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  • Meine Gedanken als Militärhistoriker
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Erwachet! 1993
g93 22. 4. S. 9-13

Meine Gedanken als Militärhistoriker

Es war der 25. August 1944. Der Ort: Paris. Während wir mit unserem Jeep die breite Champs-Élysées entlangfuhren, mußten wir mehrmals aus dem Wagen springen und in Hauseingängen vor den Kugeln der Naziheckenschützen Deckung suchen.

AN DIESEM Tag des Zweiten Weltkriegs begann die Befreiung von Paris von den Truppen Hitlers; und ich war unter den ersten Amerikanern, die in die Stadt kamen. Scharen sich überschwenglich freuender Franzosen strömten auf die Straßen und begrüßten uns jubelnd als Befreier. Wir verbrachten die Nacht in einem Luxushotel, das hohe deutsche Offiziere erst am Morgen hastig geräumt hatten.

Ich war als Angehöriger einer Dokumentationseinheit in Europa, die sich mit den Operationen der von General George S. Patton jr. befehligten 3. US-Armee beschäftigte.

Durch den Krieg aufgeworfene Fragen

Ein paar Tage bevor wir Paris einnahmen, fuhren wir über enge Straßen, die gerade erst von den brennenden Wracks deutscher Panzerfahrzeuge freigeräumt worden waren. An einer befestigten Stellung im Wald, die kurz zuvor von amerikanischen Truppen überrannt worden war, legten wir eine Pause ein. Die Leichen deutscher Soldaten lagen verkrümmt und zerrissen über den Platz verstreut. Die Gürtelschnallen trugen die Standardaufschrift „Gott mit uns“. Auf eine Steinmauer in der Nähe hatte allerdings jemand die flehentliche Bitte gekritzelt: „Führer, steh uns bei!“

Diese beiden Aufschriften hinterließen bei mir einen unauslöschlichen Eindruck. Einerseits behauptete das NS-Regime, Gott sei mit ihnen, andererseits flehte ein Soldat den „Führer“, Hitler, um Rettung an. Ich erkannte, daß dieser Widerspruch nicht nur bei den Deutschen zu finden war, sondern auf beiden Seiten dieses furchtbaren Krieges. Daher fragte ich mich: „Ergreift Gott in Kriegen Partei? Auf wessen Seite steht Gott?“

Kriege und Vorzeichen des Krieges

Ich kam 1917, in dem Jahr, wo die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg eintraten, in Butte (Montana, USA) zur Welt. Nachdem ich 1936 meine Ausbildung an einer Privatakademie abgeschlossen hatte, ging ich an die Stanford-Universität in Kalifornien. Allerdings empfand ich das vorgeschriebene Erstsemester als langweilig im Vergleich zu den aufregenden Ereignissen, die sich auf der Erde abspielten. Japan war in China einmarschiert, Mussolini hatte Äthiopien erobert, und es tobte der spanische Bürgerkrieg. In diesem Krieg testeten die Nationalsozialisten, die Faschisten und die Kommunisten ihre Waffen und Strategien sozusagen als Generalprobe für den Zweiten Weltkrieg, während der Völkerbund machtlos zuschaute.

Nach zwei Semestern brach ich das Studium ab und entschied mich statt dessen im Einvernehmen mit meinem Vater, mit dem restlichen Geld, das für meine Ausbildung gedacht war, nach Europa und Afrika zu reisen. Im Herbst 1938 fuhr ich auf einem deutschen Schiff, der Deutschland, über den Atlantik und führte dabei mit den jungen deutschen Offizieren an Bord lange Gespräche über die Stärke Hitler-Deutschlands im Vergleich zu Großbritannien und Frankreich. In Paris waren Hitlers jüngste Drohungen, Prahlereien und Versprechungen Tagesgespräch, doch das Leben ging weiter wie bisher. Bei meinem Besuch in Tanger (Afrika) konnte ich gelegentlich über die Straße von Gibraltar hinweg den Kriegslärm aus dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Spanien hören.

