihres Immunsystems unter Umständen schwächer

[Kasten auf Seite 9]

Die Brustselbstuntersuchung — eine monatliche Vorsorgeuntersuchung

EINE Selbstuntersuchung sollte vier bis sieben Tage nach der Menstruation vorgenommen werden. Auch Frauen, die keine Menstruation mehr haben, müssen sich jeden Monat am gleichen Tag untersuchen.

Merkmale, auf die man jeden Monat am gleichen Tag achten sollte

• Ein Knoten (klein oder groß) oder eine Verdickung in der Brust

• Eine runzelige, verfärbte oder Grübchen bildende Oberfläche der Brust

• Verziehung oder Einziehung der Brustwarze

• Brustwarze von Ausschlag befallen, schuppt sich oder sondert Flüssigkeit ab

• Angeschwollene Drüsen in den Achselhöhlen

• Veränderungen an Leberflecken oder an Inzisionen der Brustoberfläche

• Ausgeprägte anormale Asymmetrie der Brust

Selbstuntersuchung

Hebe im Stehen den linken Arm. Taste die Brust, von außen beginnend, rundum bis zur Brustwarze hin mit flachen Fingern in langsamen, kreisenden Bewegungen ab. Vergiß dabei nicht den Bereich zwischen Achselhöhle und Brust.

Lege dich flach hin, schiebe ein Kissen unter die linke Schulter und lege den linken Arm über oder hinter den Kopf. Untersuche die Brust mit den gleichen kreisenden Bewegungen. Gehe ebenso bei der Untersuchung der rechten Brust vor.

Drücke vorsichtig die linke Brustwarze, um zu sehen, ob es irgendwelche Absonderungen gibt. Wiederhole den Vorgang bei der rechten Brustwarze.

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