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  • Etwas Heißes, etwas Kaltes aus der philippinischen Küche
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Erwachet! 1983
g83 22. 5. S. 16

Etwas Heißes, etwas Kaltes aus der philippinischen Küche

HAST du es satt, Tag für Tag das gleiche zu essen? Dann laß dich doch von Alinga Maria mit einer einfachen Mango-sinigang verwöhnen. Aling Maria wohnt in Bay in der Provinz Laguna, südlich von Manila, und es bereitet ihr das größte Vergnügen, diese köstliche philippinische Suppe für dich zuzubereiten. Wie macht sie es?

Als erstes holt sie aus ihrem kleinen Garten ein paar dicke grüne (unreife) Mangos und einige scharfe rote oder grüne Paprikaschoten, die der Suppe Geschmack geben sollen. Dann geht sie auf den Markt und kauft dort einen Milchfisch; allerdings kann man für sinigang auch sehr gut Garnelen oder Rind- oder Schweinefleisch nehmen. Da es sich um eine Suppe handelt, ist man nicht an bestimmte Zutaten gebunden. Dieses Mal kauft Aling Maria zwei faustgroße saftige rote Tomaten, mehrere Eibischfrüchte (Okra), grüne Bohnen, eine Eierfrucht, zwei lange weiße Rüben und eine Menge junge kangkong-Blätter. Anstelle der kangkong-Blätter kann man auch Spinat oder irgendwelche andere eßbare grüne Blätter nehmen.

Wenn Aling Maria vom Einkaufen zurück ist, beginnt sie, die Mangos in dünne Scheiben zu schneiden, und gibt sie in einen bis zur Hälfte mit siedendem Wasser gefüllten Kochtopf. Sie werden eine Zeitlang gekocht, um der Brühe Geschmack zu geben. Sobald sie weich sind, nimmt man sie heraus und zerdrückt sie mit einer Gabel. Die Brühe wird noch aromatischer, wenn das Fruchtfleisch und der Saft wieder in den Topf zurückgegeben werden. Ist es schwierig, da, wo du wohnst, grüne Mangos zu bekommen? Vielleicht gibt es in deinem Land saure grüne Äpfel oder auch grüne Tomaten. Kocht man diese wie Mangofrüchte im Wasser, dann bekommt die sinigang ebenfalls den charakteristischen herben Geschmack. Man kann sogar Zitronensaft zu diesem Zweck verwenden.

Während die Suppe kocht, putzt Aling Maria den Milchfisch, halbiert ihn und legt die beiden Hälften ebenfalls in den Topf. Die Tomaten zerdrückt sie mit den Fingern und gibt alles, Saft und Fleisch, in die Suppe, gefolgt von Eibischschoten, grünen Bohnen und weißen Rüben in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten. Die grünen Blätter und die Paprikaschoten fügt sie zuletzt hinzu, weil sie nur kurz gekocht werden müssen. Dann wird noch mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Das ist ein sehr einfaches Gericht; man kann es mit so vielen verschiedenen Zutaten zubereiten, daß es auf den Philippinen häufig mehr als einmal wöchentlich gegessen wird. Es muß ganz heiß und mit viel frisch gekochtem Reis serviert werden.

Etwas Kaltes

Wie wird Aling Maria dich nach der sinigang erfrischen? Solange du ihr Luxus-halo-halo nicht probiert hast, kannst du nicht behaupten, wie ein Eingeborener zu leben. In ein hohes Glas gibt sie löffelweise halo-halo, das heißt „dies und das“. Fast jede Frucht eignet sich dazu — reife Mangos, Avokados, Bananen, Erdbeeren oder andere Früchte, die man gern ißt. Soll das Dessert den charakteristischen philippinischen Geschmack haben, muß man gesüßte Früchte des Jackbaumes hineingeben, pinipig (geröstete Reisflocken), gekochte rote Bohnen (ja, Bohnen!) und gewürfeltes macapuno (weiches Fleisch der jungen Kokosnuß). Dann folgen Sahne, brauner Zucker und sehr viel feingeschabtes Eis. Zum Schluß krönt Aling Maria das Ganze mit einer Kugel deines Lieblingseises. Rühre mit einem langen Löffel um, und du hast etwas ganz Besonderes, um deinen Durst zu löschen.

Ehe wir gehen, wollen wir uns noch bedanken: Maraming salamat po, Aling Maria!

[Fußnote]

a Aling ist in der Tagalogsprache ein Kosewort für ältere Frauen, ähnlich unserem Wort Tantchen.

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