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g94 22. 9. S. 6-8

Die Köder des Satanskults: Drogen und Heavy-metal-Musik

CARL A. RASCHKE, Präsident des Institute of Humanities an der Universität Denver, schrieb: „Es ist kein Zufall, daß die zugrundegehende Menschheit, die jetzt dem dritten Jahrzehnt in Satans Zeitalter entgegengeht, so gräßliche Dinge wie Drogen, Heavy metal, Brutalität und rücksichtslose Gewalt auf ihre Fahnen geschrieben hat.“ Außerdem meinte er, daß Heavy-metal-Rock „die Gospel-Musik des Satanismus ist. Mit einem Unterschied: Durch das Anhören von Gospel-Musik im Radio bekehren sich nur wenige [zum Christentum]. Da ist der Einfluß von Heavy-Metal-Musik schon sehr viel größer. Diese Musik legitimiert das Miese, das die Kinder bereits tun.“

Ein harter Vorwurf gegen etwas, was viele Jugendliche heute als normale Ablenkung von den Sorgen des Lebens betrachten — Heavy-metal-Musik und Drogen. Ist dieser Vorwurf berechtigt? Sind Drogen und Heavy-metal-Musik wirklich symptomatisch für den Satanskult? Als Antwort hier nun einige Kommentare von Experten und Personen, die Gewaltakte von Satansanbetern hautnah miterlebt haben.

„Die aufrührerische Botschaft der Heavy-metal-Musik ist, wie vielleicht erwartet, ‚religiöser‘ Natur — und zwar insofern, als sie eine höhere Macht verkündet, die das Universum beherrscht. Diese Macht ist allerdings nicht Gott“, schrieb Carl Raschke in seinem Buch Painted Black. „Sie ... geht vom Erzfeind persönlich aus.“ Weiter erklärte er: „Die mit dem Satanskult verbundene Macht und Gewalt wirkt auf Jugendliche mit einem abgestumpften Gewissen, die keine Perspektive haben, wie ein Magnet. ... Verstörte Jugendliche, die schlecht behandelt wurden, glauben aufgrund ihres von bitteren Erfahrungen geprägten Lebens, die höhere Macht müsse einfach böse sein. Das Heavy metal bekräftigt diese ‚Theologie‘ und integriert sie in die Musik.“

In einer Rede vor dem Senat der Vereinigten Staaten sprach Dr. Paul King von der Universität von Tennessee über Heavy-metal-Musik und sagte, daß eine ganze Reihe orientierungsloser Jugendlicher eine Vorliebe für Musik hat, die „unkonventionelle Themen wie Gewalt, Haß, Rebellion, brutale Sexpraktiken, sexuelle Übergriffe auf Frauen und die Verherrlichung Satans betont. Wenn zum Lebensstil des Heranwachsenden auch noch Drogen gehören, ist die Vorliebe für eine solche Musik wahrscheinlich entsprechend ausgeprägter.“ Dr. King meinte, die Macht des Bösen werde in der Heavy-metal-Musik richtiggehend verherrlicht und gepriesen. In Heavy-metal-Konzerten „erreicht die Glorifizierung böser Taten ihren Höhepunkt“, erklärte er.

Die folgenden Berichte zeigen, wozu die unterschwellige Botschaft des Heavy metal führen kann.

Letztes Jahr haben in New Jersey (USA) zwei 15jährige Jungen das Heimtier einer Familie, eine Labradorhündin namens Princess, auf brutalste Weise getötet. „Es war ein Opfer für Satan“, gaben sie an. Sie ließen die Hündin am Halsband baumeln und versetzten ihr so lange Fußtritte, bis sie starb; dann rissen sie ihr die Zunge heraus, um sie für ein satanisches Ritual zu verwenden. Schließlich spießten sie den verstümmelten Hundekörper auf einen großen Metallhaken und hängten ihn im Garten eines Nachbarn auf. Auf dem Kopf des Hundes entdeckte man satanische Zeichen, und in dem Boden unter der Hundeleiche war ein Pentagramm eingeritzt (ein fünfzackiger Stern in einem Kreis — ein Satanssymbol). An jenem Abend hatten sie sich die Musik der Death-metal-Gruppe Deicide (was „Ermordung Gottes“ bedeutet) angehört, deren Sänger damit prahlt, Tiere zu quälen und zu töten.

