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  • Wie werde ich mit meiner Trauer fertig?
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Junge Leute fragen
ijwyp Artikel 115
Eine Jugendliche liegt im Bett und weint. Sie schaut sich ein Foto an, auf dem sie und ihr Opa zu sehen sind.

JUNGE LEUTE FRAGEN

Wie werde ich mit meiner Trauer fertig?

Ist vor Kurzem jemand aus deinem Freundes- oder Familienkreis gestorben? Dieser Artikel kann dir helfen, mit dem Verlust fertigzuwerden.

In diesem Artikel

  • Ist es normal, so stark zu trauern?

  • Wie komme ich mit meiner Trauer besser klar?

  • Was andere sagen

Ist es normal, so stark zu trauern?

Viele trauern sehr lange und intensiv.

„Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an meinen Opa denke. Obwohl er schon zwei Jahre tot ist, kämpfe ich immer noch mit den Tränen, wenn ich über ihn spreche“ (Olivia).

„Meine Oma hat mich immer bei meinen Zielen unterstützt, aber leider nicht mehr erlebt, wie ich sie erreicht habe. Bei jedem Meilenstein in meinem Leben überfällt mich die Trauer, weil sie nicht dabei sein kann“ (Alison).

Während der Trauerphasen kommen vielleicht ganz unterschiedliche Gefühle in dir hoch. Zum Beispiel:

„Als mein Onkel starb, stand ich lange unter Schock. Zum ersten Mal war jemand, der mir nahestand, gestorben. Das hat mich mit voller Wucht getroffen“ (Nadine).

„Als mein Opa starb, war ich irgendwie wütend auf ihn, weil er nicht auf seine Gesundheit geachtet hatte, obwohl wir ihn immer wieder darum gebeten hatten“ (Carlos).

„Meine Schwester und ich waren als Einzige aus dem engsten Familienkreis nicht dabei, als Opa starb. Danach fühlte ich mich schuldig, weil ich mich nicht richtig von ihm verabschiedet hatte“ (Adriana).

„Ein Ehepaar, mit dem wir gut befreundet waren, ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Danach bekam ich jedes Mal Angst, wenn jemand aus meiner Familie das Haus verließ, weil ich dachte, dass er oder sie auch sterben könnte“ (Jared).

„Als meine Oma vor drei Jahren gestorben ist, habe ich es bedauert, nicht mehr Zeit mit ihr verbracht zu haben, als sie noch lebte“ (Julianna).

Gefühle wie Schock, Wut, Schuld, Angst und Bedauern sind ganz normal, wenn man trauert. Du kannst jedoch sicher sein, dass sie mit der Zeit nachlassen werden. Wie schaffst du es bis dahin, mit der Trauer fertigzuwerden?

Wie komme ich mit meiner Trauer besser klar?

Vertrau dich einem Freund an. In der Bibel steht, dass ein echter Freund „für Zeiten der Not geboren ist“ (Sprüche 17:17). Wenn du mit jemandem darüber sprichst, wie du dich fühlst, kannst du die Hilfe bekommen, die du gerade brauchst.

„Trauer ist etwas ganz Normales. Manchmal trauert man für sich alleine, aber dann könnte es passieren, dass einen die dunklen Gedanken nicht mehr loslassen. Deshalb ist es gut, mit jemandem zu reden“ (Yvette).

Erinnere dich an den geliebten Menschen. Die Bibel sagt: „Ein Mensch … bringt aus der Schatzkammer seines Herzens gute Schätze hervor“ (Lukas 6:45, Das Buch). Du könntest schöne Erinnerungen an die Person aufschreiben oder in einem Fotoalbum festhalten.

„Ich habe mir alles notiert, was ich von meinem Freund vor seinem Tod gelernt habe. So blieb sein gutes Beispiel für mich lebendig. Diese Gedanken aufzuschreiben half mir, mit dem Verlust fertigzuwerden“ (Jeffrey).

Ein Mädchen schreibt in ein Notizheft.

