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Andere zur Hingabe und Taufe führenKönigreichsdienst 1987 | Oktober
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beziehen wollten (Luk. 21:34, 35). Sprecht mit ihnen über eure Wertschätzung für Jehovas Organisation, für die Versammlung, die Zusammenkünfte und die Bruderschaft (Ps. 100:2). Zeigt ihnen, daß Gottes Wort lebendig ist und Macht ausübt. Führt diese Dinge auch an, um die Studierenden zu veranlassen, sich mit Gottes Volk in den Zusammenkünften, auf Kreis- und Bezirkskongressen usw. zu versammeln. Das wird ihnen helfen, den Wunsch zu entwickeln, ein enges persönliches Verhältnis zu Jehova zu haben.
ZÖGERT NICHT!
6 Der äthiopische Eunuch, mit dem Philippus sprach, zögerte nicht, sich taufen zu lassen. Er durchforschte Herz und Sinn und fragte Philippus, ob irgend etwas ihn hindern würde, getauft zu werden. Da es keinen Grund für einen Aufschub gab, wurde er unverzüglich getauft (Apg. 8:26-38). Diesen Geist möchten auch wir heute in den Studierenden fördern. (Vergleiche Johannes 14:23; 2. Korinther 5:14, 15).
7 Nur diejenigen, die zur Rettung ‘gekennzeichnet’ sind, werden in Jehovas neues System hinüberleben (Hes. 9:2-6). Wie glücklich werden dann diejenigen sein, die sich diesem ‘Kennzeichnen’ zum Überleben unterzogen haben, indem sie sich Jehova Gott hingegeben und dies durch die Wassertaufe symbolisiert haben.
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Bei Rückbesuchen Abonnements anbietenKönigreichsdienst 1987 | Oktober
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Bei Rückbesuchen Abonnements anbieten
1 Viele Abonnements werden zwar im Haus-zu-Haus-Dienst abgeschlossen, aber nachweislich haben eine Reihe von Verkündigern sie auch bei Rückbesuchen mit Erfolg anbieten können. Solche Rückbesuche können bei Personen gemacht werden, die zugesagt oder angedeutet haben, daß sie abonnieren wollen, ferner bei Personen, deren Abonnement ausläuft oder die wir auf unserer Zeitschriftenroute betreuen, sowie bei Menschen, mit denen wir in der Vergangenheit studiert haben. Wie können wir bei solchen Rückbesuchen vorgehen?
2 Wenn jemand andeutet, daß er abonnieren möchte, aber zur Zeit nicht genügend Geld hat, können wir den Abonnementszettel bereits ausfüllen und den Wohnungsinhaber fragen, wann wir wiederkommen sollen, um das Geld für das Abonnement abzuholen. Wir werden den Abonnementszettel natürlich nicht abgeben, bevor der Betreffende bezahlt hat. Einige konnten ein Abonnement aufnehmen, indem sie schon beim ersten Besuch den Zettel ausfüllten und zu der vom Wohnungsinhaber angegebenen Zeit zurückkehrten.
3 Wenn jemand zunächst einmal eine einzelne Zeitschrift lesen möchte, um zu entscheiden, ob er abonnieren möchte oder nicht, können wir ihm die neueste Ausgabe zurücklassen und einen Rückbesuch vereinbaren. Beim nächsten Vorsprechen können wir den Wohnungsinhaber daran erinnern, worüber wir beim letztenmal gesprochen haben, und ihm einige zusätzliche Gedanken vermitteln. Dann können wir erwähnen, daß er ja den Wunsch geäußert habe, zu abonnieren, nachdem er die laufende Ausgabe gelesen habe. Schon oft sind bei solchen Rückbesuchen Abonnements abgeschlossen worden.
