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  • Quellen für das Arbeitsheft der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft
  • Quellen für das Arbeitsheft der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft (2018)
  • Zwischentitel
  • 3.–9. DEZEMBER
  • 10.–16. DEZEMBER
  • 17.–23. DEZEMBER
  • 24.–30. DEZEMBER
Quellen für das Arbeitsheft der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft (2018)
mwbr18 Dezember S. 1-3

Quellen für das Arbeitsheft der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft

3.–9. DEZEMBER

SCHÄTZE AUS GOTTES WORT | APOSTELGESCHICHTE 9–11

Nach geistigen Schätzen graben

nwtsty Studienanmerkung Apg 10:6

Simon, einem Gerber: Gerber verarbeiteten Tierhäute zu Leder. Mithilfe einer Kalklösung entfernten sie zunächst das Fell sowie sämtliche Fleisch- und Fettreste von der Haut und behandelten sie anschließend mit einer Gerbflüssigkeit. Dann konnte man die Häute für die Herstellung von Lederartikeln verwenden. Der Gerbprozess war sehr geruchsbelästigend und erforderte eine große Menge Wasser, was erklären könnte, warum Simon am Meer wohnte, vermutlich am Stadtrand von Joppe. Nach dem mosaischen Gesetz war jemand, der bei seiner Arbeit mit toten Tieren in Berührung kam, rituell unrein (3Mo 5:2; 11:39). Deswegen blickten viele Juden auf Gerber herab und hätten auch nur ungern bei einem von ihnen übernachtet. Im später verfassten Talmud wurden Gerber sogar noch niedriger eingestuft als Dungsammler. Petrus ließ sich jedoch durch solche Vorurteile nicht davon abhalten, bei Simon als Gast zu wohnen. Seine Unvoreingenommenheit in dieser Situation war eine gute Voraussetzung für seine nächste Aufgabe: einen unbeschnittenen Nichtjuden zu Hause zu besuchen. Manche Bibelwissenschaftler vermuten, das griechische Wort für „Gerber“ (byrseus) sei ein Beiname von Simon gewesen.

10.–16. DEZEMBER

SCHÄTZE AUS GOTTES WORT | APOSTELGESCHICHTE 12–14

Nach geistigen Schätzen graben

nwtsty Studienanmerkungen Apg 13:9

Saulus, der auch Paulus genannt wird: Ab hier wird Saulus als Paulus bezeichnet. Der Apostel war von Geburt Hebräer mit römischem Bürgerrecht (Apg 22:27, 28; Php 3:5). Deshalb hatte er wahrscheinlich von Kindheit an zwei Namen: Saulus, ein Name hebräischen Ursprungs, und den römischen Namen Paulus. Damals hatten Juden nicht selten zwei Namen, vor allem wenn sie außerhalb von Israel lebten (Apg 12:12; 13:1). Auch einige Verwandte von Paulus hatten einen römischen oder einen griechischen Namen (Rö 16:7, 21). Als „Apostel für die anderen Völker“ hatte Paulus den Auftrag, die gute Botschaft unter den Nichtjuden bekannt zu machen (Rö 11:13). Offensichtlich entschied er sich, seinen römischen Namen zu gebrauchen; vielleicht dachte er, das hätte im nichtjüdischen Umfeld gewisse Vorteile (Apg 9:15; Gal 2:7, 8). Einige haben die Vermutung geäußert, er habe den römischen Namen zu Ehren von Sergius Paulus übernommen. Das ist aber eher unwahrscheinlich, da Paulus diesen Namen auch nach seiner Abreise von Zypern weiter verwendete. Andere haben vermutet, dass Paulus seinen hebräischen Namen Saulus deshalb nicht gebrauchte, weil dieser griechisch ausgesprochen ähnlich klang wie das griechische Wort für eine Person oder ein Tier, das herumstolziert.

Paulus: Der lateinische Name Paulus, der „klein“ oder „gering“ bedeutet, wurde im griechischen Urtext mit Paulos wiedergegeben. Der Name wird in den Christlichen Griechischen Schriften 157 Mal für den Apostel Paulus gebraucht und ein Mal für den Prokonsul von Zypern, Sergius Paulus (Apg 13:7).

