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Zusammenkünfte für den PredigtdienstKönigreichsdienst 1987 | Februar
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Zusammenkünfte für den Predigtdienst
2.—8. FEBRUAR
Ältere Bücher anbieten
1. Welche Bilder wirst du verwenden?
2. Welche besonderen Gedanken wirst du hervorheben?
9.—15. FEBRUAR
Das laufende Gesprächsthema
1. Betrachte Schlüsselgedanken aus Ps. 46:8, 9; 72:7.
2. Wie gehst du zum Bücherangebot über?
3. Wie kannst du die Grundlage für einen Rückbesuch legen?
16.—22. FEBRUAR
Die Zeitschriften anbieten
1. Was wirst du hervorheben?
2. Wie kann man aktuelle Ereignisse einbeziehen?
3. Demonstriere eine 30 bis 60 Sekunden dauernde Darbietung.
23. FEBRUAR bis 1. MÄRZ
Wie hat dir das Unterredungs-Buch geholfen,
1. auf Einwände einzugehen, die im Gebiet häufig vorgebracht werden,
2. wirkungsvolle Rückbesuche zu machen,
3. an den Türen verschiedene Einleitungen zu gebrauchen?
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GesprächsthemaKönigreichsdienst 1987 | Februar
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Gesprächsthema
Frieden auf Erden — eine sichere Verheißung
Ps. 46:8, 9: Nur Gott kann den Kriegen ein Ende machen.
Ps. 72:7: Die Zusicherung nie endenden Friedens.
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Weiterhin ältere Publikationen anbietenKönigreichsdienst 1987 | Februar
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Weiterhin ältere Publikationen anbieten
1 Es ist immer schön, sich an Dinge zu erinnern, die einem Freude bereitet haben und aus denen man persönlich Nutzen gezogen hat. Das trifft besonders auf Kongreßfreigaben zu, die ja in erster Linie dazu dienen sollen, unser Geistiggesinntsein zu fördern (2. Pet. 3:1, 2).
2 Viele von uns sind durch den gegenwärtigen Feldzug mit den hervorragenden Taschenbüchern, die in den vergangenen Jahren freigegeben wurden, an den Wert dieser Veröffentlichungen erinnert worden. Verkündiger und Interessierte, die diese Bücher noch nicht gelesen haben, werden bestimmt ein persönliches Exemplar erwerben wollen. Wir alle können zuversichtlich sein, daß das Interesse an der Königreichsbotschaft angeregt wird, wenn wir den Menschen in unserem Gebiet diese älteren Publikationen anbieten.
ÄLTERE VERÖFFENTLICHUNGEN, DIE WIR VERWENDEN KÖNNEN
3 Im Jahre 1980 freuten sich viele von uns über das Buch Der Weg zu wahrem Glück, denn darin wurde unter anderem gezeigt, wie man mit den Problemen des Lebens fertig wird, daß man das Familienleben glücklich gestalten kann, warum Gott das Böse zuläßt und wie durch Gottes Königreichsregierung weltweit Frieden geschaffen wird. Das Buch war wirklich eine wertvolle Ergänzung unserer theokratischen Bibliothek.
4 Auf dem Bezirkskongreß „Freudige Arbeiter“, der im Jahre 1977 stattfand, erhielten wir ebenfalls eine interessante Freigabe. Der Titel lautete: Die herannahende Weltregierung — Gottes Königreich. Dieses Buch hat sich wirklich als ein kostbarer Schatz erwiesen! Im Impressum heißt es: „Gewidmet dem Gott, dessen Zeit herbeigekommen ist, der verheerenden Selbstherrschaft des Menschen ein Ende zu machen und statt dessen die Regierung einzusetzen, nach der sich gerechtigkeitsliebende Menschen aller Rassen sehnen.“ Das Buch behandelt eingehend das Thema der Bibel, Gottes Königreich.
