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  • Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1980
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1980
w80 15. 12. S. 14

Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung

Selbstmord aus Neugier

● Im Staat Washington beschäftigten sich vor kurzem einige Jugendliche mit dem Gedanken an ein Weiterleben nach dem Tode und mit der Reinkarnation. Das hatte zur Folge, daß ein 16jähriger Junge Selbstmord beging und seine 15jährige Freundin schwer verletzt wurde. Freunde von ihnen erzählten, daß die beiden „aus Spaß“ mit anderen Jugendlichen Selbstmordpläne besprochen hatten, nachdem sie ein Buch über ein Weiterleben nach dem Tode gelesen hatten. Die Jugendlichen dachten sich einen „phantastischen“ Plan aus, nach dem zwei von ihnen sterben sollten, indem sie mit einem Sportwagen gegen ihr Schulgebäude fahren sollten, um auf diese Weise auf eine „höhere Daseinsstufe“ zu gelangen.

Natürlich handelt es sich bei einer solchen Reaktion, die auf der Vorstellung von einem Weiterleben nach dem Tode beruht, um einen Extremfall. Doch diese Begebenheit veranschaulicht die geistige Situation von Millionen, die, ohne zu fragen, solche Lehren annehmen, nicht weil sie auf die Bibel gegründet sind, sondern weil ihre Religion sie lehrt. Jesus sagte aber, daß uns das Wort der Wahrheit, wenn wir uns daran halten, ‘frei macht’. Er lehrte seine Jünger dieselbe Wahrheit, die schon Jahrhunderte vorher in Gottes Wort zum Ausdruck gebracht worden war: „Die Toten ... sind sich nicht des geringsten bewußt.“ Wenn die Jugendlichen das gewußt hätten, wären sie wahrscheinlich von diesem Unglück verschont geblieben (Joh. 8:32; Pred. 9:5; vergleiche Johannes 11:11-14).

Auf wessen Seite steht Gott?

● Die Zeitschrift „Brazil Herald“ berichtete vor kurzem darüber, wie der Fußballverein Atlético von Belo Horizonte lautstark seinen Sieg über den Verein Fluminense von Rio de Janeiro feierte. In dem Bericht wurde aber darauf hingewiesen, daß vier Mitglieder des Vereines Atlético „kürzlich zum Protestantismus übergetreten waren, sich von den anderen getrennt hielten, die Bibel öffneten und dem Herrn dafür dankten, daß er ihnen geholfen hatte, den Verein Fluminense zu besiegen“.

Ist es vernünftig, Gott für einen solchen Sieg zu danken oder ihn darum zu bitten? Wessen Gebet soll Gott erhören, falls auf beiden Seiten aufrichtige Personen um den Sieg bitten? Nachdem in der Zeitschrift „Brazil Herald“ diese Fragen aufgeworfen worden waren, ging man aber in den Überlegungen noch einen Schritt weiter: „Dadurch wird eine Frage wieder aufgeworfen, die während des Krieges von Menschen gestellt wurde, die nicht patriotisch waren: Was hat der Herr gegen die Leute der anderen Partei — in diesem Falle gegen Rios Fußballverein Fluminense? Warum ergreift er nur für den Fußballverein Atlético Partei? Vielleicht überschätzen diese frommen Leute etwas das Interesse, das der Herr an dem Ergebnis eines Fußballspiels oder vielleicht sogar an dem Ausgang eines Krieges zwischen Nationen haben mag.“

Bestimmt kann man Gott nicht bei sportlichen Anlässen oder bei blutigen Kriegen, die von Religionsanhängern ausgefochten werden, für das Gewinnen oder Verlieren einer Partei verantwortlich machen. Gott würde denen, die zu ihm um Hilfe für ihre Partei beten, dieselbe Antwort geben wie dem abgefallenen Israel der alten Zeit: „Und wenn ihr eure Handflächen ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden.“ Christen werden sich in Kriegen neutral verhalten und nicht für irgend jemand Partei ergreifen. Sie werden nur um Gottes Königreich beten (Jes. 1:15, 16; 2:4; Matth. 6:9, 10).

Über die Politik des Papstes verwirrt

● Die von Papst Johannes Paul II. kürzlich erlassene Vorschrift, daß katholische Geistliche von weltlichen politischen Aktivitäten ablassen müßten, verursachte Verwirrung. Robert Drinan, Jesuitenpriester und Mitglied des amerikanischen Repräsentantenhauses, sagte, daß er nicht mehr für sein Amt kandidieren werde. Carolyn Farrell — eine Nonne und Bürgermeisterin von Dubuque (Iowa) — sagte, daß sie weiterhin im Amt bleiben werde, da Frauen „niemals in die Kategorie von Geistlichen eingereiht wurden“.

Fast zur gleichen Zeit forderte der Papst afrikanische Katholiken dazu auf, sich an Politik zu beteiligen. Er sagte zu einer großen Zuhörerschaft in Nairobi (Kenia): „Eine wichtige Anforderung, die an einen Christen gestellt wird, ist die, daß er sich mit Politik beschäftigt. In einem Staat haben Staatsbürger das Recht und die Pflicht, sich an Politik zu beteiligen.“ Er fügte noch hinzu, „daß es ein Fehler sei, zu denken, in diesem Bereich des Lebens sollten sich Christen nicht betätigen“.

Ein Redakteur der „New York Times“ kommentierte den offensichtlichen Widerspruch, der zwischen der Vorschrift des Papstes für die Geistlichen und seinen eigenen politischen Aktivitäten in Polen und in der Kirche besteht, folgendermaßen: „Anscheinend möchte der Papst nicht, daß die Priester die Politik aufgeben, sondern ihre Ämter, in die sie gewählt wurden.“ Können wir uns vorstellen, daß Jesus solch gegensätzliche Aussprüche gemacht hätte, wenn wir bedenken, daß er zu seinen Jüngern sagte, daß „sie nicht von der Welt sind, so wie auch ich nicht von der Welt bin“? (Joh. 17:14; 18:36, katholische „Allioli“-Übersetzung).

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