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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1993
w93 15. 9. S. 31

Fragen von Lesern

Der Apostel Paulus schrieb gemäß Römer 9:3: „Ich wünschte, daß ich selbst als Verfluchter von dem Christus getrennt würde zugunsten meiner Brüder, meiner Verwandten nach dem Fleische.“ Meinte er damit, daß er sein Leben für Mitjuden opfern würde, um sie zu retten?

Jesus gab das alles überragende Beispiel der Liebe. Er war bereit, seine Seele, das heißt sein Leben, für die sündige Menschheit zu geben. Während seines öffentlichen Dienstes verausgabte er sich für seine Landsleute — die Juden —, damit so viele wie möglich aus seinem Loskaufsopfer Nutzen ziehen würden (Markus 6:30-34). Ihre Unempfänglichkeit und ihr Widerstand gegen die Botschaft der Rettung veranlaßten Jesus keineswegs, in seiner liebevollen Fürsorge für das jüdische Volk nachzulassen (Matthäus 23:37). Und er ‘hat uns ein Beispiel hinterlassen, damit wir seinen Fußstapfen nachfolgen’ (1. Petrus 2:21).

Ist es unvollkommenen Menschen möglich, Jesu Beispiel der Liebe nachzufolgen? Ja, und wir können in dem Apostel Paulus einen Beweis dafür sehen. Er war so besorgt um Mitjuden, daß er aus Liebe zu ihnen sagte, er wünschte, zu ihren Gunsten „selbst als Verfluchter von dem Christus getrennt“ zu werden.

Paulus gebrauchte hier eine Art Hyperbel oder Übertreibung, um seinen Gedanken darzulegen. Jesus bediente sich gemäß Matthäus 5:18 in ähnlicher Weise einer Übertreibung, als er sagte: „Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur e i n kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ Jesus wußte, daß Himmel und Erde nicht vergehen werden. Ebensowenig würde Paulus ein Verfluchter werden, und es würden auch nicht alle Juden das Christentum annehmen. Paulus ging es jedoch um den Gedanken, daß er praktisch alles tun wollte, um den Juden zu helfen, sich Gottes Mittel der Rettung durch Jesus Christus zunutze zu machen. Kein Wunder, daß der Apostel Mitchristen ermuntern konnte: „Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi Nachahmer bin“ (1. Korinther 11:1).

Christen sollten heute genauso um Ungläubige besorgt sein wie Jesus und Paulus. Wir dürfen in unserer Nächstenliebe und in unserem Eifer, den Menschen in unserem Gebiet zu helfen, den Weg der Rettung kennenzulernen, niemals wegen mangelnden Interesses ihrerseits oder offenen Widerstandes nachlassen (Matthäus 22:39).

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