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Erwachet! 2008
g 7/08 S. 18

Hier kommt der neugierige Nasenbär

VON EINEM ERWACHET!-MITARBEITER IN BRASILIEN

GANZ unbeschwert schlendert man so durch den Wald, als urplötzlich ein Trupp Nasenbären auf einen zukommt. Man ist ziemlich erschrocken. Ob sie wohl gleich angreifen werden? Kein Grund zur Panik! Es ist zwar schon vorgekommen, dass Menschen von Nasenbären gebissen wurden, aber diese kleinen Kerle wollen eigentlich nur mal kucken, was man in der Tasche hat. Nasenbären sind nämlich ständig auf Futtersuche. Sie verschlingen praktisch alles, was ihnen vor die Nase kommt: Würmer, Eidechsen, Spinnen, Mäuse, Früchte und sogar Vogeleier.

Der Nasenbär ist ein Verwandter des Waschbären. Sein Körper und sein Schwanz sind allerdings länger und er hat auch eine rüsselartige, bewegliche Nase. Die Kopfrumpflänge dieses Säugetiers kann bis zu 66 Zentimeter betragen und sein Schwanz ist fast genauso lang. Man trifft den Südamerikanischen Nasenbären hauptsächlich vom Südwesten der USA bis zum Norden Argentiniens an.

Die Weibchen ziehen in Gruppen von bis zu 20 umher, während die Männchen Einzelgänger sind. Einmal im Jahr, und zwar in der Paarungszeit, gesellt sich ein Männchen zu einer Gruppe Weibchen. Sieben bis acht Wochen später verlassen dann die tragenden Weibchen die Gruppe und bauen sich ein Baumlager. Jedes Weibchen bringt drei oder vier Junge zur Welt. Etwa sechs Wochen nach der Geburt schließen sich die Mütter mit ihrem Nachwuchs wieder der Gruppe an. Die Kleinen sehen aus wie zitternde Fellknäuel.

Wenn Nasenbären den Wald durchstöbern, sind sie ständig am Schnüffeln und graben ihre Klauen in den Boden. Ihr Anblick löst bei Farmern nicht gerade Begeisterung aus; sie verwüsten nämlich Maisfelder und plündern Hühnerställe. Sie zu erwischen ist alles andere als einfach. Diese gewitzten kleinen Rabauken verschwinden blitzschnell in ihren Baumverstecken. Sie haben auch noch eine andere Möglichkeit zu entkommen. Fällt ein Schuss oder klatscht jemand in die Hände, lassen sie sich einfach zu Boden fallen und stellen sich tot. Nähert sich dann der Jäger, haben sie sich längst aus dem Staub gemacht.

Wer mal nach Brasilien reist, macht dort vielleicht die Bekanntschaft mit Nasenbären. Keine Angst, sie werden einem wahrscheinlich nichts tun. Aber bestimmt hätten sie nichts dagegen, wenn man ihnen ein paar Leckerbissen zuwirft.

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