In Kalifornien brachte ein junges Pärchen, das gemäß Aussagen von Freunden von der Satansanbetung geradezu besessen war, auf grausame Weise die Mutter des Mädchens um, indem sie auf sie einstachen und sie mit einem Schraubenschlüssel traktierten. In derselben Gegend erschoß ein Jugendlicher, nachdem er Satan angerufen hatte, seinen Vater. Die Polizei, die das Verbrechen untersuchte, war davon überzeugt, daß Heavy-metal-Musik der Auslöser war. „Die Musik lehrt im wesentlichen, daß man nicht auf seine Eltern zu hören braucht und daß man leben soll, wie es einem gefällt“, sagte eine Sachverständige der Polizei.

In England sagten die Opfer einer Serie von Vergewaltigungen vor der Polizei aus, bei einem aus der Gruppe der Vergewaltiger sei das Insigne einer Heavy-metal-Gruppe eintätowiert gewesen, deren Texte sich um Vergewaltigung und Gewalt drehen.

In einem Dorf in Arkansas (USA) wollte ein Jugendlicher seine Eltern mit einem Knüppel erschlagen und dann mit einem Fleischermesser aufschlitzen. Die Polizei entdeckte später in seinem Kassettenrecorder eine Tonbandkassette, auf der das Lied „Altar of Sacrifice“ (Opferaltar) mit automatischem Rücklauf eingespeichert war; in dem Lied schreit eine Heavy-metal-Gruppe lauthals heraus: „Der Hohepriester wartet mit einem Dolch in der Hand, er vergießt das Blut der reinen Jungfrau. Ein Mord für Satan, ein zeremonieller Tod, folge allen seinen Befehlen. ... Geh’ ein in das Königreich Satans. ... Lerne die geheiligten Worte des Lobpreises: ‚Heil dir, Satan‘.“

Wie steht es mit anderen Liedtexten, die Heavy-metal-Gruppen herausschreien und die von ihren Fans bei Konzerten oft in wilder Ekstase mitgebrüllt oder stundenlang von Tonbandkassetten abgespielt werden — wie wirkt sich ihre Botschaft auf leicht beeinflußbare Jugendliche aus? Nehmen wir nur einmal folgende Texte: „Satan, unser Meister, er lehrt uns, grausam zu verletzen, er lehrt uns jeden Schritt“ und: „Gib mir dein Blut, laß es zu mir fließen. Nimm meine Hand, und laß dein Leben los ... Du gibst mir dein Blut, und ich besitze deine Seele.“

„Wenn wir schon einräumen, daß Pornographie zum Kindesmißbrauch führen kann“, schrieb Carl Raschke, „warum dann nicht auch in Erwägung ziehen, daß Lieder, in denen jemand lauthals schreit: ‚Töte, verstümmle, verkrüpple, quäle, vernichte‘, einen geistesgestörten Menschen tatsächlich dazu treiben können, genau das zu tun?“

Forscher sind sich darin einig, daß Drogenmißbrauch und Satanismus Hand in Hand gehen. Der frühere Kriminalbeamte beim Sittendezernat, David Toma, sagte, daß er „noch nie einem Satansanbeter begegnet ist, der keine Drogen nimmt“. Der Drogenkonsum, so die Zeitschrift ’Teen, verkompliziert alles nur noch für Jugendliche, „die sich der Teufelsanbetung zuwenden, und macht es für die durch Drogen und Alkohol benebelten Kinder immer schwerer, zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden“.

„Was für den pathologischen Spieler die Lotterie ist, ist für den Drogensüchtigen das Heavy metal“, sagte Carl Raschke. „Der abhängige Jugendliche eignet sich einen Lebensstil an, der von Arroganz, Brutalität, Diebstahl und sexuellen Ausschweifungen geprägt ist — und das alles wird durch das Gejaule und Gebrülle der verschiedenen Metal-Gruppen noch verstärkt.“

Wenn perverse und gewaltorientierte Gedanken den gesunden Menschenverstand eines jungen Menschen verdrängen, wird er zweifelsohne eine leichte Beute für Satan.

[Herausgestellter Text auf Seite 8]

Wenn Perversität und Gewalt jemandes gesunden Menschenverstand verdrängen, ist er eine leichte Beute für Satan

[Bild auf Seite 7]

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