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  • Lobpreiset Jah! Ihr, die ihr der Gedächtnisfeier beiwohnt
    Der Wachtturm 1951 | 1. April
    • DONNERNDE LOBPREISUNG ZUR GEDÄCHTNISFEIERZEIT

      Jehova herrscht nun als König! Die grosse Menge derer, die seine Herrschaft unterstützen, nimmt eilends zu. Demzufolge nimmt die jauchzende Lobpreisung, die schon mit Donnerstimme erschallt, beständig zu, während wir uns der Schlacht von Harmagedon nähern. In der Tat, im Wachtturm vom 15. Februar 1951 ist angeregt worden, dass wir hinsichtlich der Zahl jener, die zur Zeit der Gedächtnisfeier 1951 in den Chor mit einstimmen, eine Zunahme von 34 Prozent anstreben möchten. Dies würde über 500 000 Zeugen bedeuten, welche die Tatsache ausrufen, dass Jehova ‚als König zu herrschen begonnen hat‘! Dies ist ganz und gar nicht unmöglich, denn letztes Jahr versammelten sich 511 203 Personen zur Feier des Abendmahles des Herrn.

      Möge daher ein jeder, welcher der Gedächtnisfeier dieses Jahr am 23. März beiwohnt, dafür sorgen, dass sie für ihn nicht lediglich eine gewohnheitsmässige Jahresfeier werde, eine religiöse Tradition oder eine sein Gewissen beruhigende Formalität. Mögen alle Anwesenden — alt und jung, Gesunde und Gebrechliche, geistig Reife und Neuinteressierte — dafür sorgen, dass jeder persönlich Anteil nehme am organisierten Felddienst, indem er Jehovas herzerfreuendes Lob sowohl vor Freunden wie Fremdlingen widerhallen lässt.

      Allerdings ist die Weltkrise viel grösser als vor einem Jahre. Die Finsternis hat zugenommen; die Ängste, Gefahren und Leiden der Welt sehen noch verzweifelter aus. Doch ist all dies nur ein Grund mehr, weshalb Jehovas treue Zeugen das Fackellicht für seine nun geborene gerechte Herrschaft noch heller leuchten lassen. Es ist keine Übertreibung, wenn wir sagen, dass diese Zeugen in dieser traurigen und verängstigten Welt die einzigen Menschen sind, die wahre Herzensfreude besitzen, denn sie sind die einzigen, welche den göttlichen Lichtstrahl, der zu Gottes neuer Welt der Gerechtigkeit führt, sehen und ihm folgen.

      Inmitten eines Volkes, dessen Hände und Füsse durch die Fesseln der Unwissenheit gebunden sind, sind Jehovas Zeugen die einzigen, die sich der kostbaren Freiheit erfreuen, welche durch eine Erkenntnis der Wahrheit erlangt wird. (Joh. 8:32) Sie sind dabei jedoch nicht selbstsüchtig. Sie wünschen, dass alle Menschen die Wahrheit annehmen möchten, dass sie ihre Fesseln sprengten, aus der Finsternis herauskämen und den heilenden Strahlen des Lichtes folgten, die vom lebengebenden Gott Jehova kommen. (1. Tim. 2:3, 4, NW) Diese erleuchtende Botschaft überbringen sie, und welches Vorrecht, welche Freude, es zu tun!

      Wie viele weitere noch herauskommen und in diesen Lobgesang für Jehova vor Harmagedon noch mit einstimmen werden, wissen wir nicht — Hunderttausende, vielleicht Millionen. Wir kennen jedoch die Prophezeiung, welche sagt, dass „zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen“ Jehovas gesalbte Zeugen „ergreifen“ werden, weil sie gehört haben, dass Gott mit ihnen ist. (Sach. 8:23) Damit aber diese Menschen guten Willens die Botschaft hören können, muss jeder Zeuge Jehovas weit und breit die Botschaft nun frei heraus reden, sie verkünden und ausrufen. So jauchzet denn, ihr, die ihr bei der Gedächtnisfeier anwesend seid, ihr alle, ja zu Hunderttausenden! Wenn ihr dies tut, werdet ihr ohne Frage das Ziel der 500 000 bei weitem übertreffen.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1951 | 1. April
    • Fragen von Lesern

      ● Werden Kinder, die das Alter der Verantwortlichkeit nicht erreichten und in Harmagedon sterben, eine Auferstehung erfahren? — Leser aus Ohio.