BEI JEDER GELEGENHEIT
5 Da wir diese Veröffentlichungen als wichtigen Teil unserer eigenen theokratischen Bibliothek betrachten, sollten wir besondere Anstrengungen machen, sie auch im Februar im Predigtdienst zu verbreiten. Wenn du das Buch „Dein Königreich komme“ anbietest, könntest du sagen: „Überall steht die Menschheit vor großen Problemen. Wie beurteilen Sie angesichts dessen Ihre Zukunftsaussichten? [Räume Zeit zum Antworten ein.] Es gibt jedoch eine verläßliche Lösung.“ Dann könntest du die Schriftstellen des laufenden Gesprächsthemas vorlesen und dich auf Gedanken in einem passenden Kapitel (3 oder 18) hinweisen. Das Buch bieten wir für 1 DM an.
6 Vielleicht möchtest du das Buch Die herannahende Weltregierung — Gottes Königreich anbieten. Dann könntest du dir aus den Kapiteln 1 und 12 Sprechpunkte heraussuchen, die für dein Gebiet passend sind. Beachte, daß im ersten Kapitel die äußerlichen Veränderungen beschrieben werden, die die Untertanen der Königreichsregierung erleben werden. Auf den Seiten 13 und 14 wird deutlich gezeigt, wo diese neue Regierung ihren Sitz haben wird. Weitere interessante Gedanken sind in Kapitel 12 zu finden.
7 Vielleicht möchtest du im Februar zwei der Taschenbücher oder mehr in einem Satz anbieten. Sei bei deinem Angebot positiv.
8 Bete um den Segen Jehovas für deine Bemühungen, anderen zu helfen, aus den vortrefflichen Gedanken in den Büchern, die wir im Februar anbieten, Nutzen zu ziehen.
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Ihr Jugendlichen, strebt lohnende Ziele anKönigreichsdienst 1987 | Februar
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Ihr Jugendlichen, strebt lohnende Ziele an
1 Welche Lebensziele hast du? Viele junge Leute haben sich noch keine geistigen Ziele gesteckt. Aber ist es nicht eine schöne Erfahrung, sich als Christ Ziele zu setzen und sie dann nach und nach zu erreichen?
2 Viele unserer Jugendlichen haben erkannt, wie sinnlos es ist, materialistischen Zielen nachzustreben, zum Beispiel solchen, die eine zeitraubende Ausbildung einschließen. Sie sind zu dem Schluß gekommen, daß solche Ziele es nicht wert sind, die damit verbundenen Risiken einzugehen. Aus dem, was wir in der Welt erreichen, können wir höchstens so lange Nutzen ziehen, wie dieses System, das jetzt seinem völligen Ende entgegengeht, besteht. Theokratische Ziele jedoch, die man unter dem Einfluß der göttlichen Bildung anstrebt, geben einem nicht nur heute persönliche Zufriedenheit, sondern tragen letztlich auch zur ewigen Rettung bei (Pred. 12:1, 13).
THEOKRATISCHE ZIELE
3 Sucht ihr jungen Leute heute nach lohnender Erkenntnis? In Sprüche 2:1-5 wird geraten, „die wahre Erkenntnis Gottes [zu] finden“. Du kannst jedoch nicht erwarten, die Erkenntnis Gottes zu erlangen, ohne sein Wort zu studieren. Durch ein regelmäßiges persönliches Studium vertiefst du die biblischen Gedanken, die dich Jehova näherbringen, in Herz und Sinn. Du wirst mehr lernen und dich an mehr erinnern können. Dadurch wirst du besser ausgerüstet sein, wichtige Entscheidungen zu treffen. Wenn du dich diesen Dingen widmest, wird sich nicht nur deine Lesefähigkeit verbessern, sondern auch deine Grammatik und dein Wortschatz.
4 Das alles erreicht man jedoch nicht von heute auf morgen. Es kostet Zeit und Geduld, geistige Reife zu entwickeln. Aber wenn du dir persönliche Ziele steckst und ständig Fortschritte machst, kannst du geistige Reife erlangen.
5 Strebst du nach Vorrechten im christlichen Dienst? Hast du ein persönliches Ziel, wieviel Zeit du jede Woche im Haus-zu-Haus-Dienst einsetzen möchtest? Ist es dein Ziel, deine Lehrfähigkeit bei Rückbesuchen und Heimbibelstudien zu verbessern? Einige Schüler setzen es sich zum Ziel, in einem oder mehreren Ferienmonaten den Hilfspionierdienst durchzuführen.