Als ich 1939 in die Vereinigten Staaten zurückkehrte, hatte ich eine gewisse Vorahnung von dem, was kommen sollte. Nachdem die Japaner im Dezember 1941 Pearl Harbor angegriffen und damit die Vereinigten Staaten direkt in den Zweiten Weltkrieg hineingezogen hatten, schloß ich mich als Zivilist dem Armeetransportdienst an. 1942, ich war gerade in Alaska, erhielt ich meine Einberufung zum Militär.

Auf zu den Britischen Inseln

Nach einem Besuch zu Hause meldete ich mich bei der Armee und war anschließend ein Jahr lang in den Staaten stationiert. Dann schickte man mich nach England. Im Frühjahr 1944 verließ unser Konvoi die Ostküste der Vereinigten Staaten. Meinen ersten Kontakt mit dem Krieg hatte ich im Nordatlantik, als ein deutsches Unterseeboot unser Nachbarschiff versenkte. Unser Konvoi löste sich auf, und alle Schiffe mußten nun auf sich allein gestellt nach Liverpool fahren.

Während wir bei einem Depot in England auf unseren Einsatzbefehl warteten, wurden wir einmal zu einer Ansprache eines Feldgeistlichen versammelt. Mich beunruhigte der Gedanke, daß Geistliche die Soldaten gegen Mitglieder ihrer eigenen Religionsgemeinschaft auf der gegnerischen Seite in den Krieg predigten und dabei immer behaupteten, Gott sei auf ihrer Seite. Offensichtlich konnten nicht beide Seiten Gottes Unterstützung haben.

Im Frühjahr 1944 wimmelte es auf den Britischen Inseln nur so von amerikanischen und britischen Soldaten mit ihrer Ausrüstung. General Patton (unten), bekannt für seine kühnen Sizilien- und Nordafrikafeldzüge, hielt aggressive Anfeuerungsreden, bei denen die Soldaten nicht im ungewissen gelassen wurden, warum sie hier waren, nämlich um mit allen zur Verfügung stehenden Waffen so viele Feinde wie möglich zu töten, bis der Sieg erreicht wäre. Patton war die Verkörperung des modernen Gladiators: hochgewachsen, bewaffnet und behelmt, in tadelloser Uniform, seine Kampfjacke glitzernd vor Sternen und Auszeichnungen. Außerdem wußte er sich energisch durchzusetzen, und er fluchte wild, war aber gleichzeitig tief religiös: Vor jeder Schlacht betete er.

In seinem „Soldatengebet“ am 1. Januar 1944 hatte er gesagt: „Gott unserer Väter, der du uns zu Land und zu See immer zum Sieg geführt hast, bitte laß uns weiterhin deine inspirierende Führung angedeihen in diesem größten unserer Kämpfe. ... Gewähre uns den Sieg, Herr!“

Die Invasion in Europa

Am 6. Juni 1944 überquerten die alliierten Invasionstruppen mit der größten Armada, die die Welt je gesehen hatte, den Ärmelkanal und landeten unter heftigem deutschen Beschuß an den Stränden der Normandie. Der Brückenkopf war immer noch relativ schmal, als unsere 3. Armee 30 Tage später landete. Wir verbrachten die Nacht in Schützenlöchern, während deutsche Flugzeuge die Gegend schwer bombardierten.

Am 25. Juli brachen die alliierten Kräfte aus dem Brückenkopf aus, und eine Woche später erhielt unsere 3. Armee grünes Licht für den Durchbruch in Richtung Bretagne. Dann stießen wir ostwärts durch zurückweichende deutsche Truppen zur Seine nahe bei Paris vor. Nach einer der bemerkenswertesten Militäroperationen in der modernen Geschichte standen Pattons Panzer und Truppen im September tief in Ostfrankreich. Überglücklich sahen wir schon das Ende des Krieges nahen.