Achte auf deine Gesundheit. Die Bibel räumt ein, dass Sport guttut (1. Timotheus 4:8). Ernähre dich gesund und sorge für genügend Bewegung und ausreichend Ruhe.

„Wenn man trauert, setzt manchmal der gesunde Menschenverstand aus – achte also bewusst auf deine Gesundheit. Lass keine Mahlzeiten aus und gönn dir genügend Schlaf“ (Maria).

Ein Jugendlicher beim Joggen.

Hilf anderen. Die Bibel sagt: „Geben macht glücklicher als Empfangen“ (Apostel­geschichte 20:35).

„Versuch etwas für andere zu tun, besonders für diejenigen, die auch jemanden verloren haben. Dann wird dir bewusst, dass auch andere schwere Zeiten durchmachen“ (Carlos).

Eine Jugendliche hilft einer älteren Frau, ihr Tablet zu bedienen.

Sprich im Gebet über deine Gefühle. Die Bibel nennt Jehova den „Hörer des Gebets“ (Psalm 65:2). Sie sagt auch über ihn: „Er heilt die, deren Herz gebrochen ist. Ihre Wunden verbindet er“ (Psalm 147:3).

„Bitte Jehova um den nötigen Beistand. Es gibt gute und schlechte Tage, aber Jehova ist immer für uns da“ (Jeanette).

Erwarte nicht zu viel von dir. Jeder Mensch trauert anders. Die Bibel sagt, Jakob „wollte sich nicht trösten lassen“, als er dachte, sein Sohn wäre tot (1. Mose 37:35). Der Schmerz saß sehr tief. Auch deine Trauer könnte länger anhalten als gedacht.

„Manchmal löst irgendetwas, was ich sehe, plötzlich Erinnerungen an meine Großtante aus, obwohl sie schon seit 15 Jahren tot ist“ (Taylor).

Stell dir vor, du hast dir das Bein gebrochen. Das ist sehr schmerzhaft und braucht eine ganze Weile, um zu heilen. Dein Arzt gibt dir Hinweise, wie du den Heilungsprozess unterstützen kannst.

Ein Jugendlicher mit Gipsverband beobachtet durch das Fenster Radfahrer.

Mit der Trauer ist es ähnlich wie mit einer buchstäblichen Verletzung – es braucht Zeit, sich von dem schmerzhaften Verlust eines lieben Menschen zu erholen. Sei also geduldig. Finde heraus, welche Vorschläge in diesem Artikel dir am meisten helfen.

Was andere sagen

Isabelle.

„Mit der Trauer fertigzuwerden heißt nicht, den geliebten Menschen zu vergessen oder die Erinnerung an ihn zu verdrängen. Es ist gut, sich an denjenigen zu erinnern und darüber nachzudenken, was er dir bedeutet hat – und immer noch bedeutet“ (Isabelle).

Jordan.

„Wenn die Trauer nachlässt, brauchst du dich nicht schuldig zu fühlen. Wieder fröhlich zu sein bedeutet nicht, das Andenken an den Verstorbenen nicht in Ehren zu halten. Es zeigt vielmehr, dass deine Wunden heilen. Und würde sich die Person nicht genau das für dich wünschen?“ (Jordan).

Zusammengefasst: Wie werde ich mit meiner Trauer fertig?

  • Vertrau dich einem Freund an. Wenn du mit jemandem darüber sprichst, wie du dich fühlst, kannst du die Hilfe bekommen, die du gerade brauchst.

  • Erinnere dich an den geliebten Menschen. Denk bewusst über schöne Erinnerungen nach – du kannst sie auch aufschreiben.

  • Achte auf deine Gesundheit. Ernähre dich gesund und sorge für genügend Bewegung und ausreichend Ruhe.

  • Hilf anderen. Werde für andere aktiv, besonders für diejenigen, die auch jemanden verloren haben.

  • Sprich im Gebet über deine Gefühle. Bitte Jehova um den nötigen Beistand.

  • Erwarte nicht zu viel von dir. Jeder Mensch trauert anders.

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