6 Welche Ziele hast du dir für die nahe Zukunft gesteckt, zum Beispiel für die Schulferien im April? Was möchtest du im nächsten Jahr oder auch später erreichen? Ist es dein Ziel, allgemeiner Pionier, Bethelmitarbeiter oder vielleicht Missionar zu werden?
7 Strebst du als junger Bruder nach dem Vorrecht, Dienstamtgehilfe und eines Tages Ältester zu werden? Wenn du dir bestimmte Ziele setzt und dich eifrig bemühst, sie zu erreichen, kannst du dein Leben in nützliche Bahnen lenken.
8 Denke daran, daß einige Versammlungsälteste, Kreis- und Bezirksaufseher, Missionare oder Bethelmitarbeiter schon als junge Menschen in der Wahrheit waren. Sie alle strebten nach Erkenntnis und Geschicklichkeit und wuchsen darin, um Gott und ihren Brüdern zu dienen. Ihr Beispiel des Eifers und das, was sie geleistet haben, sollte dich ermuntern, in deiner Jugend die Zeit sinnvoll einzusetzen.
9 Ziele müssen praktisch und erreichbar sein. Jeder ist körperlich, geistig und psychisch anders veranlagt. Es gibt auch verschiedene Stufen des geistigen Wachstums. Erwarte daher nicht, etwas zu erreichen, nur weil es ein anderer erreicht hat.
10 Es wird Jehova ganz bestimmt erfreuen, daß du geistige Ziele anstrebst. Wenn du auf diese Ziele hinarbeitest, solltest du entschlossen sein, dein Bestes zu geben, um sie zu erreichen. Es ist alle Anstrengungen wert, und du wirst dadurch sowohl jetzt als auch in der Zukunft reichen Segen empfangen (Phil. 4:13).
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Zusammenkünfte, die uns helfen, Jünger zu machenKönigreichsdienst 1987 | Februar
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Zusammenkünfte, die uns helfen, Jünger zu machen
WOCHE VOM 2. FEBRUAR
7 Min. Örtliche Bekanntmachungen und „Theokratische Nachrichten“. Gib einen Überblick über die Vorkehrungen für den Predigtdienst am Wochenende, und ermuntere alle, sich daran zu beteiligen.
15 Min. „Weiterhin ältere Publikationen anbieten“ (Fragen und Antworten). Laß erfahrene Verkündiger die Punkte aus Absatz 5 und 6 demonstrieren. Passe die Demonstrationen den Büchern an, die in der Versammlung verfügbar sind. Erinnere die Brüder daran, die Taschenbücher anzubieten, die im Februar besonders herausgestellt werden, und auch jene, die am Literaturtisch erhältlich oder im eigenen Literaturvorrat vorhanden sind. Die Bücher werden für 1 DM abgegeben. Ende Februar können die Versammlungen eine Gutschrift für alle älteren Bücher anfordern, die am Literaturtisch ausgegeben wurden.
23 Min. „Vereinfachungen, die uns helfen, uns ‚der wichtigeren Dinge [zu] vergewissern‘“. Behandlung der Beilage anhand von Fragen und Antworten. Laß die wichtigsten Absätze lesen und kommentiere die angegebenen Schriftstellen.
Lied 8 und Schlußgebet.
WOCHE VOM 9. FEBRUAR
10 Min. Örtliche Bekanntmachungen und Rechnungsbericht. Lies die Bestätigung der Spenden an die Gesellschaft gemäß dem monatlichen Kontenauszug vor. Ermuntere alle, sich am Samstag am Zeitschriftendienst zu beteiligen. Empfiehl Sprechpunkte aus den laufenden Zeitschriften, die man im Versammlungsgebiet verwenden könnte. Weise darauf hin, daß der März fünf Sonntage hat und somit gute Voraussetzungen für den Hilfspionierdienst bietet, wenn auch die Samstage gut ausgekauft werden.