Doch sämtliche Hoffnungen auf ein schnelles Ende mußten begraben werden, als der größte Teil der Truppen und der Ausrüstung plötzlich den Kräften des britischen Feldmarschalls Montgomery an der nördlichen Front zugeleitet wurde. Dort wurde ein massiver Angriff auf die deutschen Einheiten in den Niederlanden eingeleitet. Doch es kam zur Katastrophe, als eine Luftlandedivision irrtümlich mitten in einem starken deutschen Panzerkorps landete und erheblich dezimiert wurde. Die verbliebenen alliierten Einheiten kamen ins Stocken, und die Offensive wurde ein Fehlschlag.

Die Ardennenoffensive

Hitler und seine Generäle nutzten die Gelegenheit, ihre Truppen neu zu gruppieren, frische Reserveeinheiten heranzuführen und heimlich eine gewaltige Panzerstreitmacht in der Nähe der schwächsten amerikanischen Stellungen zu konzentrieren. Die deutsche Offensive, Ardennenoffensive genannt, begann in der Nacht des 16. Dezembers unter dem Schutz dichter Wolken. Die Absicht war, einen deutschen Panzerkeil bis zur Nordsee zu treiben, die alliierten Truppen aufzuspalten und ihren Hauptnachschubhafen zu erobern.

Deutschen Panzerverbänden gelang der Durchbruch, und schon bald belagerten sie die amerikanischen Kräfte in Bastogne. Sofort kehrte die 3. Armee unter General Patton um, und nach einem langen Marsch begannen wir mit schweren Angriffen auf die Panzerkolonnen. Doch wegen der starken Bewölkung und wegen des Regens, der fast eine Woche anhielt, konnte unsere Luftüberlegenheit nicht zum Tragen kommen.

Pattons Gebet

Am 22. Dezember geschah etwas, das den Kern meines Glaubensdilemmas berührte. Wochen zuvor hatte General Patton seinen obersten Feldgeistlichen ein Gebet in Traktatform vorbereiten lassen, das später an der deutschen Siegfriedlinie (Westwall), dem Festungssystem westlich des Rheins, benutzt werden sollte. Doch jetzt ließ Patton innerhalb weniger Stunden 350 000 Exemplare verteilen, eines für jeden Soldaten der 3. Armee. Darin wurde Gott angefleht, „diesen maßlosen Regenfällen Einhalt zu gebieten“ und „uns gutes Wetter für die Schlacht zu gewähren“, damit die amerikanische Armee „die Unterdrückung und Bosheit unserer Gegner zermalmen und deine [Gottes] Gerechtigkeit unter Menschen und Nationen aufrichten“ könne.

Bemerkenswerterweise klarte der Himmel in dieser Nacht auf und blieb die nächsten fünf Tage wolkenlos. Dadurch wurde es den alliierten Jagdflugzeugen und Bombern möglich, die deutschen Kolonnen entlangzufliegen und sie vernichtend anzugreifen. Das bedeutete das Ende für Hitlers letzten Blitzkrieg, und die aufgeriebenen Kräfte zogen sich zurück.

Patton war in Hochstimmung. „Ich glaube, ich werde noch 100 000 dieser Gebete drucken lassen“, erklärte er. „Der Herr ist auf unserer Seite, und wir müssen ihn darüber auf dem laufenden halten, was wir brauchen.“ Doch ich fragte mich: „Hätte sich der Himmel am 23. Dezember nicht auch aufgeklart, wenn die Gebete nicht verteilt worden wären?“ Der Wetterbericht erklärte, eine Kaltfront aus den russischen Steppen sei herübergezogen und habe die Wolken vertrieben.

