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  • Ein erfolgreicher Feldzug mit den Königreichs-Nachrichten
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1996
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  • Begeisterte Unterstützung des Feldzuges
  • Sofortige Reaktionen
  • Die Öffentlichkeit half bei der Verbreitung
  • Keiner wurde übersehen
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    Unser Königreichsdienst 1976
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1996
w96 1. 3. S. 29-31

Ein erfolgreicher Feldzug mit den Königreichs-Nachrichten

„WARUM ist das Leben voller Probleme? — Ist ein sorgenfreies Leben in einem Paradies möglich?“ Das war der Titel des vierseitigen Traktats Königreichs-Nachrichten Nr. 34, das im April und Mai letzten Jahres weltweit in 139 Sprachen verbreitet wurde. „Einer der Höhepunkte des Jahres“, so bezeichneten Zeugen in Jamaika diesen Feldzug. Zeugen in Belgien nannten ihn „eine Quelle großer Freude für die Brüder“. Jehovas Zeugen in der Tschechischen Republik hatten zum ersten Mal die Gelegenheit, sich an der Verbreitung von Königreichs-Nachrichten zu beteiligen. Der Zweig berichtet: „Der Feldzug löste Eifer und Begeisterung aus.“ Ähnliche Äußerungen waren auch aus vielen anderen Ländern zu hören.

Das Traktat Königreichs-Nachrichten Nr. 34 enthielt eine besondere Botschaft für alle, die seufzen und stöhnen über die Abscheulichkeiten, die im Namen der Religion verübt werden (Hesekiel 9:4). Es brachte denen Trost, die sich wegen der ‘kritischen Zeiten, mit denen man schwer fertig wird’, mit Problemen herumschlagen, auf die sie keinen Einfluß haben (2. Timotheus 3:1). Das Traktat verwies auf die Bibel und zeigte, daß die Probleme des Lebens sehr bald gelöst werden. Ein sorgenfreies Leben im Paradies wird es mit Sicherheit geben (Lukas 23:43). Viele, die die Königreichs-Nachrichten lasen, ließen sich von der Botschaft überzeugen. In Togo sagte ein Mann zu einem Zeugen: „Die Ausführungen sind nicht zu widerlegen.“

Zweifellos hat die Verbreitung dieser Königreichs-Nachrichten große Aufmerksamkeit erregt. In Dänemark erzählte ein Wohnungsinhaber dem Zeugen, der ihm das Traktat anbot: „Ich bin gerade aus den Vereinigten Staaten zurückgekommen. Unmittelbar bevor ich abreiste, bot mir jemand das Traktat an. Nun bin ich gerade hier angekommen, und sofort wird mir dasselbe Traktat in Dänisch ausgehändigt!“

Begeisterte Unterstützung des Feldzuges

Überall auf der Welt beteiligten sich Jehovas Zeugen begeistert an der Verbreitung des Traktats. El Salvador, Haiti, Italien, Neukaledonien, Österreich und Ungarn waren nur einige der Länder und Inselgebiete, die in den Monaten der Traktatverbreitung eine absolute Höchstzahl an Verkündigern berichteten.

Ein Kreisaufseher in Sambia schulte seine 3jährige Tochter Deborah, von Haus zu Haus Literatur anzubieten. Während des Feldzuges mit den Königreichs-Nachrichten Nr. 34 gab Deborah über 45 Traktate ab. Mit einigen, denen Deborah die Königreichs-Nachrichten gegeben hatte, begann ihre Mutter ein Bibelstudium.

Eine Jugendliche in Südafrika bot das Traktat ihrer Mitschülerin Cashia an. Cashia las es und sagte: „Für immer in einem Paradies auf der Erde leben — das ist einfach zu schön! Warum hat mir das bisher noch niemand erzählt?“ Es wurde ein Bibelstudium begonnen. In derselben Woche erhielt Cashia ein weiteres Traktat. Es stammte von ihrer katholischen Brieffreundin auf Zypern. Sie erklärte Cashia, warum die Lehren der katholischen Kirche falsch sind, und teilte ihr mit, daß sie beabsichtige, mit Jehovas Zeugen die Bibel zu studieren. Das hat Cashia in ihrem Entschluß, ihr Bibelstudium fortzusetzen, natürlich sehr bestärkt.