20 Min. „Ihr Jugendlichen, strebt lohnende Ziele an“ (Fragen und Antworten). Ermuntere Jugendliche, sich geistige Ziele zu setzen und sich zu bemühen, sie zu erreichen. Interviewe ein oder zwei allgemeine Pioniere oder Jugendliche, die eine Laufbahn im Vollzeitdienst anstreben. Laß sie erklären, warum sie es sich erwählen, geistige Ziele anzustreben, statt eine weltliche Laufbahn einzuschlagen.
15 Min. Der Nutzen treuer Hirten. Ermunternde Ansprache eines Ältesten über Hirtenbesuche. Hebe hervor, daß es Aufgabe der Ältesten ist, in geistiger Hinsicht zu ermuntern und nötigenfalls Beistand zu leisten. Es könnten verschiedene Gedanken aus dem Artikel „Ihr Ältesten, nehmt eure Hirtenpflichten ernst!“ aus dem Wachtturm vom 15. 11. 1985 betrachtet werden.
Lied 184 und Schlußgebet.
WOCHE VOM 16. FEBRUAR
9 Min. Örtliche Bekanntmachungen, passende „Bekanntmachungen“ aus Unserem Königreichsdienst und „Fragekasten“. Erkläre, wie Unser Königreichsdienst in eurer Versammlung verteilt wird. Bitte die Anwesenden, für die Wiederholung in der nächsten Woche ihre Notizen vom Kreiskongreßprogramm (September 1986 bis Januar 1987) mitzubringen.
16 Min. „Sich auf Heimbibelstudien vorbereiten und sie durchführen“ (Fragen und Antworten). Die Informationen über Bibelstudien sind eine Fortsetzung der Artikel, die in Unserem Königreichsdienst für Dezember 1986 und für Januar 1987 erschienen sind. Erwähne kurz die Titel der beiden Artikel.
20 Min. „Der Hilfspionierdienst — Hast du es schon versucht?“ und „Der allgemeine Pionierdienst — eine Einladung zu vermehrter Freude“. Betrachtung der beiden Artikel der Beilage. Gib bekannt, wieviele Hilfspioniere für März bereits ernannt wurden, und vergleiche die Zahl mit der des Vorjahres. Halte Bewerbungen für diejenigen bereit, die jetzt den Hilfspionierdienst durchführen möchten.
Lied 162 und Schlußgebet.
WOCHE VOM 23. FEBRUAR
5 Min. Örtliche Bekanntmachungen. Ermuntere alle, sich am Samstag am Zeitschriftendienst zu beteiligen. Ermuntere auch dazu, die Predigttätigkeit mit dem Literaturangebot am ersten Sonntag im März zu unterstützen.
15 Min. „Die gute Botschaft darbieten — Durch Rückbesuche“ (Fragen und Antworten). Bereite in Verbindung mit der Betrachtung der Absätze 3—5 eine Demonstration vor, die zu einem Studium anhand der Siehe!-Broschüre führt. Wenn es die Zeit erlaubt, interviewe einen Verkündiger, der bei Rückbesuchen besonders erfolgreich ist. Behandle praktische, nützliche Empfehlungen für neue, weniger erfahrene Verkündiger.
10 Min. Wertschätzung für unsere Kreiskongresse. (Mit Beteiligung der Anwesenden.) Betrachte die Höhepunkte des Programms, das unter dem Motto stand: „Auf den Wegen Jehovas Fortschritte machen“. Folgende Fragen könnten hervorgehoben werden: Welcher Rat wurde den einzelnen Familiengliedern gegeben, wie jeder von ihnen seine theokratische Rolle ausfüllen kann? Welche deutliche Anweisung in bezug auf unser Benehmen im Königreichssaal wurde gegeben? Wie wurden Jugendliche vor den Gefahren gewarnt, die von Mitschülern ausgehen? Welche Ermunterung wurde gegeben, um der Verstrickung mit der Welt zu widerstehen? Zeige, wie jeder die Hinweise in die Praxis umsetzen kann.
15 Min. Örtliche Bedürfnisse oder Ansprache eines Ältesten und Familienvaters über das Thema „Führt ihr ein wirkungsvolles Familienstudium durch?“ Betrachte Höhepunkte aus den Studienartikeln im Wachtturm vom 1. November 1986. Wende den Stoff auf die örtlichen Verhältnisse an.
Lied 210 und Schlußgebet.
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