      Wir können in dieser Sache nicht dogmatisch sein, weil Gott der Richter ist. Wenn indes Jehova Gott wider gewisse Personen einen Schuldspruch fällt und ihn durch seinen König Christus Jesus in Harmagedon zum Ausdruck bringt, muss Gottes Entscheidung gewissermassen endgültig sein. Wenn dem so ist, werden jene, die durch das Gericht Gottes in der Schlacht von Harmagedon umkommen, tatsächlich vernichtet sein. Hesekiel, Kapitel 9, scheint sich auf Harmagedon zu beziehen, und wir lesen im 6. Vers: „Mordet bis zur Vertilgung Greise, Jünglinge und Jungfrauen und Kinder und Weiber! aber nahet euch niemand, an welchem das Zeichen ist.“ Jene, die nicht das Zeichen einer günstigen Aufnahme der göttlichen Warnung tragen, erhalten von Gott keine Barmherzigkeit. Dies ist auf Gottes Seite keine Ungerechtigkeit. Wenn es sich um absolute Gerechtigkeit handelte, würde er niemanden verschonen, weil ein jeder, ob jung oder alt, unvollkommen und sündhaft ist. Nur durch die Ausübung seiner Liebe und Barmherzigkeit wird jemand durch Harmagedon hindurch bewahrt oder wird auferstehen.

      Kinder werden durch den Lauf ihrer Eltern in Mitleidenschaft gezogen, und Eltern werden davor gewarnt, dass ihre Ungerechtigkeit heimgesucht werde an ihren Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation. (2. Mose 20:5, 6) Es wird den Eltern geboten, ihre Kinder in Gottes Wegen zu unterrichten, und wenn Eltern in diesen letzten Tagen sich weigern, die göttliche Belehrung und Warnung zu beachten, so ziehen sie sich selbst und ihren kleinen Kindern in Harmagedon Vernichtung zu. (5. Mose 6:6, 7; Eph. 6:4) Gemäss der Gerechtigkeit kann Gott solche Kinder tot lassen, denn, wie Hesekiel zeigt, sterben alle wegen ihrer Ungerechtigkeit. (Hes. 3:17-19; 33:1-6) Eltern sollten daran denken, dass ihr falscher Lauf ihre Kinder in Mitleidenschaft zieht und ihren Nachkommen in Harmagedon Vernichtung bringen kann, geradeso wie der rechte Lauf von Eltern ihre kleinen Kinder auf den Weg bringen kann, auf dem sie während der Schlacht von Harmagedon bewahrt werden und eine Gelegenheit zu ewigem Leben erhalten in der neuen Welt, die folgen soll.

      ● Ich dachte immer, Abraham sowie Isaak und Jakob seien Juden gewesen. Doch sagt Der Wachtturm vom 15. August (deutsch 1. November, auf Seite 325) „Abraham war kein Jude“. Ist das richtig? — C. A., Neuyork.

      Abraham hätte nicht ein Jude sein können, denn die Juden oder Judäer waren Nachkommen seines Grossenkels Juda, den Jakob mit der Sonderverheissung bezüglich des Zepters und Schilos segnete, als er auf seinem Sterbebett seinen zwölf Söhnen den Segen gab. Folglich erscheint der Ausdruck Jude in der hebräischen Bibel zum ersten Mal zur Zeit Jeremias, und zwar in Jeremia 34:9, und auch in Esther in bezug auf Mordokai, den Juden, und in der Prophezeiung von Sacharja 8:23 nach der Gefangenschaft. Der Ausdruck „Juden“ kommt auch in 2. Könige 16:6 und 25:25 vor, wobei man versteht, dass Jeremia die Bücher 1. und 2. Könige zusammengestellt hat. Alle Israeliten, die zum Stamme Juda hielten wegen der Königreichsverheissung, welche mit diesem Stamm verknüpft war, wurden Juden oder Judäer genannt, und der Name wird auch in den Christlichen Griechischen Schriften so benutzt.

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