Deutsche Kapitulation und Nachkriegsdeutschland

Die alliierte Frühjahrsoffensive versetzte Hitlers Reich den endgültigen Todesstoß, und am 7. Mai 1945 wurde die Kapitulation unterschrieben. An diesem Tag hielt ich mich in einem Dorf im Rheinland auf, wo ich meine liebe Ehefrau Lilly kennenlernte, die aus Belgien verschleppt worden war. Im November 1945 erhielt ich meine Entlassung aus der Armee und nahm eine Stelle in der Geschichtsabteilung der amerikanischen Besatzungsarmee in Deutschland an. Im Dezember wurden Lilly und ich vom Frankfurter Bürgermeister getraut.

Die Geschichtsabteilung hatte die Aufgabe, die Besatzung Deutschlands zu dokumentieren. Hunderte von gefangengenommenen deutschen Generälen ließ man die Geschichte des Krieges aus deutscher Sicht beschreiben. Fünf Jahre lang blieb ich als Chefarchivar in Deutschland. Dann zogen wir mit unseren zwei Kindern, Gary und Lizette, in die Vereinigten Staaten.

Nach einem Besuch bei meinen Eltern schrieb ich mich an der Universität von Montana ein. Ich war der Meinung, daß meine Arbeit für das Militär beendet sei. Doch im Frühjahr 1954, als ich gerade dabei war, mein Anthropologiediplom zu machen, erzählten mir zwei ehemalige Kollegen von einer Stelle als Direktor/wissenschaftlicher Leiter, die in Oklahoma im Zentralen Artillerie- und Raketenmuseum der US-Armee frei war. Meine Bewerbung um die Stelle war erfolgreich, und so zogen wir dorthin.

Arbeit im Militärmuseum

Und wieder hatte ich mit Militärgeschichte zu tun. Ich stürzte mich in Recherchen, in den Erwerb von Objekten, in Ausstellungen, Reisen, Vorträge, Ausgrabungen sowie militärische und historische Feierlichkeiten. Ich stellte eine historische berittene Einheit auf, die 1973 in der Parade anläßlich der Einsetzung des Präsidenten mitwirkte. Außerdem richtete ich eine Fahnenhalle ein, in der die Geschichte und die Tradition der Nationalflagge sowie der Fahnen der militärischen Einheiten dargestellt wurde. Im Laufe der Jahre wuchs das Artilleriemuseum von einem einzigen Gebäude zum größten Militärmuseum des Landes an.

In der Zwischenzeit wurden unsere Kinder erwachsen. Nach Abschluß der High-School fühlte sich unser Sohn Gary ziemlich halt- und orientierungslos. Er ging zur Marineinfanterie und wurde in den Vietnamkrieg geschickt. Wie froh wir doch waren, als er nach zwei Jahren in der Ferne wieder gesund nach Hause kam! Kriege können ganz eindeutig nicht den Frieden sichern. Statt dessen führen immer wieder Mitglieder der Vereinten Nationen gegeneinander Krieg, während die Bevölkerung unter Hunger und Seuchen leidet.

Pensionierung und Unzufriedenheit

Nachdem ich 33 Jahre mit dem Militär zu tun hatte, kam ich zu dem Entschluß, daß es an der Zeit war, mich pensionieren zu lassen. Der kommandierende General und die Mitarbeiter veranstalteten eine besondere Pensionierungsfeier, und der Gouverneur von Oklahoma erklärte den 20. Juli 1979 zum Ehrentag für mich. Auch erhielt ich Briefe der Wertschätzung für meine Arbeit auf dem Gebiet der Militärgeschichte und der Militärmuseen.

