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it-2 „Stoiker“

STOIKER

(Stọiker).

Philosophen, denen Paulus begegnete, als er auf dem Marktplatz in Athen predigte. Mit der Zeit änderten sich ihre Ansichten zwar etwas, aber im Wesentlichen glaubten sie, dass Stoff und Kraft (Letztere manchmal als Vorsehung, Vernunft oder Gott bezeichnet) die Hauptelemente im Weltall seien. Für die Stoiker waren alle Dinge, selbst Laster und Tugend, stofflich. Sie glaubten nicht an einen persönlichen Gott, sondern waren der Meinung, dass alle Dinge Teil einer unpersönlichen Gottheit seien und dass die menschliche Seele aus dieser Quelle hervorgehe. Da nach ihrer Ansicht die Seele den Tod des Körpers überlebte, glaubten einige, sie werde schließlich mit dem Weltall vernichtet, während andere dachten, sie werde letztendlich wieder in dieser Gottheit aufgehen. Sie behaupteten, der Mensch müsse, um das höchste Ziel, die Glückseligkeit, zu erreichen, seine Vernunft gebrauchen, um die Naturgesetze zu verstehen und sich danach zu richten. Ein tugendhaftes Leben zu führen bedeutete für die Stoiker daher, in Übereinstimmung mit der Natur zu leben. Dem wahrhaft Weisen waren ihrer Meinung nach Schmerz oder Genuss gleichgültig, und er machte sich nichts aus Reichtum oder Armut. Sie glaubten, der Mensch werde vom Schicksal beherrscht und bei anscheinend unlösbaren Problemen sei nichts gegen Selbstmord einzuwenden.

Zenon von Kition (Zypern), der eine Zeit lang mit den Zynikern (Kyniker) verbunden war, gründete um 300 v. u. Z. diese selbstständige Philosophenschule. Seine Schüler erhielten den Namen Stoiker nach der Stoa Poikile, einer mit Gemälden geschmückten Säulenhalle in Athen, in der er lehrte. Die stoische Philosophie wurde vor allem von Kleanthes und Chrysippos weiterentwickelt und fand unter Griechen und Römern in weiten Kreisen Eingang. Zu ihren Anhängern gehörten Seneca, Epiktet und der römische Kaiser Mark Aurel. Sie hatte ihre Blütezeit bis um das Jahr 300 u. Z.

Wie die Epikureer, so glaubten auch die Stoiker nicht an die christliche Lehre von der Auferstehung. Als Paulus daher die gute Botschaft von Jesus und der Auferstehung verkündigte, nannten sie ihn einen „Schwätzer“ und sagten, er scheine „ein Verkündiger ausländischer Gottheiten“ zu sein. Als man ihn dann zum Areopag geführt hatte, zitierte er aus den Schriften der Stoiker Aratos von Kilikien (aus dessen Phainomena) und Kleanthes (aus dessen Zeushymnus), indem er sagte: „Denn durch ihn [Gott] haben wir Leben und bewegen uns und existieren, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: ‚Denn wir sind auch sein Geschlecht‘“ (Apg 17:17-19, 22, 28).

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