17.–23. DEZEMBER

SCHÄTZE AUS GOTTES WORT | APOSTELGESCHICHTE 15–16

Nach geistigen Schätzen graben

nwtsty Studienanmerkung Apg 16:37

Römer: D. h. römische Staatsbürger. Paulus und offensichtlich auch Silas waren römische Staatsbürger. Nach dem römischen Gesetz hatte ein Bürger immer ein Anrecht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren und durfte nicht ohne richterliches Urteil öffentlich bestraft werden. Die römische Staatsbürgerschaft brachte bestimmte Rechte und Privilegien mit sich, ganz gleich, wohin jemand im Römischen Reich reiste. Ein römischer Bürger unterstand dem römischen Recht, nicht den Gesetzen der Provinzstädte. Selbst wenn er bereit war, sich vor einem lokalen Gericht zu verantworten, blieb ihm immer noch das Recht, auch von einem römischen Gericht angehört zu werden. Drohte die Todesstrafe, konnte er beim Kaiser Berufung einlegen. Der Apostel Paulus war als Prediger im ganzen Römischen Reich unterwegs. Es sind drei Gelegenheiten dokumentiert, in denen er seine Rechte als römischer Bürger geltend machte. Das erste Mal war hier in Philippi, als die Magistrate ihn auspeitschen ließen und er sie darauf aufmerksam machte, dass sie damit seine Rechte verletzt hatten. (Die beiden anderen Gelegenheiten sind in Apg 22:25 und 25:11 zu finden.)

24.–30. DEZEMBER

SCHÄTZE AUS GOTTES WORT | APOSTELGESCHICHTE 17–18

„Predigen und lehren wie Paulus“

(Apostelgeschichte 17:2, 3) Paulus ging wie gewohnt zu ihnen hinein und sprach an drei Sabbaten mit ihnen, wobei er anhand der Schriften argumentierte. Er erklärte und bewies durch Verweise auf die Schriften, dass der Christus leiden und von den Toten auferstehen musste, und sagte: „Dieser Jesus, den ich euch verkünde, das ist der Christus.“

nwtsty Studienanmerkungen Apg 17:2, 3

argumentierte: Paulus teilte ihnen die gute Botschaft nicht einfach nur mit. Er erklärte sie und legte ihnen anhand der Schriften (d. h. der inspirierten Hebräischen Schriften) Beweise vor. Statt nur aus den Schriften vorzulesen, argumentierte er damit und passte seine Argumentation den Zuhörern an. Das griechische Verb dialégomai wird definiert als „miteinander reden; sich unterhalten; besprechen“. Es bezeichnet etwas, woran nicht nur eine Person beteiligt ist. Das griechische Wort steht im Urtext außerdem in Apg 17:17; 18:4, 19; 19:8, 9; 20:7, 9.

bewies durch Verweise auf die Schriften: Das griechische Wort bedeutet wörtlich „danebenstellen; danebenlegen“. Das könnte darauf hindeuten, dass Paulus die messianischen Prophezeiungen in den Hebräischen Schriften sorgfältig mit den Ereignissen in Jesu Leben verglich und so zeigte, wie sich diese Prophezeiungen an Jesus erfüllt hatten.

nwtsty Studienanmerkung Apg 17:17

Marktplatz: Der Marktplatz von Athen (griechisch agorá) lag im NW der Akropolis und dürfte rund 50 000 m2 (etwa 200 m x 250 m) groß gewesen sein. Auf diesem Platz wurden nicht nur Waren gehandelt, hier spielte sich das gesamte öffentliche Leben ab. Er war das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum der Stadt. Die Athener kamen gern zum Debattieren hierher.

nwtsty Studienanmerkung Apg 17:22, 23

Für einen unbekannten Gott: Die griechischen Wörter Agnṓstōi theṓi waren Teil einer Inschrift auf einem Altar in Athen. Die Athener bewiesen ihre Furcht vor Gottheiten, indem sie viele Tempel und Altäre bauten. Sie errichteten sogar Altäre für abstrakte Gottheiten, zum Beispiel für den Ruhm, die Bescheidenheit, die Kraft, die Überredungskunst und das Mitleid. Möglicherweise aus Furcht, einen Gott zu vergessen und sich dadurch sein Missfallen zuzuziehen, hatten die Athener einen Altar aufgestellt mit der Inschrift: „Für einen unbekannten Gott“. Damit räumten sie ein, dass es einen Gott gab, den sie nicht kannten. Genau das nutzte Paulus als Aufhänger, um zu predigen. Er erzählte seinen Zuhörern etwas über den Gott, den sie noch nicht kannten: den wahren Gott.

Nach geistigen Schätzen graben

nwtsty Studienanmerkung Apg 18:21

Wenn Jehova will: Eine Formulierung, die die Notwendigkeit hervorhebt, bei allem, was man tut oder vorhat, Gottes Willen zu berücksichtigen. Diesen Grundsatz behielt Paulus immer im Sinn (1Ko 4:19; 16:7; Heb 6:3). Der Jünger Jakobus ermunterte seine Leser dazu, zu sagen: „Wenn Jehova will, werden wir leben und dieses oder jenes tun“ (Jak 4:15). Eine solche Äußerung darf aber keine Floskel sein. Wer sagt: „Wenn Jehova will“, muss sich auch aufrichtig bemühen, nach dem Willen Jehovas zu handeln. Es ist nicht unbedingt nötig, diese Worte auszusprechen, es reicht schon, daran zu denken. (Siehe auch sgd, Teil 2.)

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