Ich hätte eigentlich glücklich und zufrieden sein müssen, doch meine Freude war nicht ungetrübt, wenn ich auf mein Leben zurückblickte. Statt die furchtbaren Realitäten des Krieges darzustellen, hatte ich meine ganze Laufbahn seiner Verherrlichung gewidmet und die Traditionen, Uniformen und Medaillen, die Waffen und Strategien, die Bräuche und Zeremonien, den Pomp und Prunk in das Rampenlicht gerückt. Selbst General Dwight D. Eisenhower, der spätere 34. amerikanische Präsident, sagte einmal: „Das Wesen des Krieges ist Feuer, Hunger und Krankheit ... Ich habe den Krieg hassen gelernt. Der Krieg bringt nichts in Ordnung.“

Wie ich später erfuhr, war Eisenhowers Mutter eine Zeugin Jehovas und gehörte so zu einer Religionsgemeinschaft, mit der ich durch das Bibelstudium, das mit meiner Frau durchgeführt wurde, bereits Berührungspunkte hatte. Im Jahr 1979, sechs Monate vor meiner Pensionierung, wurde meine Frau eine getaufte Zeugin Jehovas. Sie schien völlig verwandelt zu sein. Ihre Begeisterung und ihr starker Wunsch, mit anderen über das Gelernte zu sprechen, führten dazu, daß unser Sohn und seine Frau Karin begannen, die Bibel zu studieren. Innerhalb eines Jahres wurden auch sie getaufte Zeugen.

Aber ich blieb skeptisch. Der Gedanke, Gott würde tatsächlich in die Angelegenheiten des Menschen eingreifen, die gegenwärtige Welt zu einem Ende bringen und eine neue Welt schaffen, in der es keinen Krieg mehr gäbe, erschien mir doch sehr weit hergeholt. Dennoch fing ich an, mit den Zeugen zu studieren — in erster Linie, um festzustellen, ob ihre religiösen Vorstellungen eine solide Grundlage hätten. Bei meiner Erfahrung und meinen Nachforschungsfähigkeiten ging ich davon aus, daß es nicht lange dauern könnte, bis ich in ihrem Glauben Fehler und Widersprüche entdecken würde.

Ein neuer Lebensweg

Im Verlauf meines Bibelstudiums mußte ich allerdings bald feststellen, wie falsch ich doch gelegen hatte. In dem Maße, wie ich die Scheuklappen religiöser Unwissenheit verlor, schwand auch meine Skepsis. Wie ich erkennen konnte, gibt es wirklich eine solide Grundlage für das Vertrauen in Gottes Verheißung einer neuen Welt der Gerechtigkeit (2. Petrus 3:13; Offenbarung 21:3, 4). Und wie erleichtert ich doch war, als ich erfuhr, daß all das Böse und all die Ungerechtigkeit unter den Menschen deshalb bestehen, weil Satan — und nicht Gott der Allmächtige — der Herrscher des gegenwärtigen Systems der Dinge ist! (Johannes 14:30; 2. Korinther 4:4). Somit ergreift Gott bei den Kriegen der Nationen für keine Seite Partei, obwohl er sich wirklich um die Menschen kümmert (Johannes 3:16).

Im Jahr 1983 ließ ich mich anläßlich eines Kongresses der Zeugen Jehovas in Billings (Montana) taufen, wodurch ich meine Hingabe an Jehova symbolisierte. Mein Sohn Gary und ich dienen als Älteste in unserer jeweiligen Versammlung. Lilly und ich sind sehr, sehr dankbar, daß Jehova durch sein Wort und seine Zeugen unser Herz für die biblischen Wahrheiten geöffnet hat, so daß wir die Bedeutung der dramatischen Ereignisse verstehen, die unsere Generation kennzeichnen (Matthäus 24:3-14; 1. Johannes 2:17). (Von Gillett Griswold erzählt.)

[Bildnachweis auf Seite 9]

Einwohner von Paris stieben auseinander, als deutsche Heckenschützen das Feuer eröffnen, August 1944 (U.S. National Archives photo)

[Bildnachweis auf Seite 10]

U.S. National Archives photo

[Bild auf Seite 11]

Zerstörte und ausgebrannte Wracks deutscher Panzerfahrzeuge in Frankreich (1944)

[Bildnachweis]

US-Verteidigungsministerium

[Bild auf Seite 12]

Mit meiner Frau und unserer Tochter im Jahr 1947

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