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Demut„Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist“
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denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.‘ “
Luk. 14:7-11 „Dann fuhr er fort, den Eingeladenen ein Gleichnis zu erzählen, da er bemerkte, wie sie sich die hervorragendsten Plätze auswählten, indem er zu ihnen sagte: ,Wenn du von jemandem zu einem Hochzeitsfest eingeladen bist, so lege dich nicht an dem hervorragendsten Platz nieder. Vielleicht mag ein Vornehmerer als du zur gleichen Zeit von ihm eingeladen worden sein, und der dich und ihn eingeladen hat, wird kommen und zu dir sagen: „Laß diesen den Platz haben.“ Und dann wirst du beschämt davongehen, um den untersten Platz einzunehmen. Wenn du aber eingeladen bist, so geh und lege dich auf den untersten Platz, damit, wenn der kommt, der dich eingeladen hat, er zu dir sage: „Freund, rücke höher hinauf.“ Dann wirst du vor allen Mitgästen geehrt sein. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.‘ “
Richtige Ansicht über sich selbst hilft, demütig zu sein
Röm. 12:3 „Ich [sage] einem jeden, der sich unter euch befindet, nicht höher von sich zu denken, als zu denken nötig ist.“
1. Kor. 4:7 „Wer macht, daß du dich von einem anderen unterscheidest? In der Tat, was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es nun wirklich empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?“
Röm. 12:16 „Sinnt nicht auf hohe Dinge, sondern laßt euch mit den niedrigen Dingen mitführen. Werdet nicht verständig in den eigenen Augen.“
Demut im Gegensatz zu Stolz, Hochmut
Spr. 29:23 „Der Hochmut des Erdenmenschen, er wird ihn demütigen, wer aber demütigen Geistes ist, wird Herrlichkeit erlangen.“
Spr. 16:18, 19 „Stolz geht einem Sturz voraus und ein hochmütiger Geist dem Straucheln. Besser ist es, im Geiste niedrig zu sein mit den Sanftmütigen, als Beute zu teilen mit den Selbsterhöhten.“
Spr. 18:12 „Vor einem Sturz ist das Herz eines Mannes überheblich, und der Ehre geht Demut voraus.“
Scheindemut wertlos
Kol. 2:18, 23 „Laßt euch nicht um den Siegespreis bringen von jemandem, der Gefallen hat an Scheindemut . . . Gerade diese Dinge besitzen zwar einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und Scheindemut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches.“
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Diener Gottes„Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist“
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Diener Gottes
Keine Titel, um gewisse Christen über andere zu erheben
Matth. 23:8-11 „Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n er ist euer Vater, der himmlische. Auch laßt euch nicht ,Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.“
Siehe auch das Hauptthema „Babylon die Große“, S. 49.
Grundgedanke von „Dienstamt“ ist „dienen“
Luk. 22:26, 27 „Möge der, der unter euch der Größte ist, wie der Jüngste werden und der, der als Oberster amtet, wie der Dienende. Denn wer ist größer, der zu Tische Liegende oder der Bedienende? Ist es nicht der zu Tische Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.“
Luk. 4:38, 39 „Nachdem er aufgestanden und aus der Synagoge hinausgegangen war, begab er sich in das Haus Simons. Die Schwiegermutter Simons nun wurde von hohem Fieber geplagt, und sie baten ihn ihretwegen. Und er stellte sich oberhalb von ihr hin und schalt das Fieber, und es verließ sie. Augenblicklich stand sie auf und begann ihnen zu dienen.“
Siehe auch das Hauptthema „Ehrentitel“, S. 123, 124.
