Das Eingeständnis eines Jesuiten
HEUTE glauben viele, der 25. Dezember sei ein Feiertag, weil es der Geburtstag Jesu sei. Daß die wahre religiöse Bedeutung dieses Tages der Geistlichkeit seit langem bekannt ist, beweist folgender Auszug aus einem Werk des Gelehrten Urbanus Holzmeister, eines Jesuiten:
„Heute wird allgemein zugegeben, daß die Feier am 25. Dezember auf ein Fest zurückgeht, das die Heiden an diesem Tag begingen. Petavius [französischer Gelehrter und Jesuit (1583—1652)] hat bereits richtig erkannt, daß am 25. Dezember der ‚Geburtstag der unbesiegten Sonne‘ gefeiert wurde.
Zeugnisse für dieses Fest sind: a) Der Kalender des Furius Dionysius Filocalus, zusammengestellt im Jahre 354 [u. Z.], in dem es heißt: ‚25. Dezember, der G[eburtstag] der unbesiegten [Sonne]‘. b) Der Kalender des Astrologen Antiochus (zusammengestellt um 200 [u. Z.]): ‚Monat Dezember ... 25 ... Der Geburtstag der Sonne; das Tageslicht nimmt zu.‘ c) Cäsar Julian [Julian der Abtrünnige, römischer Kaiser (361—363 u. Z.)] befürwortete die Spiele, die am Ende des Jahres zu Ehren der Sonne abgehalten wurden. Sie wurde ‚Die unbesiegte Sonne‘ genannt“ (Chronologia vitae Christi [Chronologie des Lebens Christi], Pontificium Institutum Biblicum, Rom, 1933, Seite 46).