Leserbriefe
Verbrennungsopfer
Ich möchte mich für den Artikel „Ich erlitt einen Verbrennungsunfall“ [Erwachet! vom 22. Juni 1980] bedanken. Vor zwei Jahren, als ich den Artikel zum erstenmal las, waren meine beiden Kinder in dem Alter, in dem sie oft mit Streichhölzern spielten. Ich las ihnen den Artikel vor, und das beeindruckte sie mehr als die Strafen, mit denen ich versucht hatte, ihnen das „Zündeln“ auszutreiben. Vor kurzem wurde ich wieder an diesen Artikel erinnert, und ich beschloß, Ihnen zu schreiben, um Sie wissen zu lassen, wie nützlich er für meine Familie war.
M. J., Kalifornien, USA
Brutaler Sport
Ich bin ein Junge von 10 Jahren und sehr sportbegeistert. Mir gefiel die Ausgabe über Sport. In der Welt gibt es bestimmt sehr viel Aggressivität. Bitte fahren Sie fort, solch gute Artikel zu veröffentlichen.
K. W., Kentucky, USA
Mir hat der Artikel über die Brutalität im Sport und wie sie sich auf die Sportler und die Zuschauer auswirken kann, sehr zugesagt. Leider haben einige unserer Brüder die Gefahren — körperlicher und ganz besonders geistiger Art — anscheinend aus den Augen verloren, da sie zu Sportveranstaltungen gehen, vor allem zu solchen, bei denen es brutal zugeht. Ich hoffe, daß sich einige durch diesen neuen Artikel der Gefahren wieder bewußt werden.
W. G., Maryland, USA
Zahnpflege
Als Zahnarzt mit dem Spezialgebiet Kieferorthopädie interessierte mich Ihr Artikel „Der Kampf gegen den Zahnbelag“ [8. Februar 1982] ganz besonders. Ich fand, daß er die neuesten Erkenntnisse enthielt und für die Bevölkerung im allgemeinen, aber auch für Zahnmedizinstudenten und Zahnärzte von großem Wert war.
O. C., Brasilien
Inzest
Heute erhielten wir Ihre Ausgabe über das Thema „Die neue Moral“ [22. September 1982], und sogleich setzte ich mich hin und las den Artikel über Inzest. Wir, meine Schwester und ich, wurden in unserer Kindheit ebenfalls sexuell mißbraucht. Ich wagte nicht, es meiner Mutter zu sagen, weil sie es mir nicht geglaubt hätte. Als ich es ihr mehrere Wochen später doch erzählte, wollte sie es tatsächlich nicht glauben. Dieses Erlebnis führte bei mir zu einem Trauma. Ich möchte mich für den Artikel bedanken. Über dieses Thema sollte noch mehr geschrieben werden, vielleicht wurde das noch weitere Opfer dieses Verbrechens ermutigen, sich zu melden.
Anonym, Pennsylvanien, USA
Ich finde es unfair, daß Sie die Zeitschrift Time beschuldigen, sie veröffentliche Propaganda von Inzestbefürwortern [22. September 1982, S. 9, 10]. Sie haben die Meinung sogenannter Sexologen und auch die von Kinderpsychiatern unterbreitet, aber Sie haben es versäumt, zu erwähnen, daß die Ansichten der Inzestbefürworter in den Augen des Time-Berichterstatters „beunruhigend und verantwortungslos“ waren, „nicht mehr weit entfernt von den Ansichten derer, die einen Freibrief für die Kinderbelästigung verlangen“.
L. C., Pennsylvanien, USA
In dem Erwachet!-Artikel hätte es nicht heißen sollen, daß die Time Propaganda von Inzestbefürwortern veröffentlichte, sondern daß sie einen Bericht darüber brachte. Wir zitierten aus dem Time-Artikel, um zu zeigen, wie gefährlich solche Propaganda ist (Red.).
Erwachet! wird geschätzt
Nach dem gemeinsamen Beschluß aller Mitglieder ... fordern wir dringend, die Glückwünsche und den Dank der Öffentlichkeit für die Zeitschrift Erwachet! und das stets gleichbleibende hohe Niveau der Informationen, die sie vermittelt und durch die sie brasilianischen Familien Anleitung gibt, in die Annalen dieses Rates aufzunehmen.
Rat der Stadt Taubaté, Brasilien