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Gesunde Mütter, gesunde BabysErwachet! 2009 | November
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Entbindungsrisiken so niedrig wie möglich halten
„Für eine Schwangere ist die Entbindungsphase die gefährlichste Zeit“, sagt Joy Phumaphi (ehemalige Generaldirektorin der WHO, zuständig für die Abteilungen für Familiengesundheit). Was kann man tun, um ernsten, sogar lebensbedrohlichen Problemen in dieser kritischen Phase vorzubeugen? Die Maßnahmen sind in Wirklichkeit simpel, müssen aber auf jeden Fall im Vorfeld getroffen werden.b Besonders wichtig ist das für Frauen, die eine Bluttransfusion aus religiösen Gründen ablehnen oder wegen der erheblichen Gesundheitsrisiken nicht mit Blut behandelt werden möchten (Apostelgeschichte 15:20, 28, 29).
Solche Patientinnen sollten sich so gut es geht vergewissern, dass der Arzt oder die Hebamme nicht nur kompetent ist, sondern auch erfahren im Umgang mit den Behandlungsalternativen zu Bluttransfusionen. Außerdem tun werdende Eltern gut daran, zu überprüfen, ob das Krankenhaus oder die Entbindungseinrichtung auch wirklich zur Kooperation bereit ist.c Hier zwei Fragen, die man dem Arzt unbedingt stellen sollte: 1. Was werden Sie tun, falls die Mutter oder das Baby eine beträchtliche Menge Blut verliert oder andere Komplikationen eintreten? 2. Was ist vorgesehen, wenn das Baby kommt und Sie gerade nicht erreichbar sind?
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Gesunde Mütter, gesunde BabysErwachet! 2009 | November
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c Zeugen Jehovas sollten sich schon vor der Geburt ihres Kindes an ihr zuständiges Krankenhaus-Verbindungskomitee (KVK) wenden. Mitglieder des Komitees suchen Krankenhäuser und Ärzte auf und stellen ihnen Unterlagen über fremdblutfreie Behandlungen zur Verfügung. Außerdem ist das KVK eher in der Lage, einen Arzt zu finden, der die Überzeugung der Patientin respektiert und Erfahrung mit fremdblutfreien Behandlungen hat.
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