Jesus Christus gab das Vorbild für alle anderen Diener Gottes
Matth. 20:26-28 „Wer irgend unter euch groß werden will, soll euer Diener sein, und wer irgend unter euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein; geradeso wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben.“
Joh. 13:12-15 „Als er ihnen nun die Füße gewaschen und seine äußeren Kleider angelegt und sich wieder am Tisch niedergelegt hatte, sprach er zu ihnen: ,Wißt ihr, was ich euch getan habe? Ihr redet mich mit „Lehrer“ und „Herr“ an, und ihr sagt es mit Recht, denn ich bin es. Wenn nun ich euch, obwohl Herr und Lehrer, die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr verpflichtet, einander die Füße zu waschen. Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit so, wie ich euch getan habe, auch ihr tun sollt.‘ “
Getaufte Christen, die Gottes Wort predigen, sind seine Diener
2. Tim. 4:2, 5 „Predige das Wort, halte dringend darauf in günstiger Zeit, in unruhvoller Zeit, überführe, erteile Verweise, ermahne, mit aller Langmut und Kunst des Lehrens. . . . bleibe in allen Dingen besonnen, erleide Ungemach, verrichte das Werk eines Evangeliumsverkündigers, führe deinen Dienst völlig durch.“
1. Thess. 3:2 „Wir sandten Timotheus, unseren Bruder und Gottes Diener in bezug auf die gute Botschaft über den Christus, um euch zu befestigen und euch im Interesse eures Glaubens zu trösten.“
1. Kor. 3:5 „Was ist denn Apollos? Ja, was ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, so, wie der Herr es einem jeden gewährt hat.“
Apg. 20:24 „Dessenungeachtet schätze ich meine Seele nicht als teuer ein für mich, wenn ich nur meinen Lauf vollenden kann und den Dienst, den ich vom Herrn Jesus empfangen habe, nämlich gründlich Zeugnis abzulegen für die gute Botschaft von der unverdienten Güte Gottes.“
Apg. 6:4 „Wir aber werden uns dem Gebet und dem Dienst am Worte widmen.“
Siehe auch Matth. 28:19, 20; Apg. 8:12 und das Hauptthema „Predigen der guten Botschaft“, S. 394—401.
Jeder Christ muß am öffentlichen Predigtdienst teilnehmen
1. Kor. 9:16, 17 „Wenn ich nun die gute Botschaft verkünde, ist das kein Grund für mich zum Rühmen, denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte! Wenn ich dies freiwillig tue, habe ich einen Lohn; doch wenn ich es gegen meinen Willen tue, bin ich trotzdem mit einem Verwalteramt betraut.“
Hebr. 13:15 „Durch ihn laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben.“
Röm. 10:9, 10, 13-15 „Wenn du dieses ‚Wort in deinem eigenen Munde‘, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündest und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Munde aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung. Denn ,jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden‘. Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt? Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? So, wie geschrieben steht: ,Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft guter Dinge verkünden!‘ “
Phil. 1:1; 2:15, 17 „Paulus und Timotheus, Sklaven Christi Jesu, an alle Heiligen in Gemeinschaft mit Christus Jesus, die in Philippi sind, samt den Aufsehern und Dienstamtgehilfen.“ „Ihr [leuchtet] wie Lichtspender in der Welt . . . Doch wenn ich auch gleich einem Trankopfer über das Schlachtopfer und den öffentlichen Dienst, wozu der Glaube euch geführt hat, ausgegossen werde, bin ich fröhlich.“
Luk. 12:8 „Ich sage euch nun: Jeder, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, wird auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen.“
Matth. 5:14, 16 „Ihr seid das Licht der Welt. . . . laßt euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure vortrefflichen Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“
Geschichte bezeugt, daß erste Christen tätige Prediger waren
„Der Christ gab sich mit der Aussicht auf seine eigene Rettung keineswegs zufrieden. Seine Annahme des Willens Gottes war nicht passiv. Von Anfang an war er ein eifriger Missionar, der bemüht war, andere zu bekehren und zu retten“ (A History of Civilization [Englewood Cliffs, N. J., 1955], Band I, von Crane Brinton, John B. Christopher, Robert L. Wolff, S. 142).
„Celsus, der erste schriftliche Bekämpfer des Christentums, spottet darüber, daß Wollarbeiter, Schuster, Gerber, die ungebildetsten und bäurischsten Menschen eifrige Verkündiger des Evangeliums seyen“ (Allgemeine Geschichte der christlichen Religion und Kirche [1842], Dr. August Neander, S. 120).
„Sehr viele von den damals lebenden Jüngern zogen nämlich, . . . vom göttlichen Worte . . . begeistert, . . . in die Ferne und waren als Evangelisten tätig und eifrig bemüht, denen, die noch gar nichts von der Glaubenslehre gehört hatten, zu predigen und ihnen die Schriften der göttlichen Evangelien zu bringen. Nachdem sie auf fremdem Boden nur erst den Grund des Glaubens gelegt hatten, stellten sie andere Männer als Hirten auf, um diesen die Pflege der Neubekehrten anzuvertrauen. Sodann zogen sie wieder in andere Länder zu anderen Völkern, von Gottes Gnade und Kraft unterstützt“ (Kirchengeschichte, Eusebius von Caesarea [München, 1967], herausgegeben von Heinrich Kraft, S. 187).
Predigen nicht auf Mitgläubige in der Versammlung beschränkt
Apg. 5:42 „Jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkünden.“
Apg. 8:4 „Diejenigen indes, die zerstreut worden waren, gingen durch das Land und verkündeten
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