4 Ungefähr 10 bis 12 Wochen bevor ein Abonnement abläuft, sendet die Gesellschaft einen Abonnementsablaufzettel an die Versammlung und etwas später noch eine Ablaufnotiz. Der Bruder, der sich in der Versammlung um die Abonnements kümmert, sieht nach, wer das Abonnement aufgenommen hat, und gibt dem Betreffenden diese Zettel. Falls der Verkündiger, der das Abonnement aufgenommen hat, inzwischen verzogen ist, könntest du gebeten werden, dort vorzusprechen, wo das Abonnement aufgenommen wurde. Bei solchen Rückbesuchen können wir einige nützliche Gedanken besprechen, die in letzter Zeit in den Zeitschriften behandelt wurden, und den Abonnenten dann ermuntern, sofort zu erneuern, damit er keine Ausgabe versäumt.
5 Es mag auch auf unserer Zeitschriftenroute Personen geben, die nicht immer zu Hause sind, wenn wir vorsprechen. Oder es mag sein, daß unser Gebiet zu groß ist, um jedesmal alle mit den neuesten Zeitschriften aufzusuchen. Wir können ihnen dann erklären, daß sie mit einem Abonnement keine Ausgabe der Zeitschriften mehr versäumen würden. Auf diese Weise können wir möglicherweise ein Abonnement aufnehmen.
6 Daneben gibt es noch Personen, mit denen bereits studiert wurde, die aber aus irgendeinem Grund damit aufgehört haben. Die Gesellschaft hat bereits empfohlen, sie gelegentlich zu besuchen, um festzustellen, ob ihr Interesse neu entfacht werden kann. Wenn sie noch kein Abonnement haben, sollten wir sie aufsuchen und es ihnen anbieten. Vielleicht wird durch irgend etwas, was sie in einer der Zeitschriften lesen, ihr Interesse neu entfacht, mit uns wieder die Bibel zu studieren.
7 Wir haben die besten Zeitschriften der Welt, und wir wollen bestimmt alles uns mögliche tun, um anderen zu helfen, ebenfalls Nutzen daraus zu ziehen. Wenn jemand abonniert, dann hat jeder in seinem Haushalt die Gelegenheit, die biblisch begründeten Gedanken in den Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! zu lesen, und es mag ihnen so geholfen werden, auf den Weg zum ewigen Leben zu gelangen (1. Tim. 4:16).
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Die gute Botschaft darbieten — Mit Zeitschriftenartikeln von besonderem InteresseKönigreichsdienst 1987 | Oktober
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Die gute Botschaft darbieten — Mit Zeitschriftenartikeln von besonderem Interesse
1 Als Jesus voraussagte, daß „diese gute Botschaft vom Königreich ... auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden [wird], allen Nationen zu einem Zeugnis“, hat wohl keiner seiner Jünger voraussehen können, daß das Werk einmal den heutigen Umfang annehmen würde (Mat. 24:14). In jenen Tagen gab es weder Druckmaschinen, noch hätte man sich so etwas wie MEPS (Vielsprachiges elektronisches Fotosatzsystem) vorstellen können, womit man gegenwärtig in der Lage ist, in 186 verschiedenen Sprachen zu setzen.
2 Durch die Veröffentlichungen der Watch Tower Society wird die gute Botschaft interessierten Menschen auf der ganzen Welt zugänglich gemacht. Von jeder Ausgabe des Wachtturms, der in 103 Sprachen herausgegeben wird, werden durchschnittlich 12 315 000 Exemplare gedruckt. Die Zeitschrift Erwachet! steht inzwischen in 54 Sprachen zur Verfügung und hat eine durchschnittliche Auflage von 10 610 000 Exemplaren. Wir haben das Vorrecht, mit Hilfe dieser Zeitschriften die gute Botschaft „allen Arten von Menschen“ darzubieten (1. Tim. 2:4).
