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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1989
w89 1. 12. S. 20

Die beste Hilfe, etwas über die Zukunft zu erfahren

Von einer Person, die den Weg zum Leben fand

RELIGION spielte im Leben unserer Familie eine wichtige Rolle. Mein Vater war Jude, und obgleich er zum Katholizismus übertrat, um meine Mutter heiraten zu können, bewahrte er sich stets seine große Achtung vor der Bibel. Meine Mutter stammte aus einer Familie mit tiefverwurzelten katholischen Traditionen — zwei ihrer Schwestern waren Nonnen, ein Cousin war Monsignore, und zwei Neffen waren Mönche.

Die Sorgen und Ängste während des Zweiten Weltkriegs sowie die ständige Gefahr, als Jude in ein Konzentrationslager deportiert zu werden, brachten meinen Vater früh ins Grab. Meine Mutter, die fest an die Unsterblichkeit der Seele glaubte, versuchte, mit meinem Vater Kontakt aufzunehmen, indem sie an spiritistischen Sitzungen teilnahm.

Als ich erwachsen war, gehörten traditionelle Glaubensansichten weiterhin zu meinem Leben. Ich blieb eine „gute Katholikin“. Dennoch konnte der Katholizismus nicht erklären, was die Zukunft für mich bringen würde. An wen konnte ich mich um Hilfe wenden, um dies herauszufinden?

Ebenso, wie meine Mutter es getan hatte, befragte ich Geistermedien. Da sich die Teilnehmer vor jeder Sitzung bekreuzigten und beteten, war ich davon überzeugt, daß die seltsamen Geschehnisse, von denen ich Augenzeuge wurde, von Gott stammten. Ich hatte den Wunsch, das Leid anderer zu lindern; deshalb schloß ich mich einer katholischen Vereinigung an, die Reisen zum Marienheiligtum in Lourdes organisierte. Kranke hofften, dort durch ein Wunder geheilt zu werden.

Ich hatte noch nie etwas von Jehovas Zeugen gehört, bis mein Mann eines Tages zwei Zeitschriften entgegennahm, die ich sehr interessant fand. Was mich am meisten beeindruckte, waren die Bibelzitate, die als Stütze für Kommentare in den Zeitschriften angeführt wurden. Sofort wurde mir klar, daß mir diese Veröffentlichungen eine große Hilfe wären, eine Erkenntnis des Wortes Gottes zu erlangen. Ich bat schriftlich um ein Abonnement auf beide Zeitschriften. Jehovas Zeugen besuchten mich, und ich fing an, die Bibel zu studieren.

Die biblischen Wahrheiten, die ich kennenlernte, begeisterten mich sehr, und ich begann, mit Bekannten darüber zu sprechen. Ich war schockiert über die Reaktion der Freundin, die die religiösen Pilgerfahrten organisierte. Als ich ihr erzählte, daß ich mit Jehovas Zeugen die Bibel betrachtete, wurde sie ganz ärgerlich und redete so schlecht über die Zeugen, daß ich einfach wegging. Auch mußte ich den Widerstand meines Mannes ertragen (Matthäus 10:36). Zunächst war es schwer, aber je mehr ich das Gelernte in die Tat umsetzte, desto mehr verbesserte sich mein Familienleben. 1977 ließ ich mich taufen.

Ich erkannte, daß ich den Weg zum Leben niemals gefunden hätte, wenn nicht Jehovas Zeugen versucht hätten, mir zu helfen, die einzigartigen Wahrheiten der Bibel kennenzulernen. Ich wußte, daß auch ich verpflichtet war, alles daranzusetzen, anderen zu helfen, etwas über Jehova und seinen herrlichen Vorsatz für die Zukunft zu erfahren. Wie konnte ich das tun? Die beste Möglichkeit bestand darin, den Vollzeitdienst aufzunehmen. Da ich in einem religiös geteilten Haus lebe, hatte ich es nicht leicht. Aber ich vertraute auf Jehovas Unterstützung und Führung und nahm Zuflucht zu ihm. Nun diene ich schon einige Jahre als allgemeiner Pionier, und ich bin sehr glücklich. Mehr denn je zuvor bin ich davon überzeugt, daß „Jehova gut ist“ und daß jeder, „der zu ihm Zuflucht nimmt“, glücklich ist (Psalm 34:8).

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