In der Schweiz beteiligte sich ein 10jähriger mit seiner Mutter an der Traktatverbreitung. Er gab einer jungen Frau ein Exemplar und ermunterte sie, es sorgfältig zu lesen. Die Frau fragte den Jungen, ob er das, was das Bild auf der Außenseite aussagt, wirklich glaube — endloses Leben auf der Erde. Was antwortete der Junge? „O ja! Ich bin felsenfest davon überzeugt.“ Die Frau erzählte daraufhin, daß sie den wahren Glauben suche, weil es in ihrer eigenen Religion zu viele Widersprüche gebe. Bei einem Rückbesuch wurde ein Bibelstudium begonnen.

Sofortige Reaktionen

Manchmal lösten die Königreichs-Nachrichten bei den Lesern sofort eine Reaktion aus. Ein 11jähriges Mädchen in Belgien, das das Traktat gelesen hatte, gestand einem Zeugen Jehovas, einen Ladendiebstahl begangen zu haben. Die Mutter des Mädchens wollte die Sache vertuschen, doch dem Mädchen schlug das Gewissen auf Grund des Gelesenen, und es bestand darauf, zu dem Geschäftsführer des Einkaufszentrums zu gehen. Schließlich war die Mutter damit einverstanden, daß ihre Tochter zusammen mit dem Zeugen hinging. Der Geschäftsführer staunte über ihr Geständnis. Als er erfuhr, daß die Königreichs-Nachrichten sie dazu veranlaßt hatten, nahm er selbst ein Exemplar, weil er feststellen wollte, was in dem Traktat eine solche Wirkung hatte. Mit dem Mädchen wird jetzt die Bibel studiert.

Eine Zeugin in Kamerun, die einem Mann ein Exemplar der Königreichs-Nachrichten gab, erzählt: „Als wir zurückkamen, sahen wir, daß er schon einiges darin unterstrichen hatte; auch hatte er etliche Fragen. Nachdem sie zufriedenstellend beantwortet worden waren, sagte er: ‚Es ist absolut richtig, daß die Religion zum Unglück der Menschheit beigetragen hat. Das Traktat hat mir geholfen, vieles zu verstehen, aber ich würde gern mehr erfahren.‘“ Jetzt wird mit ihm ein regelmäßiges Bibelstudium durchgeführt.

In Uruguay ging ein Zeuge von Haus zu Haus und gab bei einem Mann ein Traktat ab. Der Zeuge setzte seinen Predigtdienst von Haus zu Haus fort und bearbeitete den Häuserblock weiter, bis er an die Hintertür der Wohnung dieses Mannes kam. Er wunderte sich, daß der Mann mit dem Traktat in der Hand auf ihn wartete. Doch der Mann hatte es bereits gelesen und wollte gern mehr wissen. Sofort wurde ein Studium begonnen.

Die Öffentlichkeit half bei der Verbreitung

Ein junger Zeuge in Japan sprach einen Mann in den Fünfzigern an und zeigte ihm das Traktat. Der Mann fragte ihn: „Was fangen Sie mit dem Flugblatt an, wenn Sie jemand treffen, der nicht sehen kann?“ Der Zeuge räumte ein, daß er es nicht wisse. Der Mann sagte ihm, er solle einen Augenblick warten, und ging ins Haus. Er kam mit einem Exemplar der Königreichs-Nachrichten zurück und sagte: „Ich habe bereits ein solches Flugblatt. Ich fand den Inhalt sehr interessant und wichtig, daher habe ich es in Blindenschrift übertragen. Bitte verwenden Sie es für blinde Menschen.“ Der Mann hatte viele Stunden darauf verwandt, die Königreichs-Nachrichten in Blindenschrift zu übertragen, damit der Inhalt den Blinden nicht vorenthalten blieb.

Einem Mann in der Slowakei gefiel das Traktat so sehr, daß er 20 Kopien machen ließ, und diese Schwarzweißkopien verteilte er selbst. In der Schweiz ließ ein Verkündiger ein Exemplar der Königreichs-Nachrichten bei einer Familie zurück und bearbeitete dann die oberen Stockwerke des Gebäudes, in dem die Familie wohnte. Als er wieder herunterkam, wartete ein Junge aus der Familie auf ihn und bat um 19 weitere Exemplare des Traktats. Seine Klasse hatte die Hausaufgabe, über Probleme und die Suche nach Lösungen zu schreiben. Er wollte für jeden seiner Klassenkameraden ein Exemplar der Königreichs-Nachrichten haben.