ARTIKEL VON BESONDEREM INTERESSE HERAUSSTELLEN
3 Was tust du, wenn du eine neue Ausgabe der Zeitschriften erhältst? Liest du sie gleich durch, um zu sehen, wie Jehova uns durch den vorbereiteten Stoff zum Nutzen lehrt? (Jes. 48:17). Im Anschluß daran könntest du dich schon auf den Predigtdienst vorbereiten, indem du entscheidest, welchen Artikel du im Predigtdienst herausstellen wirst. Vielleicht fällt dir auch ein Artikel auf, der für bestimmte Personen in deinem Gebiet von besonderem Interesse ist. Ein Richter aus Ohio schrieb einem Ehepaar, die Zeugen Jehovas sind, einen Dankesbrief, weil es ihm eine Erwachet!-Ausgabe über das Thema Alkohol am Steuer gebracht hatte.
4 Bietest du die Zeitschriften nicht nur im Haus-zu-Haus-Dienst an, sondern zeigst du auch den Menschen an deinem Arbeitsplatz Artikel, die du besonders interessant findest? Suchst du Geschäfte auf, um den Inhabern die Zeitschriften anzubieten, wenn sie gerade nicht so viel zu tun haben? Sprichst du auf der Straße mit anderen über die Wahrheit, wenn sich Gelegenheit dafür bietet? Viele Brüder und Schwestern, auch solche, denen das Treppensteigen in Stadtgebieten schwerfällt, führen diesen Dienst wirkungsvoll durch, indem sie Menschen ansprechen, die man sonst nicht erreichen könnte. Dadurch tragen sie zur neuzeitlichen Erfüllung von Sprüche 1:20 bei.
EIN GUTES, NACHAHMENSWERTES BEISPIEL
5 Als Jesus mit der Samariterin sprach, die zum Brunnen gekommen war, um Wasser zu schöpfen, sagte er: „Wenn du ... wüßtest, wer es ist, der zu dir sagt: ‚Gib mir zu trinken‘, so hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben“ (Joh. 4:7-10). Genau wie diese Frau, die weder Jesus noch seine lebengebende Wahrheit kannte, mögen die Leute heute auch nicht wissen, wer wir sind oder wie wichtig die Botschaft ist, die wir ihnen überbringen möchten. Jesus sprach bei jeder passenden Gelegenheit und überall mit den Menschen — ein gutes Beispiel, das wir nachahmen sollten.
6 Da wir die vortreffliche geistige Speise in unseren schön illustrierten Zeitschriften schätzen, wollen wir alles uns mögliche tun, um auch andere daran teilhaben zu lassen. Auch sie mögen wie die samaritische Frau reagieren, die zu Jesus sagte: „Herr, gib mir dieses Wasser.“ Diejenigen, die diese vortreffliche geistige Speise heute mit Wertschätzung aufnehmen, werden möglicherweise einmal zu den „Wasserquellen des Lebens“ geführt werden (Joh. 4:11-15; Offb. 7:17).
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Juli-PredigtdienstberichtKönigreichsdienst 1987 | Oktober
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Juli-Predigtdienstbericht
BUNDESREPUBLIK UND WEST-BERLIN
Durchschnitt
Verk. Std. Rb. Hb. Ztsch.
Sonderpioniere 373 131,2 50,2 4,4 68,1
Pioniere 3 832 74,8 27,8 2,5 42,1
Hilfspioniere 2 731 62,6 17,6 1,1 33,6
Vers.-Verk. 110 128 9,8 4,2 0,4 7,4
GESZ. VERK. 117 064 Neugetaufte: 635
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VersammlungsbuchstudiumKönigreichsdienst 1987 | Oktober
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Versammlungsbuchstudium
Studienprogramm für das Versammlungsbuchstudium, gestützt auf das Buch In der Anbetung des allein wahren Gottes vereint:
5. Oktober: Seite 23, Abs. 7 bis 26 (2)
12. Oktober: Seite 26 (3) bis 30, Abs. 4
19. Oktober: Seite 31, Abs. 5 bis 33 (4)
26. Oktober: Seite 33, Abs. 9 bis 39, Abs. 4
Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Fragen im Text.
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