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  • Eine Zeit zum Besitzen, eine Zeit zum Teilen
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Erwachet! 1987
g87 22. 3. S. 23

Eine Zeit zum Besitzen, eine Zeit zum Teilen

DIESE reizende Vogeldame fühlt sich auf ihrem Ast sicher. Sie hat einen sehr beschützerischen Gefährten. Wenn ihr ein artverwandtes Männchen zu nahe kommt, wird aus ihrem gefiederten Beschützer eine gefiederte Furie, und er jagt den Eindringling von „seinem“ Besitz. Er ist ein besitzgieriger Vogel.

Der „beste Freund“ des Menschen, der Hund, ist ein weiteres Beispiel für Besitzgier. Wer das nicht glauben will, soll nur versuchen, ihm seinen Knochen wegzunehmen.

Diesen Charakterzug, die Besitzgier, kann man sogar bei kleinen Kindern erkennen. Hast du schon einmal zwei Kinder beobachtet, die mit demselben Spielzeug spielen wollten? Das eine hat das Spielzeug in den Händen. Das andere versucht, es ihm wegzunehmen, doch das erste wehrt sich lautstark dagegen. Es ist „sein“ Spielzeug, und dabei soll es auch bleiben.

Ist es verkehrt, an seinem Besitz festzuhalten? In der Bibel wird der Grundsatz des Privateigentums zum Ausdruck gebracht. Die Menschen sollen Häuser bauen und darin wohnen, Weingärten pflanzen und deren Fruchtertrag essen und unter ihrem eigenen Weinstock und ihrem Feigenbaum sitzen (Jesaja 65:21; Micha 4:4). Der Vogel war zuerst da und braucht sein Revier, um für seine Familie sorgen zu können. Der Hund hat den Knochen bekommen, und er braucht ihn zur Ernährung.

Und das Kind mit seinem Spielzeug? Es gehört ihm, aber wenn es mit niemandem teilt, wird es keine Spielkameraden haben. Es wird glücklicher sein, wenn es seinen Besitz mit anderen teilt. Christen sollten nicht vergessen, „die Dinge mit anderen zu teilen“. Die Reichen werden ermahnt, „freigebig zu sein, bereit zu teilen“. Dieses Teilen macht glücklich (Hebräer 13:16; 1. Timotheus 6:18; Apostelgeschichte 20:35).

Es gibt eine Zeit zum Besitzen und eine Zeit zum Teilen. Wir sollten jedoch folgendes nicht vergessen: „Jehova gehört die Erde und das, was sie erfüllt“ (Psalm 24:1). Lerne, das, was dir vorübergehend zur Verfügung steht, auf eine Weise zu gebrauchen, die Jehova Gott, den eigentlichen Besitzer, erfreut.

König David von Israel war ein sehr wohlhabender Mann, doch er war realistisch genug, zu Gott zu sagen: „Dein, o Jehova, ist die Größe und die Macht und die Schönheit und die Hoheit und die Würde; denn alles in den Himmeln und auf der Erde ist dein. Dein ist das Königreich, o Jehova ... Der Reichtum und die Herrlichkeit sind deinetwegen“ (1. Chronika 29:11, 12).

Statt besitzgierig sein Hab und Gut zu horten, gab David eine große Spende für den Bau des Tempels, der der Anbetung Jehovas dienen sollte. War er auf eine besondere Würdigung seiner Großzügigkeit aus? Nein. Vielmehr erkannte er, daß es in gewissem Sinne gar keine Großzügigkeit war. Er sagte: „Wer bin ich, und wer ist mein Volk, daß wir Kraft behalten sollten, um freiwillige Gaben wie diese darzubringen? Denn alles ist von dir, und aus deiner eigenen Hand ist, was wir dir gegeben haben“ (1. Chronika 29:14).

Hatte David nicht die richtige Einstellung, die wir alle haben sollten?

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