Keiner wurde übersehen

Bei dem Feldzug bemühten sich die Beteiligten sehr, niemand zu übersehen. Zwei Zeugen in Neukaledonien fuhren in das Gebiet eines abgeschieden lebenden Stammes, um die Königreichs-Nachrichten zu verbreiten. Unterwegs bemerkten sie einen Pfad, der anscheinend nicht benutzt wurde; trotzdem entschlossen sie sich, nachzusehen, ob vielleicht doch jemand an dessen Ende wohnte. Sie stiegen aus dem Auto und gingen den Pfad entlang, wobei sie auch Bäche durchwateten, bis sie schließlich ein Haus fanden. Dort wohnte ein Ehepaar, das noch nie von Jehovas Zeugen gehört hatte; es nahm ein Exemplar der Königreichs-Nachrichten entgegen. Später machten die Verkündiger einen Rückbesuch und stellten zu ihrer Überraschung fest, daß das Ehepaar den Weg ausgebessert und einige kleine Brücken repariert hatte, so daß die Zeugen mit ihrem Auto bis zum Haus fahren konnten. Ein regelmäßiges Bibelstudium wurde begonnen.

In Polen mußte ein Zeuge an einer Baustelle vorbeigehen, um einem Wohnungsinhaber ein Exemplar der Königreichs-Nachrichten anbieten zu können. Als er auf dem Rückweg wieder an der Baustelle vorbeiging, beobachteten ihn die Arbeiter. Schließlich rief ihn einer der Arbeiter und bat darum, sie nicht zu vergessen. Er ging zu ihnen, und sie machten eine Pause und hörten ihm aufmerksam zu, als er das Traktat anbot. Sie nahmen einige Königreichs-Nachrichten sowie Zeitschriften entgegen und später, bei einem Rückbesuch, auch Bücher.

Hunderte von Millionen Königreichs-Nachrichten Nr. 34 wurden in vielen Sprachen verbreitet. Die Botschaft darin hat sich nachhaltig ausgewirkt. Viele Menschen haben erfahren, daß ein sorgenfreies Leben in einem Paradies möglich ist. Wir beten darum, daß Gerechtgesinnte weiterhin günstig darauf reagieren und schließlich zu den „Sanftmütigen“ gehören werden, die ‘die Erde besitzen und ihre Wonne haben werden an der Fülle des Friedens’ (Psalm 37:11).

[Kasten auf Seite 31]

Verbreiten wir weiterhin Zeitschriften!

In den Monaten April und Mai 1995 wurden in einem höchst erfolgreichen Feldzug die Königreichs-Nachrichten Nr. 34 verbreitet. In diesen beiden Monaten wurden auch außergewöhnlich viele Exemplare der Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! verbreitet. Ein Bruder in der Tschechischen Republik berichtet zum Beispiel, daß er im April 250 Traktate Königreichs-Nachrichten und 750 Zeitschriften abgeben konnte. Auf Guadeloupe erklärte man den 15. April, einen Samstag, zum besonderen Zeitschriftentag. Nahezu alle Verkündiger waren an diesem Tag im Predigtdienst tätig. In der Slowakei wurde im April in der Zeitschriftenverbreitung eine neue Höchstzahl erreicht. Aus vielen anderen Ländern kamen ähnliche Berichte.

Wie wäre es, wenn wir uns vornehmen würden, im April und Mai 1996 die Verbreitung der Zeitschriften in den Mittelpunkt zu rücken? Die Versammlungen könnten besondere Zeitschriftentage planen. Manche Verkündiger können vielleicht den Hilfspionierdienst durchführen. Das alles sind Möglichkeiten, die Zeitschriftenverbreitung zu fördern und die wichtige Botschaft, die in den Königreichs-Nachrichten Nr. 34 enthalten war, weiterhin bekanntzumachen. Dann wird Jehova den Eifer, den wir bekunden, sicherlich ebenso segnen wie im letzten Jahr (2. Timotheus 4:22).

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